Weihnachten im Internet

Kurz vor Weihnachten mal ein Thema abseits der Tagespolitik: Heute hat die evangelischen Kirche (EKD) zusammen mit der katholischen Bischofskonferenz die Internetseite weihnachtsgottesdienste.de gestartet.

Bereits seit einigen Wochen werden Kirchengemeinden in Deutschland dazu aufgerufen ihre Weihnachtsgottesdienste auf der Internetseite zu veröffentlichen. Auch wenn es das abgespeckte Design im ersten Moment nicht vermuten lässt, inzwischen wurden bereits 32.759 Gottesdienste eingetragen.

Von dem was auf der Website zu finden ist könnte sich so manche Parteikampagnenseite eine Scheibe abschneiden. Die Suche liefert nicht nur die Gottesdienste vor Ort, sondern neben den Adressen (samt Google Maps-Darstellung) auch für jeden eingetragenen Termin eine Ansprechperson, die Info, ob es eine Kinderbetreuung gibt und ein barierefrier Zugang möglich ist.

Weihnachtsgottesdienste

Außerdem wurde eine eigene iPhone-App entwickelt. Doch während bspw. Parteien in den vergangenen Wahlkämpfen mit eigenen Apps immer wieder Bruchlandungen hingelegt haben, weil nur bereits auf der Website abgebildete Inhalte in der App zu finden waren, hat man in der Weihnachtsgottesdienste-App eine noch häufig stiefmütterliche Funktion der mobilen Datengeräte freigeschaltet, nämlich die Standortbezogene Dienste (location-based service). Auf diese Weise kann man sich direkt auf dem Mobiltelefon anzeigen lassen, wo der nächste Weihnachtsgottesdienst stattfindet und wann er anfängt.

iPhone-App

iPhone-App

Nicht uninteressant für die ganze Aktion ist, dass die Plattform nicht nur für evangelische und katholische Gemeinden geöffnet wurde, sondern auch alle Mitglieder oder Gastmitglieder in der Arbeitgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) ihre Gottesdienste eintragen können.

Autor: Malte Krohn

Ich blogge auch unter generation-zweinull.com und bin bei Twitter zu finden.

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