Deutschland, deine Minister

Im regierungseigenen YouTube-Kanal stellen sich seit wenigen Wochen die Minister des Kabinetts Merkel III in kurzen Videos vor. Dass die Clips fast ausnahmslos etwas dröge wirken, scheint man bewusst in Kauf genommen zu haben – schließlich ist die Chefin selbst nicht gerade für ausgiebige Sympathie Kameras gegenüber bekannt. Aber daher muss man es der Regierung um so mehr zu Gute halten, die Videos veröffentlicht zu haben. Wer also schon immer mal wissen wollte, was dem einen Minister die Traditionen bedeuten und woher die andere Ministerin ihre Begeisterung für Politik hat, der kann sich in den 3-4 Minuten langen Clips darüber informieren.

merkel

3 Kommentare

  1. Da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Ob er funktioniert, oder nicht, ist nur eine Frage des Anspruches. Klar, am Liebsten ginge es uns immer um die ganz große Reichweite. Aber müssen wir das mit den Videos im YouTube-Kanal wirklich schaffen? Laut der Studie rufen immerhin 20% aller Jugendlichen selten oder monatlich auf. Das ist doch ein ziemlich amtliches Ergebnis (das ich aber noch für zu hoch gegriffen halte).

    Das Fazit, dass es an „interaktiven Funktionen“ mangelt, teile ich ebenfalls nicht. Ja, es muss Kanäle für den Dialog geben. Aber für einen großen Teil der öffentlichen Kommunikation gilt, dass einer der Akteure einen immensen Wissensvorsprung hat. Wie hier bei der Bundesregierung ist also „Information“ King, nicht unbedingt „Feedback“.

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