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	<title>Homo Politicus &#187; Bundestagswahl</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 19:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswahlleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlstatistik]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 haben so viele Menschen wie noch nie zuvor bei einer Bundestagswahl die M&#246;glicheit genutzt, ihre Stimme zu splitten. -  Dies ist ein Ergebnis der in diesem Monat ver&#246;ffentlichten Wahlstatistik zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September 2009 des Bundeswahlleiters. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/23/wahlstatistik-zur-bundestagswahl-2009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2009 haben so viele Menschen wie noch nie zuvor bei einer Bundestagswahl die M&#246;glicheit genutzt, ihre Stimme zu splitten. -  Dies ist ein Ergebnis der in diesem Monat ver&#246;ffentlichten <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/presse/77_Repr_WStat.html">Wahlstatistik zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages am 27. September 2009</a> des Bundeswahlleiters.</strong></p>
<p>In der Auswertung, die auch als <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/veroeffentlichungen/heft4.pdf">ausf&#252;rlicher Bericht</a> abrufbar ist, werden einige interessante Ph&#228;nomene dargestellt.</p>
<h2><strong>Stimmensplitting erreicht neuen H&#246;chststand</strong></h2>
<p>Insgesamt hat das Stimmensplitting – also die Aufteilung der Erst- und Zweitstimme auf unterschiedliche Parteien – bei der Bundestagswahl 2009 mit 26,4 Prozent einen neuen H&#246;chststand erreicht. Die W&#228;hler geben ihre Stimmen also in immer st&#228;rkerem Ma&#223;e auch nach taktischen Gesichtspunkten ab.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Betrachtet man die Abgabe der Erststimme bei gegebener Zweitstimme, splitteten die W&#228;hler der FDP am h&#228;ufigsten; &#252;ber 55% haben mit der Erststimme den Direktkandidaten einer anderen Partei gew&#228;hlt, dabei vornehmlich den von CDU oder CSU. Im Gegenzug vergaben knapp 18% der Erststimmenw&#228;hler der CDU ihre Zweitstimme an die FDP. Auch Zweitstimmenw&#228;hler der GR&#220;NEN unterst&#252;tzten mit ihrer Erststimme h&#228;ufig Direktkandidaten einer anderen Partei, vor allem die der SPD. Bei den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern der Linkspartei war gegen den allgemeinen Trend ein R&#252;ckgang des Stimmensplittings im Vergleich zu 2005 festzustellen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">In diesem Zusammenhang erscheint auch die Auswertung der ung&#252;ltig abgegebenen Stimmen nicht uninteressant:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/02/wahlanalyse2.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="aligncenter" title="wahlanalyse" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/02/wahlanalyse2-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a>Quelle: bundeswahlleiter.de</p>
<h2><strong>Zugewinne in allen Altersgruppen f&#252;r FDP, Linkspartei und Gr&#252;ne<br />
</strong></h2>
<p>Mit FDP, der Linkspartei und den Gr&#252;nen konnten insbesondere die drei &#8220;kleinen&#8221; Parteien bei der letzten Bundestagswahl deutliche Gewinne einfahren.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Bei der FDP reichte der Zugewinn von 3,4 Prozentpunkten bei den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern ab 60 Jahren bis zu 6,7 Prozentpunkten bei den 35- bis 44-J&#228;hrigen. DIE LINKE erzielte bei den 45- bis 59-J&#228;hrigen mit 15,2% ihr bestes Ergebnis. Die GR&#220;NEN waren besonders bei den Jung- und Erstw&#228;hlern unter 25 Jahren erfolgreich. Hier erreichten sie einen Zweitstimmenanteil von 15,4%, w&#228;hrend sie bei den W&#228;hlern &#252;ber 60 Jahren mit 5,0% weit unter dem Gesamtergebnis lagen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Gleichzeitig musste vor allem die CSU in allen Altersgruppen Verluste einstecken.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die CSU schnitt wie die CDU bei den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern &#252;ber 60 Jahren am besten ab (8,0%). Sie musste jedoch im Vergleich zu 2005 in allen Altersgruppen geringe Verluste hinnehmen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/02/wahlanlyse21.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5389" title="wahlanlyse2" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/02/wahlanlyse21-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a>Quelle: bundeswahlleiter.de</p>
<p>Insgesamt werden jedoch auch bei FDP, Linkspartei und Gr&#252;nen deutliche Unterschiede in der W&#228;hlerstruktur sichtbar. Ein besonders entscheidenter Faktor spielt dabei einmal mehr das Alter der W&#228;hler.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Bei der FDP entsprach die Altersstruktur der W&#228;hlerschaft am ehesten der demografischen Zusammensetzung aller Wahlberechtigten. Bei der Partei DIE LINKE war die Altersgruppe der 45- bis 59-J&#228;hrigen &#252;berproportional vertreten. Die GR&#220;NEN haben ihr gr&#246;&#223;tes W&#228;hlerpotential bei den J&#252;ngeren: Etwa die H&#228;lfte der W&#228;hlerschaft der GR&#220;NEN war bei der Wahl 2009 j&#252;nger als 45 Jahre.&#8221;</em><strong> </strong></p></blockquote>
<h2><strong>Fast ein Drittel der Wahlberechtigten sind &#252;ber 60 Jahre alt</strong></h2>
<p>Bereits in der letzten Woche haben wir uns mit dem immer h&#246;heren Alter der Wahlberechtigten besch&#228;ftigt (siehe: <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/19/dominanz-der-senioren/">&#8220;Dominanz der Senioren&#8221;</a>). Auch die die Wahlstatistik des Bundeswahlleiters zeigt den dargestellten Trend.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Bei der Bundestagswahl 2009 waren insgesamt 62,2 Millionen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger wahlberechtigt, davon war gut die H&#228;lfte im Alter von 30 bis 59 Jahren. Die Generation ab 60 Jahren stellte mit 20,4 Millionen fast ein Drittel aller Wahlberechtigten, und damit fast doppelt so viele wie die j&#252;ngere Generation unter 30 Jahren, die mit 10,2 Millionen etwa ein Sechstel aller Wahlberechtigten ausmachte.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Gleichzeitig erreichte die Altersgruppe 60-69 Jahre mit 80,0 Prozent die h&#246;chste Wahlbeteiligung, w&#228;hrend diese in der Altersgruppe 21-24 Jahre mit 59,1 Prozent am niedrigsten war.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Mit 70,8% war die Wahlbeteiligung um 6,9 Prozentpunkte geringer als bei der Wahl 2005 und damit so niedrig wie bei keiner Bundestagswahl zuvor. Wie schon bei fr&#252;heren Bundestagswahlen hatten die j&#252;ngeren Altersgruppen auch 2009 wieder eine unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung. Dadurch wird das Einflusspotential der jungen Wahlberechtigten gegen&#252;ber den &#228;lteren W&#228;hlern &#252;berproportional geschw&#228;cht. Die 21- bis 24-J&#228;hrigen hatten mit 59,1% erneut die geringste Wahlbeteiligung aller Altersgruppen. Besonders niedrig war dabei die Wahlbeteiligung der 21- bis 24-j&#228;hrigen ostdeutschen Frauen (52,7%) und M&#228;nner (53,1%). Mit steigendem Alter nahm die Wahlbeteiligung bis zu den 60- bis 69-J&#228;hrigen kontinuierlich zu: diese Altersgruppe beteiligte sich mit 80,0% am aktivsten an der Bundestagswahl 2009. Vor allem die westdeutschen M&#228;nner von 60 bis 69 Jahren lagen mit 82,1% deutlich &#252;ber der durchschnittlichen Wahlbeteiligung, auch die gleichaltrigen westdeutschen Frauen erreichten mit 81,1% einen hohen Wert.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><em>Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/photos/37925259@N00/4282520870/sizes/l/">flickr.com / </a></em><a href="http://www.flickr.com/photos/37925259@N00/4282520870/sizes/l/"><em>pittigliani2005</em></a></p>
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		<title>Schirrmacher und das Netzwerkbarometer</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/02/22/schirrmacher-und-das-netzwerkbarometer/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2010/02/22/schirrmacher-und-das-netzwerkbarometer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christoph Bieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Landtasgwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/01/08/wer-braucht-im-wahlkampf-eigentlich-freunde/">"Wer braucht im Wahlkampf eigentlich Freunde?"</a> lautete die Frage vor gut einem Jahr, als das Netzwerkbarometer erstmals an den Start ging - Anlass war damals die Landtagswahl in Hessen, der nicht unspektakul&#228;re Start in das Superwahljahr 2009. Damals begab sich der Homo Politicus auf noch unvermessenes Gel&#228;nde und setzte ein erstes Signal in Richtung innovativer Wahlkampfberichterstattung im Web 2.0. Wenn nun das<a href="http://www.homopoliticus.de/netzwerk-barometer-nrw/"> Netzwerkbarometer in seine zweite Auflage startet</a>,... <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/22/schirrmacher-und-das-netzwerkbarometer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Christoph Bieber</em></p>
<p><a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/01/08/wer-braucht-im-wahlkampf-eigentlich-freunde/">&#8220;Wer braucht im Wahlkampf eigentlich Freunde?&#8221;</a> lautete die Frage vor gut einem Jahr, als das Netzwerkbarometer erstmals an den Start ging &#8211; Anlass war damals die Landtagswahl in Hessen, der nicht unspektakul&#228;re Start in das Superwahljahr 2009. Damals begab sich der Homo Politicus auf noch unvermessenes Gel&#228;nde und setzte ein erstes Signal in Richtung innovativer Wahlkampfberichterstattung im Web 2.0.</p>
<p>Im Laufe des Jahres wurde es auf diesem Feld noch richtig eng, vor allem zahlreiche Agenturen nutzten die politische Aktivit&#228;t im &#8220;Social Web&#8221; als B&#252;hne zum Schaulaufen f&#252;r potenzielle Auftraggeber. Angebote wie <a href="http://www.wahl.de">wahl.de</a> (compuccino), <a href="http://www.wahlradar.de">wahlradar.de</a> (linkfluence/Publicis), <a href="http://politReport.de">politReport.de</a> (cognita AG) oder der <a href="http://daily-digital-dose.de/index.php/category/wahl-im-web-monitor/">Wahl-imWeb-Monitor</a> (Weber Shandwick) f&#252;gten der eher konventionellen Berichterstattung &#252;ber den Online-Wahlkampf durch die &#252;blichen Verd&#228;chtigen eine neue Facette hinzu: die automatisierte Erfassung der Politiker-Aktivit&#228;t auf den Plattformen des Web 2.0. Solche „Aggregatoren&#8221; sorgten damit erstmals f&#252;r eine gro&#223;fl&#228;chige Abbildung der politischen Nutzung von Facebook, Twitter &amp; Co. Weil die Abfragen (Frank Schirrmacher w&#252;rde sagen: die Algorithmen) nicht allein auf die Beitr&#228;ge der Politiker abgestimmt bleiben mussten, lenkten die verschiedenen Darstellungen h&#228;ufig auch die Blicke auf bislang unbekannte Ausschnitte der politischen Online-&#214;ffentlichkeit: wer vernetzt sich mit wem, wer teilt welche Informationen auf welcher Plattform, wer antwortet auf welchen Kommunikations-Anreiz innerhalb der eigenen Partei oder beim politischen Gegner?</p>
<p>Wenn nun das<a href="http://www.homopoliticus.de/netzwerk-barometer-nrw/"> Netzwerkbarometer in seine zweite Auflage startet</a>, orientiert es sich aber weniger an den Agentur-Algorithmen, sondern den eigenen Erfahrungen aus dem Vorjahr: der Ansatz auf Homo Politicus ist n&#228;mlich kein automatisierter, sondern setzt stets die eigenh&#228;ndige Systematisierung, Kontrolle und Interpretation der Daten voraus. Genau das war im vergangenen Jahr die gro&#223;e Schw&#228;che der aufw&#228;ndig produzierten Aggretatoren: angesichts der Datenflut kapitulierten die Anbieter nicht selten vor tiefer sch&#252;rfenden Analysen – auf eine ertragreiche Untersuchung zur Social Media-Nutzung im Online-Wahlkampf des Jahres 2009 m&#252;ssen wir daher noch warten. Informations&#252;berlastung im Schirrmacher-Sinn scheint hier tats&#228;chlich einmal das richtige Stichwort.</p>
<p>Womit wird sich nun das Netzwerk-Barometers in den n&#228;chsten Wochen und Monaten besch&#228;ftigen? Zun&#228;chst einmal ist es spannend zu beobachten, inwiefern die Landespolitiker Opfer des deutschen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/281/490655/text/">&#8220;Offline-Herbstes&#8221;</a> geworden sind. Haben die (wenigen) einen Vorteil, die auf die kontinuierliche Kommunikation mit ihren Fans, Freunden und Followern gesetzt haben? Oder k&#246;nnen Vers&#228;umnisse aus den vergangenen Monaten rasch aufgeholt werden? Wirkt auch in 2010 noch so etwas wie der &#8220;Obama-Effekt&#8221; oder besinnt man sich auf Landesebene eher auf &#8220;campaigning as usual&#8221; (Wesselm&#228;nner, Handzettel, Tapeziertische)? Gibt es auch im Landtagswahlkampf wieder spektakul&#228;re Ausrutscher, die umgehend im Internet dokumentiert werden und sich dort in Echtzeit verbreiten? Setzen erneut die Piraten die Ma&#223;st&#228;be im Social Web? Und schlie&#223;lich: ist (oder: bleibt) das Netz eine abgeschottete Plattform f&#252;r „Nerds“ oder zeigen sich „spill-over“-Effekte in Richtung der alten Medien?</p>
<p>Die Daten aus dem Netzwerkbarometer werden diese und andere Fragen sicher nicht vollst&#228;ndig beantworten k&#246;nnen, aber sie tragen mit Sicherheit zum besseren Verst&#228;ndnis moderner politischer Kommunikation bei. Und das ist gut so.</p>
<p>——<br />
<em></em></p>
<p><em> </em><em></em>Dr. Christoph Bieber ist wissenschaftlicher Assistent an der JLU Gie&#223;en und besch&#228;ftigt sich mit den Auswirkungen der Neuen Medien auf politische und gesellschaftliche Prozesse. Zu seinen Ver&#246;ffentlichungen z&#228;hlen unter anderem Publikationen zum Thema Online-Wahlkampf, die Zukunft der Mediendemokratie und Interaktivit&#228;t. Dr. Bieber betreibt das Blog <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/internetundpolitik.wordpress.com');" href="http://internetundpolitik.wordpress.com/">Internet und Politik</a>.</p>
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		<title>OSZE-Bericht zur Bundestagswahl</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/12/13/osze-bericht-zur-bundestagswahl/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 14:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[OSZE]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeobachter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meldung, dass die europ&#228;ische Organisation f&#252;r Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) zum ersten Mal Wahlbeobachter nach Deutschland schicken w&#252;rde hatte vor der Bundestagswahl f&#252;r etlichen Wirbel gesorgt. Als Reaktion auf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meldung, dass die europ&#228;ische Organisation f&#252;r Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) zum ersten Mal Wahlbeobachter nach Deutschland schicken w&#252;rde hatte vor der Bundestagswahl f&#252;r etlichen Wirbel gesorgt. Als Reaktion auf einige umstrittene Entscheidungen des Bundeswahlausschusses in den Sitzungen am 17. Juli und 6. August 2009 wurde vermutet, dass die OSZE Wahlbeobachter nach Deutschland schicken w&#252;rde, um den korrekten Ablauf der Bundestagswahl zu &#252;berpr&#252;fen (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641353,00.html">siehe: Spiegel-Online vom 09.08.2009</a>). Letztlich wurde den Berichten bereits wenig sp&#228;ter der Wind aus den Segeln genommen, da die Wahlbeobachter der OSZE bereits Monate vor dem Zulassungsstreit von der Bundesregierung eingeladen worden waren (<a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/presse/47_Stellungnahme_zur_Wahlbeobachter.html">siehe: Pressemitteilung des Bundeswahlleiters vom 10.08.2009</a>).</p>
<p>Heute nun wurder der abschlie&#223;ende Bericht des <a href="http://www.osce.org/odihr/">&#8220;Office for Democratic Institutions and Human Rights&#8221;</a> der OSZE unter dem Titel <a href="http://www.osce.org/documents/html/pdftohtml/39164_en.pdf.html">&#8220;Federal Republic of Germany: Elections of Germany Elections to the Federal Parliament (Bundestag)&#8221;</a> auf der OSZE-Webseite ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Beim ersten schnellen &#220;berfliegen des Berichts sticht insbesondere ein Satz ins Auge:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;All OSCE/ODIHR NAM interlocutors welcomed possible observation activity, stating that such activity would underscore the overall transparency of the process and would present an opportunity to review existing electoral practices in Germany.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><em>Screenshot: </em><a href="http://www.osce.org/documents/html/pdftohtml/39164_en.pdf.html">http://www.osce.org/documents/html/pdftohtml/39164_en.pdf.html</a></p>
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		<title>Fast Forward</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/10/26/fast-forward/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Einiges hat sich in der deutschen Parteienschaft ge&#228;ndert, nicht zuletzt mit der letzten Bundestagswahl. Die SPD verliert sich in einer Abw&#228;rtsspirale aus personellen Desastern und F&#252;hrungskrise und zeichnet damit den Prototyp der sterbenden Volkspartei. In einer v&#246;llig unwissenschaftlichen Prognose beschreibe ich mein Bild der Parteien zur Bundestagswahl 2017. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/10/26/fast-forward/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einiges hat sich in der deutschen Parteienlandschaft ge&#228;ndert, nicht zuletzt mit der letzten Bundestagswahl. Die SPD verliert sich in einer Abw&#228;rtsspirale aus personellen Desastern und F&#252;hrungskrise und zeichnet damit den Prototyp der sterbenden Volkspartei. In einer v&#246;llig unwissenschaftlichen Prognose beschreibe ich mein Bild der Parteien zur Bundestagswahl 2017.</strong></p>
<p>Die <strong>CDU </strong>fuhr bei der Bundestagswahl 2013 massive Verluste ein und Bundeskanzlerin Merkel musste den Parteivorsitz genauso abgeben wie die Schl&#252;ssel zum Kanzleramt. In einem Machtkampf zwischen Vertretern einer sozialen Moderne und Apologeten des Konservativen taumelte die Partei durch 4 Jahre Opposition. Die immer &#228;lter werdenden Mitgliederschaft ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Umfragewerte f&#252;r die bevorstehende Wahl 2017 sehen die Christdemokraten bei etwa 20%.</p>
<p>F&#252;r die <strong>SPD </strong>konnte die Regierungsbeteiligung in 2013 wenig bewirken. Immer noch fehlt der Partei die &#252;berzeugende soziale Botschaft, die W&#228;hlerinteressen vereinen k&#246;nnte. Zu konsequent ist die Konkurrenz von Gr&#252;nen und Linken, auch die an die soziale Merkel-CDU verlorenen Stimmen konnten die Sozialdemokraten nicht wieder gewinnen. Ein Stamm von Traditionsw&#228;hlern sichert der SPD mit 15% in den Umfragen des Vorwahlkampfs 2017 gerade noch zweistellige Werte. Der 15. Vorsitzende seit der Wende macht keine gute Figur in der Vorbereitung des Wahlkampfs.</p>
<p>Die <strong>Linke </strong>ging einen schwierigen Weg, als sich 2013 Oskar Lafontaine und Gregor Gysi aus der Parteif&#252;hrung zur&#252;ck zogen. Laut brach die Debatte &#252;ber Demokratie und Sozialismus, &#252;ber Kapitalismus und Staatswirtschaft los. Auch die Vergangenheit der PDS-H&#228;lfte der Partei wurde vielleicht zum ersten mal richtig thematisiert. Tausende Mitglieder traten in diesen Jahren der Aufarbeitung aus der Partei die Linke aus. Doch so an der Realit&#228;t gel&#228;utert erschlie&#223;t sich die Partei ganz neue W&#228;hlergruppen. F&#252;r die kommende Bundestagswahl 2017 sehen Demoskopen die Linke bei 20%.</p>
<p>Die <strong>Gr&#252;nen </strong>sind mit einer umfassenden personellen Erneuerung aus den Oppositionsjahren 2009 bis 2013 gekommen und haben als einzige Partei eine wirklich &#252;berzeugende Idee der Zukunft vorbringen k&#246;nnen. Die gr&#252;ne Zukunft als Wirtschaftsmotor und Sozialstaatsprinzip hat gro&#223;e Teile der Bev&#246;lkerung &#252;berzeugt. 2017 werden voraussichtlich die Gr&#252;nen das erste mal den Bundeskanzler stellen, da sie in den Befragungen mit 25% sogar vor der CDU liegen und auf die flexibleren Koalitionsm&#246;glichkeiten zur&#252;ck greifen k&#246;nnen.</p>
<p>Die <strong>FDP </strong>hat sich mit ihrer Regierungsbeteiligung von 2009 offensichtlich keinen gro&#223;en Gefallen getan. Als die Steuergeschenke noch f&#252;r kurze Freude unter den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern gesorgt hatten, war schon l&#228;ngst abgezeichnet, dass die Finanzierungsl&#252;cke einfach zu gro&#223; ist. Das Ansehen der FDP als Partei der steuerlichen Vernunft wurde davon so nachhaltig besch&#228;digt, dass sie heute in 2017 mit den fantastischen Forderungen der Linkspartei des fr&#252;hen 21. Jahrhunderts verglichen wird. Den liberalen Themenkomplex von B&#252;rgerrechten in Offline- und Onlinewelt hat die FDP durch ihre Zugest&#228;ndnisse an die CDU nahezu unbesetzt gelassen und damit den Gr&#252;nen ein Monopol darauf erm&#246;glicht. Abgestraft von den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern steht die FDP in aktuellen Umfragen bei 10%.</p>
<p>Die 10% Stimmanteile f&#252;r die immer zahlreicher werdenden <strong>kleinen Parteien</strong> sind ein deutliches Signal, dass die Parteienlandschaft bald um weitere Mitglieder erg&#228;nzt werden wird. 2009 sah es beinahe so aus, als ob die Piratenpartei als erste Kleinpartei den Sprung in den Bundestag schaffen k&#246;nnte. Doch die arivierten Parteien begriffen rechtzeitig, dass es an ihnen war, die Themen B&#252;rgerrechte und Medienpolitik &#252;berzeugend zu vertreten.</p>
<p><em>Bild: flickr <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/80755490@N00/"><strong>lukelukeluke</strong></a></strong></em></p>
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		<title>Von wegen b&#252;rgerlich</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 19:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Kraftstrotzend sah man Guido Westerwelle am Wahlabend in die Kameras l&#228;cheln, das Ergebnis der FDP mutet fast schon irrsinnig hoch an. In den seitdem vergangenen Wochen kommt zu diesem triumphalen Bild des Wahlsiegers aber auch das des gestressten Verhandlers, der um seine Steuerversprechen hart k&#228;mpfen muss. Die F.A.S. schreibt daher auch – „Von wegen Traumpaar“ – &#252;ber eine Wunschehe, die nicht so harmonisch verlauft, wie man vorher erz&#228;hlen wollte. Und auch in der WELT hei&#223;t es, die „Sozialdemokraten waren bequem“. So recht will das nicht passen in die M&#228;r des b&#252;rgerlichen Lagers... <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/10/19/von-wegen-buergerlich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kraftstrotzend sah man Guido Westerwelle am Wahlabend in die Kameras l&#228;cheln, das Ergebnis der FDP mutet fast schon irrsinnig hoch an. In den seitdem vergangenen Wochen kommt zu diesem triumphalen Bild des Wahlsiegers aber auch das des gestressten Verhandlers, der um seine Steuerversprechen hart k&#228;mpfen muss. Die <a href="http://www.faz.net/s/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5/Doc~E8FF8F922E46C47AA83BD31222B1A38B5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">F.A.S. schreibt</a> daher auch – „Von wegen Traumpaar“ – &#252;ber eine Wunschehe, die nicht so harmonisch verlauft, wie man vorher erz&#228;hlen wollte. Und auch in der <a href="http://debatte.welt.de/kommentare/163696/koalitionsverhandlungen+sachliche+romanze">WELT hei&#223;t es</a>, die „Sozialdemokraten waren bequem“.</p>
<p>So recht will das nicht passen in die M&#228;r des b&#252;rgerlichen Lagers, das sich einsam als letzter Verteidiger der Sozialen Marktwirtschaft gegen &#214;kofundamentalismus und Altsozialisten stellt. M&#252;sste man sich nicht eigentlich mit B&#252;rger-Kuss statt Br&#252;derkuss in die Arme fallen und eine konservativ-liberale Zukunft f&#252;r Deutschland entwerfen?</p>
<p>Szenenwechsel. Auch eine andere deutsche Kleinpartei gewinnt an St&#228;rke. Zwar nicht in gleichen Zahlen wie die FDP, doch haben die Gr&#252;nen reale Machtperspektiven entwickelt. Mehr noch, man wird zu <a href="http://blog.zeit.de/wahlen-nach-zahlen/2009/10/13/sozialdemokratische-dilematta-und-grune-konigsmacher_2108">gr&#252;nen K&#246;nigsmachern</a>, wie Marc Debus schreibt. Im Saarland lie&#223;en die Gr&#252;nen den rot-roten Traum einer Abwahl von Peter M&#252;ller zerplatzen und wandten sich einem Jamaika-B&#252;ndnis mit CDU und FDP zu.</p>
<blockquote><p>Vielmehr k&#246;nnten B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen durchaus als teuer bezahlter Mehrheitsbeschaffer ein Weiterregieren von Christ- und Freidemokraten auf Bundesebene auch nach 2013 erm&#246;glichen. Wie das aussehen kann hat man in den letzten Wochen im Saarland sehen k&#246;nnen: Obwohl sie die kleinste Partei im Saarbr&#252;cker Landtag mit nur drei von 51 Sitzen darstellen, wurden den Gr&#252;nen bereits vor den Koalitionsverhandlungen beachtliche inhaltliche Zusagen sowie zentrale Ministerien von CDU und FDP auf der einen wie auch von SPD und Linken auf der anderen Seite zugesichert.</p></blockquote>
<p>Debus spitzt seine These weiter zu und sieht die Gr&#252;nen gleich als neue, m&#246;glicherweise entscheidende Kraft der Zukunft:</p>
<blockquote><p>Damit sind die Gr&#252;nen in jener komfortablen Situation des Z&#252;ngleins an der Waage, die im westdeutschen „Zweieinhalb-Parteiensystem“ von 1961 bis 1983 noch die FDP innehatte. Der Unterschied ist lediglich, dass die Liberalen noch die Wahl zwischen Union und SPD hatten, w&#228;hrend die Gr&#252;nen nun zwischen zwei Parteibl&#246;cken – CDU/CSU und FDP auf der einen und SPD und Linke auf der anderen Seite – haben.</p></blockquote>
<p>So treffend die Analyse von Marc Debus ist, man muss sie doch noch um einen Punkt erweitern: Das Lagersystem wie hier beschrieben wird haupts&#228;chlich von den Liberalen errichtet. In nicht allzu ferner Zukunft werden sich die Freidemokraten die Frage stellen, wie konservativ sie eigentlich sind. Sie werden auch nicht um einen genaueren Blick auf die Schnittmengen mit der Union herum kommen. Wo das liberale Profil in den Koalitionsverhandlungen bleiben wird, werden die n&#228;chsten Tagen zeigen. Vielleicht wird man dann auch sehen, dass sich eine Schwarzgelbe Koalition nicht nur in den Verhandlungen etwas schwer tut, sondern dass sie in weiten Teilen ebenso wenig zusammen passt, wie manch andere Konstellation.</p>
<p>Um auf Debus zur&#252;ck zu kommen: Aktuell sind nur die Gr&#252;nen in der „komfortablen Situation des Z&#252;ngleins an der Waage“. Doch auch die FDP kann sich diese Option wieder er&#246;ffnen. Mit manchen ihrer Positionen wir sie auch bei SPD und Gr&#252;nen auf offene Ohren sto&#223;en.</p>
<p><em>Bilder: Wahlplakate von CDU und FDP</em></p>
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		<title>Sch&#228;fer-G&#252;mbel und die SPD</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 18:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Schäfer-Gümbel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Personalkarussel der SPD dreht sich bereits mit einer solchen Geschwindigkeit, dass sich Hubertus Heil, Peer Steinbr&#252;ck und Franz M&#252;ntefering nicht mehr fest halten k&#246;nnen. Wie weit der personelle Umbruch der Sozialdemokraten aber wirklich gehen wird, das ist in dieser ersten Phase der Bereinigung noch nicht abzusehen. Bisher sind es noch nicht dir ganz gro&#223;en Erneuerungen,... <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/09/30/schaefer-guembel-und-die-spd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Personalkarussel der SPD dreht sich bereits mit einer solchen Geschwindigkeit, dass sich Hubertus Heil, Peer Steinbr&#252;ck und Franz M&#252;ntefering nicht mehr fest halten k&#246;nnen. Wie weit der personelle Umbruch der Sozialdemokraten aber wirklich gehen wird, das ist in dieser ersten Phase der Bereinigung noch nicht abzusehen.</strong></p>
<p>Bisher sind es noch nicht dir ganz gro&#223;en Erneuerungen, wenn mit Gabriel, Steinmeier und Nahles eine Semiverj&#252;ngung angestrebt wird. Offensichtlich aber wird, dass eine junge Generation von Landespolitikern sich langsam in Stellung bringt. Heiko Mass aus dem Saarland brachte sich stark in die Debatte &#252;ber eine B&#252;ndelung von Fraktions- und Parteivorsitz ein. Hannelore Kraft soll mit einer herausgestellteren Position als Parteivize f&#252;r den anstehenden Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen gest&#228;rkt werden.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/3187094383_9df8840edf.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4727" title="3187094383_9df8840edf" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/3187094383_9df8840edf-300x199.jpg" alt="3187094383_9df8840edf" width="300" height="199" /></a>In dieser Stimmung kann es nicht verwundern, dass auch der Name von <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/bundestagswahl2009/index.jsp?rubrik=48000&#038;key=standard_document_38070376">Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel genannt wird</a>. Als Vorsitzendem der hessischen SPD steht es ihm auch zu, die unter Kurt Beck f&#252;r die starken Linken aus Hessen reservierten Posten anzustreben.  Doch bei der Diskussion scheint es nicht nur um einen Platz in Pr&#228;sidium und Vorstand zu gehen, sondern um erste Revierk&#228;mpfe der Nachwuchssozialdemokraten. Sch&#228;fer-G&#252;mbel hielt sich dabei etwas st&#228;rker zur&#252;ck und lie&#223; andere f&#252;r sich einfordern, was ihm zustehe. Einzig &#252;ber die Postenvergabe in den Hinterzimmern beschwerte er sich doch selbst.</p>
<p>In der Tat w&#252;rde einiges f&#252;r einen st&#228;rkeren Part von TSG in Berlin sprechen. In Hessen muss er derzeit ebenso eine Partei mit schlechten Wahlergebnissen und Richtungsstreiten vers&#246;hnen. Als Vertreter einer offenkundig wirksam vermittelten linken SPD-Politik k&#246;nnte er f&#252;r eine vorsichtige rotrote &#214;ffnung einstehen (zu den <a href="http://www.boell.de/wahl09/post/2009/09/29/Nicht-noch-einmal-16-Jahre-warten.aspx">Bedingungen f&#252;r Rot-Rot-Gr&#252;n im B&#246;ll-Blog</a>).  Aber bei all den Anzeichen darf man nicht &#252;bersehen, dass Sch&#228;fer- G&#252;mbel in Hessen einen Marathon l&#228;uft, dessen Zielflagge noch lange nicht in Sicht ist. Eingebunden als Oppositions- und Parteif&#252;hrer sind selbst die gr&#246;&#223;ten Kr&#228;fte irgendwann gebunden.</p>
<p>Sch&#228;fer-G&#252;mbel muss derweil nur zu seinem gr&#252;nen Oppositionsfreund schauen, um eine Idee seiner bundespolitischen Zukunft zu bekommen. Tarek Al-Wazir geh&#246;rt zu den gr&#246;&#223;ten gr&#252;nen Nachwuchstalenten und wird von W&#228;hlern und Politikern partei&#252;bergreifend gesch&#228;tzt. Dennoch oder gerade aus diesem Grund sieht Al-Wazir seine Arbeit weiterhin in Hessen. Nicht aber ohne seinen Einfluss auf Bundesebene stetig und ruhig auszubauen.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/piraten.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4728" title="piraten" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/piraten-300x199.jpg" alt="piraten" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Durch eine solche, unaufdringliche &#220;bernahme von Verantwortung kann auch TSG seiner Partei und sich selbst helfen. Warum nicht den ausgewiesen netzaffinenen Sch&#228;fer-G&#252;mbel daran arbeiten lassen, die verlorenen W&#228;hler vom Piratenschiff zu befreien?</p>
<p><em>Bilder: flickr <a title="Link to Nils Bremer's photostream" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/nilsb/">Nils Bremer</a>, Screenshot <a href="http://twtpoll.com/4ewdou">unrepr&#228;sentative Umfrage</a><br />
</em></p>
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		<title>3 Tage, 72 Stunden, 48h</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 21:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[3 Tage wach]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Stunden vor der Wahl geben die Parteien doch noch einmal Gas. In den Fu&#223;g&#228;ngerzonen der Republik wurden heute bereits im Morgengrauen die ersten Wahlkampfst&#228;nde aufgebaut, Angela Merkel sprach zum Wahlkampfabschluss in Berlin und Herausforderer Frank-Walter Steinmeier nutzte die Gunst der Stunde um in Detmold noch einmal die letzten unentschlossenen SPD-Symphatisanten zu mobilisieren.</p>
<p>Doch auch die individuelle Ansprache an die W&#228;hler kam an diesem letzten Wahlkampftag nicht zu kurz. Etliche Bundestagsabgeordnete nutzen die verbleibenden Stunden f&#252;r Hausbesuche, die Tageszeitungen waren vollgespickt mit jeweils passenden Werbeanzeigen der Parteien und die meisten Briefk&#228;sten wurden an diesem Wochenende von einer Werbeflyer-Flut &#252;berrollt.</p>
<p>Doch in diesem Jahr wird in den letzten Stunden nicht nur offline mobilisiert, sondern auch die Parteikampagnen im Netz erreichen ihren H&#246;hepunkt. Alle Zeichen stehen auf Endspurt.</p>
<p>Das TeAM-Deutschland (CDU) ruft zu den letzten <a href="http://www.team2009.de/72-stunden-aktion.html">„72 Stunden“</a> auf, die Gr&#252;nen zu <a href=" http://dreitagewach.gruene.de/">„3 Tage wach“</a> und die Linkspartei zu <a href="http://twitter.com/48stunden">„48h“</a>. SPD und FDP haben zwar keine gezielten Countdown-Projekte gestartet, aber auch hier versucht man die W&#228;hler mit Pop-ups auf den Startseiten zum w&#228;hlen zu animieren.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/cdu1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4701" title="cdu1" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/cdu1-300x153.jpg" alt="cdu1" width="300" height="153" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/gruene1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4702" title="gruene" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/gruene1-300x153.jpg" alt="gruene" width="300" height="153" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/linke1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4703" title="linke" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/linke1-300x153.jpg" alt="linke" width="300" height="153" /></a></p>
<p><em>Screenshots: <a href="http://www.team2009.de/72-stunden-aktion.html">„72 Stunden“</a>, <a href="http://dreitagewach.gruene.de/">„3 Tage wach“</a>, <a href="http://twitter.com/48stunden">„48h“</a></em></p>
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		<title>&#8220;Ihre Wahl rauscht!&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Thema hat die Berichterstattung &#252;ber den diesj&#228;hrigen Wahlkampf so dominiert, wie die Diskussion rund um den m&#246;glichen Einfluss des Internets auf die Politik. Auch an den TV-Sendern ist das Thema "Internet" nicht vorbei gegangen. Aus den zahlreichen Berichten wuchsen einige &#228;u&#223;erst spannende und interessante TV-Formate. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/09/26/ihre-wahl-rauscht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Thema hat die Berichterstattung &#252;ber den diesj&#228;hrigen Wahlkampf so dominiert, wie die Diskussion rund um den m&#246;glichen Einfluss des Internets auf die Politik. Auch an den TV-Sendern ist das Thema &#8220;Internet&#8221; nicht vorbei gegangen. Aus den zahlreichen Berichten wuchsen einige &#228;u&#223;erst spannende und interessante TV-Formate. Zwar &#252;berwiegen weiterhin Skepsis und Furcht vor dem Netz, doch an einigen Stellen hat man sich aus der Deckung getraut und auf Experimente eingelassen.</p>
<h2>Netzrauschen</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/Nr_4_1_.3.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4657" title="Nr_4_1_.3" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/Nr_4_1_.3-300x168.jpg" alt="Nr_4_1_.3" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Netzrauschen ist ein im Juni 2009 gestartetes Projekt der Tagesschau. Regelm&#228;&#223;ig werden Spitzenkandidaten und Kampagnenmitarbeiter der Parteien von Moderator Jan Hendrik Becker interviewt. In den meist f&#252;nfmin&#252;tigen Beitr&#228;gen geht es darum zusammen mit den Interviewten deren Netzaktivit&#228;ten zu betrachten und zu bewerten. Inzwischen waren eine ganze Reihe namhafter Politiker bei Netzrauschen zu Gast: Bspw. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lRTcofo_X-s&amp;feature=player_profilepage">Philipp Mi&#223;felder</a>,  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=B9iSXcuHwfY">Otto Fricke und Hermann Otto Solms</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1YX3AaV8vAI&amp;feature=player_profilepage">Julia Kl&#246;ckner</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9Kt1sOaWVhE&amp;feature=player_profilepage">Kajo Wasserh&#246;vel</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hu1sI9eFGVE">Gregor Gysi</a>, <a href="http://www.tagesschau.de/wahl/netzrauschen/index.html">Claudia Roth</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Moderator Jan Hendrik Becker und die Netzrauschen-Redaktion diskutieren in der hei&#223;en Phase des Bundestagswahlkampfs mit Politikern, Bloggern und Kampa-Managern und folgen den Spuren, die die Wahlk&#228;mpfer im Netz hinterlassen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/ardwahlsendungen100.html">tagesschau.de</a>).</p></blockquote>
<p>Auch die Netzrauschen-Redaktion ist im Internet unterwegs, z.B. bei <a href="http://twitter.com/netzrauschen">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/pages/Netzrauschen/126776070637">Facebook</a>.</p>
<h2>Wahl im Web</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/wahlimweb1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4679" title="wahlimweb" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/wahlimweb1-300x110.jpg" alt="wahlimweb" width="300" height="110" /></a></p>
<p>Die Wahl im Web schl&#228;gt ihr Zelt am Wahlsonntag bereits zum vierten Mal in diesem Jahr auf, womit auch die Sendung den H&#246;hepunkt eines spannenden Wahljahres erreicht. Bereits zur <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Wahl_im_Web_-_mit_Markus_Kavka/673318?inPopup=true">Landtagswahl in Hessen</a> wurde die Wahl im Web gesendet, in der am Wahlabend, parallel zu den bekannten Hauptprogrammen, das Netzgeschehen am Wahlabend betrachtet wird. Zwischen der Landtagswahl in Hessen und der Bundestagwahl kam das TV-Internet-Format noch zur <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Wahl_im_Web_Europa/769852?inPopup=true">Europawahl </a>und zu den <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Wahl_im_Web_kompakt/830314?inPopup=true">Landtagswahlen in #sst</a> zum Einsatz.</p>
<blockquote><p>&#8220;Was treiben die Politiker zur Bundestagswahl im Netz? Wer ergreift die Online-Initiative und flickert oder twittert, was das Zeug h&#228;lt? Wie kommen diese Netzaktivit&#228;ten bei den W&#228;hlern an? Wie diskutiert die Internetgemeinde &#252;ber die Wahlkampfthemen? Diesen und anderen Fragen widmen sich Moderator Markus Kavka und sein Team am Superwahlabend des 27. September in der interaktiven Sendung &#8220;Wahl im Web&#8221; live aus Berlin.&#8221; (Quelle: <a href="http://wahl.zdf.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7897710,00.html?dr=1">zdf.de</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Neben einem Chat, in dem bei dieser Sendung Prof. Dr. Harald Schoen, sowie einige Poltiker den Zuschauern Frage und Antwort stehen werden, spielt hier auch <a href="http://twitter.com/wahlimweb">Twitter </a>eine besondere Rolle.</p>
<h2>Erst fragen, dann w&#228;hlen</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/069927121340-render-Y2-00.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-4659 aligncenter" title="0,6992,7121340-render-Y2-,00" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/069927121340-render-Y2-00-300x110.jpg" alt="0,6992,7121340-render-Y2-,00" width="300" height="110" /></a></p>
<p>Mit Erst fragen, dann w&#228;hlen, einer Art Interviewmarathon, hat ZDF am vergangenen Wochenende absolutes Neuland betreten. In jeweils 90 min&#252;tigen Intervallen wurden den Spitzenkandidaten der Parteien Fragen aus dem Internet gestellt. Die Politiker bekamen so die M&#246;glichkeit ihre Positionen einmal in aller Ausf&#252;hrlichkeit darzustellen und den Zuschauern wiederum war es m&#246;glich direkt auf die Aussagen der Politiker zu reagieren.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/09/20/zukunft-des-politischen-fernsehens/">Zukunft des politischen Fernsehens</a></p>
<h2>Ihre Wahl</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/ihre_wahl.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4681" title="ihre_wahl" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/ihre_wahl-300x146.jpg" alt="ihre_wahl" width="300" height="146" /></a></p>
<p>Doch die Verkn&#252;pfung von Internet und TV beschr&#228;nkt sich nicht nur auf die &#214;ffentlich-rechtlichen. Bereits im letzten Jahr hatte der zur ProSiebenSat.1 Media AG geh&#246;rende Sender N24 ein Sendung ausgestrahlt, in der die Zuschauer unter dem Titel &#8220;Debatte 2.0&#8243; die M&#246;glichkeit hatten Fragen an Politiker zu stellen. Siehe auch: <a href="http://www.homopoliticus.de/2008/08/25/debatte-20/">Debatte 2.0</a>.</p>
<p>Nun hat man das Konzept noch ein wenig ausgebaut und ins Programm von Sat.1, inklusive prominenter Moderation, verfrachtet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei &#8220;Ihre Wahl! Die Sat.1-Arena&#8221; nehmen Sabine Christiansen und Stefan Aust Politiker ins Kreuzverh&#246;r und diskutieren direkt mit den W&#228;hlern &#252;ber die wichtigsten Themen der Bundestagswahl.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.sat1.de/news/ihre-wahl-die-sat1-arena/">Sat.1</a>)</p></blockquote>
<p>Auch hier gilt, man m&#246;chte m&#246;glichst viel Input der Zuschauer erreichen, wobei mein beispielsweise auch auf <a href="http://twitter.com/ihrewahl">Twitter</a> setzt.</p>
<p><em>Bilder: <a href="http://twitter.com/netzrauschen">tagesschau.de</a>, <a href="http://wahl.zdf.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7897710,00.html?dr=1">zdf.de</a>, <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7621239,00.html">zdf.de</a>, <a href="http://www.sat1.de/news/ihre-wahl-die-sat1-arena/">sat1.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zum Nachlesen: Wege aus der Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 15:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Stunde lang haben die vier hessischen Netzpolitiker/innen &#252;ber "Wege aus der Krise" diskutiert. Bei uns finden Sie die Mitschrift zum Nachlesen. Mitdiskutiert haben die Bundestagsabgeorndete Kristina K&#246;hler von der CDU, der hessische SPD-Sprecher Frank Steibli, der Vorsitzende der Jungen Liberalen Lasse Becker und Daniel Mack von den Gr&#252;nen.  <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/09/25/zum-nachlesen-wege-aus-der-krise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Stunde lang haben die vier hessischen Netzpolitiker/innen &#252;ber &#8220;Wege aus der Krise&#8221; diskutiert. Bei uns finden Sie die Mitschrift zum Nachlesen. Mitdiskutiert haben die Bundestagsabgeorndete Kristina K&#246;hler von der CDU, der hessische SPD-Sprecher Frank Steibli, der Vorsitzende der Jungen Liberalen Lasse Becker und Daniel Mack von den Gr&#252;nen. Nachlesen kann man die Debatte auch <a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=%23wege&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=&amp;lang=all&amp;from=homopoliticus+OR+danielmack+OR+lassebecker+OR+kristinakoehler+OR+aufholjagd2709&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=&amp;until=&amp;rpp=15">direkt bei Twitter</a>.</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-4604" title="ankuendigung" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/ankuendigung.jpg" alt="ankuendigung" width="540" height="295" /><br />
</strong></p>
<p><strong>Homo Politicus: &#8220;Wege aus der Krise&#8221; &#8211; Dar&#252;ber wollen wir mit hessischen Netzpolitiker/innen diskutieren. #wege</strong></p>
<p>Was sind die Konsequenzen aus der Krise? Wie k&#246;nnen wir Arbeitspl&#228;tze sichern und f&#252;r die Zukunft lernen? #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft weltweit verankern. Und &#252;berlegen, mit welchen Technologien wir weltweit vorne sein k&#246;nnen #wege</p>
<p>Frank Steibli: Indem wir gezielt Konjunkturprogramme auflegen, die Kurzarbeiterregelung ggf. verl&#228;ngern und Mindestlohn f&#252;r alle durchsetzen #wege</p>
<p>Lasse Becker: Wir m&#252;ssen den Ordnungsrahmen setzen. Der Markt braucht ein vern&#252;nftiges Ma&#223; an Regeln und z.B. bei Ratingagenturen haben die gefehlt. #wege</p>
<p>Daniel Mack: &#246;konomie &amp; &#246;kologie &amp; soziale gerechtigkeit m&#252;ssen zusammen gedacht &#8211; entscheidungen auf ihre nachhaltigkeit &#252;berpr&#252;ft werden. #wege</p>
<p>Lasse Becker: @Aufholjagd2709 Konjunkturpakete bringen herzlich wenig, gerad die Abwrackpr&#228;mie wird sich z.B. n&#228;chstes Jahr noch r&#228;chen. #wege #rahmen</p>
<p>Frank Steibli: @lassebecker Stimme zu, dass wir dem internationalen Finanzmarkt Regeln auferlegen m&#252;ssen, weil Gier kein Ma&#223; kennt. Ratingag. #Leine #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @Aufholjagd2709: Das Krisen-Konjunkturprogramm war an sich ok. Aber die Abwrackpr&#228;mie war volkswirtschaftlich und &#246;kologisch Quatsch #wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler ist die soziale marktwirtschaft nicht nur ein synonym? innovation in sachen umwelttechnologie? da bin ich dabei! #wege</p>
<p>Frank Steibli: @kristinakoehler Na dann lass uns zusammen zu Opel und VW gehen und die Arbeiter dort fragen. Ich fand Abwrackpr&#228;mie sinnvoll #Br&#252;cke #wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler &#8220;Abwrackpr&#228;mie war volkswirtschaftlich und &#246;kologisch Quatsch&#8221; richtig! &#8230; und zieht die Nachfrage nach nur vor. #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Stimmt. #wege</p>
<p><strong>Homo Politicus: Wer soll das eigentlich alles zahlen? Sind nicht Abwrackpr&#228;mie und Bankenrettungsfonds eine Hypothek f&#252;r die junge Generation? #wege</strong></p>
<p>Frank Steibli: Starke Schultern m&#252;ssen mehr tragen als Schwache und die Verantwortlichen der Krise m&#252;ssen zahlen: Internationale B&#246;rsenumsatzsteuer #wege</p>
<p>Lasse Becker: Ja, sind sie. Bei Bankenrettung konnte man das &#252;ber die Bedeutung rechtfertigen, aber ansonsten m&#252;ssen wir die Schulden zur&#252;ckfahren. #wege</p>
<p>Daniel Mack: abwrackpr&#228;mie &amp; staatshilfen in milliardenh&#246;he sind nicht zu rechtfertigen. noch schlimmer sind die #schwarzgelben steuersenkungspl&#228;ne #wege</p>
<p>Frank Steibli: Mittelfristig m&#252;ssen wir die Schulden zur&#252;ckf&#252;hren. Da sind wir dabei, aber Staat muss auch d. M&#246;glichkeit dazu haben, ohne Kahlschlag #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: Generell sind Schulden eine Riesen-Problem. 40 Milliarden zahlen wir allein an Zinsen. Daher bin ich froh &#252;ber die Schuldenbremse&#8230; #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: .. einige der wenigen Gro&#223;taten der Gro&#223;en Koalition :-) #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Das FDP-Steuerkonzept hat einen klaren Sparkatalog zur Gegenfinanzierung und w&#252;rde deshalb nach und nach umgesetzt. #wege</p>
<p>Daniel Mack: @Aufholjagd2709 schulden k&#246;nnen wir nur zur&#252;ck f&#252;hren, wenn wir intelligent in bildung &amp; umwelt investieren. #wege</p>
<p>Frank Steibli: @danielmack Zustimmung zu: Die #schwarzgelben #steuersenkungspl&#228;ne sind eine Veralberung der Mittelschicht und ihres Intellekts #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack: So statisch ist das nicht. Rot-Gr&#252;n hat die Steuern gesenkt, Folge waren Mehreinnamen! # wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler @lassebecker also schulden senken durch steuersenkungen? verstehe ich das richtig? #wege</p>
<p>Frank Steibli: @kristinakoehler Gro&#223;taten der Gro&#223;en Koalition ;-) #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack: Nein, Mehreinnahmen durch Wachstum zu jeweils Dritteln in Steuersenkungen, Schuldenabbau und Investitionen stecken #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Schweden senkt gerad die Steuern als Stimulus und es gibt Beispiele das niedrigere Steuern zu h&#246;heren Einnahmen f&#252;hren. #wege</p>
<p>Daniel Mack: @lassebecker @kristinakoehler so wird wachstum simuliert statt stimuliert! ihr wisst, dass 1/2 aller haushalte keine steuern zahlen #wege</p>
<p>Frank Steibli: Steuersenkungen sollte man nur versprechen, wenn man sie auch realisieren kann. Ggf. brauchen wir drittes Konjunkturpaket, gezielt #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack:Richtig.Und die oberen 10% zahlen 50% der Einkommenssteuer.Das zeigt doch, da&#223; Leistungstr&#228;ger sehr stark belastet werden. #wege</p>
<p>Lasse Becker: @Aufholjagd2709 Ich schicke gern mal das Finanzierungskonzept zu. Mehr Schulden f&#252;r ein Konjunkturpaket verkraften wir aber nicht. #wege</p>
<p>Daniel Mack: @Aufholjagd2709 noch ein konjunkturpaket? lass uns lieber den soli nutzen, um in bildung zu investieren! #wege</p>
<p><strong>Homo Politicus: Die Krise erfasst die ganze Welt. Was m&#252;ssen wir f&#252;r Innere Sicherheit und Integration tun inmitten der Globalisierung? #wege</strong></p>
<p>Lasse Becker: Wir m&#252;ssen bei der inneren Sicherh. ma&#223;halten und &#252;berpr&#252;fen, was wirklich etwas bringt: Mehr Polizei ja, Netzsperren, Online-D. nein. #wege</p>
<p>Frank Steibli: @danielmack Du willst den Soli f&#252;r Ostdeutschland abschaffen? Mutig! #wege</p>
<p>Lasse Becker: Integration geht dar&#252;berhinaus und muss wirklich von allen gelebt werden, d.h. das wir z.B. beim Islamunterricht hoffentlich #wege finden.</p>
<p>Daniel Mack: @lassebecker b&#252;rgerrechte &amp; die fdp? glaube kaum, dass ihr dem sch&#228;uble die onlinedurchsuchung &amp; netzsperren ausreden k&#246;nnt. #wege</p>
<p>Daniel Mack: integration: wir brauchen die doppelte staatsangeh&#246;rigkeit.der bisherige optionszwang ist die desintegration einer ganzen generation. #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: Innere Sicherheit:Gesetze wie Online-Durchsuchung werden nur in 5 bis 10 F&#228;llen pro Jahr angewendet.Da ist es aber auch n&#246;tig +richtig #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: Integration: Unterst&#252;tzung beim Deutsch lernen, spezielle Hilfe f&#252;r M&#252;tter und Jugendliche. Islamunterricht und Imamausbildung in Dt. #wege</p>
<p>Frank Steibli: Der Personalabbau bei der Polizei #Hessen muss gestoppt werden. Wir brauchen mehr Schutzleute auf der Stra&#223;e. Und: Mehr b&#252;rgersch. Mut #wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler und die vorratsdatenspeicherung? gehen bei der #cdu wirtschafts- vor b&#252;rgerinteressen? #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Die Gr&#252;nen hatten zur Online-Durchsuchung keinen einzigen Satz im Hessen-Wahlprogramm. Wir haben sie verhindert. #wege</p>
<p>Frank Steibli: Wir m&#252;ssen in einen geordneten, permanenten Verst&#228;ndigungsprozess mit allen Kulturen im Lande treten, weil alle ihre Heimat hier haben #wege</p>
<p>Lasse Becker: @kristinakoehler Bin da &#228;u&#223;erst skeptisch, es gibt Zahlen von der Telefon&#252;berwachung, dass nur die H&#228;lfte wirkliche Ergebnisse brachte #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @lassebecker: Warum keine Onlinedurchsuchung als &#196;USSERSTE M&#246;glichkeit? Es geht hier wirklich um extreme F&#228;lle! #wege</p>
<p>Lasse Becker: @kristinakoehler Weil f&#252;r unsere Generation der Computer einen tiefen Grad an Privatsph&#228;re hat &#8230; und das den Staat nix angeht. #wege</p>
<p>Frank Steibli: @kristinakoehler Onlinedurchsuchung mit strengem Richtervorbehalt und nur in Ausnahmef&#228;llen</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Da ist manches drin, womit ich Bauchschmerzen habe, aber die Online-Durchsuchung haben wir mindestens verhindert. #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @lassebecker:Klar,es ist ein ganz krasser Eingriff. Aber z. B. bei Sauerlandattent&#228;tern halte ich das in Abw&#228;gung f&#252;r rechtfertigbar #wege</p>
<p>Daniel Mack: @lassebecker schlafzimmer &amp; computer sind privat. das internet ist das tor zur freien kommunikation. #wege</p>
<p><strong>Homo Politicus: Deutschland ist kein Land der Rohstoffe, sondern der Ideen und Maschinen. Wie wollen Sie dieses Potenzial f&#246;rdern? #wege </strong></p>
<p>Daniel Mack: weiter f&#246;rdern wo wir spitze sind: umweltechnologie. das eeg ist eines der erfolgreichsten gesetze der letzten jahrzehnte. #wege</p>
<p>Daniel Mack: endlich da investieren wo andere bereits spitze sind: schule &amp; hochschule. investitionen in k&#246;pfe zahlen sich doppelt aus. #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: Durch Bildung. Und auch durch einen Mentalit&#228;tswandel, neue Technologien nicht so oft vor allem als Bedohung zu sehen. #wege</p>
<p>Frank Steibli: Mit Energiewende weg von der Atomkraft. Das schafft Arbeit + mobilisiert Wachstum. Ingenieure, Techniker, Handwerk, B&#252;rger profitieren #wege</p>
<p>Lasse Becker: Wir m&#252;ssen einerseits die Bildung st&#228;rken (durch mehr Geld) und Forschung erm&#246;glichen (durch Rahmenbedingungen). D.h. das Umwelt- &#8230; #wege</p>
<p>Lasse Becker: &#8230; genauso wie Bio- oder Nanotechnologie in Deutschland zu Hause und erforschbar sein muss. #wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler richtig. #atomausstieg beibehalten und in erneuerbare investieren und nicht wie @aufholjagd2709 in kohle investieren. #wege</p>
<p>Frank Steibli: Ziel: Hochwertige G&#252;ter und Dienstleistungen erstellen &#8211; Hochleistungsland mit hohen L&#246;hnen, dann bleiben wir auch Wohlfahrtsstaat #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Naja, dann aber auch nicht die Potentiale der Gentechnik z.B. f&#252;r die Medizin st&#228;ndig verdammen. #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack: Ich freue mich auch, wenn wir 2020 mit Erneuerbaren Energien Kernerenergie ersetzen k&#246;nnen. Aber es ist unwahrscheinlich #wege</p>
<p>Frank Steibli: @danielmack Zu unserem Energiemix #SPD+ geh&#246;ren Sonne, Wasser, Wind, Bioenergie, Erdw&#228;rme und dezentrale Kohlekraft mit KWK #wege #AtomNEIN</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler ich bau dir ne br&#252;cke: wir nenen umweltschutz &#8220;bewahrung der sch&#246;pfung&#8221;, f&#246;rdern das eeg und schalten die akw&#8217;s ab? #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack. Und wo bekommen wir dann die Energie her? Aus Kohle oder aus Kermkraftwerken in Osteuropa? #wege</p>
<p>Daniel Mack: @kristinakoehler die atomkraftw (bis zu 6 letztes jahr) stehen still und wir exportieren weiter strom oder wird dir schwarz vor augen? #wege</p>
<p>Frank Steibli: @danielmack + @kristinakoehler Wir bauen eine Stadt f&#252;r Euch ;-) #wege</p>
<p>Lasse Becker: @danielmack Wir brauchen die Atomenergie (m&#246;glichst kurz) noch als &#220;bergangstechn. &#8230; Importe aus Tschechien sind nicht sinnvoll. #wege</p>
<p>Daniel Mack: @lassebecker ohne endlager die #akw &#8216;s l&#228;nger laufen lassen? da &#252;bernimmt die #fdp aber keine antwort f&#252;r mensch &amp; natur! #wege</p>
<p>Daniel Mack: @Aufholjagd2709 w&#252;rde die #spd mit einer stimme zum thema #energie sprechen, w&#252;rde ich mich intensiver mit euren forderungen befassen. #wege</p>
<p>Frank Steibli: @lassebecker 2021 muss der letzte Reaktor stillstehen. Diesen Druck brauchen wir, um technologisch nach vorn zu springen #KeinAusruhen #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack: Nur verantwortungsvoll,nicht auf Forschungsoptimismus zu setzen, sondern klar zu sagen,wie Energie aus KKW ersetzt wird. #wege</p>
<p><strong>Homo Politicus: Zum Schluss noch eine letzte Frage: Welche Koalition wird Ihre Partei eingehen, welche verweigern? #wege</strong></p>
<p>Kristina K&#246;hler: Schwarz-gelb. Zu Rot-Rot-Gr&#252;n:Steinmeier traue ich, aber was ist, wenn er abgel&#246;st wird und die Linken in der SPD an die Macht kommen? #wege</p>
<p>Frank Steibli: #SPD+: Vorrang f&#252;r #rotgr&#252;n, ggf. #Ampel &#8211; keinesfalls mit den #Linken- #schwarzgelbverhindern :)</p>
<p>Lasse Becker: Wir k&#228;mpfen f&#252;r den Wechsel in der Politik mit Schwarz-Gelb, falls das nicht reicht auch mit einer Jamaika-Koalition. #politikwechsel #wege</p>
<p>Frank Steibli: @kristinakoehler #Steinmeier wird #Kanzler, Christina! Damit ist Dein Frage doch gekl&#228;rt #SPD+ #wege</p>
<p>Daniel Mack: #rotgr&#252;n reicht nicht &#8211; #ampel &amp; #jamaika haben andere &amp; wir ausgeschlossen. also muss es #schwarzgr&#252;n werden. wir wollen gestalten. #wege</p>
<p>Kristina K&#246;hler: @danielmack: Das ist doch mal eine interessante &#220;berlegung :-)</p>
<p><strong>Homo Politicus: Das war&#8217;s. Ein herzliches Dankesch&#246;n an@kristinakoehler , @Aufholjagd2709 , @lassebecker , @danielmack f&#252;r ihre Antworten bei #wege</strong></p>
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<p><strong>Eine Stunde lang haben die vier hessischen Netzpolitiker/innen &#252;ber &#8220;Wege aus der Krise&#8221; diskutiert. Bei uns finden Sie die Mitschrift zum Nachlesen. Mitdiskutiert haben die Bundestagsabgeorndete Kristina K&#246;hler von der CDU, der hessische SPD-Sprecher Frank Steibli, der Vorsitzende der Jungen Liberalen Lasse Becker und Daniel Mack von den Gr&#252;nen. Nachlesen kann man die Debatte auch <a href="http://search.twitter.com/search?q=&amp;ands=%23wege&amp;phrase=&amp;ors=&amp;nots=&amp;tag=&amp;lang=all&amp;from=homopoliticus+OR+danielmack+OR+lassebecker+OR+kristinakoehler+OR+aufholjagd2709&amp;to=&amp;ref=&amp;near=&amp;within=15&amp;units=mi&amp;since=&amp;until=&amp;rpp=15">direkt bei Twitter</a>.</strong></div>
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		<title>Wege aus der Krise</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/09/23/wege-aus-der-krise/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 12:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="/wp-content/uploads/2009/09/ankuendigung_gross.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>
&#220;ber &#8220;Wege aus der Krise&#8221; wollen vier hessische Netzpolitiker/innen wenige Tage vor der Bundestagswahl auf Twitter disktuieren. Von 16 bis 17 Uhr am kommenden Freitag, 25. September&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2009/09/ankuendigung_gross.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-4604" title="ankuendigung" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/09/ankuendigung.jpg" alt="ankuendigung" width="540" height="295" /></a></p>
<p>&#220;ber &#8220;Wege aus der Krise&#8221; wollen vier hessische Netzpolitiker/innen wenige Tage vor der Bundestagswahl auf Twitter disktuieren. Von 16 bis 17 Uhr am kommenden Freitag, 25. September 2009, k&#246;nnen alle Interessierten die Debatte auf Twitter verfolgen. Um die Suche zu erleichtern, haben wir den <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wege">Hashtag #wege</a> fest gelegt. Wir Blogger vom Homo Politicus werden die Debatte moderieren. Wir freuen uns &#252;ber die Teilnehmer, die einen spannenden Schlagabtausch versprechen:</p>
<h2>Kristina K&#246;hler (MdB), CDU</h2>
<p>Dr. Kristina K&#246;hler ist Bundestagsabgeordnete der hessischen CDU und k&#228;mpft in ihrem Wiesbadener Wahlkreis gegen die Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. <a href="http://www.kristina-koehler.de/">K&#246;hler</a> ist seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Dort ist sie Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im BND-Untersuchungsausschuss und ordentliches Mitglied des Innenausschusses. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachausschusses Innenpolitik der CDU Deutschlands. Seit Januar 2009 twittert sie unter <a href="http://twitter.com/kristinakoehler">@kristinakoehler</a>.</p>
<h2>Frank Steibli, SPD</h2>
<p>Frank Steibli ist Pressesprecher der SPD Hessen und ist aufmerksamen Beobachtern als Medienw&#228;chter von Andrea Ypsilanti und Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel w&#228;hrend der  beiden letzten Wahlen in Hessen aufgefallen. Vor seiner Berufung als Pressesprecher der SPD Hessen war er seit 2001 als Pressesprecher, Vorstandssekret&#228;r und Internet-Redakteur des Landesbezirkes der Gewerkschaft ver.di. Steibli ist seit Juni 2009 bei  Twitter aktiv unter dem aussagekr&#228;ftigen Namen <a href="http://twitter.com/aufholjagd2709">@Aufholjagd2709</a>.</p>
<h2>Lasse Becker, FDP</h2>
<p>Lasse Becker ist Vorsitzender der Jungen Liberalen Hessen und im Pr&#228;sidium der hessischen FDP. Bei den Landtagswahlen 2008 und 2009 war er Direktkandidat der FDP f&#252;r den Wahlkreis Kassel-Land. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universit&#228;t G&#246;ttingen schreibt er gerade an seiner Promotion. Becker ist seit November 2008 bei  Twitter als <a href="http://twitter.com/lassebecker">@lassebecker</a>.</p>
<h2>Daniel Mack, Gr&#252;ne</h2>
<p>Daniel Mack ist Kreistagsabgeordneter von B&#252;ndnis 90/DIE GR&#220;NEN im Main-Kinzig-Kreis und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Migration &amp; Flucht von B&#252;ndnis 90 /DIE GR&#220;NEN Hessen. Auch er kandidierte in den chaotischen Wahljahren 2008 und 2009 als Direktkandidat in Hessen. Er bewarb sich im Wahlkreis Gelnhausen-Schl&#252;chtern / MKK III und auf Landeslistenplatz 20 f&#252;r das B&#252;ndnis 90 / DIE GR&#220;NEN. Mack schreibt seit Oktober 2008 bei Twitter als <a href="http://twitter.com/DanielMack">@danielmack</a>.</p>
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