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	<title>Homo Politicus &#187; CDU</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
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		<title>Er&#246;ffnungszug</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel hat sich bewegt, seit wir dieses Blog vor mittlerweile mehr als 3 Jahren gemeinsam neu gegr&#252;ndet haben. Damals war &#8220;Politik und Internet&#8221; ein Thema, &#252;ber das man vereinzelt sprach&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel hat sich bewegt, seit wir dieses Blog vor mittlerweile mehr als 3 Jahren gemeinsam neu gegr&#252;ndet haben. Damals war &#8220;Politik und Internet&#8221; ein Thema, &#252;ber das man vereinzelt sprach – meist, wenn gerade Wahlkampf war. Mittlerweile hat das Internet seinen Einfluss auf so viele Lebensbereiche manifestiert, dass auch in der Politik die Wechselwirkungen nicht mehr zu &#252;bersehen sind. <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/fuer_die_netzpolitische_zukunft_aufstellen/1">FDP</a>- und <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/das_grosse_querschnittsthema_unserer_zeit/1">Gr&#252;nen</a>-Abgeordnete diskutieren &#252;ber ein Internetministerium, der Innenminister setzt sich &#246;ffentlich mit dem Thema <a href="http://www.bmi.bund.de/DE/Service/Ministerfragen/ministerfragen_node.html;jsessionid=7F632A524775C3C0C59E1D50E2FEEEE9.2_cid165">Open Data</a> auseinander und, ja, man vergisst es oft, die Kanzlerin betreibt immer noch ein <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Aktuell/Podcasts/podcast.html">Video-Podcast</a>. Im ganzen Land werden <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gl=de&amp;tbm=nws&amp;btnmeta_news_search=1&amp;q=B%C3%BCrgerhaushalt">B&#252;rgerhaushalte</a> ausprobiert, mehrere MinisterInnen (lassen) twittern und es gibt eine neue <a href="http://www.piratenpartei.de/">Partei</a>, die vor allem mit und im Internet bekannt geworden ist.</p>
<p>Szenenwechsel: Vor nicht ganz einem Monat sa&#223;en wir in K&#246;ln mit dem ehemaligen Redaktionsteam der <a href="http://www.kampagnenpraxis.de/">Kampagnenpraxis</a> zusammen und diskutierten die Zukunft von Politik und Gesellschaft im Internet. Aber es waren nicht die Erfolgsbeispiele, die wir in 50 Ausgaben unserer Reports zusammen gestellt haben, die das Gespr&#228;ch dominierten. Sondern der Gedanke, was wir erreicht haben. Haben wir mit den konzentrierten Infos, den Beispielen effizienter und innovativer Kampagnen zum Nachbauen wirklich etwas bewirkt? Ver&#228;ndert sich politische Kampagnenf&#252;hrung mit dem Internet? Bei allen guten Beispielen scheint es fast so, als m&#252;sse man mit dem Blick aus der Totalen ganz einfach Nein sagen. Ich glaube, dass es vier grundlegende Probleme gibt, die jeden Fortschritt in Sachen Kampagnenarbeit verhindern. Diese Punkte wird nicht jeder teilen, mancher wird sich angegriffen f&#252;hlen. Aber ich denke, dass sich etwas tun muss. Und wir hoffen, damit etwas bewegen zu k&#246;nnen; eine Diskussion anzusto&#223;en, die dringend n&#246;tig geworden ist.<span id="more-6756"></span></p>
<h1>1. Am Anfang war die Pressemitteilung</h1>
<p>Seit der letzten Eiszeit, so scheint es, kommuniziert man Politik &#252;ber <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151066020250441&amp;set=a.250011665440.298973.702190440&amp;type=1">Pressemitteilungen</a>. Die H&#246;hlenmalereien richteten sich offensichtlich auch nicht an die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung, sondern nur an den einen Journalisten, der die Neuigkeiten dann weiter erz&#228;hlen durfte. Und so ist es bis heute ein fest geschriebenes Naturgesetz, dass man Pressemitteilungen zu schreiben hat – egal ob in der Bundestagsfraktion, im Landesministerium oder im Kreisverband der Partei. Selbst wenn man so wenig Mitglieder hat, dass man kaum noch alle Mandate besetzen kann: F&#252;r Pressemitteilungen muss die Zeit da sein.</p>
<p>Und dahinter steckt ja auch ein hehres Anliegen. &#220;ber die Presse, so die Idee, erreichen wir die meisten Menschen. Also m&#252;ssen wir da unbedingt vertreten sein. Aber wenn alle damit besch&#228;ftigt sind, Pressemitteilungen zu schreiben, stellt niemand Fragen wie: Wie gut sind unsere Pressemitteilungen eigentlich geschrieben? Bringen wir &#252;berhaupt etwas damit &#8216;r&#252;ber? Liest jemand unsere Pressemitteilungen, die neben der Vorstandswahl der Kaninchenz&#252;chter erscheinen? Und k&#246;nnen wir die Bev&#246;lkerung nicht anders, besser, relevanter informieren?</p>
<h1>2. Politiker haben Angst vorm B&#252;rger</h1>
<p>Vielleicht konzentriert sich der gesamte bundesdeutsche Politbetrieb deshalb auf Pressemitteilungen, weil Politiker Angst vorm B&#252;rger haben. Klar, wird jetzt sicherlich der berechtigte Einwurf kommen, dass es doch Wahlkampfst&#228;nde gebe, Diskussionsveranstaltungen, Parteitermine. Aber wie viele Menschen kommen da hin? Wie intensiv kann ein Gespr&#228;ch werden, wenn daf&#252;r 100 andere Personen vorbei hetzen? Wie gro&#223; kann das Interesse f&#252;r ein Thema sein, wenn selbst Bundesvorsitzende oder und Generalsekret&#228;re die kleinsten R&#228;ume nicht mehr f&#252;llen?</p>
<p>Wendet man den Blick von direkten Begegnung auf andere, selbst geschaffene Medien, wird das Bild nicht besser. Wer hat schon einmal Informationen seiner Landesregierung bekommen, die nicht in der Zeitung standen? In Hessen gibt es einen <a href="http://www.hessen.de/irj/hessen_Internet?cid=a209737478dac5d861966759207d60d0">Newsletter</a> der Staatskanzlei – wie viele Abonnenten der wohl haben wird? Wie viele Deutsche werden wohl jede Woche Angela Merkels Podcast schauen? Politkerinnen und Politiker scheinen kein Interesse daran zu haben, ihre B&#252;rger zu informieren. Sonst w&#252;rde man nicht mehr Post von GEZ und OBI bekommen, als von allen politischen Institutionen der Republik zusammen.</p>
<h1>3. Medien werden &#252;bersch&#228;tzt</h1>
<p>Manch Leser dieses Blogs wird den &#8220;<a href="http://www.homopoliticus.de/tag/daniel-mack/">Twitter-Streit</a>&#8221; um den &#8220;Twitter-Rebell&#8221; <a href="http://twitter.com/#!/danielmack">Daniel Mack</a> im Main-Kinzig-Kreis mitbekommen&#8230; vielleicht auch unsere Replik &#8220;<a href="http://www.homopoliticus.de/2011/10/10/wenn-es-doch-blos-um-twitter-ginge/">Wenn es doch blo&#223; um Twitter ginge</a>&#8221; gelesen haben. Eine Fraktion, zerstritten, voller Misstrauen gegen die eigenen Mitstreiter, zerlegt sich &#252;ber 2 Monate in aller &#214;ffentlichkeit. Nicht weit wegen vom Main-Kinzig-Kreis, in Wiesbaden, wehrt sich die Unionsfraktion voreilig gegen eine Aufnahme bei <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/11/30/zumutung-und-rechtsbruch-cdu-wiesbaden-droht-abgeordnetenwatch-de-mit-klage/">abgeordnetenwatch</a>. Man werde mit den vielen Anfragen nicht fertig, die dann &#252;ber dieses Internet kommen w&#252;rden. Zwei Beispiele, aus denen sich die gleiche Lehre ziehen lie&#223;e: Man zerstreitet sich nicht (nur) im Internet, man will nicht nur im Internet m&#246;glichst wenig kommunizieren, m&#246;glichst wenige Fragen beantworten m&#252;ssen. Aber man macht es sich gern leicht und beschuldigt ein Medium. Schaut her, wir sind nicht das Problem – es ist dieses Internet!</p>
<h1>4. F&#252;r einen neuen Rechenschaftsgedanken</h1>
<p>Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus – Politiker sind Vertreter, keine Regenten. Die B&#252;rger stellen kein Bittgesuch, wenn sie mehr informiert werden wollen, wenn sie mit diskutieren wollen. Sie fordern Rechenschaft von ihren Prokuristen ein. Die meisten von ihnen sind froh, dass sie Aufgaben delegieren k&#246;nnen, sich nicht durch europ&#228;isches Vertragswerk und tarifpolitische Urw&#228;lde k&#228;mpfen m&#252;ssen. Aber daf&#252;r sollten sie auch etwas erwarten k&#246;nnen, n&#228;mlich dass Politiker Rechenschaft f&#252;r ihre Handlungen ablegen. Nicht einfach nur in Wahlen alle 4 oder 5 Jahren, sondern auch und insbesondere innerhalb der Legislaturperioden.</p>
<p>Wer hat schon noch durchgeblickt, im finanzpolitischen Dschungel der letzten Jahre? Wo blieben die Erkl&#228;rungsversuche f&#252;r Hebel und Stabilit&#228;tsmechanismen? Warum hat man sich nicht ein paar gute Texter, einige Fachreferenten und einen guten Grafiker/Illustrator geschnappt und eine Brosch&#252;re produziert, die bundesweit verteilt ein wenig Licht ins Dunkle gebracht hat? Oder wenn das zu teuer war, wo blieben die Online-Informationsangebote?</p>
<p>Es ist Teil der Jobbeschreibung eines Politikers, sich vor seinem Auftraggeber zu verantworten, Interesse zu wecken, Ideen zu sammeln, f&#252;r die eigenen Ziele zu werben.</p>
<p>Das Jahr 2012 bietet die Gelegenheit. Zur Abwechslung steht einmal kein Superwahljahr vor der T&#252;r, sondern solide parlamentarische und au&#223;erparlamentarische Arbeit. Was f&#252;r eine gro&#223;artige Gelegenheit, um abseits von 2-monatigen Kampagnen ein neues Interesse der Politik an den B&#252;rgern un der B&#252;rger an der Politik zu wecken. Suchen wir neue Wege, mit den B&#252;rgern zu kommunizieren, nicht mehr nur in eine Dimension, sondern in einer offenen, interessierten Diskussion. H&#246;ren wir auf, von vorne herein auf bestimmte Wege zu setzen und andere auszuschlie&#223;en. Besch&#228;ftigen wir uns weniger mit dem Medium, mehr mit der Kommunikation.</p>
<p>Den ersten Zug haben die Politikerinnen und Politiker unseres Landes, vom Bundeskanzleramt bis zum Gemeindeparlament. Gewinnen k&#246;nnen wir alle.</p>
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		<title>Schnell noch Danke sagen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn die Oberb&#252;rgermeisterwahl in R&#252;sselsheim gegen die Abgeordnetenhauswahl in Berlin vielleicht unbedeutend erscheinen mag. <a href="http://www.ja-zu-jo.de/">Jo Dreiseitel</a>, um Haaresbreite unterlegener Kandidat der Gr&#252;nen, <a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo/posts/152842521474135">postete</a> schon 10 Minuten nach&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Oberb&#252;rgermeisterwahl in R&#252;sselsheim gegen die Abgeordnetenhauswahl in Berlin vielleicht unbedeutend erscheinen mag. <a href="http://www.ja-zu-jo.de/">Jo Dreiseitel</a>, um Haaresbreite unterlegener Kandidat der Gr&#252;nen, <a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo/posts/152842521474135">postete</a> schon 10 Minuten nach Ver&#246;ffentlichung des Vorl&#228;ufigen Endergebnisses eine Dankesnachricht und Gratulation bei Facebook:</p>
<blockquote><p><a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=132119046879816">Oberb&#252;rgermeisterwahl: Ja zu Jo! &#8211; Die beste Wahl f&#252;r R&#252;sselsheim</a><br />
Liebe W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, ich danke Ihnen f&#252;r Ihr Vertrauen bei der Stichwahl. Leider hat es f&#252;r mich knapp nicht zum Wahlsieg gereicht. Ich gratuliere meinem Gegenkandidaten Patrick Burghardt zu seinem Erfolg.</p></blockquote>
<p>Daran k&#246;nnen sich so manche Politiker auf Landes- und Bundesebene ein Beispiel nehmen. Die SPD Berlin beispielweise ruft dort noch immer zur Wahl auf. (Ebenso die <a href="https://www.facebook.com/Buendnis90DieGruenenBerlin?sk=wall">Gr&#252;nen</a> und die <a href="https://www.facebook.com/piratenberlin?sk=wall&amp;filter=2">Piraten</a> – <a href="https://www.facebook.com/cduberlin">CDU</a> und <a href="https://www.facebook.com/DIELINKE.Berlin">Linke</a> waren da schneller)</p>
<p><em>Disclaimer: Wir als <a href="http://www.antwortzeit.de/">Antwortzeit Kommunikationsagentur</a> haben die Internetseite f&#252;r den Wahlkampf von Jo Dreiseitel bereit gestellt – haben aber keinen Einfluss auf die Social-Media-Aktivit&#228;ten der Kampagne gehabt.</em></p>
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		<title>Duell zu dritt &#8211; TV-Debatte(n) in Mecklenburg-Vorpommern</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 20:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ging das TV-Duell von Erwin Sellering und Lorenz Caffier zu Ende. CDU traf auf SPD, eine gro&#223;e Koalition durfte mit sich selbst debattieren. Die Opposition blieb au&#223;en vor, weil der NDR der Linken nicht gen&#252;gend Chancen einr&#228;umt.</p>
<p>Aber die Linke lie&#223; das nicht auf sich beruhen und <a href="http://www.originalsozial.de/wahlen_2011/aktuelles/pm_holter_livestream/">tat noch etwas mehr, als sich zu beschweren</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der NDR hat aus fadenscheinigen Gr&#252;nden die Teilnahme von Helmut Holter am TV-Duell abgelehnt. Nun stehen sich in dem vermeintlichen Duell die zwei Regierungspartner gegen&#252;ber, der Kandidat der gr&#246;&#223;ten demokratischen Opposition erh&#228;lt keine Gelegenheit, seine inhaltlichen Angebote in dieser Sendung des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu unterbreiten. Das finde ich nicht souver&#228;n und ich finde auch, dass der Sender damit den Auftrag des NDR-Staatsvertrags nicht erf&#252;llt. Darum machen wir nun unser eigenes Angebot und freuen uns auf viele Zuschauer.&#8221;</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6514" title="LinkeMV_Banner_TV-Duell_245x173_01" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/LinkeMV_Banner_TV-Duell_245x173_01.gif" alt="" width="245" height="173" />Das eigene Angebot der Linken ist schon fast revolution&#228;r. Live gaben sie ihre eigenen Antworten. Helmut Holter, dem Kandidaten der LINKEN, wurden von Gregor Gysi selbst die gleichen Fragen noch einmal gestellt. Wie lief&#8217;s?</p>
<p><span id="more-6511"></span></p>
<p>Die gro&#223;e Herausforderung war f&#252;r Gregor Gysi, als Moderator mit Helmut Holter zu reden und gleichzeitig die Fragen und Antworten der NDR-Runde mitzubekommen. Bei der Linken hat man das Problem recht geschickt gel&#246;st, im Hintergrund des Raumes sa&#223;en TV-Beobachter, die &#252;ber einen Knopf in Gysis Ohr diesen informieren konnten. So konnte sich Gysi fl&#252;ssig unterhalten und hatte trotzdem immer den &#220;berblick, konnte bei Themenwechseln im TV-Studio schnell einhaken. Hut ab dennoch vor Gysis Multitasking…</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6516" title="linksstream" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/linksstream-300x295.jpg" alt="" width="300" height="295" />Damit unterscheidet sich die Alternativdiskussion nat&#252;rlich inhaltlich wie strukturell stark vom TV-Duell. Es gibt viel mehr Raum zu reden, den nicht zuletzt Gysi ausgiebigst zu nutzen wusste. Zwischendurch fragte man sich, ob nicht auch die Linke ein Zeitkonto einf&#252;hren sollte, damit Holter nicht in Grund und Boden geredet wird.</p>
<p>Aber so gut wie die Linksdebatte lief, die Reichweite war verschwindend gering. 250 Besucher waren auf der Anzeige des Livestreams zu sehen, im Raum selbst sa&#223;en vielleicht noch eine Hand voll. Selbst bei der schlechtesten Prognose f&#252;r die NDR-Reichweite sind das Dimensionen, die nicht miteinander zu vergleichen sind. Fraglich ist, wie viel Werbung die Linke noch vor der Debatte hat machen k&#246;nnen und wollen – aus der Distanz etwas schwer zu beurteilen.</p>
<p>Die Zuschauer im Livestream unterhielten sich &#252;brigens auf Facebook (wenig) und Chat (mal wieder viel mehr) dar&#252;ber, dass solche Onlinediskussionen eine gute Institution f&#252;r die eigene Partei w&#228;ren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mark das sollte unsere Partei ruhig &#246;fters machen. Irgendwie eine Art Fragestunde wo man den Bundes- oder Landesvorst&#228;nde direkt Fragen stellen kann. Von mir aus vorab per Mail und mit einem Moderator.&#8221;</p></blockquote>
<p>Von Diskussion war jedenfalls in beiden Formaten nicht viel zu bemerken. W&#228;hrend sich CDU-Innenminister und SPD-Ministerpr&#228;sident im Wahl-Duett (Gysi) mit Samthandschuhen angefasst haben, hatte die Linke recht prominent auf Online-Diskussionsm&#246;glichkeiten hingewiesen. &#8220;<strong>Stellen Sie w&#228;hrend der Sendung hier Ihre Frage per Chat oder &#252;ber Facebook&#8221;</strong> hie&#223; es dort. Angekommen ist davon im Live-Stream nichts.</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<ul>
<li><a href="http://politik-digital.de/tv-duell-linke-kandidat-holter-schaltet-sich-online-zu">TV-Duell: Linke-Kandidat Holter schaltet sich online zu</a> bei politik-digital.de</li>
</ul>
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		<title>Jetzt am Kiosk</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 09:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen habe ich die CDU noch scharf f&#252;r den <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/07/26/wahlprogramme-mit-zugangshuerden/" target="_blank">Umgang mit ihrem Wahlprogramm</a> kritisiert. Und so schnell kann es gehen: Inzwischen ist das Programm sowohl auf&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen habe ich die CDU noch scharf f&#252;r den <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/07/26/wahlprogramme-mit-zugangshuerden/" target="_blank">Umgang mit ihrem Wahlprogramm</a> kritisiert. Und so schnell kann es gehen: Inzwischen ist das Programm sowohl auf der Internetseite des Landesverbands, als auch auf der Wahlkampfseite zu finden. Es l&#228;sst sich direkt am Bildschirm durchbl&#228;ttern und genauso schnell auch als PDF downloaden.</p>
<p>Und auch ansonsten wurde der Internetauftritt nun endlich mit etwas leichter zu findenden Inhalten gef&#252;llt. Auf der Startseite f&#228;llt einem deshalb derzeit direkt ein kleiner Hinweis auf.<span id="more-6331"></span></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/wahlprogramm.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-6355 aligncenter" title="wahlprogramm" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/wahlprogramm-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" /></a></p>
<p>Die CDU Berlin hat sich also einen recht unkonventionellen, aber gleichzeitig spannenden, Weg gesucht, um ihre Wahlprogramme in den kommenden Wochen unter die Leute zu bringen. Wenn man bedenkt, dass die H&#252;rde f&#252;r einen W&#228;hler durchaus hoch ist, um an ein gedrucktes Wahlprogramm zu kommen, k&#246;nnte dieser neue Weg eine wirklich interessante L&#246;sung sein, um die Programme zu verteilen.</p>
<p>Einziger Haken an der Sache: F&#252;r das Programm werden am Kiosk 50 Cent f&#228;llig. Und dann stellt sich nat&#252;rlich die Frage, wie viele Menschen dieses Angebot wirklich in Anspruch nehmen werden.</p>
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		<title>Wahlprogramme mit Zugangsh&#252;rden</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 18. September werden in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordntenversammlungen gew&#228;hlt. Zeit also, auch als Nichtberliner einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/07/26/wahlprogramme-mit-zugangshuerden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 18. September werden in Berlin das <a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/be2011/allgeminfo.asp?sel1=1052&amp;sel2=1000" target="_blank">Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordntenversammlungen</a> gew&#228;hlt. Zeit also, auch als Nichtberliner einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen.</strong></p>
<p>Ern&#252;chternde Erkenntnis: Mit dem Suchen der Programme verbringt man auch heute leider noch mehr Zeit als urspr&#252;nglich erwartet.<span id="more-6253"></span></p>
<p>Die CDU liefert auf <a href="http://www.cduberlin.de/" target="_blank">http://www.cduberlin.de/</a> derzeit eine auf den Wahlkampf ausgerichtete Landingpage. Weiter geht es von dort zur &#8220;<a href="http://www.frankhenkel-cdu.de/" target="_blank">Wahlkampfseite der CDU Berlin</a>&#8220;. Unter &#8220;Wahl 2011&#8243; ist auch wie erwartet ein Punkt &#8220;Programm&#8221; zu finden. Dort wurde das Wahlprogramm als scribt-Dokument eingebunden. Dies hat den Vorteil, dass man das pdf-Programm direkt im Browser lesen kann, aber downloaden und drucken ist erst nach einer Registrierung bei script m&#246;glich.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/cdu-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6261" title="cdu-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/cdu-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Da kann das Wahlprogramm noch so &#252;bersichtlich und gut geschrieben sein, wenn ich als Nutzer nicht einmal die M&#246;glichkeit habe das Programm auf meinem Rechner zu speichern, ohne mich bei einem Drittanbieter anzumelden. Gl&#252;cklicherweise findet man das Programm aber doch noch zum Download. Auf der Willkommensseite w&#228;re ein Klick auf &#8220;Landesverband&#8221; statt &#8220;Wahlkampfseite&#8221; der bessere Weg gewesen. Interessanterweise findet man hier auch einen Link zu <a href="http://www.richtig-fuer-berlin.de/" target="_blank">http://www.richtig-fuer-berlin.de/</a>. Aber auch hier wird das Programm lediglich als Flashanwendung pr&#228;sentiert. Barrierefreiheit sieht anders aus.</p>
<p>Weiter geht es zum Internetauftritt der SPD. Das Wahlprogramm ist <a href="http://www.berlin-verstehen.de/berlin_programm.html" target="_blank">schnell gefunden</a>. Die wichtigsten Ziele sind in Textform zug&#228;nglich, trotzdem h&#228;tte dieser Teil auch noch etwas ausf&#252;hrlicher ausfallen k&#246;nnen. Alles weitere handelt man in pdf-Dokumenten ab. Hier hat die SPD wirklich alle M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft und begeistert bereits auf den ersten Blick. Es gibt das Programm in einer Kurzfassung, in einer ausf&#252;hrlichen Fassung, in einer Kurzfassung in leichter Sprache, sowie als Kurzfassung in Englisch, T&#252;rkisch, Polnisch, Arabisch, Russisch, Vietnamesisch.</p>
<p>Auch die <a href="http://gruene-berlin.de/wahl2011/wahlprogramm" target="_blank">Gr&#252;nen</a> zeigen, dass sie ihre Programmideen unter die Leute bringen wollen und nicht f&#252;r die Schublade produziert haben. Vorbildlich: F&#252;r alle 10 Kapitel des Programms wurden auf der Internetseite Kurzfassungen geschrieben und mit Videos und Bildergalerien erg&#228;nzt. Auch das Komplettprogramm l&#228;sst sich problemlos mit wenigen Klicks downloaden. Einziger Haken: Die Gr&#252;nen konnten sich anscheinend nicht auf einige wichtige Punkte einigen und landeten so auf 120 Seiten Programmtext. Zwar ist das Programm, wie auch bei der SPD, in leichter Sprache erh&#228;ltlich, jedoch versteckt sich dieser Link etwas und k&#246;nnte ruhig noch prominenter pr&#228;sentiert werden.</p>
<p>Besonders positiv, in Sachen Zug&#228;nglichkeit, f&#228;llt wiederum die <a href="http://www.die-linke-berlin.de/wahlen/berlin_2011/wahlprogramm/" target="_blank">Linkspartei</a> auf. Als einzige Partei bietet sie ihr komplettes Programm in Textform, direkt auf ihrer Internetseite an und kann so bei der Barrierefreiheit punkten. Und mit wenigen Klicks l&#228;sst sich das Wahlprogramm aber auch als pdf, in Kurz- und Langform, downloaden. Es fehlen jedoch etwas die weiterf&#252;hrenden Informationen, wie sie bei Gr&#252;nen und SPD zu finden sind. Insgesamt sieht es aber bei allen drei Parteien recht vorbildlich aus.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/linke-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6267" title="linke-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/linke-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Ganz anders, bei der FDP. Lediglich zwei lieblos angelegte Links weit unten auf der Startseite und unter &#8220;<a href="http://www.fdp-berlin.de/Programme/86b27/index.html" target="_blank">Inhalte/Programme</a>&#8221; weisen auf das Programm hin. Keine Einleitung, keine weiterf&#252;hrenden Hinweise, nichts&#8230; Erst beim weiteren durchst&#246;bern der Seite findet sich ein weiteres <a href="http://www.fdp-berlin.de/files/643/Kurzwahlprogramm.pdf" target="_blank">pdf mit der Kurzfassung</a> des Programms.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/fdp-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6265" title="fdp-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/fdp-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Die kurze Betrachtung zeigt, die Wahlprogramme der Berliner Parteien lassen sich zwar finden, sind aber h&#228;ufig noch immer auf irgendwelche Unterseiten abgeschoben worden. Warum wird nicht mit zentralen Hinweisen direkt auf der Startseite gearbeitet? Weiterhin schafft es keine Partei ihre Programm gleichzeitig in voller L&#228;nge, sowie in Kurzform, als pdf- und HTML-Version anzubieten. Auch werden innovativere Ideen anderer Wahlk&#228;mpfe nicht weiter verfolgt. So hatte die FDP-NRW ihr Wahlprogramm im vergangenen Jahr u.a. auch als <a href="http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-600/_nr-16629/i.html" target="_blank">Podcast</a> bereitgestellt. Dies ist nat&#252;rlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber warum sollte man nicht auch einmal neue Wege gehen?</p>
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		<title>Endgegner Mitgliederschwund</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/06/03/endgegner-mitgliederschwund/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 14:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[my.barackobama.com]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CDU in Nordrhein-Westfalen will ihren Mitgliederschwund bek&#228;mpfen und startet daf&#252;r (mal wieder) eine Mitglieder-Werbe-Kampagne. Die eigenen Mitglieder werden aufgefordert, im Bekannten- und Freundeskreis f&#252;r eine Mitgliedschaft in der CDU zu werben. Als Lektion aus vergangenen, wenig erfolgreichen Aktionen, setzt man dieses mal auf Belohnungen. Als Hauptpreis lockt (?) ein Essen mit dem Landesvorsitzenden und Bundesumweltminister Norbert R&#246;ttgen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/06/03/endgegner-mitgliederschwund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU in Nordrhein-Westfalen will ihren Mitgliederschwund bek&#228;mpfen und startet daf&#252;r (mal wieder) <a href="http://www.cdu-nrw.de/politik/archiv/meldungen/2533-mitgliederwerbekampagne.html">eine Mitglieder-Werbe-Kampagne</a>. Die eigenen Mitglieder werden aufgefordert, im Bekannten- und Freundeskreis f&#252;r eine Mitgliedschaft in der CDU zu werben. Als Lektion aus vergangenen, wenig erfolgreichen Aktionen, setzt man dieses mal auf Belohnungen. Als Hauptpreis lockt (?) ein Essen mit dem Landesvorsitzenden und Bundesumweltminister Norbert R&#246;ttgen. Vorgesgestellt hat sich die CDU das so:</p>
<blockquote><p>Jedes Mitglied, das ein Neumitglied wirbt, nimmt an einer Verlosung teil. Pro Neumitglied kommt ein Los in die Lostrommel, so dass sich die Gewinnchance erh&#246;ht, je erfolgreicher ein Werber ist.</p></blockquote>
<p>Und die Preise?</p>
<blockquote><p>Anfang des kommenden Jahres werden per Los die Gewinner ermittelt.</p>
<p>Jeweils f&#252;nf Gewinner werden eingeladen zu</p>
<ul>
<li>einem Essen mit dem Fraktionsvorsitzenden Karl-Josef Laumann in M&#252;nster</li>
<li>einem Essen mit Generalsekret&#228;r Oliver Wittke in D&#252;sseldorf,</li>
<li>einem Essen mit dem Chef der NRW-CDU-Abgeordneten im Europ&#228;ischen Parlament    Elmar Brok in Br&#252;ssel.</li>
</ul>
<p>Au&#223;erdem werden die <strong>f&#252;nf</strong> <strong>erfolgreichsten Einzelwerber</strong> zu einer Fahrt nach Berlin mit einem Essen mit dem Landesvorsitzenden Norbert R&#246;ttgen eingeladen.</p></blockquote>
<p>Ein interessanter Schritt f&#252;r eine politische Werbe-Kampagne der CDU. Statt die Mitglieder besser mit Informationen und Handreichungen auszur&#252;sten, setzt man auf den Spieltrieb und den Reiz der Gewinne. Neu ist die Methode allerdings nicht: Gene Koo <a href="http://blogs.law.harvard.edu/games/2008/11/16/mybarackobamacom-as-augmented-reality-game/">wirft einen Blick auf das Soziale Netzwerk des Obama-Wahlkampfs my.barackobama.com</a> genau aus dieser Perspektive:</p>
<blockquote><p>It featured minimal graphics, no sound effects, and deeply flawed  gameplay. Yet one of the most important game titles of 2008 was played  by thousands and helped change the face of American politics. [...]</p>
<p>MyBO awarded Obama supporters with <a href="http://my.barackobama.com/page/community/post/chrishughesatthecampaign/CJ7C">points for taking real-world actions</a> that would likely help the candidate win the primaries and the general  election: making phone calls to voters, hosting gatherings, and donating  money.</p></blockquote>
<p>Prof. Dr. Christoph Bieber hat etwas sp&#228;ter einen &#228;hnlichen <a href="http://carta.info/15450/kampagne-als-augmented-reality-game-der-mitmachwahlkampf-der-piratenpartei/">Vergleich f&#252;r Deutschland auf die Piratenpartei</a> bezogen:</p>
<blockquote><p>Dabei ist „Spielen“ das zweite Schl&#252;sselelement f&#252;r den Erfolg der  Piraten-Kampagne – denn die kollektive Anstrengung der „Nerds“ in  schwarz-orange tr&#228;gt Z&#252;ge eines Rollenspiels. <strong>Die „Mission  Bundestagswahl“ l&#228;sst sich in eine Folge einzelner „Quests“ zerlegen, an  denen die &#252;ber das ganze Bundesgebiet verteilten Mitspieler relativ  koordiniert arbeiten</strong>. Gel&#246;st wurden bisher die Aufgaben  „Europawahl“, „Zulassung zur Bundestagswahl“, “&#220;bernahme der Mehrheiten  in den Sozialen Netzwerken“, das Extra-Level „Gewinnung von &#246;ffentlicher  Aufmerksamkeit“ wurde etwas holprig erreicht, vielleicht auch unter  Zuhilfenahme von „Cheats“. Und nun steht das vorerst letzte Level mit  dem Endgegner „Wahlurne“ an.</p></blockquote>
<p>Und nun zieht die CDU nach, &#252;bernimmt Kampagnenmuster von Obama und Piratenpartei? Nun, vollends tragf&#228;hig ist der Vergleich nicht: Es fehlen die digitalen &#8220;Highscores&#8221; bei der CDU, und die Spieler werden nicht miteinander vernetzt. So kann ein Wettbewerb nur auf hypothetischer Basis entstehen. Aber vielleicht ist die Mitglieder-Werbe-Kampagne der CDU auch nur die Alpha-Version und wartet noch auf den ein oder anderen Patch.</p>
<p><em>via <a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=217933414893832&amp;id=332049975927">politik&amp;kommunikation</a></em></p>
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		<title>Ein Blick hinter die Fassade der Gr&#252;nen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 19:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fronten verh&#228;rten sich. Nachdem der CDU-Bundesverband am Sonntag die Kampagne "Die Dagegen-Partei" vorgestellt hat, legt die CSU heute nach und &#252;bertrumpft ihre Mutterpartei sogar noch in ihrer Deutlichkeit. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/01/11/ein-blick-hinter-die-fassade-der-gruenen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fronten verh&#228;rten sich. Nachdem der CDU-Bundesverband am Sonntag die Kampagne &#8220;<a href="http://www.homopoliticus.de/2011/01/10/die-dagegen-partei/" target="_blank">Die Dagegen-Partei</a>&#8221; vorgestellt hat, legt die CSU heute nach und &#252;bertrumpft ihre Mutterpartei sogar noch in ihrer Deutlichkeit. Mit einem 30-sek&#252;ndigen YouTube-Clip wollen die Christsozialen vor den Gr&#252;nen warnen und deren wahres Gesicht pr&#228;sentieren.</p>
<p><object width="680" height="408"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ouhTUMENEiE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ouhTUMENEiE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="680" height="408" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ob sie sich die CSU damit selbst einen Gefallen getan hat, sollte jeder selbst entscheiden. In jedem Fall k&#246;nnen wir gespannt sein auf das, was uns in diesem Jahr noch so alles erwartet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Dagegen-Partei</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/01/10/die-dagegen-partei/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2011/01/10/die-dagegen-partei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 08:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Dagegen-Partei]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Campaigning]]></category>

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		<description><![CDATA[So deutlich hat man das in Deutschland noch nicht gesehen, dass eine Partei die andere mit einer eigenen Internetseite angeht. Die CDU sieht in den Gr&#252;nen die "Dagegen-Partei", will damit dem Verlust von konservativen W&#228;hlerschichten an die neuen B&#252;rgerlichen verhindern. Und wie k&#246;nnte man besser sichtbar machen, wo die gr&#252;nen &#252;berall ihre Stimme gegen den Fortschritt, die Zukunft oder gleich die Vernunft erheben, als eine digitale Karte. Und so hat man im Konrad-Adenauer-Haus eine Karte gebaut, ein Deutschland, das sich vor Schr&#228;glage kaum noch halten kann. Mit den Gr&#252;nen rutscht das Land ab. Kleine Icons im Stile von Verkehrszeichen symbolisieren dann auch gleich, gegen welche Projekte die Gr&#252;nen sind: Stra&#223;en, Bahnstrecken, Kraftwerke. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/01/10/die-dagegen-partei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So deutlich hat man das in Deutschland noch nicht gesehen, dass eine Partei die andere mit einer eigenen Internetseite angeht. Die CDU sieht in den Gr&#252;nen die &#8220;<a href="http://www.die-dagegen-partei.de/">Dagegen-Partei</a>&#8220;, will damit dem Verlust von konservativen W&#228;hlerschichten an die neuen B&#252;rgerlichen verhindern. Und wie k&#246;nnte man besser sichtbar machen, wo die gr&#252;nen &#252;berall ihre Stimme gegen den Fortschritt, die Zukunft oder gleich die Vernunft erheben, als eine digitale Karte. Und so hat man im Konrad-Adenauer-Haus eine Karte gebaut, ein Deutschland, das sich vor Schr&#228;glage kaum noch halten kann. Mit den Gr&#252;nen rutscht das Land ab. Kleine Icons im Stile von Verkehrszeichen symbolisieren dann auch gleich, gegen welche Projekte die Gr&#252;nen sind: Stra&#223;en, Bahnstrecken, Kraftwerke.</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/dagegen.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5931" title="dagegen" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/dagegen-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" /></a></p>
<p>Nur manche Dinge fehlen. In Hessen zum Beispiel scheint die CDU das ewige Streitthema Atomkraftwerk Biblis vergessen zu haben, wie Benjamin Weiss von der Gr&#252;nen Jugend Hessen <a href="http://twitter.com/#!/Benjamin_Weiss/status/24081051647217665">bemerkt</a>:</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/benjaminweiss.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5934" title="benjaminweiss" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/benjaminweiss-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>&#220;ber Negative Campaigning im Generellen kann man geteilter Meinung sein. Vor allem konservative Parteien nutzen diesen Mechanismus in den letzten Jahren verst&#228;rkt, um sich vom Gegner abzugrenzen und diesen zu diskreditieren. Im Internet hat man das in Deutschland aber noch nicht so deutlich sehen k&#246;nnen. Und hier taucht das Problem auf: Denn wer sich die Internetseite der Dagegen-Partei ansieht, k&#246;nnte fast die Gr&#252;nen selbst als Urheber vermuten.  Nur sehr zur&#252;ckhaltend &#252;bernimmt die CDU die Verantwortung f&#252;r den Online-Auftritt, l&#228;sst mit gr&#252;ner Farbgebung lieber den Eindruck einer Parteipr&#228;senz stehen.</p>
<p>Ob bei so viel Mimikri nicht der positive Aspekt von Negative Campaigning verloren geht, bleibt offen. Und so darf man die Internetseite wohl eher als Nischenerg&#228;nzung f&#252;r das bundesweit gez&#252;ndete Rhetorikfeuerwerk der Dagegen-Generalsekret&#228;re verstehen. Immerhin zeigen die Christdemokraten einmal mehr das Interesse am B&#252;rger und bieten an, sich mit eigenen Vorschl&#228;gen an die CDU zu wenden &#8211; wenn man sich auch &#252;ber die Kontra-Stellung der Gr&#252;nen &#228;rgert. Auch wenn Hermann Gr&#246;he das wie in einer schlechten Orthop&#228;die-Werbung verkauft: Der Gedanke w&#228;re manch anderer Partei gar nicht erst gekommen.</p>
<p><object width="680" height="408"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4SeZFO_PCoE?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4SeZFO_PCoE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="680" height="408" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Update: Auch Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,738521,00.html">hat sich der Sache gewidmet</a>.</strong></p>
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		<title>&#8220;Wir machen Sommerpause!&#8221;</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/10/04/wir-machen-sommerpause/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2010/10/04/wir-machen-sommerpause/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist das altbekannte Spiel, im Wahlkampf br&#252;sten sich die Parteien mit ihren Aktivit&#228;ten im Netz und bereits am Wahlabend scheinen die Zugangsdaten in den Parteizentralen auf wundersame Art und Weise verloren zu gehen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/10/04/wir-machen-sommerpause/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist das altbekannte Spiel, im Wahlkampf br&#252;sten sich die Parteien mit ihren Aktivit&#228;ten im Netz und bereits am Wahlabend scheinen die Zugangsdaten in den Parteizentralen auf wundersame Art und Weise verloren zu gehen. Im nordrheinwestf&#228;lischen Landtagswahlkampf Anfang diesen Jahres waren es insbesondere die <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/05/07/nrw-blogs-ersetzen-die-presse/" target="_blank">Weblogs die von den Parteien gepusht wurden und besonders in die Medien&#246;ffentlichkeit traten</a>. Doch schon kurze Zeit nach der Wahl blieb es im Feedreader ungew&#246;hnlich still. Etliche der gef&#252;hrten Weblogs verabschiedeten sich bis zur n&#228;chsten Wahl, bis nach der Sommerpause oder wurden sogar aus dem Netz genommen. Eine kleine Auswahl &#8211; knapp 5 Monate nach der Wahl vom 09.05.2010:</strong></p>
<h2>CDU-NRW</h2>
<p>Der <a href="http://blog.cdu-nordrhein-westfalen.de/">Blog der nordrhein-westf&#228;lischen Union</a> wurde zuletzt am 7. Mai und damit zwei Tage vor der Wahl aktualisiert. Mittlerweile erreicht man den Blog nicht mehr direkt, sondern nur noch &#252;ber einzelne Artikel. Beim Aufruf der Startseite dagegen wird man einfach auf die Internetseite der CDU-NRW weitergeleitet. Nur etwas weiter hat es die <a href="http://www.nrw-fuer-ruettgers.de/">Wahlkampfseite &#8220;NRW f&#252;r R&#252;ttgers&#8221;</a> gebracht, hier gibt es immerhin noch einen Eintrag vom Tag nach der Wahl. Hier muss jedoch hinzugef&#252;gt werden, dass &#8220;Wir f&#252;r R&#252;ttgers&#8221; auf den Wahlkampf ausgerichtet war und J&#252;rgen R&#252;ttgers inzwischen nicht mehr Ministerpr&#228;sident ist.</p>
<h2>SPD-NRW</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/blog_nrwspd.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5885" title="blog_nrwspd" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/blog_nrwspd-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></a></p>
<p>In der Parteizentrale der SPD-NRW scheint die Sommerpause derweil noch anzudauern und allen Leserinnen und Lesern wird ein angenehmer Sommer gew&#252;nscht. Der letzte Eintrag im <a href="http://blog.nrwspd.de/">Blog der NRWSPD</a> stammt vom 9. August. Die Jusos dagegen aktualisieren ihren <a href="http://blog.nrwjusos.de/">Blog</a> kontinuierlich und haben ihn nicht schon am Wahlabend eingestellt. Der letzte Eintrag ist gerade mal einen Tag alt. Die Freiwilligen-Kampagne vom fiktiven <a href="http://www.kraftvoll-online.de/">Restaurant Kraftvoll</a> war von Anfang an auf den Wahlkampf ausgerichtet, aber eine Verabschiedung oder Danksagung nach dem Wahlabend w&#228;re durchaus eine nette Sache gewesen. So ist der letzte Eintrag vom 8. Mai.</p>
<h2>B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen-NRW</h2>
<p>Das <a href="http://blog.gruene-nrw.de/">Weblog der Gr&#252;nen</a> ist ein weiteres Angebot, welches von Anfang an als l&#228;ngerfristiges Projekt ausgegeben wurde (<a href="http://www.homopoliticus.de/2010/04/24/interview-i-buendnis90die-gruenen-nrw/" target="_blank">siehe dazu auch unser Interview mit Benajmin M&#252;ller</a>), trotzdem haben die Gr&#252;nen nach der Regierungsbildung eine durchaus lange Sommerpause eingeschoben, aus der sie sich aber inzwischen wieder zur&#252;ck gemeldet haben.</p>
<h2>Verschiedenes</h2>
<p><a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/">&#8220;Wir in NRW&#8221;</a> war ebenfalls vor dem Wahlkampf als langfristiges Projekt gestartet und hat sein Versprechen zuletzt mit einem Eintrag von heute eingehalten.</p>
<p>Anders sieht es da bei <a href="http://www.klare-kante-blog.de/">&#8220;Klare Kante&#8221;</a> aus. Das Weblog war als Konkurrenzprodukt zu &#8220;Wir in NRW&#8221; gestartet, aber bereits vor der Landtagswahl mit einem Beitrag am 19. M&#228;rz wieder eingestellt worden. Immerhin ist das Blog noch erreichbar.</p>
<p>Es f&#228;llt auf, dass die Parteien im gro&#223;en und ganzen dazu gelernt haben und ihre Blogs nicht einfach nach dem Wahlabend umgehend gel&#246;scht haben. Trotzdem kann es als Armutszeugnis angesehen werden, dass w&#228;hrend der j&#252;ngsten Wahlk&#228;mpfe an allen Ecken und Enden &#8220;Obama&#8221; zu h&#246;ren war, es aber nur wenige schafften wie eben dieser besagte US-Pr&#228;sident ihre Kampagne auch &#252;ber den Wahlabend hinaus zu retten. Nat&#252;rlich sind die meisten der Websites und Blogs auf den Wahlkampf ausgelegt gewesen, trotzdem ist es noch immer eine h&#228;ufig zu beobachtende Unsitte, dass Weblogs als wichtiges Wahlkampfelement dargestellt werden, anschlie&#223;end aber nicht einmal ein ausf&#252;hrlicher Dank an die Unterst&#252;tzerinnen und Unterst&#252;tzer den Weg ins Internet findet. Stattdessen konzentriert man sich auf Danksagungsbriefe und Mails an die eigenen Mitglieder. Warum nicht einfach mal eine eigene Analyse des Wahlergebnisses ins Weblog stellen und sich anschlie&#223;end mit einer guten Begr&#252;ndung in <span style="text-decoration: line-through;">die Sommerpaus</span>e den Winterschlaf zu verbschieden?</p>
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		<title>Parteimagazin auf dem iPad</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 12:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder-Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Union]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein radikaler Schritt, den die Partei hier geht. Das Mitgliedermagazin wird ab sofort nur noch auf Anfrage in der gedruckten Fassung versandt (ausgenommen die F&#252;hrungsebenen). Stattdessen setzt, man h&#246;re und staune um wen es sich handelt, die CDU auf das Internet, das iPad und das iPhone. Auf union-magazin.de  gibt es jeweils die aktuelle Ausgabe zum Durchsehen im Browser oder zum Herunterladen als PDF. Und f&#252;r die mobilen Apple-Ger&#228;te hat man eine universale App, also eine Anwendung, die sowohl f&#252;r iPad als auch f&#252;r iPhone optimiert ist.  <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/10/01/parteimagazin-auf-dem-ipad/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein radikaler Schritt, den die Partei hier geht. Das Mitgliedermagazin wird ab sofort nur noch auf Anfrage in der gedruckten Fassung versandt (ausgenommen die F&#252;hrungsebenen). Stattdessen setzt, man h&#246;re und staune um wen es sich handelt, die CDU auf das Internet, das iPad und das iPhone. Auf <a href="http://www.union-magazin.de/um/0110/mag.php?">union-magazin.de</a> gibt es jeweils die aktuelle Ausgabe zum Durchsehen im Browser oder zum Herunterladen als PDF. Und f&#252;r die mobilen Apple-Ger&#228;te hat man eine <a href="http://itunes.apple.com/de/app/cdu-magazin/id394630843?mt=8">universale App</a>, also eine Anwendung, die sowohl f&#252;r iPad als auch f&#252;r iPhone optimiert ist.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-32-15-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5859" title="Photo Okt 01, 12 32 15 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-32-15-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-23-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5860" title="Photo Okt 01, 12 30 23 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-23-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-30-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5861" title="Photo Okt 01, 12 30 30 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-30-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-40-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5862" title="Photo Okt 01, 12 30 40 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-40-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und die CDU hat nicht einfach eine lieblose App entwickelt, sondern  setzt damit schon fast die Ma&#223;st&#228;be f&#252;r Publizieren auf dem iPad. Nun  gut, man sollte nicht ganz so hoch greifen, denn im Prinzip handelt es  sich immer noch nur um ein Abbild des Drucklayouts. Aber an vielen  Stellen im Heft &#246;ffnet ein Fingerdruck auf ein Bild gleich ein Video,  zum Beispiel im Interview mit Angela Merkel &#8211; selbst die Werbung wie in diesem Falle von VW bietet ein Video an. Am unteren Ende des iPads  f&#228;hrt eine Navigationsleiste aus, mit der man sich geschickt zu anderen  Seiten navigieren kann. Und all das sch&#246;ne &#8220;mit dem Finger wischen&#8221; des  iPads findet sich auch wieder. Selbst auf dem iPhone funktioniert die  App &#252;berraschen gut. Mit einem iPhone 4 und dessen hoch aufl&#246;sendem  Display kann man sogar die klein geschriebenen Textpassagen lesen.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-40-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-57-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5863" title="Photo Okt 01, 12 30 57 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-30-57-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-11-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5864" title="Photo Okt 01, 12 31 11 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-11-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-19-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5865" title="Photo Okt 01, 12 31 19 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-19-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-19.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5866" title="Photo Okt 01, 12 31 19" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-19-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-37-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5867" title="Photo Okt 01, 12 31 37 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-37-nachm.-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-56.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5868" title="Photo Okt 01, 12 31 56" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-31-56-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-32-05-nachm..jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5869" title="Photo Okt 01, 12 32 05 nachm." src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/Photo-Okt-01-12-32-05-nachm.-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ob die Entwicklung Sinn macht? Die PR-Wirkung ist bestimmt nicht zu untersch&#228;tzen, aber der Generalsekret&#228;r spricht im Editorial auch einen weiteren Punkt an: Die Druck- und Lieferkosten. Mehr als 500.000 Mitglieder hat die Union, da muss jede Ausgabe des Magazins m&#228;chtig ins Geld gegangen sein. Die Entwicklung einer App kostet dagegen nur einmal gr&#246;&#223;ere Summen, die Anpassung pro Ausgabe l&#228;sst sich mit den Layoutkosten des normalen Magazins vergleichen.</p>
<p>Wir jedenfalls sind v&#246;llig &#252;berrascht von der Innovationskraft der Union und halten uns mit der Einsch&#228;tzung, wie viele Leserinnen und Leser damit vor den Kopf gesto&#223;en und die Zeitschrift nicht mehr lesen werden, dezent zur&#252;ck.</p>
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