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	<title>Homo Politicus &#187; CSU</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
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		<title>Wer hat Angst vorm schwarzen Baron?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 17:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Und schon ist es passiert, Karl-Theodor von und zu Guttenberg ist zweitbeliebtester Politiker Deutschlands und reiht sich damit direkt hinter jedermanns Liebling Merkel ein. Ein harter Schlag f&#252;r Frank-Walter Steinmeier, der…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Und schon ist es passiert, Karl-Theodor von und zu Guttenberg ist <a href="http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend714.html">zweitbeliebtester Politiker</a> Deutschlands und reiht sich damit direkt hinter jedermanns Liebling Merkel ein. Ein harter Schlag f&#252;r Frank-Walter Steinmeier, der diesen Aufstieg Guttenbergs mit einem erneuten Verlust in der Gunst der B&#252;rger erst erm&#246;glichte.</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/07/deutschlandtrend.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-3801" title="deutschlandtrend" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/07/deutschlandtrend-300x212.jpg" alt="deutschlandtrend" width="300" height="212" /></a>Es ist eine absurde Situation, dass CDU und CSU gleich zwei Politiker in ihren Reihen haben, mit deren Arbeit die Bev&#246;lkerung zufriedener ist als mit der des SPD-Spitzenkandidaten Steinmeier. Immerhin ist Steinmeier nicht nur Wahlk&#228;mpfer, sondern auch Au&#223;enminister in der Regierung Merkel. Das Amt geh&#246;rt traditionell sicher nicht zu den am meisten kritisierten im Kabinett, bleibt aber auch gerade bei erfolgreicher Arbeit oft im Hintergrund. Nicht zuletzt trifft das auf Steinmeier zu, weil sich Angela Merkel geschickt als G8- und Europakanzlerin zu inszenieren versteht. Da bleibt f&#252;r den Sozialdemokraten eigentlich nur noch das H&#228;ndesch&#252;tteln und Geiselkrisen bew&#228;ltigen.</p>
<p>Harald Schoen spricht von einem <a href="http://blog.zeit.de/wahlen-nach-zahlen/2009/07/03/vom-hindukusch-an-die-wahlurne-der-afghanistan-einsatz-und-die-wahl-2009_1431">Desinteresse der Bev&#246;lkerung</a> f&#252;r au&#223;enpolitische Themen, wenn diese nicht emotional pr&#228;sentiert werden:„Viele B&#252;rger schenken der Au&#223;enpolitik h&#228;ufig keine allzu gro&#223;e Aufmerksamkeit. […] Innenpolitische Themen liegen f&#252;r viele B&#252;rger wesentlich n&#228;her. Daher gelten au&#223;enpolitische Fragen f&#252;r die innenpolitische Meinungsbildung im allgemeinen und f&#252;r Wahlverhalten im besonderen als nicht allzu bedeutsam.“ Zuletzt sei dies bei Gerhard Schr&#246;der anders gewesen: „Schr&#246;der gelang es offenbar, den B&#252;rgern die Wichtigkeit des Irak-Themas vor Augen zu f&#252;hren und sie dabei auch emotional anzusprechen.“ Emotionalit&#228;t ist nicht gerade Steinmeiers St&#228;rke.</p>
<p>Ganz anders kommt da der smarte Baron bei den W&#228;hlern an und verkauft sogar das vorsichtige Mahnen f&#252;r eine Insolvenz wundersam publikumstauglich. Als scheinbar letzter Verfechter marktwirtschaftlicher Prinzipien f&#252;hrt er die SPD und ihre unglaubw&#252;rdigen Heilsversprechen f&#252;r jedes angeschlagene Unternehmen an der langen Leine durch die Manege.</p>
<p>Unbestreitbar ist Guttenberg ein politisches Talent, wie es Deutschland schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Er hat das ihm zur Verf&#252;gung stehende halbe Jahr als Wirtschaftsminister f&#252;r einen rasanten Aufstieg genutzt. Die meisten fachlichen Entscheidungen waren, so kurz vor der Bundestagswahl, schon getroffen und die Krisen von Opel und Arcandor boten Gelegenheiten, die ihm kaum g&#252;nstiger zufallen konnten. Vor nicht mal einem halben Jahr war er noch Generalsekret&#228;r der CSU, weitere 4 Monate zuvor nur einfacher Bundestagsabgeordneter aus Franken. Und jetzt? Heute sprechen ihm bereits die ersten G&#246;nner die M&#246;glichkeit zu, eines Tages deutscher <a href="http://blockschrift.blogg.de/eintrag.php?id=8">Bundeskanzler zu werden</a> – die WELT sieht in ihm glatt einen <a href="http://www.welt.de/die-welt/article3960326/Wie-viel-Markt-wagt-die-Union-noch.html">kleinen Obama</a>.</p>
<p>Dabei steht Guttenberg nicht wie Obama f&#252;r einen inhaltlichen Wechsel, f&#252;r eine Idee und deren Verwirklichung mit aller Kraft. Guttenberg repr&#228;sentiert vielmehr einen Charakterzug der CSU, den manche wohl als Wetterwendigkeit bezeichnen w&#252;rden, andere als Flexibilit&#228;t oder Anpassungsf&#228;higkeit. Es kann niemanden verwundern, dass es der junge Baron war, der j&#252;ngst den <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/85/472608/text/">Apologeten f&#252;r eine schwarz-gr&#252;ne Ann&#228;herung </a>auch auf Bundesebene spielte.</p>
<p>Auf sonderbare Art und Weise wirkt der bayrische Baron dabei ein bisschen wie Gerhard Schr&#246;der, der als pragmatischer Politiker und gekonnter Dompteur der Medienlandschaft ebenfalls nicht f&#252;r gro&#223;e Hoffnungen stand.</p>
<p>Es ist nur ein halber Obama, den unser Wirtschaftsminister darstellen kann. Ein Obama, von dem man Idealismus und Visionen einfach abzieht, der aber mit dem verbleibenden Charisma und seiner &#220;berzeugungskraft immer noch alle &#252;berragt.</p>
<p>Aber w&#228;re es nicht gerade die andere Seite Obamas, die Deutschland jetzt br&#228;uchte?</p>
<p><em>Bilder: flickr <a href="http://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/"><strong>Michael Panse MdL</strong></a>, ARD Deutschlandtrend</em></p>
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		<title>Glos und die Kanzlerin</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 20:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskanzlerin]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Glos]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsminister]]></category>

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		<description><![CDATA[Michael Glos war wohl in seinem Amt nie wirklich zu Hause, konnte sich nicht mit der Arbeitsweise im Kabinett von Angela Merkel anfreunden. Seine jetzige Selbstdemontage aber wird auch durch dieses Vorwissen nicht mehr verst&#228;ndlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Glos war wohl in seinem Amt nie wirklich zu Hause, konnte sich nicht mit der Arbeitsweise im Kabinett von Angela Merkel anfreunden. Seine jetzige Selbstdemontage aber wird auch durch dieses Vorwissen nicht mehr verst&#228;ndlich.</strong></p>
<p>Seine Handlungsweise zeugt von einem zumindest fragw&#252;rdigen Verst&#228;ndnis von Kabinettsordnung und mangelndem Respekt vor der Kanzlerin. Sein R&#252;cktrittsangebot stellte Glos n&#228;mlich nicht, wie es die Ordnung verlangt h&#228;tte, an Angela Merkel, sondern sandte den Brief gleich nach M&#252;nchen in die CSU-Parteizentrale. Warum aber kann die kleine bayrische Partei &#252;ber ganze Minister&#228;mter verf&#252;gen? Geh&#246;rt dies nicht eigentlich zu den Befugnissen des Bundeskanzleramts? Offensichtlich war Michael Glos sich dieser Tatsache nicht bewusst, oder aber – und das ist wahrscheinlicher – konnte die unterschwellig vermittelte Botschaft seiner so ausgedr&#252;ckten Missachtung nicht absch&#228;tzen.</p>
<p>Dabei hat sich Angela Merkel in den vergangenen Monaten der CSU gegen&#252;ber durchaus loyal verhalten und hat im Vorfeld der f&#252;r die Bayern denkbar knappen Europawahl Bereitschaft gezeigt, die Christsozialen beim Kampf um den Einzug ins Europarlament zu unterst&#252;tzen. Zuletzt lies sie doch gar verlauten, sie k&#246;nne sich nach der Bundestagswahl selbstverst&#228;ndlich auch Steuersenkungen vorstellen und gab somit einer mit gewohnter Penetranz vertretenen CSU-Forderung statt.</p>
<p>Im Interesse Horst Seehofers d&#252;rfte die Br&#252;skierung der Kanzlerin wohl auch kaum gelegen haben. Nat&#252;rlich, er versucht mit harten Forderungen das Profil der CSU gegen&#252;ber der gro&#223;koalition&#228;ren Schwesterpartei zu sch&#228;rfen und spielt damit nebenbei noch den eigentlichen Programmatiker der CDU, die den noch relativ weit entfernten Wahlkampf im Sinne einer funktionierenden Zusammenarbeit mit der SPD noch nicht aufnehmen kann. Seine bundesdeutschen konservativen Freunde aber wirklich zu bedr&#228;ngen oder ihnen gar respektlos gegen&#252;ber zu treten, das w&#252;rde Seehofer nur schaden.</p>
<p>Es ist kein Geheimnis, dass die CSU als regierungsbeteiligte Fraktion Anspruch auf ein Ministerium hat und die zu besetzenden Posten auch weitgehend autonom vergibt. Alle anderen Parteien gehen nat&#252;rlich ebenso vor; Merkel wird wohl kaum der SPD-Parteif&#252;hrung Olaf Scholz als M&#252;ntefering-Nachfolger nahe gelegt haben. Die Tatsache also, dass Fraktionen ihre Ministerien selbst besetzen, ist ein v&#246;llig normaler Vorgang. Die Berufung und Abberufung der Minister allerdings ist und bleibt Kompetenz der Kanzlerin. Warum nun schrieb Michael Glos die scheinbar falsche Adresse auf das Couvert?</p>
<p>Zum einen ist Michael Glos wohl tats&#228;chlich einfach amtsm&#252;de und m&#246;chte angesichts der nahenden Bundestagswahl seiner Partei die M&#246;glichkeit geben, einen schlagkr&#228;ftigen Kandidaten f&#252;r das Amt des Wirtschaftsministers aufzubauen. Ob dieses Man&#246;ver so &#252;berhaupt Sinn macht und ob Karl-Theodor von Guttenberg daf&#252;r der richtige Kandidat ist, darf jedenfalls bezweifelt werden.</p>
<p>Dazu scheint Michael Glos aber auch in seiner dreij&#228;hrigen Amtszeit als Minister sein zuvor so bewundertes politisches Feingef&#252;hl verloren zu haben. Die Situation, in die er Merkel und Seehofer warf, ist f&#252;r beide mehr als unangenehm. Seehofer wurde von dem Angebot, &#252;ber das Wirtschaftsministerium disponieren zu k&#246;nnen, vollkommen &#252;berrascht und gab als erste Reaktion seine Unterst&#252;tzung Glos’ bisheriger Arbeit zu verstehen. Dennoch m&#252;sse er erst einmal in die Staatskanzlei und das Schreiben &#252;berhaupt lesen. Die Zeitungen und Nachrichtenagenturen meldeten zuerst eine Ablehnung des Gesuchs, einen Tag sp&#228;ter aber die Nominierung Guttenbergs. Von Macht und R&#252;ckhalt in seiner Partei zeugt die &#220;berraschtheit Seehofers nicht.</p>
<p>Angela Merkel d&#252;rfte sich in den vergangenen Tagen daher zu Recht &#252;ber ihren bayrischen Koalitionspartner gewundert und ge&#228;rgert haben. Handlungsspielraum allerdings hatte auch sie nicht, konnte ja schlecht das nicht an sie gerichtet R&#252;cktrittsgesuch annehmen.</p>
<p>Besonders vor der Perspektive der anstehenden Wahlen sind das Besorgnis erregende Tendenzen in der Union, die die &#214;ffentlichkeit mit wachsender Spannung verfolgen wird. Angela Merkel tut vielleicht gut daran, die CSU auch mal wieder in die Schranken zu verweisen und sich nicht auch noch in diesem Konflikt ein weiteres Mal entscheidungsarm zu pr&#228;sentieren.</p>
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		<title>Die Selbstzerfleischung der CSU</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 12:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Beckstein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne Zweifel, 43 Prozent sind f&#252;r die CSU ein unterirdischer Wert. Und auch der absolute Verlust von 18 Prozentpunkten ist nicht sch&#246;n zu reden. Am Montag nach der Wahl sah&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Zweifel, 43 Prozent sind f&#252;r die CSU ein unterirdischer Wert. Und auch der absolute Verlust von 18 Prozentpunkten ist nicht sch&#246;n zu reden. Am Montag nach der Wahl sah es kurzzeitig so aus, als kehre der Verstand in die F&#252;hrungsk&#246;pfe der CSU zur&#252;ck, als die Herren (und Dame) geschlossen verk&#252;ndeten, man werde bis zu einem f&#252;r den 25. Oktober anberaumten Sonderparteitag keine voreiligen Personalentscheidungen treffen. Es sah so aus, als w&#252;rde die CSU alle Hysterie beiseite lassen, das Wahlergebnis n&#252;chtern, aber schonungslos analysieren und dann in Ruhe die erforderlichen, auch die personellen Konsequenzen ziehen.</p>
<p>Nichts von dem passierte, wie es aussah. Am Dienstag morgen verk&#252;ndete Parteichef Huber seinen R&#252;cktritt, Seehofer sprang gleich in die Bresche. Immerhin ist er ja Stellvertreter mit &#252;berw&#228;ltigendem Wahlergebnis. Na gut, dachte man sich, da wird wohl Huber ausgetauscht,  vielleicht tut es ja dem Prozess gut. Doch als w&#228;ren sie von allen guten Geistern verlassen, chassen die Bayern auch noch ihren Ministerpr&#228;sidenten Beckstein. Sicherlich, gerade Beckstein und Huber kommt ein Hauptteil der Verantwortung zu. Doch warum unbesonnen und voreilig K&#246;nige morden, wenn man doch die gerechte und endg&#252;ltige Abrechnung legal auf dem Parteitag h&#228;tte vornehmen k&#246;nnen.</p>
<p>Manche werden diese Eile auf die Notwendigkeit einer Regierungsbildung zur&#252;ck f&#252;hren. Doch falls dies wirklich der Grund gewesen sein sollte, verstehe ich das Datum des Sonderparteitages 4 Wochen nach der Wahl nicht. Wie schwer besch&#228;ftigt sind denn die Bajuwaren, dass sie sich nicht einmal zur notwendigen Z&#228;sur nach dem so viel zitierten Erdrutsch einfinden k&#246;nnen, ohne einen Monat verstreichen zu lassen?</p>
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		<title>Die TAZ manipuliert Wahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 08:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[TAZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Taz manipuliert die bayrische Landtagswahl.
F&#252;r jedes Prozent das die CSU bei der Landtagswahl 2008 unter 50% der Stimmen bleibt, lesen Sie die taz einen Monat gratis.
Optimistische Hochrechnung:&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h3>Taz manipuliert die bayrische Landtagswahl.</h3>
<p>F&#252;r jedes Prozent das die CSU bei der Landtagswahl 2008 unter 50% der Stimmen bleibt, lesen Sie die taz einen Monat gratis.</p>
<p>Optimistische Hochrechnung:</p>
<p><strong> 38% CSU – 1 Jahr taz gratis. </strong></p>
<p><strong> 35% CSU – 15 Monate taz gratis.</strong></p></blockquote>
<p>Gefunden in der TAZ vom 25. September, ebenfalls zu finden <a href="https://www.taz.de/zeitung/abo/formulare/csu-abo">online auf taz.de</a>.</p>
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		<title>Die unanst&#228;ndigen Bayern</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 13:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Beckstein]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein &#228;u&#223;erst interessantes Interview war in der letzten Woche in der Passauer Neuen Presse (<a href="http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-20899664&#38;Ressort=pol&#38;Ausgabe=a&#38;RessLang=&#38;BNR=0" target="_blank">bzw. auf deren Website</a>) zu verfolgen: Der bayrische Ministerpr&#228;sident G&#252;nther Beckstein stellte sich den&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#228;u&#223;erst interessantes Interview war in der letzten Woche in der Passauer Neuen Presse (<a href="http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-20899664&amp;Ressort=pol&amp;Ausgabe=a&amp;RessLang=&amp;BNR=0" target="_blank">bzw. auf deren Website</a>) zu verfolgen: Der bayrische Ministerpr&#228;sident G&#252;nther Beckstein stellte sich den Fragen der Passauer Redaktion.</p>
<p>Die erste Fangfrage bew&#228;ltigte er noch relativ souver&#228;n:</p>
<blockquote><p><span class="artikel"><em>&#8220;Herr Ministerpr&#228;sident, heute bekommen Bayerns Sch&#252;ler ihre Zeugnisse. Welche Noten geben Sie sich knapp zwei Monate vor der Landtagswahl?&#8221;<br />
</em><br />
<strong>Beckstein</strong>: &#8220;Ich gebe mir eine Zwei plus. Und ich werde mich weiter anstrengen, damit die W&#228;hler mir eine Eins mit Stern geben.&#8221; </span></p></blockquote>
<p>Doch schon einige Zeit sp&#228;ter stolperte Beckstein &#252;ber folgende Frage:</p>
<blockquote><p><span class="artikel"><em>&#8220;Die CSU geht mit 48 und 50 Prozent wieder einmal durchs Umfrage-Fegefeuer. Experten wie Professor Heinrich Oberreuter sagen, die CSU m&#252;sse aufh&#246;ren, auf die 50 Prozent zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange, sie werde in Zukunft dauerhaft unter 50 Prozent liegen. Teilen Sie diese Prognose?&#8221;<br />
</em><br />
<strong>Beckstein</strong>: &#8220;50 Prozent zu erreichen, ist immer schwer. Es gibt au&#223;er uns keine Partei in Deutschland, nicht einmal in Europa, die sich dieses Ziel setzt. Unser Ziel ist, eine echte Volkspartei zu sein, dass CSU und Bayern gleichgesetzt werden. Ein anst&#228;ndiger Bayer w&#228;hlt CSU &#8211; das streben wir auch in Zukunft an. Es gibt eine Sonderstellung Bayerns in Deutschland: Wir sind ein eigenst&#228;ndiges Land, und die CSU ist eine eigenst&#228;ndige Partei. (&#8230;)</span></p></blockquote>
<p>Und ungewollt spielte er damit der gesamten politischen Konkurrenz in die H&#228;nde:<br />
So kamen prompte Reaktionen vor allem von SPD und FWG (Zusammenfassung bei <a href="http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/Dossier/1/kapitel/209805/Dossierid/207002/n1/Themen/n2/WahlenParteien/id/209894/name/Was+w%E4hlen+anst%E4ndige+Bayern" target="_blank">polixea-portal.de</a>).</p>
<p>Dazu bewies die SPD Reaktion und Schnelligkeit und baute Becksteins Fehltritt hurtig in ihren Wahlkampf ein.<br />
Wenn das mal nicht unanst&#228;ndig ist&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/08/48013001.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-228" title="48013001" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/08/48013001-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a></p>
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