<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Homo Politicus &#187; Europawahl</title>
	<atom:link href="http://www.homopoliticus.de/tag/europawahl/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.homopoliticus.de</link>
	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Pl&#228;doyer gegen Volksparteien</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/06/17/plaedoyer-gegen-volksparteien/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2009/06/17/plaedoyer-gegen-volksparteien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 18:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Volksparteien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homopoliticus.de/?p=3741</guid>
		<description><![CDATA[Von einer Volkspartei kann man bei der SPD wohl kaum noch reden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier im Herbst eine Regierung bilden kann, weil der Abstand zur CDU un&#252;berwindlich erscheint. Verst&#228;ndlich ist der Verdruss der Sozialdemokraten &#252;ber diese Lage allemal. Aber besteht &#252;berhaupt die M&#246;glichkeit, dass sich an der Situation noch etwas grundlegendes &#228;ndern wird? <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/06/17/plaedoyer-gegen-volksparteien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>20,8 Prozent der W&#228;hlerstimmen konnte die fr&#252;her so gro&#223;e Sozialdemokratische Partei bei der letzten Europawahl in Deutschland gewinnen. In den Umfragen f&#252;r die kommende Bundestagswahl steht die SPD auch nicht viel besser da. Das <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/775172?inPopup=true">Politbarometer </a>vom 12. Juni r&#228;umt ihr mit 22% den schlechtesten Wert seit Monaten ein. Dabei tut man doch im Willy-Brandt-Haus alles, um der Partei wieder mehr Profil zu verleihen. Aber was man auch versucht, die miserable Lage der SPD wird und wird nicht besser.</strong></p>
<p>Von einer Volkspartei kann man bei der SPD wohl kaum noch reden. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier im Herbst eine Regierung bilden kann, weil der Abstand zur CDU un&#252;berwindlich erscheint. Verst&#228;ndlich ist der Verdruss der Sozialdemokraten &#252;ber diese Lage allemal. Aber besteht &#252;berhaupt die M&#246;glichkeit, dass sich an der Situation noch etwas grundlegendes &#228;ndern wird?</p>
<h2>Untergang der SPD</h2>
<p>Wolfram Weimer, Chefredakteur des Cicero, sieht das ganze <a href="http://www.cicero.de/1725.php?ress_id=18&amp;kol_id=10899">Fundament der SPD wegbrechen</a>. Das klassische Arbeitermilieu als ehemalige St&#252;tze der Partei schwinde mehr und mehr, denn das Land brauche eigentlich &#252;berhaupt keine Sozialdemokratie mehr. L&#228;ngst sei Deutschland zu einem &#252;berladenen Sozialstaat geworden. Die gr&#246;&#223;ten Wahlerfolge der vergangenen Jahre habe die SPD daher gar nicht mehr mit ihrem inneren Auftrag erzielen k&#246;nnen, sondern mit einer Abwendung davon.</p>
<p>Schr&#246;ders Kanzlerschaft wird scheinbar nicht zu Unrecht als Grund f&#252;r die schlechte Lage gesehen, in der sich seine Partei nun befindet. Die Aufweichung des Profils, der Identit&#228;t der SPD hat kurzfristig zu Wahlerfolgen verholfen. Doch heute wei&#223; kaum noch ein W&#228;hler, wof&#252;r die Partei eigentlich steht und was ihre Ideen und Konzepte f&#252;r die Zukunft des Landes sind. Jedes schlecht gef&#252;hrte Unternehmen zu retten kann offenbar nicht einmal in einer Wirtschaftskrise &#252;berzeugen.</p>
<p>Denkt man das einmal weiter, k&#246;nnte man schnell zu dem Schluss kommen, die Zeit der gro&#223;en Parteien sei vorbei und die SPD bei ihren 20 Prozent richtig aufgehoben. Dabei st&#246;rt aber scheinbar die immer noch starke Christdemokratie. Betrachtet man sich deren Umfrageergebnisse &#252;ber die vergangenen Jahre, ist zwar auch hier ein Abstieg sichtbar. Noch vor 5 Jahren lag die CDU in den Umfragen bei &#252;ber 50 Prozent – und pendelt nun um die 10 Prozentpunkte tiefer. Dennoch k&#246;nnte die Fraktion von CDU und CSU fast doppelt so viele Abgeordnete stellen wie die SPD, wenn die aktuellen Umfragen zu Wahlergebnissen w&#252;rden.</p>
<h2>Auch f&#252;r die CDU kommt die Zeit</h2>
<p>Aber auch die CDU wird <a href="http://blog.zeit.de/wahlen-nach-zahlen/2009/06/16/volksparteien-gibt-es-nicht_1234">nicht ewig</a> eine Volkspartei bleiben k&#246;nnen. Ihre Zukunftsaussichten sind nicht die Besten, denn ihre vergleichsweise &#228;ltere W&#228;hlerschaft wird nicht genug durch Nachwuchs gesichert. Wahrscheinlich w&#228;re der R&#252;ckhalt der CDU noch st&#228;rker gef&#228;hrdet, wenn es f&#252;r ihre bisherigen W&#228;hler mehr ernstzunehmende Alternativen als die schon profitierende FDP gebe. Auch wenn Franz Walter die Gr&#252;nen noch so sehr im b&#252;rgerlichen Milieu angekommen sieht, verhindern doch soziale Unterschiede und eine schon historisch begr&#252;ndete Fremdheit, dass die Gr&#252;nen als einzig denkbare M&#246;glichkeit zur neuen b&#252;rgerlichen Auffangpartei der CDU-W&#228;hler werden.</p>
<p>Die SPD sieht sich da schon gr&#246;&#223;erer Konkurrenz gegen&#252;ber. Eine immer sozialdemokratischer werdende Politik der CDU-Kanzlerin Merkel auf der einen Seite, vor sozialen und &#246;kologischen Ideen nur so spr&#252;hende Gr&#252;ne und die das <span style="text-decoration: line-through;">blaue</span>rote vom Himmel versprechende Linke auf der anderen Seite ziehen W&#228;hler an, die fr&#252;her am einen oder anderen Rand der SPD zu finden gewesen w&#228;ren.</p>
<p>Seit der Gr&#252;ndung der Bundesrepublik hat sich die Parteienlandschaft ver&#228;ndert. Die alte &#220;bersichtlichkeit mit den immer gleichen drei Parteien in nahezu allen Parlamenten wurde durch das Erscheinen der gr&#252;nen Bewegung und zuletzt der Fusion aus PDS und ehemaligen Sozialdemokraten gr&#252;ndlich umgekrempelt. Auch andere kleine Parteien k&#246;nnen in manchen Regionen beachtliche Erfolge verbuchen.</p>
<h2>Parteien spiegeln die Gesellschaft</h2>
<p>Die vielf&#228;ltiger werdende Parteienlandschaft ist ein Abbild ihrer Gesellschaft, die in den letzten 60 Jahren noch viel abwechslungsreicher wurde als es der Weg von drei zu f&#252;nf Parteien beschreiben kann. Demokratie lebt aber von Parteien, die Interessen b&#252;ndeln und glaubheft vertreten k&#246;nnen. In einer so differenzierten Gesellschaft wie der heutigen braucht es also gar nicht wenige und daf&#252;r unwahrscheinlich gro&#223;e Parteien. Es sind keine Volksparteien, die die Interessen der W&#228;hler besser zusammen fassen und engagiert in Politik &#252;bersetzen k&#246;nnen.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/groote/3025302153/">Flickr Groote</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homopoliticus.de/2009/06/17/plaedoyer-gegen-volksparteien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wal mit Scheuklappen</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/06/07/wal-mit-scheuklappen/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2009/06/07/wal-mit-scheuklappen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl im Web]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homopoliticus.de/?p=3724</guid>
		<description><![CDATA[Die "Wahl im Web" zur Europa-Wahl k&#228;mpfte mit &#228;hnlichen Problemen wie die letzte Ausgabe zur Landtagswahl im Hessen. Die Sendung schlingerte zwischen aktueller Webbeobachtung, erkl&#228;renden Expertengespr&#228;chen und R&#252;ckbetrachtung des Wahlkampfs. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/06/07/wal-mit-scheuklappen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die &#8220;Wahl im Web&#8221; zur Europa-Wahl k&#228;mpfte mit &#228;hnlichen Problemen wie die letzte Ausgabe zur Landtagswahl im Hessen. Die Sendung schlingerte zwischen aktueller Webbeobachtung, erkl&#228;renden Expertengespr&#228;chen und R&#252;ckbetrachtung des Wahlkampfs.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3730" title="screen3" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/screen3.jpg" alt="screen3" width="450" height="248" />Nat&#252;rlich muss auch eine Sendung, die sich mit der Aufnahme der Wahl im Internet besch&#228;ftigt, die komplizierte Welt der EU erkl&#228;ren. Ein Job, den Professor Christian Calliess von der FU Berlin auch ganz hervorragend bestritten hat. Auch Dr. Christoph Bieber von meiner Heimatuni in Gie&#223;en konnte mit seinen Erl&#228;uterungen zum Thema Netz und Politik sicherlich Vielen komplexe Sachverhalte n&#228;her bringen. Professor Karl-Rudolf Korte war zwar nebenan in der ZDF-Hauptsendung zu Gast, mischte sich aber per Twitter-Nachrichten mit <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23krk+from%3Awahlimweb">interessanten, teils kontroversen Analysen</a> des Wahlergebnisses ein.</p>
<p>Dennoch fehlte wieder ein wenig der namensgebende Charakter der Sendung. Dr. Bieber hatte in seinem Blog, auch von Kavka angesprochen, eine Vorherrschaft von <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/06/03/in-eigener-sache-berlin-mal-wieder/">Twitter f&#252;r die Sendungsgestaltung vorhergesagt</a> &#8211; und wurde nicht best&#228;tigt. Die Besuche bei den &#8220;Twitter-Scouts&#8221; waren keineswegs pr&#228;gend f&#252;r die Sendung, sondern eher auflockerndes Zwischengepl&#228;nkel. Auch die Twitter-Scouts selbst m&#252;ssen sich fragen lassen, ob wirklich die ausgew&#228;hlten Kurznachrichten die Richtigen waren und man nicht mehr ins Detail und auf die Meinungs&#228;u&#223;erung der Nutzer h&#228;tte eingehen sollen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3729" title="screen2" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/screen2.jpg" alt="screen2" width="450" height="252" />Die angek&#252;ndigte europaweite Ausrichtung der Netzrecherchen konnten nicht wirklich &#252;berzeugen. Interessante Hinweise kamen vor allem von den polnischen und ungarischen G&#228;sten, die &#252;ber ihre heimische Netzwelt und die politischen Bedingungen vor Ort berichteten. Solche Elemente h&#228;tten ausgebaut werden m&#252;ssen- w&#228;hrend ich auf einen rappenden <span style="text-decoration: line-through;">Halb</span>nazi Strache, einen p&#246;belnden Berlusconi und die Freundeszahlen von Sarkozy bei Facebook h&#228;tte verzichten k&#246;nnen.</p>
<p>Bemerkenswert waren in jedem Fall die Besuche der Spitzenkandidaten von CDU und Gr&#252;nen. Hans-Gert P&#246;ttering und Reinhard B&#252;tikofer besuchten die &#8220;Wahl im Web&#8221; und stellten sich den Zuschauerfrage aus dem Chat. Dass nicht alle Spitzenkandidaten kommen konnten oder wollten, schm&#228;lert diesen Erfolg nicht.</p>
<p>Im Vergleich zur letzten, bewusst studentisch und unprofessionell gehaltenen Ausgabe aus dem Gie&#223;ener H&#246;rsaal wirkte schon das Set in Berlin viel anspruchsvoller. Da f&#228;llt es aber auch mehr auf, wenn die Sendung zwischenzeitlich chaotisch, konzeptlos oder ziellos wirkt. Markus Kavka hatte eine gro&#223;e Aufgabe zu bew&#228;ltigen, n&#228;mlich alle Beteiligten und auch noch zahlreiche G&#228;ste zu Wort kommen zu lassen. Nicht immer passte das zum Konzept der Sendung.</p>
<p>Zwei Ausgaben von &#8220;Wahl im Web&#8221; stehen f&#252;r dieses Jahr noch auf dem Programm, angek&#252;ndigt f&#252;r die Landtagswahlen im Saarland, in Sachsen und in Th&#252;ringen am 30. August und nat&#252;rlich die Bundestagswahl am 27. September. F&#252;r die beiden Sendungen sollte das ZDF das Netz noch weiter in den Vordergrund r&#252;cken und so dem Namen der Sendung mehr Inhalt verleihen. Einen sehr guten, lobenswerten und innovativen Ansatz hat das ZDF aber auch mit den beiden ersten Ausgaben gezeigt.</p>
<p><em>Alle Bilder: Screenshots, ZDF</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homopoliticus.de/2009/06/07/wal-mit-scheuklappen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Wal zur Wahl</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/06/04/der-wal-zur-wahl/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2009/06/04/der-wal-zur-wahl/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 17:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Kavka]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl im Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homopoliticus.de/?p=3715</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Ausgabe der “Wahl im Web” mit Markus Kavka sendet der ZDFinfokanal am Sonntag, 7. Juni ab 17.30 Uhr (ebenfalls auf heute.de). Nach der Landtagswahl in Hessen steht jetzt… <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/06/04/der-wal-zur-wahl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3719" title="kavka" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/kavka-300x281.jpg" alt="kavka" width="300" height="281" /><strong>Eine neue Ausgabe der </strong><a href="http://wahlimweb.zdf.de/"><strong>&#8220;Wahl im Web&#8221; mit Markus Kavka </strong></a><strong>sendet der ZDFinfokanal am Sonntag, 7. Juni ab 17.30 Uhr (ebenfalls auf </strong><a href="http://www.heute.de/"><strong>heute.de</strong></a><strong>). Nach der Landtagswahl in Hessen steht jetzt also die Europawahl im Blickpunkt. Nicht gerade die beliebteste Wahl der Deutschen, macht das Format also Sinn?</strong></p>
<p>Die Reaktionen auf die letzte Ausgabe der Sendung zur Hessenwahl im Januar <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/01/19/das-netz-hat-gewaehlt/">waren durchweg positiv</a>, das Netz f&#252;r seine eher kritische Haltung recht angetan. Das Problem der &#8220;Wahl im Web&#8221; in Hessen l&#228;sst sich aber sehr gut an zwei Personen festmachen: Edgar Diener und Christoph von Massow sa&#223;en in der ersten Reihe, gleich neben Dr. Bieber und Kavka h&#228;ufig im Bild zu sehen. Als Netscouts waren sie abgestellt, das Geschehen in Blogs und Internetseiten zu beobachten &#8211; und waren dabei vollkommen unterbesch&#228;ftigt. Twitter hatte die mittlerweile schon als &#8220;klassisch&#8221; zu bezeichnenden Onlineformate schlicht abgeh&#228;ngt. Ohnehin w&#228;re der Online-Faktor des Formats ohne Twitter nicht aufrecht zu erhalten gewesen. Es fehlte &#252;ber die Kurznachrichten hinaus einfach Material, das innerhalb von zweieinhalb Stunden w&#228;hrend der Wahl entstehen konnte.</p>
<p>Hier bieten sich nat&#252;rlich bei der Europawahl ganz andere Perspektiven, die 500 Millionen Europ&#228;er werden einen bleibenderen Eindruck im Netz hinterlassen als die 6 Millionen Hessen. Dennoch liegen genau hier auch Gefahren f&#252;r das Format. Schon in der Sendung zur Hessenwahl drohten die Beobachter der Twitterkan&#228;le den &#220;berblick zu verlieren angesichts der schieren Anzahl an Meldungen. Wie soll dieser Herausforderung durch aus ganz Europa herein prasselnde Nachrichten begegnet werden?</p>
<p>27 L&#228;nder in der Europ&#228;ischen Union bedeuten nicht nur 27 unterschiedliche Netzgemeinschaften, sondern auch andere Verst&#228;ndnisse von der Arbeit der Europ&#228;ischen Union und nicht zuletzt auch der Bedeutung der Wahl des Europ&#228;ischen Parlaments. Nicht immer wird die deutsche Produktion alles verstehen und in die richtigen Kontexte einordnen k&#246;nnen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3720" title="wal" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/wal.jpg" alt="wal" width="244" height="284" />Vielleicht finden andere Kulturr&#228;ume ja wenigstens das seltsame Logo der Sendung ansprechend und wundern sich nicht wie ich &#252;ber den irritierend kindischen Wal im Spinnennetz.</p>
<p>Erfreulicherweise ist das Team der Sendung das Gleiche geblieben. Der gro&#223;artig gestartete Markus Kavka wird erneute die Moderation &#252;bernehmen, Professor Korte seine im Netz beliebten Einordnungen abgeben und Dr. Bieber seinen kaum zu bremsenden Sachverstand einbringen. Auch meine Gie&#223;ener Kommilitonen sind wieder f&#252;r die Netzbeobachtung zust&#228;ndig, obwohl die Sendung diesmal nicht aus der heimeligen Atmosph&#228;re der Gie&#223;ener Uni kommt, sondern aus der hochoffiziellen Wahlfestung des ZDF in Berlin. M&#246;ge der Sendung dadurch nicht allzu viel Charme verloren gehen.</p>
<p><em>Bilder: ZDF</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homopoliticus.de/2009/06/04/der-wal-zur-wahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Europa vor der Wahl</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2009/05/20/europa-vor-der-wahl/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2009/05/20/europa-vor-der-wahl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 15:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Pocher]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl-o-mat]]></category>
		<category><![CDATA[Wahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlwerbespot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homopoliticus.de/?p=3671</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile sind es nur noch wenige Wochen bis zur Europawahl 2009, die zwischen dem 4. und 7. Juni in mittlerweile insgesamt 27 Mitgliedstaaten der EU stattfinden wird.


Zur Wahl in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mittlerweile sind es nur noch wenige Wochen bis zur Europawahl 2009, die zwischen dem 4. und 7. Juni in mittlerweile insgesamt 27 Mitgliedstaaten der EU stattfinden wird.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-medium wp-image-3676" title="eu" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/05/eu-300x110.jpg" alt="eu" width="300" height="110" /></p>
<ul>
<li>Zur Wahl in Deutschland, am 7. Juni 2009, wurden insgesamt 32 Parteien und politische Vereinigungen zugelassen. Eine umfassende Auflistung und genauere Informationen zu den Parteien liefert die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung: <a href="http://www10.bpb.de/methodik/W33AED,0,Wahl_zum_Europ%E4ischen_Parlament.html">http://www10.bpb.de/methodik/W33AED,0,Wahl_zum_Europ%E4ischen_Parlament.html</a></li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;10 gute Gr&#252;nde, zur Wahl zu gehen&#8221; liefert der Internetauftritt des Europ&#228;ischen Parlaments:<a href="http://www.europarl.europa.eu/elections2009/whyvote/default.htm?language=DE"> http://www.europarl.europa.eu/elections2009/whyvote/default.htm?language=DE</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Neben dem breitgef&#228;cherten Informationsangebot der BpB gib es in diesem Jahr auch wieder den Wahl-O-Mat: <a href="http://www.wahl-o-mat.de/europa/">http://www.wahl-o-mat.de/europa/<span id="more-3671"></span></a></li>
</ul>
<ul>
<li>Dank YouTube sind auch alle ausgestrahlten Wahlwerbespots der Parteien im Internet zu finden:<br />
<em>CDU <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OHkLESkZbJE">http://www.youtube.com/watch?v=OHkLESkZbJE</a><br />
CSU <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sFguXMMEQ5M">http://www.youtube.com/watch?v=sFguXMMEQ5M</a><br />
SPD <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tpWCyCMIMLw">http://www.youtube.com/watch?v=tpWCyCMIMLw</a><br />
Gr&#252;ne <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TgbhheNpRZ8">http://www.youtube.com/watch?v=TgbhheNpRZ8</a></em><em><br />
Linke <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RSQRIJT5ARU">http://www.youtube.com/watch?v=RSQRIJT5ARU</a></em></li>
</ul>
<ul>
<li>Eine komplette &#220;bersicht aller Wahlwerbespots hat wahlticker.de zusammengestellt: <a href="http://www.wahlticker.de/fernsehspots/">http://www.wahlticker.de/fernsehspots/</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Die Auflistung der aktuellen Umfragedaten zur Europawahl bietet wahlrecht.de:<a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/europawahl.htm"> http://www.wahlrecht.de/umfragen/europawahl.htm</a></li>
<li>Eine interessante und animierte Informationsgrafik, die vor allem die Zusammensetzung und Aufgabenbereiche des EU-Parlamentes darstellt, hat die Onlineredaktion der Tagesschau erstellt:<a href="http://www.tagesschau.de/static/flash/eu_wahl2009/"> http://www.tagesschau.de/static/flash/eu_wahl2009/</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Auf ungew&#246;hnliche Art und Weise versucht die Bayerische Staatskanzlei, vor allem Erstw&#228;hler, zum W&#228;hlen zu motivieren. Dazu wurde Oliver Pocher als rappender &#8220;Stra&#223;en-Cobra&#8221; engagiert: <a href="http://www.europa-was-geht.de/">http://www.europa-was-geht.de/</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Daneben hat die deutsche Bundesregierung die Stimmen einiger Prominenter zur Europawahl eingefangen: <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_670566/Content/DE/Fotoreihe/2009/2009-01-20-Europawahl-Testimonials/2009-01-20-europawahl-testimonials.html">http://www.bundesregierung.de/nn_670566/Content/DE/Fotoreihe/2009/2009-01-20-Europawahl-Testimonials/2009-01-20-europawahl-testimonials.html</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Auch bei Twitter kann man &#252;ber die Europawahl auf dem Laufenden gehalten werden. So b&#252;ndelt etwa der Account <a href="http://twitter.com/_ep09">http://twitter.com/_ep09</a> alle mit dem Hashtag #ep09 gekennzeichneten Tweets der Public-Timeline.</li>
</ul>
<ul>
<li>Interessant ist auch der SMS-Erinnerungsdienst f&#252;r den Wahltag: <a href="http://www.europarl.de/europawahl/wahlerinnerung.jsp">http://www.europarl.de/europawahl/wahlerinnerung.jsp</a></li>
</ul>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><em>Weitere empfehlenswerte Links zur Europawahl 2009 d&#252;rfen gerne als Kommentar hinzugef&#252;gt werden!</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.homopoliticus.de/2009/05/20/europa-vor-der-wahl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
<!-- WP Super Cache is installed but broken. The path to wp-cache-phase1.php in wp-content/advanced-cache.php must be fixed! -->
