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	<title>Homo Politicus &#187; Facebook</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>#OurSpeech: Crowdsourcing einer Rede</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Erik Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[#OurSpeech]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Maxine Waters]]></category>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a>
<strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a></em></p>
<p><strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die ihr im Kontext von Obamas Job-Initiative sowie den Occupy-Wall-Street-Protesten durch soziale Medien &#252;bermittelten Befindlichkeiten von B&#252;rgern und k&#252;ndigt folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Therefore, during the week of October 24<sup>th</sup>, I will read a speech on the floor of the U.S. House of Representatives (#ourspeech), composed entirely of your words in posts from my Twitter and Facebook feeds that you post between now and Sunday midnight.&#8221; (<a title="PM" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=264503" target="_blank">Pressemitteilung</a>)</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis von Einsendungen einerseits und Auswahl andererseits kann sich sehen lassen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/lEqCydDtWiY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Das politische <em> Patchwork</em> erschlie&#223;t sich in der schriftlichen <a title="Dokumentation" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=266384" target="_blank">Dokumentation der Rede</a>, in der die Beitragenden genannt werden (Auszug):</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters.jpg"class="img" rel="lightbox"><img src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters-300x126.jpg" alt="" title="Congresswoman Maxine Waters Delivers the First Speech Ever On the House Floor Comprised of Posts from Her Social Media Accounts | Congresswoman Maxine Waters" width="300" height="126" class="alignleft size-medium wp-image-6728" /></a></p>
<p>Sicher funktioniert die Vorgehensweise vor allem als intelligente<strong> PR-Ma&#223;nahme. Aber immerhin findet hier &#252;berhaupt eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Kommentaren statt</strong>, die mittels sozialer Medien an Politiker herangetragen werden. Die normale Situation ist doch, dass die Nutzer dieser Angebote dort zwar Dampf ablassen k&#246;nnen,<strong> die &#196;u&#223;erungen den Adressaten allerdings nicht erreichen. Von einer systematischen Auswertung oder gar einem <em>feedback</em> ganz zu Schweigen.</strong> Insofern stellt #OurSpeech eine durchdachte Ausnahme in Sachen <em>community management</em> dar.</p>
<p><em>Der Artikel <a href="http://www.memorama.de/2011/10/ourspeech/">erschien zuerst im Blog des Autors</a>.</em></p>
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		<title>Facebook und der Dialog: Wenn einen der eigene Erfolg &#252;berrollt</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/09/01/facebook-und-der-dialog-wenn-einen-der-eigene-erfolg-uberrollt/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Jopen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von <a href="http://generation-zweinull.com/">Benjamin Jopen</a>
<a id="internal-source-marker_0.32435317308166056" href="https://www.facebook.com/barackobama">Barack Obama hat auf Facebook</a> 22.851.468 Fans, im August wies Facebook <a href="http://allfacebook.de/userdata/">20.109.760 aktive Nutzer f&#252;r Deutschland</a> aus. Damit hat Obama mehr Unterst&#252;tzer&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von <a href="http://generation-zweinull.com/">Benjamin Jopen</a></em></p>
<p><a id="internal-source-marker_0.32435317308166056" href="https://www.facebook.com/barackobama">Barack Obama hat auf Facebook</a> 22.851.468 Fans, im August wies Facebook <a href="http://allfacebook.de/userdata/">20.109.760 aktive Nutzer f&#252;r Deutschland</a> aus. Damit hat Obama mehr Unterst&#252;tzer gesammelt als es &#252;berhaupt deutsche Facebooknutzer gibt. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass sich die Unterst&#252;tzerzahlen deutscher Politik nicht mit denen im amerikanischen Raum messen k&#246;nnen. Trotzdem ist auch Facebook in Deutschland zu einem unverzichtbaren Werkzeug der Online-Kommunikation geworden. Egal ob Fussballverein, PR-Agentur oder Wahlkreiskandidat: Wer etwas auf sich h&#228;lt ist auf Facebook aktiv.<br />
Das starke Wachstum, eine hohe Reichweite und vergleichsweise niedrige Kosten machen das Netzwerk attraktiv f&#252;r Politik und Wirtschaft. In wenigen Sekunden kann ich meine Fans mit aktuellsten Informationen versorgen, sie auf ein neues Produkt hinweisen oder auf den frisch beschlossenen Antrag aufmerksam machen. Diese gro&#223;e Reichweite kann jedoch auch enorme Probleme verursachen, denn wie soll man mit mehreren Hundert oder gar Tausend Kommentaren auf einen Beitrag umgehen? Kann man es &#252;berhaupt?<span id="more-6519"></span></p>
<p>In der Regel ist nur ein geringer Anteil der Unterst&#252;tzerzahl aktiv, was auch Fanpages mit einigen Tausend Fans handelbar macht. Das bedeutet gleichzeitig aber nicht, dass daf&#252;r kein Aufwand notwendig w&#228;re. Oft wird n&#228;mlich untersch&#228;tzt, wie viel Zeit f&#252;r die Beantwortung einer Anfrage notwendig ist. Gerade dann, wenn die Kommentarfunktion als Kontaktformular genutzt wird, um ein eigenes Anliegen vorzutragen und nicht auf den eigentlichen Inhalt des Beitrages zu antworten. Der Fragesteller ist wahrscheinlich intensiver mit der Thematik betraut, als der zust&#228;ndige Mitarbeiter, der das Profil pflegt. Dieser muss die Antwort selbst anfordern, wozu es oftmals auch zu zeitlichen Verz&#246;gerungen kommt, die f&#252;r alle Beteiligten unbefriedigend sind &#8211; besonders wenn es zu Nachfragen kommt. Ein besserer Weg ist, einfach z.B. auf den zust&#228;ndigen Fachpolitiker zu verweisen und direkt die entsprechenden Kontaktdaten mitzuliefern. So erfolgt die erste R&#252;ckmeldung zeitnah und der Fragesteller hat einen fachspezifischen Ansprechpartner.</p>
<p>F&#252;r manche Vertreter aus Politik und Wirtschaft stellen sich solche Fragen erst gar nicht. Denn sie haben f&#252;r sich beschlossen, dass soziale Netzwerke weitere Werkzeuge der eindimensionalen Kommunikation sind. Zum Beispiel RTL Interactive: Das ist das Unternehmen, dass f&#252;r die Sender der RTL-Gruppe auch die Profile in sozialen Netzwerken unterh&#228;lt und RTL.de betreibt. Bei der NRW-Jahrestagung der <a href="http://www.gmk-net.de/">Gesellschaft f&#252;r Medienp&#228;dagogik Kommunikationskultur</a> (GMK) 2011 stellte Ute Henzgen, Leiterin Sales &amp; Kooperationsmanagement vor, was sie unter  „interaktive Kundenbindung – Wie ein Fernsehsender seine Marken/ Formate im Internet st&#228;rkt“ versteht: N&#228;mlich den Verzicht auf Interaktivit&#228;t.</p>
<p>Das gro&#223;e Flagschiff von RTL Interactive ist die <a href="https://www.facebook.com/GZSZ">Fanpage zur Dailysoap „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“</a>, die aktuell &#252;ber 700.000 Fans hat &#8211; sieben Mal so viele wie Bundeskanzlerin Angela Merkel. Tausend Kommentare oder mehr auf einen Beitrag von GZSZ sind hier keine Seltenheit. Henzgen gab an, dass die Kommentare weder gelesen, noch beantwortet werden. Man kapitulierte also nicht vor der gro&#223;en Resonanz die einem entgegengebracht wird. Vielmehr ist der bewusste Verzicht auf eine Kernfunktion sozialer Netzwerke, den Dialog, Teil der strategischen Grundausrichtung. Dabei spielt keine Rolle, ob man 70 Fans hat, 700 oder 700.000 &#8211; ein Dialog ist zu keiner Zeit vorgesehen.</p>
<p>Wesentlich schwieriger wird es, wenn ein Dialog tats&#228;chlich gew&#252;nscht ist, das Feedback einen jedoch &#252;berrollt. Die wichtigste Aufgabe besteht dann darin, den Dialog unterhalb der Nutzerschaft auf einer sachlichen Ebene zu halten und gegebenenfalls zu reagieren, da sich gerade bei einer gro&#223;en Nutzerschaft auch Diskussionen untereinander entwickeln. Das kann anfangs bedeuten, dass einzelne Kommentare gel&#246;scht werden und zu einer sachlichen Diskussion aufgerufen wird, kann aber in einem sp&#228;teren Schritt dazu f&#252;hren, dass einzelne Nutzer dauerhaft blockiert werden m&#252;ssen. Das Ziel muss sein, trotz gro&#223;er Nutzerschaft ein Umfeld zu bieten, in dem viele Nutzer respektvoll und trotzdem kontrovers miteinander diskutieren k&#246;nnen, ohne pers&#246;nlichen Anfeindungen ausgesetzt zu werden. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Qualit&#228;t der Debattenbeitr&#228;ge aus, sondern sch&#252;tzt auch das eigene Profil.</p>
<p>Ein intensiver Dialog mit einzelnen Nutzern ist trotz dieser Ma&#223;nahmen unm&#246;glich. Sinnvoller ist es, die Kommentare &#252;ber einen gewissen Zeitraum auflaufen zu lassen und dann h&#228;ufig gestellte Fragen gesammelt zu beantworten. Auf diese Art beantwortet man viele Anfragen mit vergleichsweise niedrigem Aufwand. Zumal eine Kontaktaufnahme &#252;ber Facebook wesentlich unverbindlicher ist, als eine Anfrage via E-Mail. Oft erh&#228;lt man auf eigene R&#252;ckfragen kein Feedback, weil Nutzer selbst die Antworten nicht mehr verfolgen, da auch Facebook bei massenhaften R&#252;ckmeldungen keine Benachrichtigungen mehr sendet und der Diskussionsverlauf insgesamt sehr un&#252;bersichtlich wird.</p>
<p>Die Beliebtheit der eigenen Fanpage kann sich so also negativ bemerkbar machen. Facebook bietet aktuell keine technischen M&#246;glichkeiten, eine hohe Anzahl an Kommentaren strukturiert verarbeiten zu k&#246;nnen. Setzt sich das Wachstum von Facebook weiter fort, ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis dieses Problem einiger Fanpages zu dem Problem von vielen wird. Facebook muss eigentlich darauf bedacht sein, dies fr&#252;hzeitig zu erkennen und entsprechende L&#246;sungsszenarien zu entwickeln, bevor der eigene Erfolg zu einer letztendlichen Unbenutzbarkeit f&#252;hrt.</p>
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		<title>Tausende von Kommentaren &#8211; und doch gelesen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 14:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn das Team von Barack Obama – ob aus dem Wei&#223;en Haus oder dem Kampagnenzentrum – einen Beitrag bei Facebook ver&#246;ffentlicht, hagelt es Kommentare und Likes. Die Kommentare m&#252;ssen nicht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Team von Barack Obama – ob aus dem Wei&#223;en Haus oder dem Kampagnenzentrum – einen Beitrag bei Facebook ver&#246;ffentlicht, hagelt es Kommentare und Likes. Die Kommentare m&#252;ssen nicht immer etwas mit dem Thema zu tun haben oder sachlich sein, in jedem Fall kommen sie zahlreich. Am Dienstag zum Beispiel <a href="https://www.facebook.com/barackobama/posts/10150272679176749">fragte</a> man die 22 Millionen Fans:</p>
<blockquote><p>&#8221; Less than 30 days from now, on September 20th, “Don’t Ask, Don’t Tell” will end once and for all and gay men and women will be able to serve openly in our armed forces. What does this moment mean to you?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ab dem 20. September also m&#252;ssen sich homosexuelle Amerikaner beim Milit&#228;r nicht mehr verstellen, sondern k&#246;nnen frei zu ihrer Sexualit&#228;t stehen. Ein Teil der Pers&#246;nlichkeit hat endlich seinen Platz im Milit&#228;r gefunden. Und die Antworten auf die Frage &#8220;Was bedeutet dir dieser Moment?&#8221; kamen&#8230; bisher sind es 10.671 – erg&#228;nzt von 38.626 Likes.<span id="more-6474"></span></p>
<p>Aber wie geht man mit so einer Masse von Kommentaren um? Die ersten 100 lesen, danach links liegen lassen? Nun, ich kann nicht sagen, wie genau es das Obama-Team macht. Aber sie haben gelesen und pr&#228;sentieren jetzt, eine Hand voll Tage sp&#228;ter, ihre <a href="http://www.barackobama.com/news/its-about-time-reactions-to-the-end-of-dont-ask-dont-tell">eigene Auswahl von Kommentaren</a> auf der offiziellen Kampagnenseite f&#252;r 2012:</p>
<blockquote><p>“For me, it means one less way that people are trying to say that I&#8217;m less than human &amp; less than American. Also, for me, it means that my friends and their spouses can be open about their love for each other.”</p>
<p>—Ro</p></blockquote>
<blockquote><p>“It means that I can feel good knowing the men and women who proudly serve the country I love can be free to be themselves without shame or forced secrecy. To know that the American freedom they fight for is something they too can enjoy in uniform makes me even prouder to be an American.”</p>
<p>—Jennfier</p></blockquote>
<blockquote><p>“It&#8217;s about time. Thank you all for serving.”</p>
<p>—Mike</p></blockquote>
<blockquote><p>“What does it mean to me? That finally the many, many gay people who serve our country don&#8217;t have to hide who they are, as if being gay makes them somehow less noble, less brave, less strong. It is about time!”</p>
<p>—Janet</p></blockquote>
<p>Auch auf Facebook <a href="https://www.facebook.com/barackobama/posts/10150275325216749">wurde das nat&#252;rlich erw&#228;hnt</a>. In den 35 Minuten seit der Ver&#246;ffentlichung kamen &#252;brigens schon wieder 4.889 Likes und 1.024 Kommentare dazu.</p>
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		<title>Kolumne: Angela gef&#228;llt das</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Like-Button]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petitionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-Theodor zu Guttenberg war noch keine 24 Stunden zurückgetreten, da hatten sich bei Facebook schon über 300.000 Unterstützer gefunden. Obwohl der eine oder andere spekulierte, es sei mit unlauteren Mitteln&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karl-Theodor zu Guttenberg war noch keine 24 Stunden zurückgetreten, da hatten sich bei Facebook schon über 300.000 Unterstützer gefunden. Obwohl der eine oder andere spekulierte, es sei mit unlauteren Mitteln nachgeholfen worden: Die Facebook-Seite „Wir wollen Guttenberg zurück” ist mit 588.905 Unterstützern die erfolgreichste politische Gruppe im deutschen Internet.</p>
<p>Das ist ein Erfolg des „Like-Buttons”. Ein Klick, der die mittlerweile 16 Millionen deutschen Facebook-Nutzer ihre Sympathien für Nike, Nutella und Naddel ebenso ausdrücken l&#228;sst wie für einen Politiker. Das simple „Gef&#228;llt mir” wird zum Protestmarsch vom Sofa aus – bequemer, aber auch weniger ausdrucksstark.</p>
<p>Die erfolgreichste Online-Petition des Bundestags hingegen hat derzeit lediglich etwas mehr als 15.000 Mitzeichner. Dabei sind Petitionen ein gro&#223;artiges Mittel, um Einfluss auf die Arbeit des Parlaments zu nehmen. Politiker verstehen sehr gut die Sprache von hunderttausenden Unterschriften. Die Petitions-Plattform des Bundestags aber ist zu kompliziert und zu unbekannt, um regelm&#228;&#223;ig Wirkung zu entfalten. Wie viele Petitionen würden wohl auf breite Unterstützung sto&#223;en, wenn sie so einfach zu bedienen w&#228;ren wie ein Like-Button?</p>
<p><em>[Erschien zuerst in: politik&amp;kommunikation, Mai 2011]</em></p>
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		<title>Bewegung ohne Ziel</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Bewegungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/18/0,3672,8217074,00.html" target="_blank">Wie viel Netzt steckt im R&#252;cktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg?</a> Fast noch interessanter als diese Frage erscheint, was danach passiert. Kurz nachdem der beliebteste, jungdynamische und kopieraffine Politiker&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/18/0,3672,8217074,00.html" target="_blank">Wie viel Netzt steckt im R&#252;cktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg?</a> Fast noch interessanter als diese Frage erscheint, was danach passiert. Kurz nachdem der beliebteste, jungdynamische und kopieraffine Politiker zur&#252;ck getreten ist und damit die Hoffnungen vieler konservativer und nicht so konservativer B&#252;rger entt&#228;uscht hat, entsteht im Netz eine Dynamik, die man so bisher noch nicht gekannt hat. Nicht einmal 24 Stunden nach dem R&#252;cktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg hat eine Gruppe mit dem ebenso wenig kreativen wie zielf&#252;hrenden Titel &#8220;<a href="http://www.facebook.com/#!/pages/Wir-wollen-Guttenberg-zur%C3%BCck/136786223053705" target="_blank">Wir wollen Guttenberg zur&#252;ck</a>&#8221; mehr als 300.000 Bef&#252;rworter gesammelt. Und w&#228;hrend man noch bei der ersten &#8220;<a href="http://www.facebook.com/#!/ProGuttenberg" target="_blank">ProGuttenberg</a>&#8220;-Gruppe Vermutungen anstellen konnte, es handle sich hier um eine <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5142/die-pro-guttenberg-kampagne-im-zwielicht" target="_blank">gekaufte &#8220;Anschubsfinanzierung&#8221;</a>, kann man diese Unterstellungen hier fast ausschlie&#223;en. Zu gering ist die Wahrscheinlichkeit, etwas derartig schnell zu organisieren und zu finanzieren. Das Netz bewegt sich schneller.</p>
<p>Warum aber ist das interessant? Weil die gr&#246;&#223;te, je im deutschsprachigen Internet stattgefundene, digitale soziale Bewegung gerade vor aller Augen entsteht. Und weil sie keinen Sinn hat. W&#228;hrend die Studentenproteste 2009 als klare Solidarit&#228;tserkl&#228;rung an Studierende im ganzen Land gesandt wurden, die sich f&#252;r bessere Studienbedingungen einsetzten, ist die Forderung dieser mehr als 300.000 so schlicht wie unm&#246;glich: Wir wollen Guttenberg zur&#252;ck. Am liebsten sofort. Ab morgen um 8 Uhr wieder im Bendlerblock?</p>
<p>Niemand wei&#223;, ob Guttenberg noch einmal wiederkommt &#8211; viele Zeichen sprechen daf&#252;r. Wenn er nicht in der Privatwirtschaft mit mehreren Hunderttausenden gek&#246;dert und mit einem gro&#223;en Eckb&#252;ro verw&#246;hnt wird? Wer wei&#223;, vielleicht hat er ja 2019 sein eigenes Kabinett? Aber selbst wenn aus den 300.000 noch 500.000 werden: Kurzfristig werden sie nichts bewegen k&#246;nnen. Ist die Bewegung vielleicht gerade deshalb so erfolgreich, weil sie keine Aktion erfordert. Vielleicht ist sie die digitale Repr&#228;sentation der vorm Haus wehenden Flaggen des Lieblings-Vereins. Flagge zeigen, ohne aktiv werden zu m&#252;ssen. Ist das das Erfolgrezept f&#252;r digitale Bewegungen?</p>
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		<title>NRW-Jusos wecken W&#228;hlerInnen mit Facebook (und frischem Kaffee)</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/05/05/nrw-jusos-wecken-waehlerinnen-mit-facebook-und-frischen-kaffee/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Obrok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>

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		<description><![CDATA[von Christian Obrok
Wir Jusos haben f&#252;r den Schlussspurt der Landtagswahl die Facebook-App „<a href="http://www.facebook.com/Mitentscheiden?v=app_114977611861497">Mitentscheiden</a>“ entwickelt. Wer will, kann dort seine Adresse hinterlassen und sich von uns am Wahlsonntag mit&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Christian Obrok</em></p>
<p>Wir Jusos haben f&#252;r den Schlussspurt der Landtagswahl die Facebook-App „<a href="http://www.facebook.com/Mitentscheiden?v=app_114977611861497">Mitentscheiden</a>“ entwickelt. Wer will, kann dort seine Adresse hinterlassen und sich von uns am Wahlsonntag mit hei&#223;em Kaffee wecken lassen. Hunderte von Menschen in ganz NRW haben sich schon angemeldet.</p>
<p>Die Idee dahinter ist Folgende: Jede und jeder von uns hat Freundinnen und Freunde, die es im Prinzip  wichtig finden, w&#228;hlen zu gehen. Der Wahltag kommt dann f&#252;r viele aber doch so &#252;berraschend wie der Wintereinbruch f&#252;r die Deutsche Bahn. Und pl&#246;tzlich haben unsere besten Freunde just an dem Tag der Entscheidung keine Lust aufzustehen, weil das letzte Bier am Abend schlecht war oder sie finden Politik doch zu spie&#223;ig oder zu korrupt, um mitzumachen. Die Jusos als Organisation k&#246;nnen daran unmittelbar nicht viel &#228;ndern. Aber unsere Mitglieder – wir als Menschen – k&#246;nnen es.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/05/Mitentscheiden-Screen.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5705" title="Mitentscheiden Screen" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/05/Mitentscheiden-Screen-300x233.jpg" alt="" width="300" height="233" /></a></p>
<p>Daher haben wir unseren gesamten Online-Wahlkampf darauf ausgerichtet, unsere Mitglieder zu motivieren, sich zu ihrem politischen Engagement zu bekennen und mit ihren Bekannten &#252;ber Politik zu reden. Sie bewegen die Menschen in ihrem pers&#246;nlichen Umfeld dazu, w&#228;hlen zu gehen und sich gemeinsam f&#252;r einen Wandel in NRW stark zu machen.</p>
<p>Wir nennen dies intern: „Online organizing for offline action“.</p>
<p>Wir erreichen unsere Mitglieder und Sympathisanten am besten und schnellsten &#252;ber das Internet. Vor allem &#252;ber E-Mail und <a href="http://www.facebook.com/nrwjusos">Facebook</a>. Wir langweilen sie nicht mit langen Newslettern oder „Schaut-wir-sind-toll-Massenmails“, sondern konaktieren sie dann, wenn sie in ihrem Umfeld oder im Rahmen einer Aktion etwas Konkretes tun k&#246;nnen f&#252;r die Kampagne.</p>
<p>Die Mails verschicken wir m&#246;glichst personalisiert aufgrund der politischen Interessen, des Wohnorts und der Handlungsbereitschaft unserer Mitglieder. Auf unserer <a href="http://www.nrwjusos.de">Webseite</a>, in unserem <a href="http://blog.nrwjusos.de">Blog</a> und wiederum auf <a href="http://www.facebook.com/nrwjusos">Facebook</a> bilden wir das ab, was vor Ort passiert. Au&#223;erdem bieten wir den Raum allen an, die berichten wollen, was bei ihnen vor der Haust&#252;r abgeht. So schaffen wir ein Gemeinschaftsgef&#252;hl, das die Leute zu mehr motiviert.</p>
<p>Das war auch der Gedanke hinter unserer Facebook-App „Mitentscheiden“: Unsere Mitglieder haben sie in den letzten Tagen in ihrem Freundeskreis verbreitet. Sie klicken den „Gef&#228;llt-mir-Button“ und machen mit bei der eingebauten Aktion „HeldIn der Demokratie“. Bislang hat unsere App knapp 2.000 Anh&#228;ngerinnen und Anh&#228;nger gefunden. Diese h&#228;tten wir mit klassischem Wahlkampf nicht auf die Wichtigkeit des W&#228;hlens aufmerksam machen k&#246;nnen.</p>
<p><em>Christian Obrok ist Jugendbildungsreferent bei den NRW Jusos</em></p>
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		<title>Erster Blick auf das Netzwerk-Barometer</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 15:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Woche ist es nur noch hin bis zum Wahltermin in Nordrhein-Westfalen. Und tats&#228;chlich hat der Wahlkampf noch gewaltig Fahrt aufgenommen. Innerhalb einer Woche trafen zuerst die beiden Spitzenkandidaten Kraft und R&#252;ttgers im TV-Duell aufeinander und mussten sich danach in einer F&#252;nferrunde in der Wahlarena behaupten. Die CDU taumelt in Nordrhein-Westfalen in einer kaum zu glaubenden Art aus einer Aff&#228;re in die n&#228;chste und die SPD-Chefin provoziert immer deutlichere Erinnerungen an eine Frau aus Hessen. Wie haben sich die letzten Wochen auf die Unterst&#252;tzerzahlen in den sozialen Netzwerken ausgewirkt und welche Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen? <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/05/02/erster-blick-auf-das-netzwerk-barometer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Woche ist es nur noch hin bis zum Wahltermin in Nordrhein-Westfalen. Und tats&#228;chlich hat der Wahlkampf noch gewaltig Fahrt aufgenommen. Innerhalb einer Woche trafen zuerst die beiden Spitzenkandidaten Kraft und R&#252;ttgers im TV-Duell aufeinander und mussten sich danach in einer F&#252;nferrunde in der Wahlarena behaupten. Die CDU taumelt in Nordrhein-Westfalen in einer kaum zu glaubenden Art aus einer Aff&#228;re in die n&#228;chste und die SPD-Chefin provoziert immer deutlichere <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32532/1.html">Erinnerungen an eine Frau aus Hessen</a>. Wie haben sich die letzten Wochen auf die Unterst&#252;tzerzahlen in den sozialen Netzwerken ausgewirkt und welche Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen?</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/05/netzwerkbarometer_gro&#223;.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5680" title="netzwerkbarometer" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/05/netzwerkbarometer_gro&#223;-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Ausgangslage vom 22. Februar <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/22/netzwerk-barometer-nordrhein-westfalen/">fassten wir unter der &#220;berschrift &#8220;R&#252;ttgers und Facebook an der Spitze&#8221; zusammen</a>. Diese Diagnose kann man auch kurz vor dem Wahlkampfabschluss so stehen lassen. Es ist klar, dass sich die Kampagnen von CDU, SPD und Gr&#252;nen auf Facebook konzentiert haben und mit dieser Entscheidung richtig lagen. Die gro&#223;en Interaktionsm&#246;glichkeiten heben Facebook aus der Gruppe der sozialen Netzwerke in Deutschland hervor. Facebook wird, vor allem in der politischen Nutzung, die Mitbewerber von der VZ-Gruppe und den eher lokal basierten wer-kennt-wen.de und anderen klar verdr&#228;ngen.</p>
<p>Beim Duell der Spitzenkandidaten zeigt sich in den Sozialen Netzwerken etwas weniger Bewegung als in den Umfragen der Meinungsforscher, doch in der Tendenz stimmen sie &#252;berein: Hannelore Kraft holt deutlich gegen&#252;ber J&#252;rgen R&#252;ttgers auf. W&#228;hrend das <a href="http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8068208,00.html">ZDF-Politbarometer bereits ein erfolgreiches &#220;berholen Krafts vermeldet</a>, fehlt in den Sozialen Netzwerken aber noch ein wenig dazu. Ohnehin wird das Rennen nur auf Facebook ausgetragen, da Hannelore Kraft auf der meinVZ-Plattform kaum Unterst&#252;tzer sammeln konnte.</p>
<p>Interessant ist auch, dass die gr&#252;ne Spitzenfrau Sylvia L&#246;hrmann ihre gute Startposition nicht hat nutzen k&#246;nnen. Am Ausgangspunkt mit 1222 Unterst&#252;tzern bei Facebook gestartet, kann sie jetzt kurz vor dem Wahltermin nur 1544 Unterst&#252;tzer vorweisen. Ja, tats&#228;chlich verliert sie seit einem Monat wieder Freunde &#8211; wenn auch in geringem Ma&#223;e. Blickt man auf den hohen Ausgangswert f&#252;r L&#246;hrmann, scheint sich abzuzeichnen, dass die Gr&#252;nen im Netz bereits so stark verwurzelt sind, dass sie nur noch ein vergleichsweise geringes Mobilisierungspotenzial haben.</p>
<p>Als letzte Bemerkung sei noch auf die konsequente Abstinenz des FDP-Spitzenkandidaten Andreas Pinkwart hingewiesen. Auch kurz vor der Wahl ist man bei der FDP nicht der Versuchung erlegen, noch hastig ein Facebook-Profil zu er&#246;ffnen. Immerhin  konnte man damit einen seltsamen Eindruck vermeiden, wie er beim Besuch des Profils der <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1469198539&amp;ref=search&amp;sid=1446735269.1259722709..1">linken Spitzenkandidatin B&#228;rbel Beuermann</a> entsteht. Bei den Liberalen scheint das Motto gewesen zu sein: Lieber gar kein Profil als ein so schlecht gepflegtes.</p>
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		<title>Netzwerk-Barometer Nordrhein-Westfalen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit dem 8. Februar sammeln wir flei&#223;ig Daten, heute aber startet das Netzwerk-Barometer erst richtig. In den vergangenen zwei Wochen haben wir erste Eindr&#252;cke gewinnen k&#246;nnen, wie die Sozialen Netzwerke im Landtagswahlkampf 2010 um den D&#252;sseldorfer Landtag eingesetzt werden und welcher Kandidat auf besonders viele Unterst&#252;tzer sto&#223;en kann. Als Einstieg wollen wir kurz darstellen, in welcher Situation wir uns wiederfinden. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/22/netzwerk-barometer-nordrhein-westfalen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon seit dem 8. Februar sammeln wir flei&#223;ig Daten, heute aber startet das Netzwerk-Barometer erst richtig. In den vergangenen zwei Wochen haben wir erste Eindr&#252;cke gewinnen k&#246;nnen, wie die Sozialen Netzwerke im Landtagswahlkampf 2010 um den D&#252;sseldorfer Landtag eingesetzt werden und welcher Kandidat auf besonders viele Unterst&#252;tzer sto&#223;en kann. Als Einstieg wollen wir kurz darstellen, in welcher Situation wir uns wiederfinden.</strong></p>
<p>Nach dem Bundestagswahlkampf 2009 haben sich Soziale Netzwerke als Online-Verl&#228;ngerung von B&#252;rgerkontakten eine solide Basis in der politischen Landschaft gesichert. W&#228;hrend noch im Fr&#252;hjahr beim hessischen Landtagswahlkampf ein gewisses Fremdeln der Politik mit den neuen Werkzeugen zu sp&#252;ren war, werben heute die Kandidaten in Nordrhein-Westfalen ungewohnt offensiv schon auf den Startseiten ihrer Internetauftritte damit, auch in den wichtigen Sozialen Netzwerken mit einem Profil vertreten zu sein. </p>
<p><a rel="lightbox" href="https://spreadsheets.google.com/a/stylecollision.de/oimg?key=0Ap0shXtCLMiidFkyR1VtYTU4OXU1S3pabnYwd3k0eEE&#038;oid=2&#038;v=1266768644814"><img src="https://spreadsheets.google.com/a/stylecollision.de/oimg?key=0Ap0shXtCLMiidFkyR1VtYTU4OXU1S3pabnYwd3k0eEE&#038;oid=3&#038;v=1266768579036" /></a><br />
<a href="http://spreadsheets.google.com/pub?key=tY2GUma589u5KzZnv0wy4xA&#038;output=html">Datenbasis</a></p>
<h2>R&#252;ttgers und Facebook an der Spitze</h2>
<p>J&#252;rgen R&#252;ttgers als amtierender CDU-Ministerpr&#228;sident steht deutlich an der Spitze der Netzwerker. Die meisten Unterst&#252;tzer sammelt er auf Facebook, doch auch sein Profil bei meinVZ hat eine ganze Reihe Fans und sichert ihn zum Auftakt des Rennens die Favoritenrolle. Seine Herausforderin Hannelore Kraft setzt ebenfalls auf das amerikanisch-st&#228;mmige Netzwerk Facebook, bleibt aber auf Distanz zu beiden R&#252;ttgers-Profilen. Bemerkenswert ist, wie dicht auf die SPD-Kandidatin schon Sylvia L&#246;hrmann von den Gr&#252;nen folgt. Das dr&#252;fte ein interessantes Rennen &#252;ber die n&#228;chsten 10 Wochen werden. Schon jetzt spekuliert man flei&#223;ig &#252;ber die wichtige Rolle der Gr&#252;nen bei der Regierungsbildung im Fr&#252;hsommer. Vielleicht reicht es ja auch in den Sozialen Netzwerken f&#252;r einen Verfolgerplatz hinter R&#252;ttgers &#8211; und vor Kraft.</p>
<p>Abgeschlagen finden sich am Ende die Profile von Hannelore Kraft bei meinVZ, das damit insgesamt deutlich an Bedeutung einb&#252;&#223;t, und von B&#228;rbel Beuermann bei Facebook. So beil&#228;ufig, wie die Linken-Spitzenkandidatin ihr Profil dort einsetzt und auch insgesamt kein gro&#223;es Aufheben um ihre Person macht, scheint hier wenig Dynamik in Sicht.</p>
<p>Ab dem 8. Februar werden wir also weiterhin Daten sammeln und w&#246;chentlich unsere Auswertung aktualisieren. Ein stets aktueller &#220;berblick findet sich auf der eigenen Seit des <a href="http://www.homopoliticus.de/netzwerk-barometer-nrw/">Netzwerk-Barometers f&#252;r Nordrhein-Westfalen</a>. </p>
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		<title>Social Network Life</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 07:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits in zwei Artikeln haben wir uns in j&#252;ngster Zeit mit der Thematik der Sozialen Netzwerke auseinander gesetzt: "Zweiklassensystem im Internet" &#038; "Facebook als Bolognaplattfom". Zun&#228;chst haben wir dabei den Blick besonders auf die Situation in der Studierendenschaft gelenkt. Doch der „new culture clash on the internet”, wie Mercedes Bunz ihn nennt macht nicht vor der Welt au&#223;erhalb der Universit&#228;tshallen halt. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/11/17/social-network-life/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in zwei Artikeln haben wir uns in j&#252;ngster Zeit mit der Thematik der sozialen Netzwerke auseinander gesetzt: &#8220;<a href="http://www.homopoliticus.de/2009/07/26/zweiklassensystem-im-internet/">Zweiklassensystem im Internet</a>&#8221; &amp; &#8220;<a href="http://www.homopoliticus.de/2009/10/29/facebook-als-bolognaplattfom/">Facebook als Bolognaplattfom</a>&#8220;. Zun&#228;chst haben wir dabei den Blick besonders auf die Situation in der Studierendenschaft gelenkt. Doch der „new culture clash on the internet”, wie <a href="http://www.mercedes-bunz.de/archives/948">Mercedes Bunz</a> ihn nennt macht nicht vor der Welt au&#223;erhalb der Universit&#228;tshallen halt.</p>
<h3>Lokale Unterschiede</h3>
<p>In Deutschland wird dies insbesondere anhand der lokalen Unterschiede von sozialen Netzwerken deutlich. Beispiele hierf&#252;r sind die beiden Netzwerken <a href="http://www.lokalisten.de">Lokalisten</a> und <a href="http://www.wer-kennt-wen.de/">Wer-kennt-wen</a>. W&#228;hrend die Lokalisten sich vor allem in S&#252;ddeutschland etablieren konnten, hat Wer-kennt-wen insbesondere in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen Mitglieder gefunden. Das hei&#223;t auf der einen Seite wird die Aufhebung der r&#228;umlichen Distanz durch das Internet gefeiert, auf der anderen Seite trifft man auf den genannten Plattformen insbesondere Personen, mit denen man auch mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig in realweltlichem Kontakt steht. In diesem Zusammenhang kann man beispielsweise bereits durch einen Umzug schnell vor dem Problem stehen auf Grund der Mitgliedschaft in einem extrem regional begrenzten Netzwerk nicht an der Diskussionen seiner Umgebung teilnehmen zu k&#246;nnen.</p>
<h3>Spezialnetzwerke</h3>
<p>Neben diesen regionalen Netzwerken sind jedoch noch weitaus mehr Spezialnetzwerke entstanden. Jedes Hobby oder Interessensgebiet hat sich einen eigenen Raum im Internet erobert. Das reicht von <a href="http://www.mycat.de/">mycat.de</a>, &#252;ber <a href="http://meinsport.de/">meinsport.de</a>, <a href="http://www.evangelisch.de/">evangelisch.de</a> bis <a href="http://www.grafiker.de/">grafiker.de</a>. Innerhalb dieser engumgrenzten Mikrokosmen kommunizieren Personen mit gleichen Interessensgebieten und Intensionen miteinander. Doch verhindern die harten Grenzen der Netzwerke eine Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppierungen.<br />
Ein weiteres dieser Spezialnetzwerke ist <a href="http://www.xing.de">Xing</a>. Das Karierenetzwerk verbindet nach eigenen Angaben Gesch&#228;ftsleute und Berufst&#228;tige miteinander. Studenten die sich bereits zuvor mit der StudiVZ- oder Facebook-Entscheidung konfrontiert sahen, m&#252;ssen nun mit einer weiteren Entscheidung umgehen: „Xing: ja oder nein“.  Sp&#228;testens das erste Praktikum zeigt den meisten Studenten, dass sie ihre gesammelten Kontakte &#252;ber StudiVZ oder Facebook nicht verwerten k&#246;nnen, sondern die Berufswelt sich auf einer anderen Plattform versammelt hat. Neben den vielen Economy-Class-Netzwerken ist eine Art Business-Class entstanden. Der einfache Student ist hin und her gerissen zwischen einer beruflichen Pr&#228;sentation via Xing und einer eher privaten Pr&#228;sentation via Facebook oder StudiVZ. &#220;ber Xing kann er nur schwer Kontakt zu seinem universit&#228;ren Umfeld halten und ger&#228;t so in ein Entscheidungsdilemma welcher Plattform er mehr Aufmerksamkeit schenkt. Dieses Dilemma kann als eine Art „Spa&#223;- oder Karriere-Dilemma&#8221; ausgemacht werden. Ebenso wie im realen Leben wird es notwendig sich unterschiedlich zu pr&#228;sentieren: Die Anzugfraktion steht der T-Shirtfraktion entgegen.</p>
<h3>Social Network Sites als von einander getrennte R&#228;ume</h3>
<p>W&#228;hrend Weblogs die Entstehung einer Blogosph&#228;re, also stark miteinander vernetzte Angebote, erm&#246;glichten, stellen Social Network Sites komplett von einander getrennte R&#228;ume dar. Sobald man seine Konzentration auf eine Plattform lenkt, k&#246;nnen einen auf einer anderen Plattform relevante Informationen verloren gehen. In ihren Grundstrukturen sind die Plattformen alle gleich. Sie verfolgen das Ziel, Menschen miteinander zu verbinden und die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Doch unterscheiden sie sich stark in ihren Nutzergruppen.</p>
<h3>Generationennetzwerke</h3>
<p>Man k&#246;nnte meinen, dass inzwischen nicht nur jede Interessensgruppe sondern auch jede Generation ihre eigene Plattform nutzt. Dem Sch&#252;ler (<a href="http://www.schuelervz.de">SchuelerVZ</a>) ist es nicht m&#246;glich, mit seiner studierenden Schwester (Facebook), seinen Eltern (Xing oder Werkenntwen) oder den Gro&#223;eltern (<a href="http://www.feierabend.de">feierabend.de</a>) zu kommunizieren. Das ist auch von daher interessant, dass besonders immer mehr Jugendliche keine eigene Email-Adresse, aber ein SN-Profil, besitzen. Die Mailfunktion von Social Network Sites hat diesen Dienst teilweise ersetzt, jedoch wird der Mailverkehr radikal eingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Es zeigt sich also immer mehr, dass man mit dem Alter aus Netzwerken herauswachsen kann. Ein Netzwerk ersetzt das n&#228;chste. Das hei&#223;t im R&#252;ckschluss, die Digital Natives  werden im Laufe ihres Lebens etliche Social Network Sites genutzt haben. Schwierig ist dieses Problem insbesondere f&#252;r die politische Kommunikation, da die Parteikampagnen immer vor der Frage stehen, welche Plattform f&#252;r sie am relevantesten ist. Mit jeder Entstehung eines neuen sozialen Netzwerkes wird die Differenz zwischen den von einander abgetrennten Gruppierungen deutlich. H&#228;ufig sind desweiteren die digitalen Netzwerke doch mit R&#252;ckkopplungen in die Offlinewelt verbunden. Beispielsweise f&#228;llt es einem jungen Menschen, der nicht studiert schwer auf einer Studentenplattform ein Kontaktnetzwerke aufzubauen, wenn er realweltlich keine Studenten kennt. D.h. f&#252;r die Netzwerkbildung sind in den meisten F&#228;llen Personen notwendig die einen den Einstieg in ein Netzwerk erm&#246;glichen.</p>
<p><em>Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/photos/schwenke/2249636330/sizes/l/">flickr.com (A.Schwenke)</a></em></p>
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		<title>Facebook als Bolognaplattfom</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[dana boyd]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle mit der von dana boyd konstatierten Zweiklassengesellschaft im Internet auseinander gesetzt. boyd ist der Meinung, dass (f&#252;r die USA gesehen) eine Konkurrenz zwischen den beiden Plattformen Facebook und MySpace entstanden sei, die sich inzwischen bis zu einem Zweiklassensystem stilisiert h&#228;tte. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/10/29/facebook-als-bolognaplattfom/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle mit der von dana boyd konstatierten Zweiklassengesellschaft im Internet auseinander gesetzt (<a href="http://www.homopoliticus.de/2009/07/26/zweiklassensystem-im-internet/">&#8220;Zweiklassensystem im Internet</a>&#8220;). boyd ist der Meinung, dass (f&#252;r die USA gesehen) eine Konkurrenz zwischen den beiden Plattformen Facebook und MySpace entstanden sei, die sich inzwischen bis zu einem Zweiklassensystem stilisiert h&#228;tte.</p>
<p>Inzwischen wurde diese Idee beispielsweise von Mercedes Bunz weiterentwickelt, die von einer Konkurrenz zwischen Twitter und den Facebook-Statusmeldungen ausgeht (<a href="http://www.mercedes-bunz.de/archives/948">&#8220;The war of private news has just begun: facebook vs. twitter&#8221;</a>). Auch deshalb lohnt sich nun ein genauerer Blick auf die Situation in Deutschland.</p>
<h3>StudiVZ vs. Facebook</h3>
<p>Betrachtet man die beiden unter jungen Erwachsenen besonders beliebten sozialen Netzwerke StudiVZ und Facebook kann man zu &#228;hnlichen Ergebnissen wie boyd kommen. So spaltet sich die deutsche Studierendenschaft mehr denn je in StudiVZ- und Facebook-Anh&#228;nger. Bislang gibt es nur wenige, die mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen. Besitzen sie doch mehrere Profile nebeneinander, werden diese h&#228;ufig nicht in gleicher Weise genutzt. 2006 noch war StudiVZ eine Art Geheimtipp unter den Studierenden. Rasch konnte die Plattform eine immer gr&#246;&#223;ere Aufmerksamkeit und Nutzerzahl erreichen. Doch w&#228;hrend StudiVZ zun&#228;chst vor allem ein Netzwerk der netzaffineren Studierenden darstellte kamen neben der weiteren Studierendenschaft nach und nach auch immer mehr Menschen au&#223;erhalb der H&#246;rs&#228;le hinzu. Dies f&#252;hrte letztlich auch zu der Gr&#252;ndung von SchuelerVZ und MeinVZ. Doch zeitgleich konnte Facebook in Deutschland an Einfluss gewinnen. Anders als in den meisten L&#228;ndern weltweit geh&#246;rt Facebook, durch die fr&#252;he und starke Konkurrenz von StudiVZ, in Deutschland nicht zu dem reichweitenst&#228;rksten Netzwerken. Da Facebook jedoch das Ziel hat, auch in Deutschland eine Vormachtstellung aufzubauen, ist ein Kampf um die Studierendenschaft entbrannt.</p>
<h3>Facebook als Bolognaplattform</h3>
<p>Facebook konnte vor allem bei international ausgerichteten Studenten punkten, die beispielsweise nach einem Auslandsaufenthalt &#252;ber die Plattform mit weltweiten Freunden in Kontakt bleiben k&#246;nnen. Hier stellt es sich als Vorteil dar, dass Facebook die Beliebtheitsskala in den meisten L&#228;ndern anf&#252;hrt und dadurch das weltweit gr&#246;&#223;te Netzwerk darstellt. StudiVZ wiederum vereint zwar in Deutschland die meisten Profile auf sich ist jedoch nicht international ausgerichtet. Dadurch tritt Facebook immer mehr als Netzwerk der weltweit orientierten Studierenden auf. StudiVZ dagegen hat sich mehr als lokal begrenztes Netzwerk positioniert. Man kann dabei zwar nicht wie boyd zwischen „ghetto“ und „honor-kids“ unterscheiden, sondern eher zwischen Facebook als Bologna-Netzwerk und StudiVZ als Netzwerk der <span style="text-decoration: line-through;">alten Schule</span> alten Studienordnung. Nicht nur die Studenten haben sich den Ver&#228;nderungen angepasst und ihr Studium internationaler ausgerichtet, sondern auch deren digitalen Netzwerke, denen sie sich bedienen um miteinander zu kommunizieren. Die Studierendenschaft in den deutschen H&#246;rs&#228;len setzt sich also nicht nur realweltlich aus den verschiedensten Gesellschaftsgruppen zusammen sondern erscheint auch digital als dispers.</p>
<h3>„cultural wall“</h3>
<p>Doch Facebook und StudiVZ weisen keine Schnittstellen auf, die es erm&#246;glichen beide Plattformen miteinander zu verbinden. Deshalb sind die Nutzergruppen r&#228;umlich voneinander getrennt. Die von boyd ausgemachte „cultural wall“ verhindert eine gemeinsame Kommunikation.</p>
<p><em>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/paolomargari/623280425/sizes/l/">flickr.com (Paolo Màrgari)</a></em></p>
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