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	<title>Homo Politicus &#187; Kurt Beck</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
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		<title>Unterst&#252;tzung f&#252;r Kurt Beck</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 16:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
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		<description><![CDATA[In 259 Tagen ist Landtagswahl, so steht es auf der Unterst&#252;tzerseite "Ich und Kurt Beck". Weit mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl tauchen also bereits die ersten Anzeichen f&#252;r einen Wahlkampf in Rheinland-Pfalz auf, der auch im und mit dem Internet gef&#252;hrt werden wird. Und vielleicht ist es ein Signal, dass Wahlkampf nicht mehr nur noch in sechs-Wochen-Schritten gedacht wird. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/07/10/unterstuetzung-fuer-kurt-beck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In 259 Tagen ist Landtagswahl, so steht es auf der Unterst&#252;tzerseite &#8220;Ich und Kurt Beck&#8221;. Weit mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl tauchen also bereits die ersten Anzeichen f&#252;r einen Wahlkampf in Rheinland-Pfalz auf, der auch im und mit dem Internet gef&#252;hrt werden wird. Und vielleicht ist es ein Signal, dass Wahlkampf nicht mehr nur noch in sechs-Wochen-Schritten gedacht wird.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/kurtbeckunterstuetzer.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5807" title="kurtbeckunterstuetzer" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/kurtbeckunterstuetzer-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><br />
</strong></p>
<p>Bisher ist noch nicht viel zu sehen, auf der von der SPD selbst initiierten Unterst&#252;tzerseite mit der bildsch&#246;nen Adresse <a href="http://ichundkurt.de/">ichundkurt.de</a>. Bewusst scheint man das Bild des f&#252;rsorglichen Landesvaters von der SPD entkoppeln zu wollen, denn es prangt kein SPD-Logo und au&#223;er dem schlichten Namen der Generalsekret&#228;rin im Impressum l&#228;sst die Seite keine weiteren R&#252;ckschl&#252;sse auf die Parteizentrale zu. Statt des Logos prangt eine etwas zweifelhafte Wortmarke als Logo am Rande der Seite: &#8220;PersBeckTive 2011&#8243;.</p>
<p>Es ist interessant, dass Kurt Beck als langj&#228;hriger Amtsinhaber sich als Perspektive zu verkaufen sucht. Steht er doch mehr f&#252;r eine Weiterf&#252;hrung der Regierungsarbeit in der bekannten Weise &#8211; m&#246;ge man diese nun positiv oder negativ beurteilen. Diese Positionierung als Hoffnungstr&#228;ger seines Landes passt auch zu dem Versuch, eine Unterst&#252;tzerseite f&#252;r einen amtierenden Ministerpr&#228;sidenten zu etablieren &#8211; ein Werkzeug, das sich eigentlich mehr aus der Opposition anbietet.</p>
<p>Die PersBeckTive der Unterst&#252;tzerseite dagegen ist schon klar: Man will fr&#252;hzeitig Unterst&#252;tzer dazu ermutigen, sich selbst aktiv f&#252;r Kurt Beck einzusetzen. Dazu gibt es auf der Seite die Rubrik &#8220;Gute Tat&#8221;, in der bis zum Wahltag immer neue Missionen auf die Rollenspieler warten. Die erste Mission ist zur Zeit: Gewinne 10 neue Unterst&#252;tzer.</p>
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		<title>Ein schlechtes Jahr f&#252;r die SPD</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 14:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[Landtagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>

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		<description><![CDATA[2008 war nun wirklich nicht das Jahr der Sozialdemokraten. Dabei war man so zuversichtlich in das Wahljahr gestartet. Schlie&#223;lich begann Roland Koch sich gerade durch die Debatte um straff&#228;llige Jugendliche&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>2008 war nun wirklich nicht das Jahr der Sozialdemokraten. Dabei war man so zuversichtlich in das Wahljahr gestartet. Schlie&#223;lich begann Roland Koch sich gerade durch die Debatte um straff&#228;llige Jugendliche selbst zu demontieren und die SPD-Spitzenkandidatin erlebte einen nicht erwarteten Sympathieaufschwung. 50 Prozent aller Hessen w&#252;nschten sich Anfang des Jahres Andrea Ypsilanti als neue Ministerpr&#228;sidentin, nur 33 Prozent h&#228;tten lieber Roland Koch wieder im Amt gesehen. Doch der erste D&#228;mpfer lie&#223; nicht lange auf sich warten.</h3>
<p class="bodytext">Wolfgang Clement, der ehemalige Superminister der &#196;ra Schr&#246;der, stellte in einem Gastbeitrag f&#252;r die Welt am Sonntag Andrea Ypsilanti auf Grund ihrer Klima- und Energiepolitik als nicht w&#228;hlbar dar und spielte damit Roland Koch einen indirekte Steilvorlage. Clement selbst geh&#246;rt seit 2006 dem Aufsichtsrat der RWE-Kraftwerkstochter RWE Power AG an. Die hessische SPD-Basis forderte daraufhin emp&#246;rt den Parteiausschluss Clements.</p>
<p>Trotz all dem schaffte es die hessische SPD Roland Koch und seiner CDU einen starken Stimmenverlust zu zuf&#252;gen und so lag die SPD am Ende fast gleich auf mit der CDU. Der Einzug der Linken in den Landtag und das f&#252;r die anderen Parteien schmerzhafte Erwachen in einem F&#252;nfparteiensystem f&#252;hrte jedoch dazu, dass kein einfaches B&#252;ndnis der Farbcoloration schwarz-gelb oder rot-gr&#252;n zustanden kam.</p>
<h3><strong>Wahlniederlage in Niedersachsen</strong></h3>
<p>Taggleich erlebten die Sozialdemokraten einer bitteren Wahlniederlage in Niedersachsen. Der amtierende Ministerpr&#228;sident Christian Wulff erreichte 42,5 Prozent und konnte, trotz des Einzuges der Linken, zusammen mit der FDP die Mehrheit stellen. Die SPD konnte nur 30,3 Prozent der W&#228;hlerstimmen auf sich vereinigen. In dem nieders&#228;chsischen Wahlkampf schaffte es die SPD kaum, an prominenter Stelle aufzufallen. Viele W&#228;hler kannten den SPD-Spitzenkandiaten Wolfgang J&#252;ttner auch im Wahlkampf einfach nicht.</p>
<h3><strong>Regierungsbildung in Hessen?</strong></h3>
<p>In Hessen gestaltete sich die Regierungsbildung derweil als besonders schwierig. Andrea Ypsilanti hatte im Wahlkampf &#8211; und zu ihrem sp&#228;teren Bedauern, noch in der Elefantenrunde am Wahlabend &#8211; beteuert, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei jeglicher Art kategorisch abzulehnen. Doch als sich zeigte, dass keine andere M&#246;glichkeit mehr offen stehen w&#252;rde, musste Ypsilanti sich entscheiden zwischen den beiden M&#246;glichkeiten. Neuwahl oder doch das Wagnis einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei.</p>
<p>Am Ende hoffte man in einer rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung unter Duldung und Unterst&#252;tzung der Linkspartei die L&#246;sung gefunden zu haben. Diesen Plan machten relativ schnell die eigenen Abgeordneten und in diesem Zusammenhang damals vor allem die Darmst&#228;dter Abgeordnete Dagmar Metzger zu Nichte.</p>
<h3><strong>Verlust des Koalitionspartners in Hamburg</strong></h3>
<p>Doch auch anderswo in Deutschland sah es nicht besser f&#252;r die Sozialdemokraten aus. Denn in Hamburg zeichnete sich nach der B&#252;rgerschaftswahl und der Wahlniederlage der SPD der Verlust des potentiellen Koaltionspartners und das erste schwarz-gr&#252;ne B&#252;ndnis auf Landesebene ab. Und w&#228;hrend man auf Seiten der Hamburger SPD noch erz&#252;rnt hoffte, dass ein solches B&#252;ndnis auf Grund mehrerer inhaltlicher Knackpunkte noch w&#228;hrend den Koalitionsverhandlungen scheitert, kam die Zusammenarbeit schneller zustande als die meisten Beobachter erwartet hatten. F&#252;r die SPD schmerzhaft kam dabei hinzu, dass auch in anderen Bundesl&#228;ndern die Rufe nach dem Ende eines automatisierten B&#252;ndnisses zwischen Gr&#252;nen und SPD bei den Mitgliedern der Gr&#252;nen lauter wurden und Jamaika und Schwarz-Gr&#252;n nicht mehr &#252;berall f&#252;r v&#246;llig utopisch gehalten wurden.</p>
<h3><strong>R&#252;cktritt von Kurt Beck</strong></h3>
<p>Kurt Beck, damaliger SPD-Bundesvorsitzender, machte in all dieser Zeit eine eher ungl&#252;ckliche Figur und schaffte es auch nicht eine Ordnung in die Debatte um die politische Situation in Hessen zu bringen. Ypsilanti wertete dies als Persilticket f&#252;r das von ihr geplante rot-rot-gr&#252;ne B&#252;ndnis.<br />
Nach massivem &#246;ffentlichem und innerparteilichem Protest, aber vor allem auch unter Einfluss der Medien trat Kurt Beck dann am 7. September 2008 von seinem Amt als Parteivorsitzender der SPD zur&#252;ck. Seinen Posten &#252;bernahm der ehemalige Parteivorsitzende Franz M&#252;ntefering, der mit seinem Comeback f&#252;r viele der einzige SPD-Lichtblick in diesem Jahr darstellte.</p>
<h3><strong>„Wortbruchdebatte“ in Hessen</strong></h3>
<p>Nach dem ersten Scheitern der Wiesbadener Regierungsbildung startete Andrea Ypsilanti nach der Sommerpause einen erneuten Anlauf f&#252;r eine rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung. Im Rahmen einer Reihe von Regionalversammlungen wurde die Basis auf das B&#252;ndnis eingestimmt und nahm wieder langsam an Fahrt auf.</p>
<p>Diese Zeit wurde vor allem von der so genannten „Wortbruchdebatte“ dominiert. Die, zum Schrecken der Bundespartei, auch vor den hessischen Landesgrenzen nicht halt machte. So hielten im Deutschlandtrend der ARD im November 2008 59 Prozent der W&#228;hler die Aussage „SPD und Linkspartei arbeiten nach der Bundestagswahl“ f&#252;r nicht glaubw&#252;rdig. Damit erreichte der Schaden nicht mehr nur die hessische SPD sondern war auch bundesweit angekommen.</p>
<h3><strong>Zweiter Versuch der Regierungsbildung in Hessen</strong></h3>
<p>Die hessische SPD ging trotzdem weiter ihren Weg und schaffte es, einen Koalitionsvertrag mit den Gr&#252;nen auf die Beine zu stellen. An diesem Papier war sehr deutlich zu erkennen, in welcher Position sich die SPD befand. In den Bereichen Schul- und Umweltpolitik waren teilweise fast wortw&#246;rtliche Ausz&#252;ge aus dem Landtagswahlprogramm der Gr&#252;nen wieder zu finden, die SPD also viele Zugest&#228;ndnisse machte. Doch noch immer war die eigene Fraktion uneinig. In den Medien wurde teilweise gar von der abstrusen Idee berichtet, dass SPD-Abgeordnete den Wahlakt zur Ministerpr&#228;sidentenwahl Anfang November mit den Digitalkameras ihrer Mobiltelefone in der Wahlkabine dokumentieren sollen, um somit Druck auf m&#246;gliche Abweichler auszu&#252;ben. Doch soweit lie&#223;en es die vier in die &#214;ffentlichkeit getretenen „Abweichler“ erst gar nicht kommen. Trotz der eindeutigen Entscheidungen auf den Parteitagen von SPD (95 Prozent Zustimmung) und Gr&#252;nen (98 Prozent Zustimmung), entdeckten diese am Tag vor der Wahl ihr Gewissen.</p>
<h3><strong>Ende des &#8220;Experiments Ypsilanti“</strong></h3>
<p>Damit war das „Experiment Ypsilanti“ gescheitert und die Regierungsbildung an ihrem endg&#252;ltigen Ende. Nach dem sich die anderen Parteien relativ schnell auf Neuwahlen geeinigt hatten, musste auch die SPD sich dem Druck beugen. Die Abgeordneten sahen sich gezwungen, den Landtag am 18. November 2008 aufzul&#246;sen. Andrea Ypsilanti gab frustriert auf, als Nachfolger wurde der bis dahin weitgehend unbekannte Abgeordnete Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel aus Gie&#223;en benannt.</p>
<h3><strong>Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus</strong></h3>
<p>Die  n&#228;chste negative Schlagzeile lies nicht lange auf sich warten. Der Fall Wolfgang Clement wurde erneut aufgegriffen. Die SPD-F&#252;hrung hatte in Berlin am 24. November 2008 das Verfahren mit einer R&#252;ge durch das Parteischiedsgericht abgeschlossen und sah damit von einem Parteiausschluss ab. Clement unterdessen reichte die R&#252;ge aus, um der SPD endg&#252;ltig den R&#252;cken zu kehren und &#246;ffentlichkeitswirksam am Folgetag aus der Partei auszutreten. Als einen Grund f&#252;r den Austritt nannte er auch eine mangelnde Abgrenzung der SPD zur Linkspartei.</p>
<h3><strong>Die aktuelle Situation</strong></h3>
<p>Auch die letzten Sonntagsumfragen der gro&#223;en Meinungforschungsinstitute lassen wenig Hoffnung zu. So steht die SPD derzeit in allen Umfragen zwischen 23 Prozent und 26 Prozent. Keine gute Ausgangslage f&#252;r das Superwahljahr 2009 mit Bundes-, Europa- und mehreren Landtagswahlen. Den Auftakt macht die hessische Landtagswahl am 18. Januar 2009, die Wahl scheint f&#252;r die SPD bereits jetzt gelaufen.</p>
<p>Es zeigt sich also, dass sich die Sozialdemokraten derzeit auf allen Ebenen in einem selbstzerst&#246;rerischen Richtungsstreit befinden. Deshalb wird vieles von der kommenden Landtagswahl in Hessen abh&#228;ngen, die zeigen wird, ob eine Handlungsf&#228;hígkeit der SPD &#252;berhaupt noch vorstellbar ist. Mehr denn je zeigt sich, dass die SPD es schaffen muss, ihre verschiedenen Fl&#252;gel zu vereinen. Nur so kann sie es verhindern, im kommenden Jahr bei den anstehenden Wahlen in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.</p>
<blockquote><p>Dieser Artikel erschien zuerst bei <a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&amp;tx_ttnews[tt_news]=71086&amp;tx_ttnews[backPid]=&amp;cHash=5a77809875#">idea.de</a></p></blockquote>
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		<title>Kurt war krank</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 18:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politicus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>

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		<description><![CDATA[<a title="Kurt war krank" href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/04/deutschlandkurtbeck.gif"class="img" rel="lightbox"></a>Ende Februar war Kurt Beck krank. Zu einem &#228;u&#223;erst ung&#252;nstigen Zeitpunkt f&#252;r seine Partei fiel der Mann aus Mainz f&#252;r einige Tage aus. Doch das&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Kurt war krank" href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/04/deutschlandkurtbeck.gif"class="img" rel="lightbox"><img class="attachment wp-att-3630" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/04/deutschlandkurtbeckklein.gif" alt="Kurt war krank" width="225" height="300" /></a>Ende Februar war Kurt Beck krank. Zu einem &#228;u&#223;erst ung&#252;nstigen Zeitpunkt f&#252;r seine Partei fiel der Mann aus Mainz f&#252;r einige Tage aus. Doch das ist ja menschlich, kann jedem passieren. Viel faszinierender finde ich, wie Kurt Beck den Deutschen den Grad seiner Erkrankung mitteilen will. Liest man doch im Interview mit dem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,548455,00.html">SPIEGEL</a>:</p>
<blockquote><p><strong>SPIEGEL:</strong> Am Tag nach der Hamburg-Wahl sind Sie pl&#246;tzlich krank geworden. Manch einer spekulierte damals &#252;ber eine &#8220;politische Krankheit&#8221;. Als wollten Sie sich wegducken.</p>
<p><strong>Beck:</strong> Wer mich kennt, wei&#223;, dass ich mich nicht wegducke. Ich konnte an jenem Montag schon morgens vor den Gremiensitzungen nicht mehr. Ich musste einen Flieger chartern, der mich von Berlin heim nach Mainz flog, so elend ging es mir.</p></blockquote>
<p>Na dann, so elend m&#252;sste es mir auch mal gehen, dass ich nicht mit dem Auto oder der Bahn fahren kann. Aber er ist ja Vorsitzender der Arbeiterpartei, nicht derer f&#252;r Umweltschutz.</p>
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		<title>Der Erfolg des Aussichtsreichsten</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 22:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politicus]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut sorgt der amtierende SPD-Vorsitzende Kurt Beck f&#252;r Verwunderung. Mag man von seinen Kurswechseln und Richtungsvorgaben halten was man will, so war aber doch bis jetzt immer von einem klaren&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="imageframe" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/03/beck.jpg" alt="Kurt Beck - flickr nrwspd_foto" width="273" height="300" />Erneut sorgt der amtierende SPD-Vorsitzende Kurt Beck f&#252;r Verwunderung. Mag man von seinen Kurswechseln und Richtungsvorgaben halten was man will, so war aber doch bis jetzt immer von einem klaren Anspruch Becks auf die Kanzlerkandidatur auszugehen. 2009, so sah es aus, w&#252;rde Beck mit seinem linksorientierten Kuschelkurs eine rundum gl&#252;ckliche SPD in ein Ergebnisdebakel f&#252;hren.</p>
<p>Aber wie so oft untersch&#228;tzte man dabei den beh&#228;big wirkenden Pf&#228;lzer. Wie <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542059,00.html">SpON berichtet</a> hat Kurt Beck sich in der malerischen norddeutschen Stadt Pl&#246;n doch tats&#228;chlich ge&#228;u&#223;ert:</p>
<blockquote><p>Die SPD habe eine Reihe von Pers&#246;nlichkeiten, die f&#252;r die Aufgabe der Kanzlerkandidatur geeignet seien. Dazu geh&#246;rten Au&#223;enminister Frank-Walter Steinmeier und Finanzminister Peer Steinbr&#252;ck.</p></blockquote>
<p>Eine entschlossene Unterbindung jeglicher Diskussionen sieht anders aus. Gut f&#252;r die SPD, mag man denken. Soll die Partei doch selbst entscheiden, wen sie den an ihrer Spitze im Bundeswahlkampf h&#228;tte. Doch ganz so demokratisch wird die Angelegenheit nicht von statten gehen. Beck gedenkt, den aussichtsreichten Kandidaten vorzuschlagen. Wom&#246;glich sich selbst.</p>
<p>Sollte es aber dann doch Frank-Walter Steinmeier oder der wohl etwas chancenlose Peer Steinbr&#252;ck sein, droht der SPD eine gigantische Zerrei&#223;probe. In der gesamten Vorwahlkampfphase dr&#246;hnt es aus den linken Lautsprechern, w&#228;hrend sich die Seeheimer und Netzwerker vornehm zur&#252;ck halten. Sicher w&#252;rde diese vornehme Zur&#252;ckhaltung aufgegeben werden, doch bis dahin d&#252;rfte die Anti-Agenda Ausrichtung der SPD so fest zementiert sein, dass Kandidat Steinmeier und Inhalt vermutlich nicht in &#220;bereinstimmung zu bringen sein d&#252;rften.</p>
<p>Ob dann der in den Umfragen nach der Kandidatur weit vor Beck liegende Steinmeier wirklich der aussichtsreichere Kandidat ist, dahinter muss ein gro&#223;es Fragezeichen gestellt werden.</p>
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