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	<title>Homo Politicus &#187; SPD</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
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		<title>Schnell noch Danke sagen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 17:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhauswahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn die Oberb&#252;rgermeisterwahl in R&#252;sselsheim gegen die Abgeordnetenhauswahl in Berlin vielleicht unbedeutend erscheinen mag. <a href="http://www.ja-zu-jo.de/">Jo Dreiseitel</a>, um Haaresbreite unterlegener Kandidat der Gr&#252;nen, <a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo/posts/152842521474135">postete</a> schon 10 Minuten nach&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn die Oberb&#252;rgermeisterwahl in R&#252;sselsheim gegen die Abgeordnetenhauswahl in Berlin vielleicht unbedeutend erscheinen mag. <a href="http://www.ja-zu-jo.de/">Jo Dreiseitel</a>, um Haaresbreite unterlegener Kandidat der Gr&#252;nen, <a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo/posts/152842521474135">postete</a> schon 10 Minuten nach Ver&#246;ffentlichung des Vorl&#228;ufigen Endergebnisses eine Dankesnachricht und Gratulation bei Facebook:</p>
<blockquote><p><a href="https://www.facebook.com/ja.zu.jo" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=132119046879816">Oberb&#252;rgermeisterwahl: Ja zu Jo! &#8211; Die beste Wahl f&#252;r R&#252;sselsheim</a><br />
Liebe W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, ich danke Ihnen f&#252;r Ihr Vertrauen bei der Stichwahl. Leider hat es f&#252;r mich knapp nicht zum Wahlsieg gereicht. Ich gratuliere meinem Gegenkandidaten Patrick Burghardt zu seinem Erfolg.</p></blockquote>
<p>Daran k&#246;nnen sich so manche Politiker auf Landes- und Bundesebene ein Beispiel nehmen. Die SPD Berlin beispielweise ruft dort noch immer zur Wahl auf. (Ebenso die <a href="https://www.facebook.com/Buendnis90DieGruenenBerlin?sk=wall">Gr&#252;nen</a> und die <a href="https://www.facebook.com/piratenberlin?sk=wall&amp;filter=2">Piraten</a> – <a href="https://www.facebook.com/cduberlin">CDU</a> und <a href="https://www.facebook.com/DIELINKE.Berlin">Linke</a> waren da schneller)</p>
<p><em>Disclaimer: Wir als <a href="http://www.antwortzeit.de/">Antwortzeit Kommunikationsagentur</a> haben die Internetseite f&#252;r den Wahlkampf von Jo Dreiseitel bereit gestellt – haben aber keinen Einfluss auf die Social-Media-Aktivit&#228;ten der Kampagne gehabt.</em></p>
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		<title>Politisches Morgengezwitscher</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 14:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Schäfer-Gümbel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel wird f&#252;r diejenigen, die sich f&#252;r Politik im und mit dem Internet interessieren, wohl auf ewig mit dem Kurznachrichtendienst Twitter verkn&#252;pft bleiben. Er war der erste deutsche Politiker,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel wird f&#252;r diejenigen, die sich f&#252;r Politik im und mit dem Internet interessieren, wohl auf ewig mit dem Kurznachrichtendienst Twitter verkn&#252;pft bleiben. Er war der erste deutsche Politiker, der im Jahre 0 nach Barack Obama eine gewisse Prominenz <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/01/27/mit-kurznachrichten-in-die-medien/">mit seinem Zwitschern erlangen konnte</a>. Dabei ging der Erfolg nicht wirklich auf das Konto einer ausgefeilten Inhalts-Strategie, vielmehr war er eben erst einmal dabei und redete auch tats&#228;chlich mit diesen Twitterati. Das war genug f&#252;r die Presse, um ausgiebig dar&#252;ber zu berichten. Nach der Wahl in Hessen 2009 wurde dieser Sachverhalt noch offensichtlicher. Schon legend&#228;r sind Sch&#228;fer-G&#252;mbels Tweets &#252;ber den morgendlichen Kaffee &#8211; die nicht zuletzt zur <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaefer-guembel-und-titanic-menno-wo-bleibt-das-bier-1.382062">Parodie der Titanic</a> f&#252;hrten…</p>
<p>Irgendetwas hat sich seitdem ver&#228;ndert. Wenn man nun morgens das erste Mal in die Twitter-Nachrichten schaut, berichtet Sch&#228;fer-G&#252;mbel immer noch gern &#252;ber Kaffee oder gern auch mal &#252;ber den morgendlichen Stau auf der A5. Aber damit h&#246;rt es nicht auf. Sch&#228;fer-G&#252;mbel zeigt vielmehr, wie man auch als Landespolitiker sinnvolle und tagesaktuelle Botschaften in 140 Zeichen versenden kann. Ein paar Beispiele:<span id="more-6633"></span></p>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>Anderes Thema: Europaeischer Finanzmarkt. Wir brauchen Europaeische Ratingagentur. Modell einen Non-Profit-Stiftung ueberzeugt mich.</div>
</div>
<p><a title="9:54 AM Sep 17th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/114970519232708608">6 hours ago</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>Plenarwoche in Wiesbaden, heute Debatte zu ueberfuellten Unis o FHs. Wir haben vor einem Jahr schon Sonderprogramm beantragt.</div>
</div>
<p><a title="7:39 AM Sep 13th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/113486900630798337">13 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>Wir koennen bei Steuern nicht weitermachen wie bisher. Deshalb muessen starke Schultern mehr tragen als schwache. Frage der Gerechtigkeit.</div>
</div>
</blockquote>
<blockquote><p><a title="8:53 PM Sep 5th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/110787537588584448">5 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>FAZ berichtet heute ueber Vergabeaffaere um MP bei Digitalfunk. Da ist nur noch Sumpf, der MP + Finanzminister muessen Rede + Antwort geben.</div>
</div>
<p><a title="11:36 AM Sep 2nd" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/109560438286589952">2 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<p>Und so kann man beliebig vor und zur&#252;ck springen in der Timeline von @<a href="https://twitter.com/#!/tsghessen">tsghessen</a>. Mag man auch einwenden, dass die Sprache manches mal arg knapp oder holzschnittartig ist: Sch&#228;fer-G&#252;mbel zeigt mit seinen Tweets, wie politisches Twittern eigentlich funktionieren sollte:</p>
<p>Er bringt glaubw&#252;rdig r&#252;ber, was er zu tagesaktuellen politischen Vorg&#228;ngen denkt. Er macht das ganze selbst, &#252;ber seinen Blackberry, aus dem Auto oder in einer anderen freien Minute. Die 9.385 Follower wissen jedenfalls, wie Sch&#228;fer-G&#252;mbel die Dinge sieht. Trotz allem verliert er dabei nicht die Menschlichkeit, ist kein verl&#228;ngerter Pressesprecher seiner Partei. Er zeigt Emotionen, ist auch schonmal zornig oder betroffen. Seine Kommunikation ist keine Einbahnstra&#223;e, den Dialog beherrscht er auch. Ebenso knapp und gerne auch mal sehr direkt: Seine @-Replies sprechen eine deutliche Sprache. Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel liest, was andere ihm schreiben – und reagiert darauf.</p>
<p>Es sollten mehr Politiker so twittern, wie Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel das tut. Vielleicht aber nicht unbedingt so viel Kaffee trinken.</p>
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		<title>Duell zu dritt &#8211; TV-Debatte(n) in Mecklenburg-Vorpommern</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 20:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade ging das TV-Duell von Erwin Sellering und Lorenz Caffier zu Ende. CDU traf auf SPD, eine gro&#223;e Koalition durfte mit sich selbst debattieren. Die Opposition blieb au&#223;en vor, weil&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ging das TV-Duell von Erwin Sellering und Lorenz Caffier zu Ende. CDU traf auf SPD, eine gro&#223;e Koalition durfte mit sich selbst debattieren. Die Opposition blieb au&#223;en vor, weil der NDR der Linken nicht gen&#252;gend Chancen einr&#228;umt.</p>
<p>Aber die Linke lie&#223; das nicht auf sich beruhen und <a href="http://www.originalsozial.de/wahlen_2011/aktuelles/pm_holter_livestream/">tat noch etwas mehr, als sich zu beschweren</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der NDR hat aus fadenscheinigen Gr&#252;nden die Teilnahme von Helmut Holter am TV-Duell abgelehnt. Nun stehen sich in dem vermeintlichen Duell die zwei Regierungspartner gegen&#252;ber, der Kandidat der gr&#246;&#223;ten demokratischen Opposition erh&#228;lt keine Gelegenheit, seine inhaltlichen Angebote in dieser Sendung des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu unterbreiten. Das finde ich nicht souver&#228;n und ich finde auch, dass der Sender damit den Auftrag des NDR-Staatsvertrags nicht erf&#252;llt. Darum machen wir nun unser eigenes Angebot und freuen uns auf viele Zuschauer.&#8221;</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6514" title="LinkeMV_Banner_TV-Duell_245x173_01" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/LinkeMV_Banner_TV-Duell_245x173_01.gif" alt="" width="245" height="173" />Das eigene Angebot der Linken ist schon fast revolution&#228;r. Live gaben sie ihre eigenen Antworten. Helmut Holter, dem Kandidaten der LINKEN, wurden von Gregor Gysi selbst die gleichen Fragen noch einmal gestellt. Wie lief&#8217;s?</p>
<p><span id="more-6511"></span></p>
<p>Die gro&#223;e Herausforderung war f&#252;r Gregor Gysi, als Moderator mit Helmut Holter zu reden und gleichzeitig die Fragen und Antworten der NDR-Runde mitzubekommen. Bei der Linken hat man das Problem recht geschickt gel&#246;st, im Hintergrund des Raumes sa&#223;en TV-Beobachter, die &#252;ber einen Knopf in Gysis Ohr diesen informieren konnten. So konnte sich Gysi fl&#252;ssig unterhalten und hatte trotzdem immer den &#220;berblick, konnte bei Themenwechseln im TV-Studio schnell einhaken. Hut ab dennoch vor Gysis Multitasking…</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6516" title="linksstream" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/linksstream-300x295.jpg" alt="" width="300" height="295" />Damit unterscheidet sich die Alternativdiskussion nat&#252;rlich inhaltlich wie strukturell stark vom TV-Duell. Es gibt viel mehr Raum zu reden, den nicht zuletzt Gysi ausgiebigst zu nutzen wusste. Zwischendurch fragte man sich, ob nicht auch die Linke ein Zeitkonto einf&#252;hren sollte, damit Holter nicht in Grund und Boden geredet wird.</p>
<p>Aber so gut wie die Linksdebatte lief, die Reichweite war verschwindend gering. 250 Besucher waren auf der Anzeige des Livestreams zu sehen, im Raum selbst sa&#223;en vielleicht noch eine Hand voll. Selbst bei der schlechtesten Prognose f&#252;r die NDR-Reichweite sind das Dimensionen, die nicht miteinander zu vergleichen sind. Fraglich ist, wie viel Werbung die Linke noch vor der Debatte hat machen k&#246;nnen und wollen – aus der Distanz etwas schwer zu beurteilen.</p>
<p>Die Zuschauer im Livestream unterhielten sich &#252;brigens auf Facebook (wenig) und Chat (mal wieder viel mehr) dar&#252;ber, dass solche Onlinediskussionen eine gute Institution f&#252;r die eigene Partei w&#228;ren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mark das sollte unsere Partei ruhig &#246;fters machen. Irgendwie eine Art Fragestunde wo man den Bundes- oder Landesvorst&#228;nde direkt Fragen stellen kann. Von mir aus vorab per Mail und mit einem Moderator.&#8221;</p></blockquote>
<p>Von Diskussion war jedenfalls in beiden Formaten nicht viel zu bemerken. W&#228;hrend sich CDU-Innenminister und SPD-Ministerpr&#228;sident im Wahl-Duett (Gysi) mit Samthandschuhen angefasst haben, hatte die Linke recht prominent auf Online-Diskussionsm&#246;glichkeiten hingewiesen. &#8220;<strong>Stellen Sie w&#228;hrend der Sendung hier Ihre Frage per Chat oder &#252;ber Facebook&#8221;</strong> hie&#223; es dort. Angekommen ist davon im Live-Stream nichts.</p>
<p>Mehr dazu:</p>
<ul>
<li><a href="http://politik-digital.de/tv-duell-linke-kandidat-holter-schaltet-sich-online-zu">TV-Duell: Linke-Kandidat Holter schaltet sich online zu</a> bei politik-digital.de</li>
</ul>
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		<title>Wahlprogramme mit Zugangsh&#252;rden</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/07/26/wahlprogramme-mit-zugangshuerden/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeordnetenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.homopoliticus.de/?p=6253</guid>
		<description><![CDATA[Am 18. September werden in Berlin das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordntenversammlungen gew&#228;hlt. Zeit also, auch als Nichtberliner einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/07/26/wahlprogramme-mit-zugangshuerden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 18. September werden in Berlin das <a href="http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/be2011/allgeminfo.asp?sel1=1052&amp;sel2=1000" target="_blank">Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordntenversammlungen</a> gew&#228;hlt. Zeit also, auch als Nichtberliner einen Blick in die Wahlprogramme der Parteien zu werfen.</strong></p>
<p>Ern&#252;chternde Erkenntnis: Mit dem Suchen der Programme verbringt man auch heute leider noch mehr Zeit als urspr&#252;nglich erwartet.<span id="more-6253"></span></p>
<p>Die CDU liefert auf <a href="http://www.cduberlin.de/" target="_blank">http://www.cduberlin.de/</a> derzeit eine auf den Wahlkampf ausgerichtete Landingpage. Weiter geht es von dort zur &#8220;<a href="http://www.frankhenkel-cdu.de/" target="_blank">Wahlkampfseite der CDU Berlin</a>&#8220;. Unter &#8220;Wahl 2011&#8243; ist auch wie erwartet ein Punkt &#8220;Programm&#8221; zu finden. Dort wurde das Wahlprogramm als scribt-Dokument eingebunden. Dies hat den Vorteil, dass man das pdf-Programm direkt im Browser lesen kann, aber downloaden und drucken ist erst nach einer Registrierung bei script m&#246;glich.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/cdu-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6261" title="cdu-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/cdu-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Da kann das Wahlprogramm noch so &#252;bersichtlich und gut geschrieben sein, wenn ich als Nutzer nicht einmal die M&#246;glichkeit habe das Programm auf meinem Rechner zu speichern, ohne mich bei einem Drittanbieter anzumelden. Gl&#252;cklicherweise findet man das Programm aber doch noch zum Download. Auf der Willkommensseite w&#228;re ein Klick auf &#8220;Landesverband&#8221; statt &#8220;Wahlkampfseite&#8221; der bessere Weg gewesen. Interessanterweise findet man hier auch einen Link zu <a href="http://www.richtig-fuer-berlin.de/" target="_blank">http://www.richtig-fuer-berlin.de/</a>. Aber auch hier wird das Programm lediglich als Flashanwendung pr&#228;sentiert. Barrierefreiheit sieht anders aus.</p>
<p>Weiter geht es zum Internetauftritt der SPD. Das Wahlprogramm ist <a href="http://www.berlin-verstehen.de/berlin_programm.html" target="_blank">schnell gefunden</a>. Die wichtigsten Ziele sind in Textform zug&#228;nglich, trotzdem h&#228;tte dieser Teil auch noch etwas ausf&#252;hrlicher ausfallen k&#246;nnen. Alles weitere handelt man in pdf-Dokumenten ab. Hier hat die SPD wirklich alle M&#246;glichkeiten ausgesch&#246;pft und begeistert bereits auf den ersten Blick. Es gibt das Programm in einer Kurzfassung, in einer ausf&#252;hrlichen Fassung, in einer Kurzfassung in leichter Sprache, sowie als Kurzfassung in Englisch, T&#252;rkisch, Polnisch, Arabisch, Russisch, Vietnamesisch.</p>
<p>Auch die <a href="http://gruene-berlin.de/wahl2011/wahlprogramm" target="_blank">Gr&#252;nen</a> zeigen, dass sie ihre Programmideen unter die Leute bringen wollen und nicht f&#252;r die Schublade produziert haben. Vorbildlich: F&#252;r alle 10 Kapitel des Programms wurden auf der Internetseite Kurzfassungen geschrieben und mit Videos und Bildergalerien erg&#228;nzt. Auch das Komplettprogramm l&#228;sst sich problemlos mit wenigen Klicks downloaden. Einziger Haken: Die Gr&#252;nen konnten sich anscheinend nicht auf einige wichtige Punkte einigen und landeten so auf 120 Seiten Programmtext. Zwar ist das Programm, wie auch bei der SPD, in leichter Sprache erh&#228;ltlich, jedoch versteckt sich dieser Link etwas und k&#246;nnte ruhig noch prominenter pr&#228;sentiert werden.</p>
<p>Besonders positiv, in Sachen Zug&#228;nglichkeit, f&#228;llt wiederum die <a href="http://www.die-linke-berlin.de/wahlen/berlin_2011/wahlprogramm/" target="_blank">Linkspartei</a> auf. Als einzige Partei bietet sie ihr komplettes Programm in Textform, direkt auf ihrer Internetseite an und kann so bei der Barrierefreiheit punkten. Und mit wenigen Klicks l&#228;sst sich das Wahlprogramm aber auch als pdf, in Kurz- und Langform, downloaden. Es fehlen jedoch etwas die weiterf&#252;hrenden Informationen, wie sie bei Gr&#252;nen und SPD zu finden sind. Insgesamt sieht es aber bei allen drei Parteien recht vorbildlich aus.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/linke-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6267" title="linke-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/linke-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Ganz anders, bei der FDP. Lediglich zwei lieblos angelegte Links weit unten auf der Startseite und unter &#8220;<a href="http://www.fdp-berlin.de/Programme/86b27/index.html" target="_blank">Inhalte/Programme</a>&#8221; weisen auf das Programm hin. Keine Einleitung, keine weiterf&#252;hrenden Hinweise, nichts&#8230; Erst beim weiteren durchst&#246;bern der Seite findet sich ein weiteres <a href="http://www.fdp-berlin.de/files/643/Kurzwahlprogramm.pdf" target="_blank">pdf mit der Kurzfassung</a> des Programms.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/fdp-berlin.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6265" title="fdp-berlin" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/07/fdp-berlin-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Die kurze Betrachtung zeigt, die Wahlprogramme der Berliner Parteien lassen sich zwar finden, sind aber h&#228;ufig noch immer auf irgendwelche Unterseiten abgeschoben worden. Warum wird nicht mit zentralen Hinweisen direkt auf der Startseite gearbeitet? Weiterhin schafft es keine Partei ihre Programm gleichzeitig in voller L&#228;nge, sowie in Kurzform, als pdf- und HTML-Version anzubieten. Auch werden innovativere Ideen anderer Wahlk&#228;mpfe nicht weiter verfolgt. So hatte die FDP-NRW ihr Wahlprogramm im vergangenen Jahr u.a. auch als <a href="http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article.php/_c-600/_nr-16629/i.html" target="_blank">Podcast</a> bereitgestellt. Dies ist nat&#252;rlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber warum sollte man nicht auch einmal neue Wege gehen?</p>
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		<title>&#8220;Wir machen Sommerpause!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist das altbekannte Spiel, im Wahlkampf br&#252;sten sich die Parteien mit ihren Aktivit&#228;ten im Netz und bereits am Wahlabend scheinen die Zugangsdaten in den Parteizentralen auf wundersame Art und Weise verloren zu gehen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/10/04/wir-machen-sommerpause/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist das altbekannte Spiel, im Wahlkampf br&#252;sten sich die Parteien mit ihren Aktivit&#228;ten im Netz und bereits am Wahlabend scheinen die Zugangsdaten in den Parteizentralen auf wundersame Art und Weise verloren zu gehen. Im nordrheinwestf&#228;lischen Landtagswahlkampf Anfang diesen Jahres waren es insbesondere die <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/05/07/nrw-blogs-ersetzen-die-presse/" target="_blank">Weblogs die von den Parteien gepusht wurden und besonders in die Medien&#246;ffentlichkeit traten</a>. Doch schon kurze Zeit nach der Wahl blieb es im Feedreader ungew&#246;hnlich still. Etliche der gef&#252;hrten Weblogs verabschiedeten sich bis zur n&#228;chsten Wahl, bis nach der Sommerpause oder wurden sogar aus dem Netz genommen. Eine kleine Auswahl &#8211; knapp 5 Monate nach der Wahl vom 09.05.2010:</strong></p>
<h2>CDU-NRW</h2>
<p>Der <a href="http://blog.cdu-nordrhein-westfalen.de/">Blog der nordrhein-westf&#228;lischen Union</a> wurde zuletzt am 7. Mai und damit zwei Tage vor der Wahl aktualisiert. Mittlerweile erreicht man den Blog nicht mehr direkt, sondern nur noch &#252;ber einzelne Artikel. Beim Aufruf der Startseite dagegen wird man einfach auf die Internetseite der CDU-NRW weitergeleitet. Nur etwas weiter hat es die <a href="http://www.nrw-fuer-ruettgers.de/">Wahlkampfseite &#8220;NRW f&#252;r R&#252;ttgers&#8221;</a> gebracht, hier gibt es immerhin noch einen Eintrag vom Tag nach der Wahl. Hier muss jedoch hinzugef&#252;gt werden, dass &#8220;Wir f&#252;r R&#252;ttgers&#8221; auf den Wahlkampf ausgerichtet war und J&#252;rgen R&#252;ttgers inzwischen nicht mehr Ministerpr&#228;sident ist.</p>
<h2>SPD-NRW</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/blog_nrwspd.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5885" title="blog_nrwspd" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/10/blog_nrwspd-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" /></a></p>
<p>In der Parteizentrale der SPD-NRW scheint die Sommerpause derweil noch anzudauern und allen Leserinnen und Lesern wird ein angenehmer Sommer gew&#252;nscht. Der letzte Eintrag im <a href="http://blog.nrwspd.de/">Blog der NRWSPD</a> stammt vom 9. August. Die Jusos dagegen aktualisieren ihren <a href="http://blog.nrwjusos.de/">Blog</a> kontinuierlich und haben ihn nicht schon am Wahlabend eingestellt. Der letzte Eintrag ist gerade mal einen Tag alt. Die Freiwilligen-Kampagne vom fiktiven <a href="http://www.kraftvoll-online.de/">Restaurant Kraftvoll</a> war von Anfang an auf den Wahlkampf ausgerichtet, aber eine Verabschiedung oder Danksagung nach dem Wahlabend w&#228;re durchaus eine nette Sache gewesen. So ist der letzte Eintrag vom 8. Mai.</p>
<h2>B&#252;ndnis90/Die Gr&#252;nen-NRW</h2>
<p>Das <a href="http://blog.gruene-nrw.de/">Weblog der Gr&#252;nen</a> ist ein weiteres Angebot, welches von Anfang an als l&#228;ngerfristiges Projekt ausgegeben wurde (<a href="http://www.homopoliticus.de/2010/04/24/interview-i-buendnis90die-gruenen-nrw/" target="_blank">siehe dazu auch unser Interview mit Benajmin M&#252;ller</a>), trotzdem haben die Gr&#252;nen nach der Regierungsbildung eine durchaus lange Sommerpause eingeschoben, aus der sie sich aber inzwischen wieder zur&#252;ck gemeldet haben.</p>
<h2>Verschiedenes</h2>
<p><a href="http://www.wir-in-nrw-blog.de/">&#8220;Wir in NRW&#8221;</a> war ebenfalls vor dem Wahlkampf als langfristiges Projekt gestartet und hat sein Versprechen zuletzt mit einem Eintrag von heute eingehalten.</p>
<p>Anders sieht es da bei <a href="http://www.klare-kante-blog.de/">&#8220;Klare Kante&#8221;</a> aus. Das Weblog war als Konkurrenzprodukt zu &#8220;Wir in NRW&#8221; gestartet, aber bereits vor der Landtagswahl mit einem Beitrag am 19. M&#228;rz wieder eingestellt worden. Immerhin ist das Blog noch erreichbar.</p>
<p>Es f&#228;llt auf, dass die Parteien im gro&#223;en und ganzen dazu gelernt haben und ihre Blogs nicht einfach nach dem Wahlabend umgehend gel&#246;scht haben. Trotzdem kann es als Armutszeugnis angesehen werden, dass w&#228;hrend der j&#252;ngsten Wahlk&#228;mpfe an allen Ecken und Enden &#8220;Obama&#8221; zu h&#246;ren war, es aber nur wenige schafften wie eben dieser besagte US-Pr&#228;sident ihre Kampagne auch &#252;ber den Wahlabend hinaus zu retten. Nat&#252;rlich sind die meisten der Websites und Blogs auf den Wahlkampf ausgelegt gewesen, trotzdem ist es noch immer eine h&#228;ufig zu beobachtende Unsitte, dass Weblogs als wichtiges Wahlkampfelement dargestellt werden, anschlie&#223;end aber nicht einmal ein ausf&#252;hrlicher Dank an die Unterst&#252;tzerinnen und Unterst&#252;tzer den Weg ins Internet findet. Stattdessen konzentriert man sich auf Danksagungsbriefe und Mails an die eigenen Mitglieder. Warum nicht einfach mal eine eigene Analyse des Wahlergebnisses ins Weblog stellen und sich anschlie&#223;end mit einer guten Begr&#252;ndung in <span style="text-decoration: line-through;">die Sommerpaus</span>e den Winterschlaf zu verbschieden?</p>
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		<title>Rot-Gr&#252;ne Unterw&#228;sche</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/07/13/rot-gruene-unterwaesche/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 14:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit gro&#223;em Tamtam wurde gestern der rot-gr&#252;ne Koalitionsvertrag f&#252;r die erste nordrhein-westf&#228;lische Minderheitsregierung pr&#228;sentiert. Und mit dieser Hypothek geht man im Wunsch-Duo auch offen um. Hannelore Kraft wird von WELT ONLINE zitiert: "Wir werden eine stabile Regierung aufbauen", sagte die SPD- Landesvorsitzende Hannelore Kraft bei dem Festakt. "So stabil wie m&#246;glich." Das Design des Koalitionsvertrages jedoch wirft schon die ersten sp&#246;ttischen Fragen auf. W&#228;hrend bei Twitter gefragt wird, ob denn der Rei&#223;verschluss der rot-gr&#252;nen Jacke nun nach oben oder nach unten gezogen w&#252;rden - ob man sich also warm an oder doch eher ausziehen will - vermutet die CDU ganz andere Unterw&#228;sche hinter dem Zipper: <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/07/13/rot-gruene-unterwaesche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit gro&#223;em Tamtam wurde gestern der rot-gr&#252;ne Koalitionsvertrag f&#252;r die erste nordrhein-westf&#228;lische Minderheitsregierung pr&#228;sentiert. Und mit dieser Hypothek geht man im Wunsch-Duo auch offen um. Hannelore Kraft wird von WELT ONLINE <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article8438679/Rot-Gruen-unterschreibt-Koalitionsvertrag-in-NRW.html">zitiert</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir werden eine stabile Regierung aufbauen&#8221;, sagte die SPD-  Landesvorsitzende Hannelore Kraft bei dem Festakt. &#8220;So stabil wie  m&#246;glich.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/koalitionsvertrag.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5813" title="koalitionsvertrag" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/koalitionsvertrag-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Das Design des Koalitionsvertrages jedoch wirft schon die ersten sp&#246;ttischen Fragen auf. W&#228;hrend bei Twitter <a href="http://twitter.com/drbieber/status/18426064956">gefragt wird</a>, ob denn der Rei&#223;verschluss der rot-gr&#252;nen Jacke nun nach oben oder nach unten gezogen w&#252;rden &#8211; ob man sich also warm an oder doch eher ausziehen will &#8211; <a href="http://www.cdu-nrw.de/rot-rot-gruen/koalition-nrw.html">vermutet</a> die CDU ganz andere Unterw&#228;sche hinter dem Zipper:</p>
<p><a href="http://www.cdu-nrw.de/rot-rot-gruen/koalition-nrw.html"><img class="alignnone size-full wp-image-5811" title="mitderlinken" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/mitderlinken.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a></p>
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		<title>Unterst&#252;tzung f&#252;r Kurt Beck</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/07/10/unterstuetzung-fuer-kurt-beck/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2010/07/10/unterstuetzung-fuer-kurt-beck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 16:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[In 259 Tagen ist Landtagswahl, so steht es auf der Unterst&#252;tzerseite "Ich und Kurt Beck". Weit mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl tauchen also bereits die ersten Anzeichen f&#252;r einen Wahlkampf in Rheinland-Pfalz auf, der auch im und mit dem Internet gef&#252;hrt werden wird. Und vielleicht ist es ein Signal, dass Wahlkampf nicht mehr nur noch in sechs-Wochen-Schritten gedacht wird. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/07/10/unterstuetzung-fuer-kurt-beck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In 259 Tagen ist Landtagswahl, so steht es auf der Unterst&#252;tzerseite &#8220;Ich und Kurt Beck&#8221;. Weit mehr als ein halbes Jahr vor der Wahl tauchen also bereits die ersten Anzeichen f&#252;r einen Wahlkampf in Rheinland-Pfalz auf, der auch im und mit dem Internet gef&#252;hrt werden wird. Und vielleicht ist es ein Signal, dass Wahlkampf nicht mehr nur noch in sechs-Wochen-Schritten gedacht wird.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/kurtbeckunterstuetzer.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5807" title="kurtbeckunterstuetzer" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/07/kurtbeckunterstuetzer-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><br />
</strong></p>
<p>Bisher ist noch nicht viel zu sehen, auf der von der SPD selbst initiierten Unterst&#252;tzerseite mit der bildsch&#246;nen Adresse <a href="http://ichundkurt.de/">ichundkurt.de</a>. Bewusst scheint man das Bild des f&#252;rsorglichen Landesvaters von der SPD entkoppeln zu wollen, denn es prangt kein SPD-Logo und au&#223;er dem schlichten Namen der Generalsekret&#228;rin im Impressum l&#228;sst die Seite keine weiteren R&#252;ckschl&#252;sse auf die Parteizentrale zu. Statt des Logos prangt eine etwas zweifelhafte Wortmarke als Logo am Rande der Seite: &#8220;PersBeckTive 2011&#8243;.</p>
<p>Es ist interessant, dass Kurt Beck als langj&#228;hriger Amtsinhaber sich als Perspektive zu verkaufen sucht. Steht er doch mehr f&#252;r eine Weiterf&#252;hrung der Regierungsarbeit in der bekannten Weise &#8211; m&#246;ge man diese nun positiv oder negativ beurteilen. Diese Positionierung als Hoffnungstr&#228;ger seines Landes passt auch zu dem Versuch, eine Unterst&#252;tzerseite f&#252;r einen amtierenden Ministerpr&#228;sidenten zu etablieren &#8211; ein Werkzeug, das sich eigentlich mehr aus der Opposition anbietet.</p>
<p>Die PersBeckTive der Unterst&#252;tzerseite dagegen ist schon klar: Man will fr&#252;hzeitig Unterst&#252;tzer dazu ermutigen, sich selbst aktiv f&#252;r Kurt Beck einzusetzen. Dazu gibt es auf der Seite die Rubrik &#8220;Gute Tat&#8221;, in der bis zum Wahltag immer neue Missionen auf die Rollenspieler warten. Die erste Mission ist zur Zeit: Gewinne 10 neue Unterst&#252;tzer.</p>
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		<title>Interview III: SPD-NRW</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/05/05/interview-iii-spd-nrw/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2010/05/05/interview-iii-spd-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 11:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Rolle spielen die klassichen Parteiwebsites in den derzeit laufenden Onlinekampagnen der Parteien in Nordrhein-Westfalen? Auf welche Kommunikationsplattformen setzen die Parteien im Wahlkampf und warum? Diese und noch mehr Fragen werden wir in den kommenden zwei Wochen den Personen hinter den Onlinekampagnen stellen. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/05/05/interview-iii-spd-nrw/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Rolle spielen die klassichen Parteiwebsites in den derzeit  laufenden Onlinekampagnen der Parteien in Nordrhein-Westfalen? Auf  welche Kommunikationsplattformen setzen die Parteien im Wahlkampf und  warum? Diese und noch mehr Fragen werden wir in den kommenden zwei  Wochen den Personen hinter den Onlinekampagnen stellen.</strong></p>
<p>Im Interview Oliver Zeisberger (Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der barracuda digitale agentur), zur aktuellen Onlinekampagne der SPD-NRW.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NyINwPWW5ls&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/NyINwPWW5ls&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Internetseiten zur Landtagswahl: Runde 2</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/04/25/internetseiten-zur-landtagswahl-runde-2/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2010/04/25/internetseiten-zur-landtagswahl-runde-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Wochen vor der Landtagswahl ist nun jede der Parteien voll im Wahlkampf angekommen und wir k&#246;nnen einen zweiten Blick auf die Internetseiten von Landesverb&#228;nden und Spitzenkandidaten werfen. Im Februar hatten wir erstaunlich moderne Internetseiten bei SPD und CDU angetroffen, aber noch eher schwache Auftritte der Spitzenkandidaten. Was hat sich bis heute getan? <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/04/25/internetseiten-zur-landtagswahl-runde-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Wochen vor der Landtagswahl ist nun jede der Parteien voll im Wahlkampf angekommen und wir k&#246;nnen einen zweiten Blick auf die Internetseiten von Landesverb&#228;nden und Spitzenkandidaten werfen. Im Februar <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/01/warmlaufen-fuer-die-landtagswahl-nrw/">hatten wir erstaunlich moderne Internetseiten bei SPD und CDU angetroffen</a>, aber noch eher schwache Auftritte der Spitzenkandidaten. Was hat sich bis heute getan?</strong></p>
<h2>Wenig Bewegung bei den Internetauftritten<strong><br />
</strong></h2>
<p>Auf den gro&#223;en Portalseiten der <a href="http://www.cdu-nrw.de/">CDU Nordrhein-Westfalen</a> und der <a href="http://www.nrwspd.de/html/-1/welcome/index.html">NRWSPD</a> hat sich nicht viel ver&#228;ndert. Lediglich in den gro&#223;en Bilderb&#252;hnen finden sich nun immer mehr Hinweise auf die Landtagswahl. Bei der CDU scheint man J&#252;rgen R&#252;ttgers nun als sympathischen Familienmenschen positionieren zu wollen und l&#228;sst ihn daher h&#228;ufiger gemeinsam mit seiner Frau auftreten. Die SPD setzt offensichtlich einige Hoffnung in das TV-Duell am morgigen Montag und fordert ihre Unterst&#252;tzer auf, das TV-Duell gemeinsam auf TV-Parties im ganzen Land anzusehen. Dass sich nicht viel ge&#228;ndert hat auf den Seiten ist aber dank der guten Ausgangslage im Februar nicht wirklich tragisch. Zwar k&#246;nnte man bei der CDU den Weg zu Grundinfos wie den Kandidatenlisten oder dem Programm noch etwas leichter machen, aber der gute Eindruck bleibt bestehen.</p>
<p>Wenig getan hat sich auch auf manchen anderen Seiten. <a href="http://www.juergen-ruettgers.de/">J&#252;rgen R&#252;ttgers</a> feiert immer noch seine Dialogbereitschaft und hat den Seitentitel &#8220;Meine Seite ist Ihre Seite&#8221; immerhin um seinen Namen erg&#228;nzt. Die Auftritte der <a href="http://www.fdp-nrw.de/webcom/show_article_bb.php/_c-522/i.html">FDP</a> und ihrem Spitzenkandidaten <a href="http://www.andreas-pinkwart.de/">Andreas Pinkwart</a> &#228;hneln sich immer noch sehr, auch wenn auf den liberalen Seiten nun Querverweise zur Themenseite Landtagswahl NRW und ein Countdown zum Wahltag eingebaut sind. Auch bei der <a href="http://die-linke-nrw.de/">LINKEN</a> lockt weiterhin der Baukasten-Charme, ebenfalls um zahlreiche Links in der Seitenspalte erg&#228;nzt. Einen Internetauftritt ihrer Spitzenfrau B&#228;rbel Beuermann sucht man immer noch vergebens. Aber es kann ja auch nicht jede Politikerin so engagiert online sein wie <a href="http://www.sylvia-loehrmann.de/">Sylvia L&#246;hrmann</a>.</p>
<h2>Gr&#252;ne wollen den Wechsel in NRW</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/gruenenrw1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5668" title="gruenenrw" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/gruenenrw1-106x300.jpg" alt="" width="106" height="300" /></a>Zwei Internetseiten jedoch wurden seit unserem letzten Artikel zum Thema im Februar general&#252;berholt. Wie schon damals angedeutet haben die <a href="http://www.gruene-nrw.de/">Gr&#252;nen in NRW</a> ihren Auftritt einem Relaunch unterzogen und pr&#228;sentieren sich als die junge, gestaltungshungrige Oppositionspartei. Zentrales Element der Seite ist ein gigantischer Countdown &#8220;bis zum Wechsel in NRW&#8221;. Darunter pr&#228;sentiert sich die Seite handwerklich solide gemacht und erm&#246;glicht jederzeit den schnellen Einstige in Themen, Wahlinfos oder Wahlkampfaktionen. Auch die Gr&#252;nen greifen das TV-Duell auf und wollen live zur Austrahlung ein Transkript anfertigen &#8211; garniert mit gr&#252;nen Kommentaren.</p>
<h2>Hannelore Kraft erz&#228;hlt ihre Geschichte</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/hannelorekraft.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5666" title="hannelorekraft" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/hannelorekraft-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" /></a>Ebenfalls neu gestaltet wurde der Auftritt der SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft. Im Februar <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/02/01/warmlaufen-fuer-die-landtagswahl-nrw/">hatten wir &#252;ber die alte Seite geschrieben</a>:</p>
<blockquote><p>Gegen die so innovative Optik der nrwspd.de wirkt es schon wie ein  R&#252;ckfall in ein anderes Jahrzehnt, was den Besucher von  hannelore-kraft.de erwartet. Auch wenn der Besucher pers&#246;nlich von der  SPD-Vorsitzenden angesprochen wird, wird er sich hier kaum gut  aufgehoben f&#252;hlen. Die Seite wird dominiert von Pressemitteilungen und  lieblos aufbereiteten Steckbriefen. Wenn man es nicht w&#252;sste, k&#228;me man  nicht einmal auf die Idee, dass Hannelore Kraft gerne  Ministerpr&#228;sidentin von Nordrhein-Westfalen werden m&#246;chte.</p></blockquote>
<p>Ganz im Stil der Seite der NRWSPD zeigt sich jetzt auch hannelore-kraft.de modern und freundlich gestaltet. Warum man Frau Kraft gleich zweimal auf der Startseite mit dem gleichen Foto ins Layout eingebunden hat, wird zwar das Geheimnis der Grafiker bleiben, aber das kann wenig am positiven Gesamteindruck &#228;ndern. Die praktische Bildb&#252;hne dominiert die Startseite und wird durch Meldungen, Termine und ein paar Bildverweise erg&#228;nzt.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/hannelorekraft_kennenlernen.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5667" title="hannelorekraft_kennenlernen" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/hannelorekraft_kennenlernen-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /></a>Das wirkliche Highlight der Seite aber ist fast schon etwas schwer zu erkennen. Neben der Titelgrafik findet sich ein nicht einfach als Button zu erkennendes Bild von Hannelore Kraft in jungen Jahren, das &#252;berschrieben ist mit &#8220;Mein Name ist Hannelore Kraft. Mein Leben ist eine Geschichte aus NRW&#8221; und zum &#8220;Kennenlernen&#8230;&#8221; auffordert. Dahinter verbirgt sich eine <a href="http://www.hannelore-kraft.de/img24/themenwelten/nrwspd.swf?direkt=1&amp;bgcolor=#ffffff&amp;">wahnsinnig aufw&#228;ndig und liebevoll gemachte Diashow</a>, in der Hannelore Kraft ihre Lebensgeschichte erz&#228;hlt. Mit detailverliebten Folien voller charmanter Fotos inklusive modischem Flashback stellt sich die Spitzenkandidatin dem interessierten Besucher vor. Besonders &#252;berzeugend ist, dass ihre Lebensgeschichte offensichtlich sehr gut zu ihrem politischen Programm zu passen scheint.</p>
<p>Mit dieser Diashow k&#246;nnte ein wenig dynamisch oder interaktives Element tats&#228;chlich die Innovation des Online-Wahlkampfes 2010 sein. Dem Nutzer eine Geschichte erz&#228;hlen, ihn so f&#252;r die Anliegen und Person eines Kandidaten zu begeistern ist eine viel zu gute Idee, als dass sie eher versteckt auf der Seite platziert sein sollte. Ob bei einer zuk&#252;nftigen Adaption durch andere Politiker und Politikerinnen dann ausgerechnet das wenig offene Flash als Basis daf&#252;r herhalten muss (man denke nur an die ausgeschlossenen iPad-Nutzer ;-) ), wird sich wohl noch zeigen.</p>
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		<title>Unterst&#252;tzerkampagnen und Parteien: Das Kraftvoll in NRW</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftvoll]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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		<category><![CDATA[Wir sind Bell]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu landesweiter Aufmerksamkeit kommen Direktkandidaten nur selten in Wahlk&#228;mpfen wie derzeit in Nordrhein-Westfalen. Sie treten als &#246;rtliche Gesichter ihrer Partei auf und arbeiten scheinbar nur in zweiter Linie f&#252;r sich selbst. Im 'Webrestaurant Kraftvoll' wird nun das Scheinwerferlicht auf die K&#228;mpfer aus der zweiten Reihe gerichtet. In jeder Episode stellt der virtuelle Restaurantchef Stephan Braun einen oder mehrere Direktkandidaten aus der NRW-SPD vor. Das Engagement daf&#252;r stammt aber nicht aus der Parteizentrale der SPD, sondern wird von Braun mit einigen Freiwilligen selbst gestellt. Ein &#220;berblick &#252;ber Unterst&#252;tzerkampagnen in Deutschland. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/04/22/unterstuetzerkampagnen-und-parteien-das-kraftvoll-in-nrw/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur selten bekommen Direktkandidaten in Wahlk&#228;mpfen &#246;ffentliche Aufmerksamkeit, die &#252;ber den eigenen Wahlkreis hinaus geht. Sie treten als &#246;rtliche Gesichter ihrer Partei auf und arbeiten scheinbar nur in zweiter Linie f&#252;r sich selbst. Im &#8216;Webrestaurant Kraftvoll&#8217; wird nun das Scheinwerferlicht auf die K&#228;mpfer aus der zweiten Reihe gerichtet. In jeder Episode stellt der virtuelle Restaurantchef Stephan Braun einen oder mehrere Direktkandidaten aus der NRW-SPD vor. Die Arbeit hinter den Kulissen macht sich aber nicht die SPD, sondern Stephan Braun mit einigen Freiwilligen selbst. Ein &#220;berblick &#252;ber Unterst&#252;tzerkampagnen in Deutschland.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>schroeder98.de<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/schroeder98.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5620" title="schroeder98" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/schroeder98-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a>Unterst&#252;tzerkampagnen im Internet sind nicht erst seit Barack Obama zu finden, wie man als junger Mensch heute schon fast vermuten k&#246;nnte. Schon im Bundestagswahlkampf 1998 fanden sich drei Sympathisanten von Gerhard Schr&#246;der zusammen und bauten mit schroeder98.de eine &#8220;nicht-autorisierte Schr&#246;der-Homepage&#8221;.  Die <a href="http://www.koelner.de/">K&#246;lner Illustrierte</a> berichtete im August &#8217;98:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Der Wunsch, etwas &#252;ber die Person Gerhard Schr&#246;der zu erfahren, w&#228;chst mit jedem Tag, den die Wahl im September n&#228;herr&#252;ckt&#8221;, erkl&#228;rt Oliver Zeisberger. Aus diesem Grund hat der Diplomkaufmann und selbst&#228;ndige Multimedia-Berater zusammen mit den Studenten Tim Bonnemann und Florian Koller die Initiative schroeder98.de gegr&#252;ndet. Das Ergebnis der Arbeit der drei K&#246;lner kann im Internet unter www.schroeder98.de abgerufen werden. &#8220;Das Bild, das wir von Schr&#246;der aus den Kategorien Person, Crew, Politik und Unterst&#252;tzer zusammensetzen&#8221;, so Zeisberger, &#8220;ist jetzt schon vielf&#228;ltiger als alles, was im Internet derzeit gesammelt verf&#252;gbar ist.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>F&#252;r die politische Wissenschaft war die Trennung von offiziellen Parteistrukturen schon damals von Interesse. Dr. Christoph Bieber schreibt dazu in seinem 1999 erschienen Buch  “Politische Projekte im Internet”:</p>
<blockquote><p><em>“Eine kommerzielle ‘digitale Agentur’ aus K&#246;ln  sicherte sich die Namensrechte und entwickelte das Angebot ohne direkten  Kontakt zur SPD-Wahlkampfzentrale. Dieses Modell folgt dem Muster der  amerikanischen ‘Political Action Comittees’, die als externe  Unterst&#252;tzergruppen in nahezu allen personenbezogenen Wahlkampagnen  fungieren. Da&#223; [sic!] dies in Deutschland erstmals in prominenter Stelle  via Internet geschieht, liegt in den vergleichsweise geringen Kosten  f&#252;r die Entwicklung und Unterhaltung einer solchen Web-Site und dem  damit verbundenen Werbeeffekt. Aus einer analytischen Perspektive ist  hier aber vor allem das Aufbrechen der klassischen Akteursverteilung  innerhalb einer Wahlkampagne von Bedeutung” (Bieber 1999: 143).</em></p></blockquote>
<p>F&#252;r die Parteien waren die Unterst&#252;tzerkampagnen also ein zweischneidiges Schwert. W&#228;hrend sie sicherlich begeistert waren, dass Begeisterung f&#252;r ihre Kandidaten in eigenes Engagement umschlug, verloren sie doch die Kontrolle &#252;ber einzelne Elemente ihres Wahlkampfes. Springen wir einige Jahre vorw&#228;rts und werfen einen Blick auf das Webcamp09, das sich f&#252;r die Wiederwahl des hessischen Ministerpr&#228;sidenten Roland Koch (CDU) stark machte.</p>
<h2>Webcamp09</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/webcamp09.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5621" title="webcamp09" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/webcamp09-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a>Als nach der gescheiterten Regierungsbildung von Andrea Ypsilanti im Herbst 2008 klar wurde, dass es sehr bald zu Neuwahlen kommen w&#252;rde, kam auch im Umfeld der hessischen CDU die Idee einer Unterst&#252;tzerkampagne auf. Im Gegensatz zu bisherigen Prototypen von Unterst&#252;tzerkampagnen aber kam der Impuls nicht unmittelbar von Au&#223;erhalb, sondern ging von Mitgliedern der Jungen Union aus. Innerhalb weniger Wochen wurde das <a href="http://www.webcamp09.de/">Webcamp09</a> auf die Beine gestellt &#8211; mit tatkr&#228;ftiger Unterst&#252;tzung der Landes-CDU. In unserem <a href="http://www.kampagnenpraxis.de/reports/die-cdu-hessen-setzt-beim-direkten-dialog-auf-das-internet/">Bericht der Kampagnenpraxis zum Webcamp</a> zeigten wir, wie nahe das Webcamp auch im Kampagnenalltag an die CDU angebunden war:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Das Webcamp steigerte seine Bekanntheit durch gezielte und  medienwirksame Provokationen wie einem <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.youtube.com');" href="http://www.youtube.com/watch?v=9kQX30gFL9U">Webvideo</a>.  Vor allem aber war die Internetkampagne Teil der Gesamtstrategie und  erhielt darin einen klar definierten Platz. Die CDU bewarb das Webcamp  auf allen eigenen Kan&#228;len und baute es in ihre Kommunikation ein.  Andererseits berichtete die Webcamp-Website &#252;ber die Aktivit&#228;ten der  CDU, insbesondere diejenigen im Internet, und machte sie zu einem Teil  des Austauschs und der Auseinandersetzung auf der Plattform.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das erfolgreiche Konzept des Webcamps findet sich auch im Landtagswahlkampf 2010 in Nordrhein-Westfalen wieder. Ein Blick auf <a href="http://www.nrw-fuer-ruettgers.de/">NRW f&#252;r R&#252;ttgers</a> zeigt die &#196;hnlichkeiten auf. Wieder bloggen, twittern und schreiben Mitglieder der Jungen Union &#252;ber  den Wahlkampf und statt Roland Koch nun &#252;ber J&#252;rgen R&#252;ttgers.</p>
<h2>Kraftvoll &#8211; Das Webrestaurant</h2>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/kraftvoll.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5624" title="kraftvoll" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/04/kraftvoll-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a>Mit dem <a href="http://www.kraftvoll-online.de/">Kraftvoll</a> zeigt sich in NRW nun eine dritte Ausbaustufe der Unterst&#252;tzerkampagnen. Nach der v&#246;llig eigenst&#228;ndig agierenden Kampagnenseite schroeder98.de und dem stark an die Partei gebundenen webcamp09 bildet das Kraftvoll wieder eine gr&#246;&#223;ere Eigenst&#228;ndigkeit &#8211; wird aber von der NRW-SPD mit Freude aufgegriffen. Die Videos von Stephan Braun und seinem Team finden sich im offiziellen Youtube-Kanal der SPD Nordrhein-Westfalen und werden im <a href="http://blog.nrwspd.de/category/unterstutzer/">parteieigenen Blog</a> und &#252;ber <a href="http://twitter.com/nrwspd/status/11096279610">Twitter</a> prominent weiterempfohlen. In regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden werden im Kraftvoll in meist sechs bis sieben Minuten  langen Videos die SPD-Direktkandidaten vorgestellt. Man hat sich f&#252;r die Interviews das fiktive Setting eines  Restaurants ausgedacht, in dem die Kandidaten von einem Kellner  interviewt werden.</p>
<p>Stephan Braun, der den Kellner spielt und dessen Agentur die Videos produziert, hat schon im Kommunalwahlkampf mit diesem Konzept eine Unterst&#252;tzerkampagne f&#252;r den Wuppertaler Oberb&#252;rgermeisterkandidaten von der SPD umgesetzt. &#8220;<a href="http://wirsindbell.de/">Wir sind Bell</a>&#8221; hie&#223; die Kampagne 2009 und suchte mit kreativen Ideen nach Unterst&#252;tzern f&#252;r Dietmar Bell. Im Vorfeld der Landtagswahl 2010 wurde Braun nun von der NRWSPD gefragt, ob er sich eine &#228;nhliche Arbeit auch f&#252;r die Landtagswahl vorstellen k&#246;nne. Drei konkrete Ideen wurden verfolgt: vom Supermarktverk&#228;ufer, &#252;ber einen  rasenden Reporter bis hin zum letztlich ausgew&#228;hlten Restaurantbesitzer.  Die Ideen seien zwar gemeinsam mit der SPD er&#246;rtert worden, doch seit  dem genie&#223;e er v&#246;llige Freiheit, was seine Unterst&#252;tzerkampagene angeht.</p>
<blockquote><p><em>„Das ist schon enorm, nur wenige Parteien machen so etwas und sind so  mutig, auf einen Teil ihres Einflusses zu verzichten.“</em></p></blockquote>
<p>Die SPD wolle zwar nat&#252;rlich wissen, was &#8220;mit ihren Namen passiert&#8221;, aber das ist f&#252;r Braun nur verst&#228;ndlich. In allem anderen sei man aber v&#246;llig frei. Die NRWSPD gibt damit den Unterst&#252;tzerkampagnen wieder mehr Freiheit und realisiert, dass so wertvolle Arbeit f&#252;r ihren anvisierten Wahlerfolg auch au&#223;erhalb der eigenen Kapazit&#228;ten geschehen kann. Unterst&#252;tzerkampagnen werden nicht mehr ignoriert oder ins eigene Team eingebunden, sondern als Erg&#228;nzung verstanden.</p>
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