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	<title>Homo Politicus &#187; Studium</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>In Gie&#223;en sind &#8220;wir&#8221; noch 1.0</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[#unibrennt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni Gießen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor nicht mal zwei Wochen hatte der Gie&#223;ener Politikwissenschaftler Christoph Bieber noch hier im Blog auf die Vernetzung und &#214;ffentlichkeitsarbeit der Hochschulproteste aus &#214;sterreich hingewiesen. Seit anderthalb Tagen ist nun auch seine (und meine) Universit&#228;t in Gie&#223;en besetzt. Nun, die ganze Universit&#228;t findet sich noch nicht unter der Herrschafft von Sands&#228;cken und Transparenten wieder, doch immerhin unser Stammhaus der Geisteswissenschaften kann nur noch durch ein Fenster betreten werden. Die ersten Ans&#228;tze zur digitalen Kommunikation sahen doch recht viel versprechend aus. <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/11/17/in-giessen-sind-wir-noch-1-0/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor nicht mal zwei Wochen hatte der Gie&#223;ener Politikwissenschaftler Christoph Bieber noch hier im Blog auf die <a href="http://www.homopoliticus.de/2009/11/05/wir-2-0/">Vernetzung und &#214;ffentlichkeitsarbeit der Hochschulproteste aus &#214;sterreich hingewiesen</a>. Seit anderthalb Tagen ist nun auch seine (und meine) Universit&#228;t in Gie&#223;en besetzt. Nun, die ganze Universit&#228;t findet sich noch nicht unter der Herrschafft von Sands&#228;cken und Transparenten wieder, doch immerhin unser Stammhaus der Geisteswissenschaften kann nur noch durch ein Fenster betreten werden.</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/twitter-beage.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4921" title="twitter beage" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/twitter-beage-300x147.jpg" alt="twitter beage" width="300" height="147" /></a></p>
<p>Die ersten Ans&#228;tze zur digitalen Kommunikation sahen doch recht viel versprechend aus. Ein eiligst auf Basis des Blogsystems WordPress hochgezogener <a href="http://protest-giessen.de/">Internet-Auftritt</a> versprach schnelle Aktualisierungen und sogar ein Twitter-Profil <a href="http://twitter.com/giessenstreikt">@giessenstreikt</a> wurde angelegt. Doch im Gegensatz zu den Kommilitonen aus Marbug (<a href="http://twitter.com/marburgstreikt">@marburgstreikt</a>) betreibt man die twitterei unter den Gie&#223;ener Studenten nur &#228;u&#223;erst halbherzig, verpasst den Sinn und die Chance des Mediums dabei v&#246;llig. Nur grobe zweimal am Tag wird der Account aktualisiert und die dann zu findenden Informationen sind nur ein blasser Abglanz dessen, was man mit Twitter in solch kurzer Zeit bewegen kann. Mein Blog-Kollege Malte weist beispielsweise noch darauf hin, dass im offiziellen Account kein einziges Twitpic zu finden sei. Die inhaltsvollsten Auseinandersetzungen mit den Gie&#223;ener Protesten kamen dann auch von anderen, studentischen Twitter-Profilen (<a href="http://twitter.com/beage83">@BeAge83</a> &amp; <a href="http://twitter.com/amartholion">@Amartholion</a>).</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/stream.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4928" title="stream" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/stream-300x164.jpg" alt="stream" width="300" height="164" /></a></p>
<p>Der n&#228;chste erfreuliche Schritt aus Gie&#223;en war die Ank&#252;ndigung, man wolle die studentische <a href="http://www.ustream.tv/McJacklburgh">Vollversammlung live mit Bild und Ton ins Netz streamen</a>. Das klappte auch erstaunlich gut, von der ersten Vollversammlung vor ein paar Tagen gibt es sogar eine Aufzeichung beim Streaming-Dienst. Auch wenn man das bei allen weiteren Versuchen vergas &#8211; die Videos waren wohl die direkteste Verbindung ins Streikzentrum. Erneut schw&#228;chelt man aber, wenn es um die Begleitung der Videos ging. F&#252;r alle, die nicht gestern von 16 bis 18 Uhr live vor dem Computer sitzen konnten, bleibt nicht die geringste Information &#252;brig. Keine Twitter-Nachrichten, keine Zusammenfassung oder Aufzeichnung der &#220;bertragung.</p>
<p>Nicht mal auf der Internetseite findet sich etwas Neues. Die letzte Meldung stammt noch von der morgendlichen Besetzung. In der <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/53be1bc0612dd1d1">eigenen studiVZ-Gruppe</a> erkl&#228;rt einer der Organisatoren auch, warum das so ist: Man hat schlicht die Zug&#228;nge zur Internetseite vergessen.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/bildungsstreik.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4923" title="bildungsstreik" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/bildungsstreik-300x172.jpg" alt="bildungsstreik" width="300" height="172" /></a></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/studivz.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-4922" title="studivz" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/11/studivz-300x113.jpg" alt="studivz" width="300" height="113" /></a></p>
<h2>So wenig 2.0 protestiert man in Gie&#223;en.</h2>
<p><em>Bild: twitpic <a href="http://twitpic.com/ps9wq">Amartholion</a></em></p>
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		<title>Der dreifache Bachelor</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 16:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Social Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Social Sciences Studium mit Abschluss als Bachelor of Arts geh&#246;rt wohl zu den Studieng&#228;ngen mit der meisten Freizeit. In diesem meinem dritten Semester muss ich nur an zwei Tagen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Social Sciences Studium mit Abschluss als Bachelor of Arts geh&#246;rt wohl zu den Studieng&#228;ngen mit der meisten Freizeit. In diesem meinem dritten Semester muss ich nur an zwei Tagen pro Woche an die Uni, mein Wochenende beginnt Dienstag abends um 19.00 Uhr.</p>
<p>Immer wieder dr&#228;ngt sich mir der Vergleich mit meinem Medizin studierenden Freund Jan auf, der einfach wesentlich mehr zu arbeiten hat als ich. Aber wie viel denn nun genau? Ich habe mal nachgerechnet.</p>
<p>Das Medizinstudium ist grob in zwei Teile unterteilt. Das so genannte vorklinische Studium dauert vom ersten bis zum vierten Semester. An der Uni Gie&#223;en gibt es hier insgesamt <strong>99,5 Wochenstunden</strong> im Studium der Humanmedizin. Ab dem f&#252;nften bis zum zehnten nennt man die Semester dann &#8216;klinisch&#8217;. Hier stehen an der Uni Gie&#223;en <strong>169,7 Wochenstunden</strong> auf dem Programm. Somit kommen wir auf einen Schnitt von <strong>26,92 Wochenstunden</strong> pro Semester.</p>
<p>Unser ganzes Bachelorstudium Social Sciences hat in seinen sechs Semestern nur <strong>78 Semesterwochenstunden</strong>. Das ergibt den glorreichen Schnitt von <strong>13 Wochenstunden pro Semester</strong>. Ich denke, der Unterschied wird so schon ziemlich deutlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2652" title="medizinsosc" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/medizinsosc.gif" alt="" width="239" height="186" /></p>
<p>Dabei sind bis jetzt ausschlie&#223;lich Pr&#228;senzstunden eingerechnet. Keine zus&#228;tzliche Vor- und Nachbereitung der Stunden und auch keine Pr&#252;fungen. Laut unserer Modulordnung kann man die <strong>Semesterwochenstunden dadurch vervierfachen</strong>. Bei Medizin dagegen d&#252;rfte der Faktor noch weit h&#246;her liegen; ich habe die Unterschiede in der Pr&#252;fungsvorbereitung zwischen Jan und mir nur zu oft gesehen.</p>
<p>Ebenfalls interessant finde ich ein kleines Rechenspiel. Unser B.A. hat 180 so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Credit_Transfer_System">Creditpoits</a>. Dazu werden einfach die geplanten Gesamtstunden, der Workload, umgerechnet. Jede 30 Stunden Arbeit ergeben 1 Credit Point. Rechnet man nun die Pr&#228;senzzeit des Medizinstudiums an Hand der in unserem B.A. verwendeten Quote um, kommt man auf ein beeindruckendes Ergebnis. <strong>600 Credit Points</strong> erarbeitet sich ein Medizinstudent nach dieser eher noch untertriebenen Sch&#228;tzung. Das sind 3,3 Bachelorabschl&#252;sse!</p>
<p>Die sich nun stellende Frage ist doch, warum unser B.A. Social Sciences so inhaltsleer und arbeitssparend angelegt ist? Wollten die Planer uns Studenten einen Gefallen tun? Das Medizinstudium zeigt doch, wie eine umfassende Ausbildung aussehen kann. Nat&#252;rlich haben Medizinstudenten w&#228;hrend des Studiums weniger Zeit f&#252;r Party oder Geldverdienen. Aber haben wir Sozialwissenschaftler nicht einfach zu viel davon?</p>
<p>Bild: <a href="http://aboutpixel.de/index.php4?toppage=imagedetails&amp;image_id=46315#46315">aboutpixel peterehmann</a></p>
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		<title>Kostenloses Studium?</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/04/21/kostenloses-studium/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 07:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgendes wusste &#8220;Das Parlament&#8221; in der letzten Woche zu berichten:
<strong>&#8220;46.000 Euro</strong> m&#252;ssen Studierende in Deutschland durchschnittlich f&#252;r ihre Hochschulausbildung aufbringen. Dieser Betrag gelte f&#252;r zehn Semester ohne Studiengeb&#252;hren, teilte&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgendes wusste &#8220;Das Parlament&#8221; in der letzten Woche zu berichten:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;46.000 Euro</strong> m&#252;ssen Studierende in Deutschland durchschnittlich f&#252;r ihre Hochschulausbildung aufbringen. Dieser Betrag gelte f&#252;r zehn Semester <em>ohne</em> <em>Studiengeb&#252;hren</em>, teilte das Deutsche Studentenwerk mit. (&#8230;)&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Was Bachelor-Studieren eigentlich bedeutet</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/04/13/was-bachelor-studieren-eigentlich-bedeutet/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 13:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politicus]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bachelor-Studium in 3 Jahren ist wie wenn man sagen w&#252;rde: &#8220;Ich will den Wald kennen lernen&#8221; und mit einer Taschenlampe eine Nacht in den Wald gehen w&#252;rde.
Sehr richtig,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ein Bachelor-Studium in 3 Jahren ist wie wenn man sagen w&#252;rde: &#8220;Ich will den Wald kennen lernen&#8221; und mit einer Taschenlampe eine Nacht in den Wald gehen w&#252;rde.</p></blockquote>
<p>Sehr richtig, Herr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Schroeder">Schroeder</a>.</p>
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