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	<title>Homo Politicus &#187; Twitter</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was Piraten von der Causa Mack halten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 13:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Mack]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Main-Kinzig-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon interessant, wie die Piraten aus dem Main-Kinzig-Kreis sich zum Streit und zur Position Daniel Mack positionieren. Im <a href="http://estherruppertlaemmer.wordpress.com/2011/11/23/keine-lust-aufs-%E2%80%9Ekoalitionskorsett/">Interview mit GNZ-Redakteurin Esther Ruppert-L&#228;mmer</a> sagten sie:
<strong>Thema Politik 2.0: Der</strong>&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon interessant, wie die Piraten aus dem Main-Kinzig-Kreis sich zum Streit und zur Position Daniel Mack positionieren. Im <a href="http://estherruppertlaemmer.wordpress.com/2011/11/23/keine-lust-aufs-%E2%80%9Ekoalitionskorsett/">Interview mit GNZ-Redakteurin Esther Ruppert-L&#228;mmer</a> sagten sie:</p>
<blockquote><p><strong>Thema Politik 2.0: Der unbedarfte Beobachter k&#246;nnte nach den Schlagzeilen um den ehemaligen Gr&#252;nen-Fraktionsvize Daniel Mack den Eindruck gewinnen, bei „Twitter“ handele es sich vorrangig um ein erstklassiges Diffamierungsinstrument, das dazu dient, den politischen Gegner – manchmal auch innerhalb der eigenen Reihen – blo&#223;zustellen. Wie viel Porzellan hat Mack zerschlagen, und was wollen die Piraten in der politischen Kommunikation im Netz besser machen?<br />
</strong></p>
<p><a href="http://kw2011.kinzigpiraten.de/die-kandidaten/platz-2-ralf-praschak/">Praschak</a>: Twitter ist erst mal nur ein Kommunikationskanal. Herr Mack hat durch sein gesamtes Handeln, egal ob im Internet oder im „Real-Life“, den jetzigen Punkt erreicht. Die destruktive Kritik an der Dezernentenwahl war nur ein Anlass. Wir haben seine arrogante und teils falsche Art ja selbst erleben d&#252;rfen. Durch L&#246;schen von Tweets oder das nachtr&#228;gliche &#196;ndern von Blog-Beitr&#228;gen kommt es zum Drehen an der T&#228;ter-Opfer-Rolle. Er gaukelt so falsche Tatsachen vor und blendet die &#214;ffentlichkeit. Was er macht, ist keine Politik 2.0, das ist das Verhalten eines Trolls. Er nutzt das Netz und seine mediale Reichweite nur, um sich selbst darzustellen.</p>
<p><a href="http://kw2011.kinzigpiraten.de/die-kandidaten/platz-1-rene-waller/">Waller</a>: Ob wir Piraten besser kommunizieren k&#246;nnen und die aufgeworfenen Fragen oder Ideen annehmen k&#246;nnen, m&#252;ssen die B&#252;rger bewerten. Unsere Grundidee ist aber ein konstruktiver Dialog, der sich aus dem Gedanken der sogenannten Schwarmintelligenz speist. Gemeinsam sind wir stark. Wobei wir nat&#252;rlich auch nicht mit Kritik sparen, wo sie angebracht ist, auch innerhalb der Piraten. Blockieren von kritischen Nutzern auf Twitter oder das Sperren von politisch unliebsamen Kommentaren, wie Herr Mack das gerne macht, wird es so bei uns aber nicht geben.</p></blockquote>
<p>Mir kommt&#8217;s vor, als h&#228;tte ich das so oder so &#228;hnlich <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/10/10/wenn-es-doch-blos-um-twitter-ginge/">schonmal irgendwo gelesen</a>…</p>
<p>[via <a href="https://twitter.com/#!/chris_albrecht/status/139664262166609920">Chris Albrecht</a>]</p>
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		<title>#OurSpeech: Crowdsourcing einer Rede</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/10/27/ourspeech-crowdsourcing-einer-rede/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Erik Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[#OurSpeech]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Maxine Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a>
<strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a></em></p>
<p><strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die ihr im Kontext von Obamas Job-Initiative sowie den Occupy-Wall-Street-Protesten durch soziale Medien &#252;bermittelten Befindlichkeiten von B&#252;rgern und k&#252;ndigt folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Therefore, during the week of October 24<sup>th</sup>, I will read a speech on the floor of the U.S. House of Representatives (#ourspeech), composed entirely of your words in posts from my Twitter and Facebook feeds that you post between now and Sunday midnight.&#8221; (<a title="PM" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=264503" target="_blank">Pressemitteilung</a>)</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis von Einsendungen einerseits und Auswahl andererseits kann sich sehen lassen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/lEqCydDtWiY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Das politische <em> Patchwork</em> erschlie&#223;t sich in der schriftlichen <a title="Dokumentation" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=266384" target="_blank">Dokumentation der Rede</a>, in der die Beitragenden genannt werden (Auszug):</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters.jpg"class="img" rel="lightbox"><img src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters-300x126.jpg" alt="" title="Congresswoman Maxine Waters Delivers the First Speech Ever On the House Floor Comprised of Posts from Her Social Media Accounts | Congresswoman Maxine Waters" width="300" height="126" class="alignleft size-medium wp-image-6728" /></a></p>
<p>Sicher funktioniert die Vorgehensweise vor allem als intelligente<strong> PR-Ma&#223;nahme. Aber immerhin findet hier &#252;berhaupt eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Kommentaren statt</strong>, die mittels sozialer Medien an Politiker herangetragen werden. Die normale Situation ist doch, dass die Nutzer dieser Angebote dort zwar Dampf ablassen k&#246;nnen,<strong> die &#196;u&#223;erungen den Adressaten allerdings nicht erreichen. Von einer systematischen Auswertung oder gar einem <em>feedback</em> ganz zu Schweigen.</strong> Insofern stellt #OurSpeech eine durchdachte Ausnahme in Sachen <em>community management</em> dar.</p>
<p><em>Der Artikel <a href="http://www.memorama.de/2011/10/ourspeech/">erschien zuerst im Blog des Autors</a>.</em></p>
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		<title>Die Twitter&#252;berraschung</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 14:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Altmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Peter Altmaier (Parlamentarischer Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag) am 25. September seinen ersten Tweet als <a href="http://twitter.com/peteraltmaier/" target="_blank">@peteraltmaier</a> abschickte, schlug dies in netzpolitischen Kreisen ein wie eine Bombe. Nach <a&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Peter Altmaier (Parlamentarischer Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag) am 25. September seinen ersten Tweet als <a href="http://twitter.com/peteraltmaier/" target="_blank">@peteraltmaier</a> abschickte, schlug dies in netzpolitischen Kreisen ein wie eine Bombe. Nach <a href="http://twitter.com//RegSprecher" target="_blank">@RegSprecher</a> Steffen Seibert also die zweite politische Twitter-&#220;berraschung in diesem Jahr.</p>
<p>F&#252;r die FAZ hat Peter Altmaier jetzt eine <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/der-politiker-und-das-netz-ich-beginne-zu-begreifen-11493475.html" target="_blank">Chronologie</a> erstellt, die seinen Weg zum selbsternannten &#8220;Dauertwitterer&#8221; beschreibt. Ein wichtiges Ereignis war demnach seine Teilnahme an der inzwischen fast schon legend&#228;ren <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3141.html" target="_blank">Talkshowrunde bei Anne Will</a>, wenige Tage nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mittwoch, 21. September: Bei Anne Will in der Talkshow zum Wahlerfolg der Piraten. Christoph Lauer von den Piraten hat ein Heimspiel: Drei Viertel des Publikums sind junge, h&#246;fliche und begeisterungsf&#228;hige Piraten. Wo sie pl&#246;tzlich herkommen, ist ein R&#228;tsel. Ich denke an Twitter und Facebook, und ich habe eine Ahnung.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-6692"></span>Wenige Wochen sp&#228;ter schreibt er nun:</p>
<blockquote><p>&#8220;Donnerstag, 13. Oktober: F&#252;nfhundert Tweets und 1700 Followers sp&#228;ter. Ich habe getweetet zur gescheiterten SPD/Gr&#252;nen-Koalition in Berlin, zum Euro, zum Staatstrojaner, zu Arbeitsbedingungen in China und zum Tode von Steve Jobs. Fragen beantwortet, so gut ich konnte, argumentiert, gescherzt und gek&#228;mpft. Jedes Mal, wenn ich mich im Netz melde, gibt es prompt Reaktionen, Kritik, Hinweise, W&#252;nsche, manchmal auch Komplimente, Ermutigung und Lob. Ich kenne viele User mit ihren St&#228;rken und Schw&#228;chen. Ich f&#252;hle mich hier zu Hause, die Sache macht mir richtig Spa&#223;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Weitere Gedanken hat Altmaier nun in einem ausf&#252;hrlicheren Artikel f&#252;r die FAZ zusammengefasst: &#8220;<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/politik-und-internet-mein-neues-leben-unter-piraten-11493287.html" target="_blank">Mein neues Leben unter Piraten</a>&#8220;.</p>
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		<title>Wenn es doch blo&#223; um Twitter ginge…</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Main-Kinzig-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Seit einem Monat schwelt jetzt im Main-Kinzig-Kreis der vermeintliche Twitter-Streit um Daniel Mack und die gr&#252;ne Kreistagsfraktion. Worum es eigentlich geht, hat man inzwischen schon fast vergessen. Das ist auch</strong>&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit einem Monat schwelt jetzt im Main-Kinzig-Kreis der vermeintliche Twitter-Streit um Daniel Mack und die gr&#252;ne Kreistagsfraktion. Worum es eigentlich geht, hat man inzwischen schon fast vergessen. Das ist auch richtig so, denn in der Debatte geht es nicht um eine Twitter-Nachricht. Es geht nicht wirklich darum, ob man als Kreispolitiker twittern darf. Es geht um Misstrauen und pers&#246;nliche Abneigung. Und damit um ein Ph&#228;nomen, das so alt ist wie Politik selbst.</strong></p>
<p>Eigentlich ging es um die Dezernenten-Wahl von Matthias Zach im Main-Kinzig-Kreis. Daniel Mack hatte hier via Twitter <a href="https://twitter.com/#!/danielmack/status/111729187395604481">Bedenken &#252;ber ein etwas seltsames Prozedere ge&#228;u&#223;ert</a>. Seine Fraktion sah das anders und &#228;rgerte sich &#252;ber die &#246;ffentliche, abweichende &#196;u&#223;erung Macks als Co-Fraktionsvorsitzendem. Was sich aus dieser Meinungsverschiedenheit mittlerweile entsponnen hat, ist nichts anderes als absurd. Der Fraktionsvorstand forderte Mack auf, entweder das Twittern einzustellen oder von seinem Posten als Co-Fraktionsvorsitzender zur&#252;ck zu treten. Die Bedingung wollte der nicht akzeptieren und <a href="https://twitter.com/#!/danielmack/status/116081715201576960">trat von seinem Posten zur&#252;ck</a> – jedoch nicht, ohne dem Vorstand &#8220;ZK-Methoden&#8221; <a href="https://twitter.com/#!/danielmack/status/116081782826348544">vorzuwerfen</a>. Mittlerweile waren schon die Medien informiert und <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_42676856">st&#252;rzten</a> sich auf die Geschichte. Spitzengr&#252;ne aus <a href="http://twitter.com/#!/Kai_klose">Landes</a>- und <a href="https://twitter.com/#!/konstantinnotz">Bundespolitik</a> boten ihre Vermittlung an. Aber gerade als es so aussah, als w&#252;rde sich alles wieder beruhigen, ging die Situation auf die n&#228;chste Eskalationsstufe &#252;ber. Der Fraktionsvorstand akzeptierte nicht den R&#252;cktritt Macks, sondern <a href="https://twitter.com/#!/danielmack/status/121281129738285056">w&#228;hlte ihn ab</a>. Wieder einige Tage sp&#228;ter &#228;u&#223;erte sich Mack dazu und <a href="https://twitter.com/#!/danielmack/status/123339317618814978/photo/1">behauptete</a>, die Abwahl sei nicht g&#252;ltig, weil Formalia nicht erf&#252;llt worden seien. Er sehe sich daher noch im Amt.</p>
<p>Und jede neue Stufe des Streits wurde von immer gr&#246;&#223;erer Medienpr&#228;senz begleitet – die taz, die BILD, hr-online, politik&amp;kommunikation. Mit der Arbeit im Landtag, so scheint es, sind die Gr&#252;nen in Hessen mittlerweile weniger in den Medien pr&#228;sent, als mit dieser uns&#228;glichen Geschichte.</p>
<p>Dabei w&#228;re es so einfach gewesen. Man h&#228;tte als Gr&#252;ne Parteifreunde miteinander reden k&#246;nnen, f&#252;r Verst&#228;ndnis f&#252;r die eigene Position werben k&#246;nnen und dann einen Kompromiss miteinander schlie&#223;en k&#246;nnen. Man h&#228;tte sich eingestehen m&#252;ssen, dass es nicht um Twitter als Medium ging, sondern um eine Stilfrage der &#246;ffentlichen Meinungs&#228;u&#223;erung. Vermutlich h&#228;tte es doch mehr &#196;rger f&#252;r Mack gegeben, wenn er sich in der Lokalzeitung genau so ge&#228;u&#223;ert h&#228;tte wie zuvor auf Twitter. Stattdessen war man im Main-Kinzig-Kreis nicht in der Lage, den Kern des Problems zu erfassen. Man versteifte sich auf das Medium. Anstatt miteinander &#252;ber die &#196;u&#223;erung selbst zu reden, redete man gar nicht miteinander, sondern stellte die Twitter-Nutzung an den Pranger.</p>
<p>Aus kleinkindlicher Emp&#246;rung, kommunikativem Unverm&#246;gen und charakterlicher Schw&#228;che hat man so ziemlich jeden Ausstiegspunkt aus der Debatte verpasst. Man ist miteinander umgegangen, wie es sich im zwischenmenschlichen Miteinander nicht geh&#246;rt – schon gar nicht unter Parteifreunden. Und man hat damit der Partei dauerhaften Schaden zugef&#252;gt.</p>
<p>Ob sich die Protagonisten eigentlich irgendwann einmal fragen, ob es das wert war?</p>
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		<title>Abgeordneten-Anrufe via Twitter</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/obamatweet.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>Barack Obama ist schon seit Beginn seiner Amtszeit sehr gut darin – &#252;brigens wie andere Pr&#228;sidenten vor ihm auch – seine Unterst&#252;tzer auch innerhalb der Legislaturperiode weiter zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/obamatweet.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-6666" title="obamatweet" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/obamatweet-300x275.jpg" alt="" width="300" height="275" /></a>Barack Obama ist schon seit Beginn seiner Amtszeit sehr gut darin – &#252;brigens wie andere Pr&#228;sidenten vor ihm auch – seine Unterst&#252;tzer auch innerhalb der Legislaturperiode weiter zu mobilisieren. Ein wichtiges Gesetz muss durch den Kongress? Na, dann lassen wir unsere Unterst&#252;tzer doch einfach in den Abgeordnetenb&#252;ros anrufen. Beim hundersten Klingeln haben sie bestimmt irgendwann genug und geben klein bei. So der Gedanke.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, was wohl die Mitarbeiter der Abgeordneten davon halten, bindet das Unterst&#252;tzer sehr stark aktiv ein. Sie m&#252;ssen sich &#252;berzeugen, dass das Ziel gut und richtig ist – oder dem Pr&#228;sidenten schlicht vertrauen. Und mit ihrer eigenen Zeit und Kraft setzen sie sich daf&#252;r ein. Welcher Kampagnenmanager tr&#228;umt nicht davon.</p>
<p>Jetzt geht das alles noch einfacher: Mit &#8220;<a href="http://www.barackobama.com/tweet-for/jobs">Tweet for Jobs</a>&#8221; hat die Obama-Kampagne ein Werkzeug geschaffen, dass erstmals im gro&#223;en Stil auf Twitter setzt, um die Abgeordenten zu <del>bel&#228;stigen</del> &#252;berzeugen. Mittels Geosuche oder altmodischer Adresseingabe findet das Werkzeug den richtigen Abgeordneten und schl&#228;gt dann direkt einen Text f&#252;r die Kurznachricht vor. Zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;I&#8217;m one of your constituents, and I&#8217;m urging you to pass the American Jobs Act now to strengthen our economy. #passthebill&#8221;</p></blockquote>
<p>Anschlie&#223;end kann man nach einer kurzen Authentifizierung den Tweet direkt &#252;ber die Plattform absetzen. Ein weiterer Vorteil des Twitterns ist &#252;brigens, dass man den Erfolg der Aktion live nachverfolgen kann. Bisher ist unter dem Hashtag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23passthebill">#passthebill</a> jedenfalls noch nicht viel los…</p>
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		<title>Politisches Morgengezwitscher</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 14:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Schäfer-Gümbel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel wird f&#252;r diejenigen, die sich f&#252;r Politik im und mit dem Internet interessieren, wohl auf ewig mit dem Kurznachrichtendienst Twitter verkn&#252;pft bleiben. Er war der erste deutsche Politiker,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel wird f&#252;r diejenigen, die sich f&#252;r Politik im und mit dem Internet interessieren, wohl auf ewig mit dem Kurznachrichtendienst Twitter verkn&#252;pft bleiben. Er war der erste deutsche Politiker, der im Jahre 0 nach Barack Obama eine gewisse Prominenz <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/01/27/mit-kurznachrichten-in-die-medien/">mit seinem Zwitschern erlangen konnte</a>. Dabei ging der Erfolg nicht wirklich auf das Konto einer ausgefeilten Inhalts-Strategie, vielmehr war er eben erst einmal dabei und redete auch tats&#228;chlich mit diesen Twitterati. Das war genug f&#252;r die Presse, um ausgiebig dar&#252;ber zu berichten. Nach der Wahl in Hessen 2009 wurde dieser Sachverhalt noch offensichtlicher. Schon legend&#228;r sind Sch&#228;fer-G&#252;mbels Tweets &#252;ber den morgendlichen Kaffee &#8211; die nicht zuletzt zur <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schaefer-guembel-und-titanic-menno-wo-bleibt-das-bier-1.382062">Parodie der Titanic</a> f&#252;hrten…</p>
<p>Irgendetwas hat sich seitdem ver&#228;ndert. Wenn man nun morgens das erste Mal in die Twitter-Nachrichten schaut, berichtet Sch&#228;fer-G&#252;mbel immer noch gern &#252;ber Kaffee oder gern auch mal &#252;ber den morgendlichen Stau auf der A5. Aber damit h&#246;rt es nicht auf. Sch&#228;fer-G&#252;mbel zeigt vielmehr, wie man auch als Landespolitiker sinnvolle und tagesaktuelle Botschaften in 140 Zeichen versenden kann. Ein paar Beispiele:<span id="more-6633"></span></p>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>Anderes Thema: Europaeischer Finanzmarkt. Wir brauchen Europaeische Ratingagentur. Modell einen Non-Profit-Stiftung ueberzeugt mich.</div>
</div>
<p><a title="9:54 AM Sep 17th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/114970519232708608">6 hours ago</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
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<div>Plenarwoche in Wiesbaden, heute Debatte zu ueberfuellten Unis o FHs. Wir haben vor einem Jahr schon Sonderprogramm beantragt.</div>
</div>
<p><a title="7:39 AM Sep 13th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/113486900630798337">13 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<blockquote>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
<div>
<div>Wir koennen bei Steuern nicht weitermachen wie bisher. Deshalb muessen starke Schultern mehr tragen als schwache. Frage der Gerechtigkeit.</div>
</div>
</blockquote>
<blockquote><p><a title="8:53 PM Sep 5th" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/110787537588584448">5 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p>
<div><a title="T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen" data-user-id="18528543">@tsghessen</a> T. Sch&#228;fer-G&#252;mbel</div>
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<div>FAZ berichtet heute ueber Vergabeaffaere um MP bei Digitalfunk. Da ist nur noch Sumpf, der MP + Finanzminister muessen Rede + Antwort geben.</div>
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<p><a title="11:36 AM Sep 2nd" href="https://twitter.com/#%21/tsghessen/status/109560438286589952">2 Sep</a> via <a href="http://blackberry.com/twitter" rel="nofollow">Twitter for BlackBerry®</a></p></blockquote>
<p>Und so kann man beliebig vor und zur&#252;ck springen in der Timeline von @<a href="https://twitter.com/#!/tsghessen">tsghessen</a>. Mag man auch einwenden, dass die Sprache manches mal arg knapp oder holzschnittartig ist: Sch&#228;fer-G&#252;mbel zeigt mit seinen Tweets, wie politisches Twittern eigentlich funktionieren sollte:</p>
<p>Er bringt glaubw&#252;rdig r&#252;ber, was er zu tagesaktuellen politischen Vorg&#228;ngen denkt. Er macht das ganze selbst, &#252;ber seinen Blackberry, aus dem Auto oder in einer anderen freien Minute. Die 9.385 Follower wissen jedenfalls, wie Sch&#228;fer-G&#252;mbel die Dinge sieht. Trotz allem verliert er dabei nicht die Menschlichkeit, ist kein verl&#228;ngerter Pressesprecher seiner Partei. Er zeigt Emotionen, ist auch schonmal zornig oder betroffen. Seine Kommunikation ist keine Einbahnstra&#223;e, den Dialog beherrscht er auch. Ebenso knapp und gerne auch mal sehr direkt: Seine @-Replies sprechen eine deutliche Sprache. Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel liest, was andere ihm schreiben – und reagiert darauf.</p>
<p>Es sollten mehr Politiker so twittern, wie Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel das tut. Vielleicht aber nicht unbedingt so viel Kaffee trinken.</p>
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		<title>100 Tage @RegSprecher: Ein R&#252;ckblick</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 08:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[100 Tage]]></category>
		<category><![CDATA[@RegSprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitteranalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 100 Tagen twittert Regierungssprecher Steffen Seibert als @RegSprecher – Zeit also f&#252;r einen kleinen R&#252;ckblick und die Kurzanalyse seiner Aktivit&#228;ten bei Twitter. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/06/08/100-tage-regsprecher-ein-rueckblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 100 Tagen twittert Regierungssprecher Steffen Seibert als @RegSprecher – Zeit also f&#252;r einen kleinen R&#252;ckblick und die Kurzanalyse seiner Aktivit&#228;ten bei Twitter.<br />
</strong><br />
Klassischerweise erfolgt in den Medien 100 Tage nach der Bildung einer neuen Regierung eine umfassende <a href="http://www.faz.net/artikel/S30923/hundert-tage-schwarz-gelb-voller-fehler-und-pannen-30082002.html" target="_blank">Bestandsaufnahme ihrer Arbeit</a>. Was ist gut und was ist schlecht gelaufen, wof&#252;r stand die Regierung in der Startphase ihrer Amtszeit?</p>
<p>Warum nicht also auch einen Blick auf die Aktivit&#228;ten von <a href="http://twitter.com/regsprecher" target="_blank">@RegSprecher</a> Steffen Seibert nach seinen ersten 100 Tagen bei Twitter werfen?</p>
<h2>R&#252;ckblick: Vom Twitterkritiker zum Vorzeigetwitterer</h2>
<p>Es war fast schon eine kleine Sensation, als am 28. Februar 2011 ein Tweet, angeblich geschrieben von Steffen Seibert, die Runde machte. Nachdem auf &#228;hnlichen Wegen in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Fakeprofile von Politikern (vgl. <a href="http://twitter.com/#!/muentefering" target="_blank">@muentefering</a>) aufgetaucht und wieder verschwunden waren, hielten es die meisten mit einer ordentlichen Portion Skepsis. Doch bereits kurze Zeit sp&#228;ter wurde der Fakeverdacht mit einer <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2011/02/2011-02-28-twitter-start-reg-sprecher.html" target="_blank">offiziellen Pressemitteilung</a> und der Einbindung eines Twittercontainers auf der Internetseite der Bundesregierung ausger&#228;umt. Das alleine sorgte noch vor 100 Tagen f&#252;r ungl&#228;ubige Gesichter.</p>
<p>Trotzdem wurde vielfach an der Ernsthaftigkeit Seiberts gezweifelt. So war er einige Zeit zuvor in einer Talkrunde bei <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article4596268/Kerners-Hasstirade-empoert-die-Twitter-Gemeinde.html" target="_blank">&#8220;Twitterhasser&#8221; Johannes B. Kerner</a> als Kritiker, des sich immer weiter ausbreitenden Kommunikationsinstruments, aufgefallen. Auch wir haben uns <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/02/28/zeiten-aendern-sich/" target="_blank">an dieser Stelle</a> sehr verwundert &#252;ber den Sinneswandel von Seibert gezeigt und an der Ernsthaftigkeit des Projektes gezweifelt. Doch obwohl die Kritik an manchen Stellen sehr harsch ausfiel lie&#223; sich Steffen Seibert nicht beirren und machte einfach weiter. Auch wir kamen deshalb wenig sp&#228;ter zu einer <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/03/04/update-zeiten-aendern-sich/" target="_blank">Korrektur unserer Meinung</a>.</p>
<h2>Statistik: 344 Tweets, 28.799 Follower</h2>
<p>Inzwischen hat Seibert 28.799 Follower gesammelt, folgt selbst 15 Twitterern und hat 344 Tweets verschickt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6162" title="Steffen Seibert auf Twitter" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/Steffen-Seibert-regsprecher-auf-Twitter-2011-06-06-20-48-51.jpg" alt="" width="339" height="102" /></p>
<p>In der Monats&#252;bersicht zeigt sich, dass Seibert insbesondere in seinen ersten Wochen (M&#228;rz 2011) sehr aktiv getwittert hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6165" title="Monats&#252;bersicht" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/for-RegSprecher-2011-06-06-21-23-52.jpg" alt="" width="423" height="215" /></p>
<p>Dadurch kommt er auf einen Durchschnitt von 3,6 Tweets t&#228;glich und 68 Tweets im Monat. Sein <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/42473057352290304" target="_blank">Versprechen</a>, jeden Tag einen Tweet abzusetzen, hat er damit also locker eingehalten. In den Wochenstatistiken zeigt sich, dass es am Wochenende zwar deutlich ruhiger wird, Seibert sein iPad, von dem er meistens twittert (292 von 344 Tweets hat er von diesem Ger&#228;t abgeschickt), jedoch nicht in der Aktentasche verschwinden l&#228;sst, sondern auch zu durchaus au&#223;erhalb klassischer Arbeitszeiten absetzt – falls man bei einem Regierungssprecher &#252;berhaupt von Arbeitszeiten sprechen kann.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6166" title="Wochen&#252;bersicht" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/for-RegSprecher-2011-06-06-21-24-20.jpg" alt="" width="326" height="257" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6167" title="Tages&#252;bersicht" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/for-RegSprecher-2011-06-06-21-24-49.jpg" alt="" width="328" height="249" /></p>
<p>Besonders sch&#246;n ist, dass Seibert Twitter gl&#252;cklicherweise nicht als reine Einbahnkommunikation begriffen hat, sondern zusammen mit seinem Team – dies hat von Anfang an <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/43655399618002944" target="_blank">offen und ehrlich kommuniziert</a> – beantwortet. So sind 18,6 % seiner Tweets @replies, also Antworten auf Tweets anderer Nutzer. Seiberts Tweets haben im Durchschnitt &#252;brigens eine L&#228;nge von 129 Zeichen.</p>
<p>Thematisch hat sich Seibert vor allem mit den Themen Japan, Libyen, &#196;gypten und Barack Obama auseinandergesetzt, wie die Betrachtung seiner Hashtagcloud zeigt. Aber auch die Innenpolitik hat eine durchaus gro&#223;e Rolle gespielt.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/for-RegSprecher-2011-06-06-21-26-59.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-6169" title="Hashcloud" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/06/for-RegSprecher-2011-06-06-21-26-59.jpg" alt="" width="511" height="102" /></a></p>
<p>Interessant ist auch die Betrachtung der Gewinne und Verluste von Followern. W&#228;hrend Seibert nach dem <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/75571532444876800" target="_blank">Tweet</a> &#8220;Wunderbares Konzert mit dt. u. indischer klassischer Musik er&#246;ffnet das  Deutschlandjahr in Indien. Beziehungen sind so viel mehr als Handel.&#8221; &#252;ber 300 Follower verlor, konnte er mit dem <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/76371116498751489" target="_blank">Tweet</a> &#8220;Kanzlerin u. span. Ministerpr&#228;s. Zapatero telefonieren zu #EHEC:  gemeinsame Suche nach Infektionsquelle hat Priorit&#228;t.  http://t.co/l3i31lg&#8221; deutlich &#252;ber 200 Follower auf einmal hinzugewinnen.</p>
<h2>Die Hauptstadt-Presse ausgespielt</h2>
<p>Dass man es als twitternder Regierungssprecher nicht leicht hat und sich sowohl online als auch offline rechtfertigen muss, erfuhr Seibert bereits wenige Wochen nach dem Beginn seiner Twitteraktivit&#228;ten. In einer fast schon monumentalen <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1516/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-25-regpk.html">Bundespressekonferenz</a> (Video von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hPr62GZ6jOw">Carta</a>) versuchte die versammelte Journalistenprominenz in Berlin, Seiberts Stellvertreter <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/Bundespresseamt/StellvertretenderRegierungssprecher/stellvertretender-regierungssprecher.html">Christoph Steegmans</a> rund zu machen. Die Angst der Journalisten: Ihnen w&#252;rden zuk&#252;nftig wichtige Informationen entgehen, da sie nicht Mitglieder &#8220;dieses Twitters&#8221; seien. Sp&#228;testens an dieser Stelle zeigte sich, dass sich Steffen Seibert und sein Team sehr genaue Gedanken vor dem Start des eigenen Profils gemacht hatten, da Steegmans die Kritik sachlich informiert ins leere Laufen lie&#223;. Man war sich m&#246;glichen Problemen und Fragen scheinbar bereits im Vorfeld bewusst gewesen.</p>
<blockquote><p>Frage eines Journalisten:<em> &#8220;Diese Twitter-Nachrichten haben einen Nachrichtenwert. Sie sind auch durchaus schon in Mitteilungen aufgegangen. Der Nachrichtendienst Twitter ist nicht sicher. Ich habe vorhin im Internet nachgeschaut.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>In einem R&#252;ckblick auftauchen muss jedoch auch der bislang weitreichendste Fehler Seiberts im Laufe seiner Twitterkarriere. Am Morgen des 2. Mai vertippte er sich beim Verfassen eines Tweets zum Tod von Osama bin Laden und brach damit einen wahren Sturm los, als er &#8220;Obama&#8221; dem Mord tausender Menschen beschuldigte. Insbesondere die klassischen Medien st&#252;rzten sich auf diesen Lapsus, obwohl sie sich teilweise selbst sehr schwer taten mit der <a href="http://twitpic.com/4s9ys1">Obama/Osama-Unterscheidung</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-6123" title="Seibert Obamatweet" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu.jpg" alt="" width="432" height="166" /></p>
<p>Als h&#228;tte Seibert selbst bereits seinen 100 Tage-R&#252;ckblick vorbereitet, hat er vor zwei Wochen einen sehr offenen und ehrlichen <a href="http://www.zeit.de/2011/22/Ideen-Seibert">Artikel im ZEIT-Magazin</a> ver&#246;ffentlicht. Der Artikel gleichte einem Eingest&#228;ndnis, ist in seiner Art und Weise aber so offen und ehrlich, dass Seibert deutlich an Sympathie gewonnen haben sollte. So verschweigt er auch nicht seine Aussagen bei Kerner und relativierte diese:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Um es vorwegzusagen: Ich habe &#252;ber Twitter schon einmal anders gedacht. Als ich noch Fernsehjournalist war, habe ich bei Kerner behauptet, wenn Politiker twitterten, sei das Ranschmei&#223;e ans junge Publikum. 272 eigene Tweets als »RegSprecher« sp&#228;ter f&#252;hle ich mich nicht ranschmei&#223;erisch, habe allerdings auch keine Ahnung, ob die &#252;ber 26.000 Menschen, die mir »folgen«, jung, mittel oder alt sind. Twitter ist f&#252;r mich heute ein Kommunikationskanal unter vielen, einer, den viele Regierungen weltweit schon nutzten, als ich ins Amt kam.&#8221; </em></p></blockquote>
<p><em> </em></p>
<h2>Fazit und Perspektive</h2>
<p>Steffen Seibert hat also alle &#252;berrascht. Die Planung f&#252;r sein Twitter-Deb&#252;t m&#252;ssen schon weit im Voraus begonnen worden sein und wurden gr&#252;ndlich durchgef&#252;hrt. Doch es bleiben noch Herausforderungen f&#252;r die Zukunft. Seibert hat zu Recht sein Twitter-Profil auf sich pers&#246;nlich zugeschnitten. Aber gerade daraus resultieren Schwierigkeiten:</p>
<ul>
<li>Beispielsweise ist der Twitter-Account @RegSprecher der direkteste Zugang f&#252;r Fragen, Kritik und Anregungen, den die Bundesregierung bietet. Im Vergleich zu anonymen Kontakt-Formularen und Poststellen des Bundeskanzleramts ist das Kommunikationsangebot des @RegSprecher weit &#252;berlegen. Pers&#246;nlicher Ansprechpartner, direkter Zugang zur Regierung und die recht hohe Chance, dass die eigenen Nachrichten tats&#228;chlich geh&#246;rt werden und nicht schon beim Pf&#246;rtner versanden &#8211; das bieten die anderen Kontaktangebote nicht. Aber gerade diese neue, Twitter-vermittelte Kommunikation wird die Bundesregierung noch vor Probleme stellen. Weil ihre Twitter-Nutzung einen so hohen Anspruch erhebt, verblassen die anderen Angebote. Aber weder kann Twitter zum allgemeinen Zugang zur Bundesregierung werden, da schlicht nicht alle Bundesb&#252;rger bei Twitter aktiv sind, noch kann ein personalisierter Account des Regierungssprechers dem potenziellen Ansturm Herr werden. Die gekonnte Umsetzung des Twitter-Accounts kann also nur der Anfang sein; fordert die Bundesregierung indirekt auf, sich st&#228;rker f&#252;r die Bev&#246;lkerung zu &#246;ffnen &#8211; auf leichte und f&#252;r alle B&#252;rger zug&#228;ngliche Art.</li>
<li>2013 wird ein neuer Bundestag gew&#228;hlt und die Chancen sind nicht klein, dass Angela Merkel ihre Kanzlerschaft verliert. Damit wird aber mit ziemlicher Sicherheit auch Steffen Seibert aus seinem Amt als Regierungssprecher ausscheiden. Und einen Twitter-Account zur&#252;ck lassen, der so stark auf ihn selbst zugeschnitten ist, dass ein Anschluss schwer fallen wird. Was wird passieren, sobald es einen neuen Regierungssprecher gibt? Das Profil ist so stark auf die Person Seibert fixiert, dass es schwer fallen wird, die sich ohne ihn &#246;ffnende L&#252;cke durch eine neue Person zu schlie&#223;en. Worst Case w&#228;re nat&#252;rlich die Situation, dass Seiberts Nachfolger die Chancen des weiteren Kommunikationskanals nicht erkennt und das Profil dichtmachen oder irgendeinen x-Beliebigen Mitarbeiter f&#252;r dieses abstellen wird.</li>
<li>Und nicht zuletzt lie&#223;e sich auch &#252;ber die herausgehobene Stellung von Twitter diskutieren. Steffen Seibert hat nicht v&#246;llig zu unrecht vor seiner Amtszeit ein eher ambivalentes Verh&#228;ltnis zu Twitter gehabt. Nat&#252;rlich hat Twitter seine Vorteile, bietet Zugang zu einer gro&#223;en Zahl von B&#252;rgern, von Pressevertretern, anderen Politikern. Dar&#252;ber hinaus ist Twitter-Kommunikation schnell und direkt, erfordert wenig Aufwand. Doch gibt es nicht mal <a href="http://webevangelisten.de/480-000-twitternutzende-im-maerz-2011/" target="_blank">500.000 Twitter-Nutzer</a> in Deutschland, w&#228;hrend Facebook mittlerweile fast <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/05/facebook-infografik-und-demographische-daten-deutschland-osterreich-und-schweiz-per-mai-2011/">19 Millionen aktive Nutzer</a> hat.</li>
</ul>
<p>Ein mutiger Schritt, gut geplant und ausgef&#252;hrt: Die ersten 100 Tage @RegSprecher waren ein voller Erfolg. Aber sie legen auch die Messlatte hoch f&#252;r eine dringend n&#246;tige Kommunikationsstrategie der Bundesregierung, die Wahlperioden und Plattformen &#252;berschreiten kann. Es bleibt viel zu tun, Herr Seibert.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Die Analysen wurden mit folgenden Twittertools durchgef&#252;hrt: tweetstats.com, foller.me, stats.brandtweet.com, tweeteffect.com. Dabei muss jedoch beachtet werden, es gibt kein 100% perfektes Tool, Abweichungen oder Messfehler k&#246;nnen immer wieder auftreten. Aus diesem Grund kann ich auch bei meiner &#8220;Erhebung&#8221; Fehler nicht vollst&#228;ndig ausschlie&#223;en. Die Daten sollen in diesem Zusammenhang lediglich zur Einordnung dienen.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag: Und diesmal liberaler Kontrollverlust</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/05/13/nachtrag-und-diesmal-liberaler-kontrollverlust/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2011/05/13/nachtrag-und-diesmal-liberaler-kontrollverlust/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 15:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Parteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Nachtrag zum Beitrag &#252;ber die Alpha-Version des britischen Regierungsportals noch ein weiterer Fall von Kontrollverlust: Die FDP &#246;ffnet ihre Internetseite zum Parteitag f&#252;r einen Twitter-Stream. Und muss daf&#252;r mit Kommentaren leben, die ihr sicher nicht gefallen werden. Eine Auswahl: Gibt es was Neues von den Liberalismus-Verhinderern? #fdp11 Ich fasse es nicht, kann kaum glauben, was ich da h&#246;re, was #Schwesterwelle von sich gibt, #fdp11 #fdp #schwurbel #propaganda #unglaubw&#252;rdig RT @diggadugger: @p0litix Der Westerwelle dr&#252;ckt sich manchmal ungeschickt aus! #FDP #bpt11 #fdp11 <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/05/13/nachtrag-und-diesmal-liberaler-kontrollverlust/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Nachtrag zum Beitrag &#252;ber die <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/05/11/google-die-regierung-alpha-gov-uk/">Alpha-Version des britischen Regierungsportals</a> noch ein weiterer Fall von Kontrollverlust: Die FDP &#246;ffnet ihre <a href="http://www.fdp.de/">Internetseite zum Parteitag</a> f&#252;r einen Twitter-Stream. Und muss daf&#252;r mit Kommentaren leben, die ihr sicher nicht gefallen werden.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/parteitag.jpg"class="img" rel="lightbox"><img src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/parteitag-300x136.jpg" alt="" title="parteitag" width="300" height="136" class="alignnone size-medium wp-image-6148" /></a></p>
<p>Eine Auswahl:</p>
<ul>
<li><a href="http://twitter.com/markphaverkamp/statuses/69055511110234112" target="_blank">Gibt es was Neues von den Liberalismus-Verhinderern? #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/somlu1968/statuses/69055371754487808" target="_blank">Ich fasse es nicht, kann kaum glauben, was ich da h&#246;re, was #Schwesterwelle von sich gibt, #fdp11 #fdp #schwurbel #propaganda #unglaubw&#252;rdig</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/p0litix/statuses/69055186299125760" target="_blank">RT @diggadugger: @p0litix  Der Westerwelle dr&#252;ckt sich manchmal ungeschickt aus! #FDP #bpt11 #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/diggadugger/statuses/69055019000922113" target="_blank">@p0litix  Der Westerwelle dr&#252;ckt sich manchmal ungeschickt aus! #FDP #bpt11 #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/BOOTBOSS/statuses/69055012864671744" target="_blank">RT @p0litix: Westerwelle &#8220;Globalisierung der Werte&#8221; &#8211; er meinte wohl die &#8220;Sozialisierung von Konzernverlusten&#8221; #FDP #bpt11 #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/dorianwinter/statuses/69054806777540608" target="_blank">RT @WolfsheimWatch: Wenn Br&#252;derle dem DanielBahr auf die Schulter klopft, macht der ein B&#228;uerchen! RT @dorianwinter: Die #FDP will sich verj&#252;ngern #fdp11 #bpt11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/pgtj77/statuses/69054689756454913" target="_blank">RT @PirateDraugr: Da kriegt die #HeuteShow bzw. @heutehassknecht  ja grade viel Potential geboten #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/p0litix/statuses/69054671305707520" target="_blank">Westerwelle &#8220;Globalisierung der Werte&#8221; &#8211; er meinte wohl die &#8220;Sozialisierung von Konzernverlusten&#8221; #FDP #bpt11 #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/saveeverything/statuses/69054556063023104" target="_blank">Die FDP erinnert mich an einen Film mit James Dean: &#8220;&#8230; denn sie wissen nicht was sie tun.&#8221; #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/somlu1968/statuses/69054014884556800" target="_blank">Ja, klar, #Schwesterwelle, das hier in Deutschland gegen B&#252;rger- und Menschenrechte versto&#223;en wird, kann ja nicht sein, unm&#246;glich #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/saveeverything/statuses/69053983825739777" target="_blank">Er war ein Heiliger! #guido #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/kc__dc/statuses/69053913508225024" target="_blank">RT @liberalhome: Kommentar eines Delegierten zur jetzt anstehenden Delegiertenbesprechung: &#8220;Jetzt wird mir gesagt was ich w&#228;hlen darf&#8221; #demokratie #fdp11 ^jb</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/zonkinoff/statuses/69053770478260224" target="_blank">@mykke_ Nein. Sie lassen sie sammeln. #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/urmelmann/statuses/69053746516205568" target="_blank">@WaterkantRoyal N&#228;chsten Monat erst? Solange h&#228;llt sie nicht durch&#8230;wird dann wohl ein Nostalgie-App. #fdp11</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/diggadugger/statuses/69053684172066816" target="_blank">Das ist ja sexsistisch! *ggg* RT @WaterkantRoyal: Guido lebt im Philip weiter!!! #fdp11</a></li>
</ul>
<p>Ob das in der Evaluation wohl bei allen gut ankommen wird? Aber es ist  ein mutiger Schritt, gerade f&#252;r die &#220;bertragung eines Parteitages.  &#220;brigens sind auch die erl&#228;uternden Punkte zum Programmablauf und desgleichen ein interessanter Ansatz.</p>
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		<title>Der Obama-Tweet des RegSprecher</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 08:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Osama Bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachrichten sind heute morgen beherrscht von einem Thema: Die USA haben Osama bin Laden get&#246;tet. Fast 10 Jahre nach den Anschl&#228;gen vom elften September ist der mutma&#223;lich hauptverantwortliche Terrorist tot, Amerikas Nemesis besiegt. Doch abseits aller moralischer Fragen, ob eine gezielte T&#246;tung eines Terroristen wirklich die Verteidigung des Rechtsstaates darstellen kann - wir wollen den Blick auf eine Nebenerscheinung richten. Der Regierungssprecher Steffen Seibert kommentierte das Ereignis zeitnah auf Twitter. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/05/02/der-obama-tweet-des-regsprecher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nachrichten sind heute morgen beherrscht von einem Thema: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760021,00.html">Die USA haben Osama bin Laden get&#246;tet</a>. Fast 10 Jahre nach den Anschl&#228;gen vom elften September ist der mutma&#223;lich hauptverantwortliche Terrorist tot, Amerikas Nemesis besiegt. Doch abseits aller moralischer Fragen, ob eine gezielte T&#246;tung eines Terroristen wirklich die Verteidigung des Rechtsstaates darstellen kann &#8211; wir wollen den Blick auf eine Nebenerscheinung richten. Der Regierungssprecher Steffen Seibert kommentierte das Ereignis zeitnah auf Twitter.</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-6123" title="20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu.jpg" alt="" width="533" height="204" /></a></p>
<p>Dabei ist ihm offensichtlich ein kleiner Fehler unterlaufen. Wohl kaum entspricht es der Position der Bundesregierung, US-Pr&#228;sident Obama solcher Taten zu bezichtigen. Und in der Tat, die Korrektur des Tweets folgte auf dem Fu&#223;. Nicht Obama war gemeint, sondern nat&#252;rlich Osama bin Laden. Nur wenige Minuten sp&#228;ter war der Tweet <a href="https://twitter.com/#!/oliverfink/status/64958518414942208">gel&#246;scht</a>, stattdessen erschien ein korrigierter Tweet mit korrektem Subjekt.</p>
<p>Damit verst&#246;&#223;t der @RegSprecher gegen eine sonst eherne Regel auf Twitter: Du sollst nicht l&#246;schen deine falschen Tweets &#8211; oder so &#228;hnlich. Doch an dieser Stelle scheint es tatst&#228;chlich angebracht gewesen zu sein, den Tweet zu l&#246;schen. Man denke nur an die <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCIQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fnetzwelt%2Fnetzpolitik%2F0%2C1518%2C753789%2C00.html&amp;rct=j&amp;q=bundespressekonferenz%20twitter&amp;ei=NGq-TafmAc6DhQeQkYC8BQ&amp;usg=AFQjCNHN6aVcHyOql9exXE6_MTYi8iGJaA&amp;cad=rja">Twitter-unbedarften</a> Hauptstadtjournalisten, die einen solchen Tweet zitieren k&#246;nnten. Auch so wird noch gen&#252;gen H&#228;me &#252;ber Seibert herein brechen.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt: Die R&#252;ckmeldungen, die Seibert auf die <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/64960390525763584">Stellungnahme zum Tode Osama bin Ladens</a> bekommt, sprechen eine deutliche Sprache:</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/reaktionen.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-6124" title="reaktionen" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/reaktionen.jpg" alt="" width="482" height="769" /></a></p>
<p>Nachbemerkung: &#220;brigens unterl&#228;uft die Verwechslung vom Obama und Osama nicht nur dem @RegSprecher, <a href="https://twitter.com/#!/iam_jo/status/64966561538121728">sondern auch SpiegelOnline</a>&#8230;</p>
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		<title>Frag die bpb!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 08:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bpb]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentrale für politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[In j&#252;ngster Zeit f&#228;llt die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung immer wieder mit recht interessanten Ideen im Internet auf. 2009 rappte Blumentopf f&#252;r die bpb <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mYNzls61TbY" target="_blank">&#8220;Wenn die Sonntagsfrage mehr</a>&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In j&#252;ngster Zeit f&#228;llt die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung immer wieder mit recht interessanten Ideen im Internet auf. 2009 rappte Blumentopf f&#252;r die bpb <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mYNzls61TbY" target="_blank">&#8220;Wenn die Sonntagsfrage mehr ist als Pizza oder Pommes&#8221;</a>. Einige Zeit sp&#228;ter folgte eine eigene <a href="https://www.facebook.com/bpb.de" target="_blank">Page bei Facebook</a>, auf der politische Themen vorgestellt, besprochen und diskutiert werden.</p>
<p>Nun startete das n&#228;chste Projekt. Aus dem Twitteraccount der bpb wurde <a href="http://twitter.com/frag_die_bpb" target="_blank">@frag_die_bpb</a>. Zuk&#252;nftig m&#246;chte hier die Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung Fragen beantworten und in 140 Zeichen die Welt der Politik erkl&#228;ren. Ob dies immer so m&#246;glich ist? Wir sind gespannt und freuen uns &#252;ber dieses neue Angebot.</p>
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