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	<title>Homo Politicus &#187; US-Wahl 2008</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
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		<title>election broadcast 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 09:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer vor bereits einer Woche das ZDF anschaltete konnte f&#252;r einen kurzen Augenblick das Gef&#252;hl haben, auf einem amerikanischen Fernsehsender gelandet zu sein.
Denn w&#228;hrend die meisten Zuschauer eine Wahlsendung,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer vor bereits einer Woche das ZDF anschaltete konnte f&#252;r einen kurzen Augenblick das Gef&#252;hl haben, auf einem amerikanischen Fernsehsender gelandet zu sein.</p>
<p>Denn w&#228;hrend die meisten Zuschauer eine Wahlsendung, wie sie es von Landtags- bzw. Bundestagswahlen im deutschen Fernsehen gewohnt sind, erwarteten, erblickte man ein riesiges Wahlstudio, samt Gro&#223;bildschirm (der auch so manchen US-Sender Konkurrenz machen konnte) und ein Publikum, dass eher an das ZDF-Sportstudio erinnerte als an eine Wahlsendung. Nur die Fussballtrikots der Zuschauerinnen und Zuschauer stellten sich schnell als Obama T-Shirts herraus.</p>
<p>Doch so weit hergeholt, wie es im ersten moment erscheint, ist der Vergleich mit dem Sportstudio gar nicht gewesen.</p>
<p>Spontan hatte das ZDF die Gunst der Stunde genutzt und die US-Wahl zum Event des Jahres auserkohren. Und h&#228;tte man als Zuschauer nicht gewusst, dass in den USA gew&#228;hlt wird, w&#228;re man in den ersten Minuten m&#246;glicherweise von einer Wiederholung des Fussball-WM-Studios ausgegangen. Denn bis auf die Tatsache, dass die Veranstaltung nicht im SonyCenter sondern (wahrscheinlich auf Grund des Wetters) im ehemaligen Berliner Fernmeldeamt stattfand, lie&#223;en sich so einige Paralellen finden.</p>
<p>So nutzten die ZDF Moderatoren etwa den aus ZDF-Fussball&#252;bertragungen bekannten Touchscreen um spontan auf aktuelle Reaktionen, Videoclips oder Wahlergebnisse in den verschiedenen Bundesstaaten reagieren zu k&#246;nnen. Daneben wurden eine ganze Reihe von Experten aufgeboten, die das ganze Geschehen von ihrer Seite aus analysierten.<br />
Und selbst der &#8220;Wahlstandanzeiger&#8221; am Bildschirmrand, der darstellte wie viele Wahlm&#228;nner die beiden Kandidaten derzeit auf sich vereinigten, errinnerte in gwisser Weise an Sport&#252;bertragungen.<br />
Selbst das Publikum lie&#223; letztlich keinen Zweifel daran aufkommen, das es sich nicht um eine gew&#246;hnliche Wahlsendung handelte. So wurde jedes f&#252;r Obama positive Ergebnis fast ebenso frenetisch gefeiert, wie ein Auftritt von Robbie Williams oder Madonna in der Sendung &#8220;Wetten Das&#8230;?&#8221;.<br />
Die Einzigen die jetzt noch gefehlt h&#228;tten w&#228;ren Johannes B. Kerner und Thomas Gottschalk als &#8220;Gastgeber&#8221; der Sendung gewesen&#8230;</p>
<p>Doch das genau dieses &#8220;Sportstudio-Format&#8221; beim Zuschauer scheinbar ankommt, zeigen die Zuschauerquoten. So konnte das ZDF die Mitkonkurrenten RTL, ARD und SAT1 deutlich abh&#228;ngen.<br />
Das ZDF kam mit seiner Sendung ab 23.55 Uhr auf einen Schnitt von 780.000 Zuschauer und damit einen Marktanteil von 15 Prozent. RTL wiederum sendete ab 00.30 Uhr und konnte mit 580.000 Zuschauern einen Marktanteil von 13,3 Prozent erreichen. Die ARD schaffte es, laut <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_643153.html" target="_self">digitalfernsehen.de</a>, jedoch nur auf 11,2 Prozent. Insgesamt h&#228;tten bis 3 Uhr rund 2,7 Millionen B&#252;rger mindestens eine der Sendungen zur US-Wahl verfolgt.</p>
<p>Das Erste landete im Quotenwettrennen in der Wahlnacht also gar nur auf den Dritten Platz, hinter ZDF und RTL. Schuldig gemacht wird daf&#252;r die Wahl des &#8220;alten&#8221; Wahlstudioformats. W&#228;hrend das ZDF n&#228;mlich aus Berlin sendete (was der Zuschauer nur durch sehr genaues Beobachten feststellen konnte) sendete die ARD aus einem kleinen Studio in Washington.<br />
Dem SPIGEL zufolge h&#228;tten sich die ARD-Verantworlichen diesen Fehler jedoch bereits eingestanden. So sei die Emotionalit&#228;t der Wahlnacht in ihrem Format nicht vermittelt worden. Desweiteren habe man sich schon die Frage gestellt, ob es sich k&#252;nftig noch lohne, vor Ort zu sein, wenn der Zuschau dies nicht bemerke.</p>
<p>Zusammenfassend wird deutlich, dass die Wahlberichterstattung &#252;ber die US-Wahl in diesem Jahr ein neues Ausma&#223; angenommen hat.<br />
In gewisser Weise k&#246;nnte sie gar als Generalprobe f&#252;r die Bundestagswahl im kommenden Jahr gesehen werden. Auch wenn klar ist, dass eine solche Euphorie f&#252;r Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier nicht zu erwarten sein wird, werden sicher einige Elemente &#252;bernommen werden.</p>
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		<title>www.change.gov</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 08:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>
Kaum 48 Stunden nach seiner Wahl hat Barack Obamas sein Versprechen an seine Wahlkampfhelferinnen und  -helfer umgesetzt. Denn die im Rahmen seines Wahlkampfes entstandenen Onlineangebote sollten sich&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2569" title="pic44718" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<p>Kaum 48 Stunden nach seiner Wahl hat Barack Obamas sein Versprechen an seine Wahlkampfhelferinnen und  -helfer umgesetzt. Denn die im Rahmen seines Wahlkampfes entstandenen Onlineangebote sollten sich nach der Wahl nicht einfach in Luft aufl&#246;sen. Deshalb wurde bereits gestern morgen die Website <a href="http://www.change.gov" target="_blank">www.change.gov</a> angek&#252;ndigt. Nach anf&#228;nglichen Server- und Scriptfehlern ist die Seite nun online und bietet den Usern einen problemlosen Umstieg von barackobama.com zur nun offiziellen Homepage des &#8220;President-Elect&#8221;. Doch auf Grund des riesigen Ansturms ist die Website derzeit noch durchgehend chronisch &#252;berlastet.</p>
<p>Dort l&#228;sst sich u.a. auch die &#8220;victory speech&#8221; Obamas in voller l&#228;nge als Video ansehen.<br />
Und beim anschauen dieser Rede muss man Obama eines anerkennend zugestehen: Er hat es immer wieder geschafft mit Worten die verschiedensten Menschen zu mobilisieren. So sprach er bei seiner Rede in Deutschland im Sommer 2008 davon, dass er sich als &#8220;Weltb&#252;rger&#8221; sehe und auch so handeln m&#246;chte und hob sich damit weit von der Politik Bushs ab.<br />
In seiner Siegesrede am Dienstag dann schaffte er es in wenigen S&#228;tzen das zu b&#252;ndeln, was f&#252;r viele Amerikanerinnen und Amerikaner ihren schon fast vergessenen Lebenstraum ausmacht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;If there is anyone out there who still doubts that America is a place where all things are possible; who still wonders if the dream of our founders is alive in our time; who still questions the power of our democracy, tonight is your answer.</em></p>
<p><em>It&#8217;s the answer told by lines that stretched around schools and churches in numbers this nation has never seen; by people who waited three hours and four hours, many for the very first time in their lives, because they believed that this time must be different; that their voice could be that difference.</em></p>
<p><em>It&#8217;s the answer spoken by young and old, rich and poor, Democrat and Republican, black, white, Latino, Asian, Native American, gay, straight, disabled and not disabled &#8211; Americans who sent a message to the world that we have never been a collection of Red States and Blue States: we are, and always will be, the United States of America.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718.jpg"class="img" rel="lightbox"><br />
</a></p>
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		<title>Der viel zitierte Wandel</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 11:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Change“ stand Barack Obamas Wahlkampf, der ihn zum amerikanischen Pr&#228;sidenten machte. Beinahe ebenso oft wie der „Wandel“ wurde die „Hoffnung“ beschworen. Und auch in den Wahlkommentaren und Leitartikeln der deutschen Zeitungen zeigt sich ein schon fast unheimlicher Optimismus. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter dem Motto „Change“ stand Barack Obamas Wahlkampf, der ihn zum amerikanischen Pr&#228;sidenten machte. Beinahe ebenso oft wie der „Wandel“ wurde die „Hoffnung“ beschworen. Und auch in den Wahlkommentaren und Leitartikeln der deutschen Zeitungen zeigt sich ein schon fast unheimlicher Optimismus. </strong></p>
<p>Manche Autoren &#252;berschlagen sich geradezu mit Belobigungen f&#252;r den bisherigen Senator aus Chicago. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung redet von einer „Selbstverst&#228;ndlichkeit und in einer Schwerelosigkeit, wie es in unserer prosaischen Zeit nur schwer in Worte zu fassen ist.“ Amerika sehe nach dieser Wahl anders aus, was allein Obama zuzuschreiben sei. Das Handelsblatt zollt den W&#228;hlern Respekt, die trotz aller Unsicherheiten auf einen Mann des Wandels vertrauten. Das Land entscheide sich damit f&#252;r einen Neuanfang. R&#252;cke man den noch bis vor wenigen Jahrzenten offenkundigen Rassismus ins Blickfeld, k&#246;nne man diese Wahl gar nicht &#252;bersch&#228;tzen. Die USA h&#228;tten sich als modern und erwachsen erwiesen.</p>
<p>Bei aller Hoffnung verschweigen aber auch die deutschen Autoren nicht die Herausforderungen, vor denen Obama nach seiner Amtseinf&#252;hrung 2009 stehen wird. Der Spiegel schreibt: „Wenn die amerikanischen W&#228;hler aufwachen, werden an ihrem Bett allerdings die alten Probleme stehen: Der nicht enden wollende Irak-Krieg, die sich ausweitende Finanzkrise, die parteipolitische und kulturelle Spaltung Amerikas.“ George Bush ziehe zwar um, die Probleme jedoch blieben zur&#252;ck. Barack Obama habe nun nicht viel Zeit, um sich vom Wahlk&#228;mpfer zum Regierungschef zu verwandeln. Die Frankfurter Rundschau bezeichnet die Erwartungen, die auf Obama lasten, als fast &#252;bermenschlich.</p>
<p>Gerade in der Au&#223;enpolitik wird sich Obama beweisen m&#252;ssen. Der Spiegel zieht das knappe Fazit: „Der Alleingang der westlichen Supermacht d&#252;rfte f&#252;rs Erste beendet sein.“ F&#252;r den Tagesspiegel ist die neue amerikanische Au&#223;enpolitik auch die Herausforderung an die anderen Regierungen der Welt. Es d&#252;rfe schwer werden, gegen einen auch im Ausland so popul&#228;ren US-Pr&#228;sidenten Politik zu machen. Das Handelsblatt sieht darin eine Chance f&#252;r Obama. Mit der ihm entgegenschlagenden Sympathie k&#246;nne Obama bei weisem Umgang viel erreichen.</p>
<p>Kontr&#228;r zu allen anderen Kommentaren fragt in der ZEIT die Schriftstellerin Tanja D&#252;ckers sich, ob im Vergleich zum neuen, strahlenden Amerika das europ&#228;ische Selbstbild in Gefahr ist. Wenn Obama Guantanamo Bay schlie&#223;e, w&#252;rde dann auch in der europ&#228;ischen Politik Schw&#228;chen deutlich werden? K&#246;nne denn in Deutschland niemals ein T&#252;rke oder Roma mit deutscher Staatsb&#252;rgerschaft Kanzler werden?</p>
<p><em>Bildquelle: <a href="http://www.zeit.divine.de/46/">ZEIT</a></em></p>
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		<title>Let the issues be the issues</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 15:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/elect.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2545" title="elect" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/elect-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Via <a href="http://guanabee.com/2008/11/obama-dresses-up-for-halloween.php">Gunabee</a> und <a href="http://twitter.com/JanSchmidt/status/989058621">Jan Schmidt</a></p>
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		<title>Americas next cabinet</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 14:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kabinett]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://opencabinet.org/wiki/index.php?title=Main_Page"></a>Ganz in hervorragender Web 2.0 Manier gibt es unter dem Titel <a href="http://opencabinet.org/wiki/index.php?title=Main_Page">&#8220;Open Cabinet&#8221; schon ein Wiki</a>, in dem Nutzer &#252;ber die n&#228;chste US-Regierung und ihre personelle Zusammensetzung mutma&#223;en.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://opencabinet.org/wiki/index.php?title=Main_Page"><img class="alignnone size-medium wp-image-2536" title="opencabinet" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/opencabinet-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /></a>Ganz in hervorragender Web 2.0 Manier gibt es unter dem Titel <a href="http://opencabinet.org/wiki/index.php?title=Main_Page">&#8220;Open Cabinet&#8221; schon ein Wiki</a>, in dem Nutzer &#252;ber die n&#228;chste US-Regierung und ihre personelle Zusammensetzung mutma&#223;en.</p>
<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,587501,00.html">Spiegel-Netzweltticker wei&#223; noch mehr</a>:</p>
<blockquote><p><strong>Pr&#228;sidenten-Agenda f&#252;r die USA ist bereits online</strong></p>
<p>Es dauert nur noch ein paar Tage, bis die Amerikaner wissen, wer sie die n&#228;chsten vier Jahre regiert. Damit ihr k&#252;nftiger Staatschef schnell in den Job starten kann, <a href="http://news.smh.com.au/technology/new-websites-suggest-agenda-cabinet-for-next-us-president-20081030-5bkd.html" target="_blank">diskutiert die US-Netzcommunity</a> bereits seine politische Agenda und das k&#252;nftige Kabinett. Der Filmemacher Jim Gilliam hat eine Webseite eingerichtet, auf der Internet-Surfer ihre Priorit&#228;tenliste aufschreiben d&#252;rfen &#8211; und ganz oben steht &#8220;Stop the Iraq war&#8221;, gefolgt vom Wunsch nach einer Gesundheitsf&#252;rsorge f&#252;r alle B&#252;rger. Wenn es nach dem Willen der Online-Agenda-Setter geht, soll George W. Bush f&#252;r seine &#8220;Verbrechen gegen die Menschlichkeit&#8221; zur Rechenschaft gezogen werden. Auf &#8221; <a href="http://bigdialog.org/" target="_blank">BigDialog.org</a>&#8221; k&#246;nnen Nutzer ihre Fragen an den zuk&#252;nftigen Pr&#228;sidenten per Videobotschaft formulieren, die Community stimmt danach &#252;ber die Fragen ab. Personalfragen werden auf &#8221; <a href="http://opencabinet.org/" target="_blank">opencabinet.org</a>&#8221; gekl&#228;rt &#8211; hier sollen alle Namen, die in den letzten Tagen vor der Wahl durch US-Medien kursieren, gesammelt werden.</p></blockquote>
<p><em>flickr-photo <strong><a href="http://flickr.com/photos/brownpau/"><strong>brownpau</strong></a></strong></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>In eigener Sache: US-Wahlparty</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/29/in-eigener-sache-us-wahlparty/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 18:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ablaufplan der Veranstaltung ist unter http://wahlparty.zmi-giessen.de zu finden. Besonders zu beachten ist dabei das 1. Panel (Wahlkampf in den klassischen Medien: Print + TV) ab 21.15 Uhr...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/flyer_wahlparty.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2514" title="flyer_wahlparty" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/flyer_wahlparty-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Ablaufplan der Veranstaltung ist unter <a href="http://wahlparty.zmi-giessen.de" target="_blank">http://wahlparty.zmi-giessen.de </a>zu finden. Besonders zu beachten ist dabei das 1. Panel<em> (Wahlkampf in den klassischen Medien: Print + TV)</em> ab 21.15 Uhr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Obama, Powell und die Farbfrage</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/21/obama-powell-und-die-farbfrage/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 18:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Powell]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sei ein „verbotenes Thema“, aber man komme nicht drum herum, schreibt der konservative Kommentator Patrick Buchanan heute in seinem <a class="textlink external" href="http://buchanan.org/blog/2008/10/pjb-tribal-politics/">Blog</a> und fragt: Welche Rolle spielte die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es sei ein „verbotenes Thema“, aber man komme nicht drum herum, schreibt der konservative Kommentator Patrick Buchanan heute in seinem <a class="textlink external" href="http://buchanan.org/blog/2008/10/pjb-tribal-politics/">Blog</a> und fragt: Welche Rolle spielte die gemeinsame Hautfarbe, als Colin Powell am Wochenende &#246;ffentlich zur Wahl Barack Obamas aufrief?</p></blockquote>
<p>So lautet der Anfang der <a href="http://www.zeit.de/online/2008/43/obama-powell-blogschau">heutigen Blogschau</a> von Oskar Piegsa auf ZEIT Online. Der ehemailge US-Au&#223;enminister hatte am Sonntag seine<a href="http://twitter.com/chris_politicus/statuses/967786033"> Unterst&#252;tzung f&#252;r Obama verk&#252;ndet &#8211; siehe mein Twitter-Eintrag dazu</a>.</p>
<p>In der Blogschau wird der Radiomoderator Rush Limbaugh zitiert:</p>
<blockquote><p>„Powell sagt, seine Wahlunterst&#252;tzung hat nichts mit Hautfarbe zu tun“, wird Limbaugh in der Zeitung <a class="textlink external" href="http://dyn.politico.com/printstory.cfm?uuid=151350E9-18FE-70B2-A8D66137D46ED292"class="img" rel="lightbox"><em>The Politico</em></a> zitiert . „Okay, gut. Ich recherchiere jetzt seine fr&#252;heren Wahlempfehlungen, um zu sehen, ob ich unerfahrene, linksliberale, wei&#223;e Kandidaten finden kann, die er unterst&#252;tzt hat.“</p></blockquote>
<p>Als ob seine Hautfarbe f&#252;r Powell wichtiger gewesen sei, als eine gro&#223;e einende Begabung. Ein Charisma, das f&#252;r eine hoffnungsvolle Zukunft steht &#8211; und solche Kandidaten d&#252;rften in den letzten Wahlempfehlungen von Powell sicherlich schwer zu finden sein. Schade, dass <a href="http://www.homopoliticus.de/2008/10/14/obama-und-die-affenassoziation/">Bef&#252;rchtungen &#252;ber unterschwelligen Rassismus</a> jetzt sogar denen vor einem offenkundigen Rassenhass weichen m&#252;ssen.</p>
<p>Die Blogschau dagegen schlie&#223;t mit der richtigen Interpretation des Powell-Endorsments:</p>
<blockquote><p>Schon am Vortag hatte der au&#223;enpolitische Essayist Fareed Zakaria im Internet <a class="textlink external" href="http://www.newsweek.com/id/164498/page/1">seine Wahlempfehlung</a> ver&#246;ffentlicht , die &#228;hnlich endet: „Ich muss eingestehen, dass ich auch ein pers&#246;nliches Interesse habe“, schrieb Zakaria, der in Indien als Sohn eines islamischen Schriftgelehrten geboren und aufgewachsen ist und an den Eliteuniversit&#228;ten Yale und Harvard studiert hat, bevor er amerikanischer Staatsb&#252;rger wurde. „Mein neunj&#228;hriger Sohn hei&#223;t Omar. Ich glaube fest daran, dass er in der Lage sein wird, in diesem Land absolut alles zu erreichen, was er will. Aber ich muss zugeben, dass ich zuversichtlicher f&#252;r seine Zukunft bin, wenn ein Mann namens Barack Obama Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten w&#252;rde.“</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Wenn Palin Pr&#228;sidentin w&#228;re</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/18/wenn-palin-praesidentin-waere/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 13:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Palin]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/palin1.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>
Unkommentierbarer Link-Tipp des Tages: <a href="http://www.palinaspresident.us/">PalinAsPresident.us</a> [via <a href="http://www.politik-digital.de/us-wahl-2008-sarah-palin-satire">pol-di</a>]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/palin1.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2446" title="palin1" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/palin1-300x155.jpg" alt="" width="300" height="155" /></a></p>
<p>Unkommentierbarer Link-Tipp des Tages: <a href="http://www.palinaspresident.us/">PalinAsPresident.us</a> [via <a href="http://www.politik-digital.de/us-wahl-2008-sarah-palin-satire">pol-di</a>]</p>
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		<title>Wer die Wahl hat, hat die Qual?</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/17/wer-die-wahl-hat-hat-die-qual/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 08:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/mccainobama.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>
Das schlug ein&#8230; Die <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/16/AR2008101603436.html?hpid=opinionsbox1" target="_blank">Washington Post</a> k&#252;rte Barack Obama  bereits heute zum neuen Pr&#228;sidenten:
&#8220;The nominating process this year produced two unusually talented and qualified&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/mccainobama.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2463" title="mccainobama" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/10/mccainobama.jpg" alt="" width="395" height="147" /></a></p>
<p>Das schlug ein&#8230; Die <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/16/AR2008101603436.html?hpid=opinionsbox1" target="_blank">Washington Post</a> k&#252;rte Barack Obama  bereits heute zum neuen Pr&#228;sidenten:</p>
<blockquote><p>&#8220;The nominating process this year produced two unusually talented and qualified presidential candidates. There are few public figures we have respected more over the years than Sen. John McCain. Yet it is without ambivalence that we endorse Sen. Barack Obama for president.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und weiter hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>&#8220;The choice is made easy in part by Mr. McCain&#8217;s disappointing campaign, above all his irresponsible selection of a running mate who is not ready to be president.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies kann schon als ein sehr deutliches Zeichen gesehen werden. Auch wenn es eine gew&#246;hnliche Handlung der gro&#223;en US-Tageszeitungen ist, sich am Ende des Wahlkampfes auf die Seite eines der Kandidaten zu stellen. Doch der Artikel kommt f&#252;r John McCain zeitlich sehr ung&#252;nstig. Von &#252;berall weht ihm der Wind entgegen. So etwa auch im <a href="http://www.cnn.com/ELECTION/2008/map/polling/index.html" target="_blank">CNN Candidate Poll</a>, wo man Obama momentan bei 50% und McCain bei 42% sieht.<br />
Doch der folgende Satz aus dem Washington Post-Artikel hat, entgegen allem anderen, f&#252;r John McCain, schon die Wirkung eines direkten Schlags ins Gesicht und k&#246;nnte auch gut ein Auszug aus einer Wahlkampfbrosch&#252;re Obamas sein:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mr. Obama is a man of supple intelligence, with a nuanced grasp of complex issues and evident skill at conciliation and consensus-building. At home, we believe, he would respond to the economic crisis with a healthy respect for markets tempered by justified dismay over rising inequality and an understanding of the need for focused regulation. Abroad, the best evidence suggests that he would seek to maintain U.S. leadership and engagement, continue the fight against terrorists, and wage vigorous diplomacy on behalf of U.S. values and interests. Mr. Obama has the potential to become a great president. Given the enormous problems he would confront from his first day in office, and the damage wrought over the past eight years, we would settle for very good.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #c0c0c0;"><em>Bildnachweis: flickr.com /  traviscrawford</em></span></p>
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		<title>Obama und die Affenassoziation</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/14/obama-und-die-affenassoziation/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 18:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedrohliches <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,583941,00.html">offenbart der US-Sozialpsychologe Philipp Goff im Interview mit Spiegel Online</a>:
Ich habe Affenmasken mit Obamas Konterfei gesehen und T-Shirts, auf denen er mit einem Affen verglichen wird. Auch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedrohliches <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,583941,00.html">offenbart der US-Sozialpsychologe Philipp Goff im Interview mit Spiegel Online</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe Affenmasken mit Obamas Konterfei gesehen und T-Shirts, auf denen er mit einem Affen verglichen wird. Auch die Frage, die John McCain jetzt immer wieder &#252;ber seinen Rivalen stellt, aktiviert Stereotypen: &#8220;Wer ist der wahre Barack Obama?&#8221; Sie impliziert, dass er irgendwie doch der &#8220;typisch schwarze&#8221; Kandidat sein k&#246;nne, vor dem Wei&#223;e Angst haben m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Unglaublich, f&#252;r wie unm&#246;glich ich sowas gehalten h&#228;tte. Goff beendet das Interview mit einer noch weit bedrohlicheren Bef&#252;rchtung:</p>
<blockquote><p>Viele Afroamerikaner glauben zum ersten Mal in ihrem Leben, dass ein Kandidat mit schwarzer Hautfarbe Pr&#228;sident werden kann. Klappt das wieder nicht, werden sie nur noch schwer an den &#8220;American Dream&#8221; glauben k&#246;nnen. Es k&#246;nnte offenen Widerstand geben, gewaltsame Ausschreitungen. Noch wichtiger aber ist, dass Obama nichts zust&#246;&#223;t. Jeden Morgen schlage ich die Zeitung auf und gucke, ob es ihm gutgeht &#8211; und ihn nicht irgendein Irrer umgelegt hat.</p></blockquote>
<p>Innerlich widerstrebe mir noch die Vorstellung, der Mann k&#246;nnte Recht haben.</p>
]]></content:encoded>
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