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	<title>Homo Politicus &#187; USA</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>#OurSpeech: Crowdsourcing einer Rede</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 09:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Erik Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[#OurSpeech]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Maxine Waters]]></category>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a>
<strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastbeitrag von <a href="http://about.me/erikmeyer" target="_blank">Dr. Erik Meyer</a></em></p>
<p><strong>Die demokratische Abgeordnete Maxine Waters hat gestern im US-Kongress die erste Rede gehalten, die per Crowdsourcing kompiliert wurde.</strong> Mitte Oktober reagierte Waters auf die ihr im Kontext von Obamas Job-Initiative sowie den Occupy-Wall-Street-Protesten durch soziale Medien &#252;bermittelten Befindlichkeiten von B&#252;rgern und k&#252;ndigt folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8220;Therefore, during the week of October 24<sup>th</sup>, I will read a speech on the floor of the U.S. House of Representatives (#ourspeech), composed entirely of your words in posts from my Twitter and Facebook feeds that you post between now and Sunday midnight.&#8221; (<a title="PM" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=264503" target="_blank">Pressemitteilung</a>)</p></blockquote>
<p>Das Ergebnis von Einsendungen einerseits und Auswahl andererseits kann sich sehen lassen:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/lEqCydDtWiY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Das politische <em> Patchwork</em> erschlie&#223;t sich in der schriftlichen <a title="Dokumentation" href="http://waters.house.gov/News/DocumentSingle.aspx?DocumentID=266384" target="_blank">Dokumentation der Rede</a>, in der die Beitragenden genannt werden (Auszug):</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters.jpg"class="img" rel="lightbox"><img src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/Congresswoman-Maxine-Waters-Delivers-the-First-Speech-Ever-On-the-House-Floor-Comprised-of-Posts-from-Her-Social-Media-Accounts-Congresswoman-Maxine-Waters-300x126.jpg" alt="" title="Congresswoman Maxine Waters Delivers the First Speech Ever On the House Floor Comprised of Posts from Her Social Media Accounts | Congresswoman Maxine Waters" width="300" height="126" class="alignleft size-medium wp-image-6728" /></a></p>
<p>Sicher funktioniert die Vorgehensweise vor allem als intelligente<strong> PR-Ma&#223;nahme. Aber immerhin findet hier &#252;berhaupt eine weitergehende Auseinandersetzung mit den Kommentaren statt</strong>, die mittels sozialer Medien an Politiker herangetragen werden. Die normale Situation ist doch, dass die Nutzer dieser Angebote dort zwar Dampf ablassen k&#246;nnen,<strong> die &#196;u&#223;erungen den Adressaten allerdings nicht erreichen. Von einer systematischen Auswertung oder gar einem <em>feedback</em> ganz zu Schweigen.</strong> Insofern stellt #OurSpeech eine durchdachte Ausnahme in Sachen <em>community management</em> dar.</p>
<p><em>Der Artikel <a href="http://www.memorama.de/2011/10/ourspeech/">erschien zuerst im Blog des Autors</a>.</em></p>
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		<title>We the People</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petitionen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteHouse.gov]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/wethepeople.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>Das Wei&#223;e Haus hat eine Petitionsplattform gestartet. Unter dem gro&#223;artigen Namen &#8220;We the People&#8221; – R&#252;ckblick auf den Geschichtskurs: so beginnt die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Preamble_to_the_United_States_Constitution">Amerikanische Verfassung</a> – k&#246;nnen B&#252;rger&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/wethepeople.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignleft size-medium wp-image-6672" title="wethepeople" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/10/wethepeople-98x300.jpg" alt="" width="98" height="300" /></a>Das Wei&#223;e Haus hat eine Petitionsplattform gestartet. Unter dem gro&#223;artigen Namen &#8220;We the People&#8221; – R&#252;ckblick auf den Geschichtskurs: so beginnt die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Preamble_to_the_United_States_Constitution">Amerikanische Verfassung</a> – k&#246;nnen B&#252;rger der USA ihre Anliegen vortragen. Und weil Kathrin Herrmann <a href="http://bernetblog.ch/2011/10/07/politik-im-netz-petition-2-0-im-weissen-haus/">im (sehr empfehlenswerten) Bernetblog schon fast alles sagenswerte gesagt hat</a>, sei einfach auf ihren Artikel verwiesen:</p>
<blockquote><p>Jeder darf mitmachen bei <a href="https://wwws.whitehouse.gov/petitions/%21/" target="_blank">«We The People»</a>. 13 muss man sein und sich mit Name, E-Mail und Postleitzahl registrieren. Sonst nichts. Nach der Registrierung geht es auf der ansprechend gestalteten Seite in drei Schritten zum Ziel:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Petition: Titel setzen, Themenbereich w&#228;hlen. Schauen, ob schon eine andere Petition mit demselben Anliegen besteht. Petition schreiben und eingeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Sammeln: 150 Unterschriften braucht es, damit eine Petition auf «We The People» sichtbar wird. 25’000 damit sie die Regierung bearbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. Antwort: Die H&#252;rde ist geschafft, eine Arbeitsgruppe der aktuellen Regierung sichtet die Petition und antwortet &#246;ffentlich auf der Plattform. Verfasser und Unterschreibende werden per E-Mail informiert.</p></blockquote>
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		<title>Kolumne: Das ungeliebte Kind</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/09/08/kolumne-das-ungeliebte-kind/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Michele Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die E-Mail ist und bleibt das ungeliebte Kind der deutschen Campaigner. Die unterhalten sich viel lieber &#252;ber die M&#246;glichkeiten, die Facebook, Twitter und neuerdings auch Google+ f&#252;r die politische Kommunikation&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die E-Mail ist und bleibt das ungeliebte Kind der deutschen Campaigner. Die unterhalten sich viel lieber &#252;ber die M&#246;glichkeiten, die Facebook, Twitter und neuerdings auch Google+ f&#252;r die politische Kommunikation er&#246;ffnen. Wenn sie E-Mails als Kampagneninstrument hinzuziehen, dann nur, weil sie eben dazu geh&#246;ren. Dabei gilt fast immer: Je schicker der Newsletter, desto gr&#246;&#223;er der Erfolg.</p>
<p>Beim Blick &#252;ber den Atlantik, wo sich die US-Politiker gerade f&#252;r den Pr&#228;sidentschaftswahlkampf warmlaufen, findet man eine v&#246;llig andere Denkweise vor. Nicht nur – mal wieder – Barack Obama, sondern beispielsweise auch Michele Bachmann arbeitet mit schlichten und kurzen E-Mails, in denen aber allem Anschein nach sehr viel Zeit und Energie steckt. Der Inhalt ist die Nachricht, nicht ein ausgefallenes Design. Die wenigsten Unterst&#252;tzer freuen sich, wenn sie ein visuelles Feuerwerk im Posteingang vorfinden, das sp&#228;testens auf dem Mobiltelefon nur wie ein ausgelaufener Farbeimer aussieht. Per E-Mail m&#246;chte man &#252;ber die wichtigsten Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden und bei Interesse &#252;ber einen Link alles Weitere erfahren. Es wird Zeit, dass auch die Deutschen die E-Mail in der politischen Kommunikation wiederentdecken. Richtig eingesetzt, kann sie viel mehr bewirken als die gehypten Sozialen Medien.</p>
<p><em>[Erschien zuerst in: <a href="http://www.politik-kommunikation.de/artikel/das-ungeliebte-kind/1" target="_blank">politik&amp;kommunikation, September 2011</a>]</em></p>
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		<title>Tausende von Kommentaren &#8211; und doch gelesen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 14:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn das Team von Barack Obama – ob aus dem Wei&#223;en Haus oder dem Kampagnenzentrum – einen Beitrag bei Facebook ver&#246;ffentlicht, hagelt es Kommentare und Likes. Die Kommentare m&#252;ssen nicht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Team von Barack Obama – ob aus dem Wei&#223;en Haus oder dem Kampagnenzentrum – einen Beitrag bei Facebook ver&#246;ffentlicht, hagelt es Kommentare und Likes. Die Kommentare m&#252;ssen nicht immer etwas mit dem Thema zu tun haben oder sachlich sein, in jedem Fall kommen sie zahlreich. Am Dienstag zum Beispiel <a href="https://www.facebook.com/barackobama/posts/10150272679176749">fragte</a> man die 22 Millionen Fans:</p>
<blockquote><p>&#8221; Less than 30 days from now, on September 20th, “Don’t Ask, Don’t Tell” will end once and for all and gay men and women will be able to serve openly in our armed forces. What does this moment mean to you?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ab dem 20. September also m&#252;ssen sich homosexuelle Amerikaner beim Milit&#228;r nicht mehr verstellen, sondern k&#246;nnen frei zu ihrer Sexualit&#228;t stehen. Ein Teil der Pers&#246;nlichkeit hat endlich seinen Platz im Milit&#228;r gefunden. Und die Antworten auf die Frage &#8220;Was bedeutet dir dieser Moment?&#8221; kamen&#8230; bisher sind es 10.671 – erg&#228;nzt von 38.626 Likes.<span id="more-6474"></span></p>
<p>Aber wie geht man mit so einer Masse von Kommentaren um? Die ersten 100 lesen, danach links liegen lassen? Nun, ich kann nicht sagen, wie genau es das Obama-Team macht. Aber sie haben gelesen und pr&#228;sentieren jetzt, eine Hand voll Tage sp&#228;ter, ihre <a href="http://www.barackobama.com/news/its-about-time-reactions-to-the-end-of-dont-ask-dont-tell">eigene Auswahl von Kommentaren</a> auf der offiziellen Kampagnenseite f&#252;r 2012:</p>
<blockquote><p>“For me, it means one less way that people are trying to say that I&#8217;m less than human &amp; less than American. Also, for me, it means that my friends and their spouses can be open about their love for each other.”</p>
<p>—Ro</p></blockquote>
<blockquote><p>“It means that I can feel good knowing the men and women who proudly serve the country I love can be free to be themselves without shame or forced secrecy. To know that the American freedom they fight for is something they too can enjoy in uniform makes me even prouder to be an American.”</p>
<p>—Jennfier</p></blockquote>
<blockquote><p>“It&#8217;s about time. Thank you all for serving.”</p>
<p>—Mike</p></blockquote>
<blockquote><p>“What does it mean to me? That finally the many, many gay people who serve our country don&#8217;t have to hide who they are, as if being gay makes them somehow less noble, less brave, less strong. It is about time!”</p>
<p>—Janet</p></blockquote>
<p>Auch auf Facebook <a href="https://www.facebook.com/barackobama/posts/10150275325216749">wurde das nat&#252;rlich erw&#228;hnt</a>. In den 35 Minuten seit der Ver&#246;ffentlichung kamen &#252;brigens schon wieder 4.889 Likes und 1.024 Kommentare dazu.</p>
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		<title>Reisetipps von Obama</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 20:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigenen Angaben zu Folge nutzen inzwischen weltweit &#252;ber 10 Millionen Menschen den location-based Service <a href="https://de.foursquare.com/" target="_blank">Foursquare</a>. Seit heute ist der Dienst um einen prominenten Nutzer reicher. Die Mitarbeiter von&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigenen Angaben zu Folge nutzen inzwischen weltweit &#252;ber 10 Millionen Menschen den location-based Service <a href="https://de.foursquare.com/" target="_blank">Foursquare</a>. Seit heute ist der Dienst um einen prominenten Nutzer reicher. Die Mitarbeiter von Barack Obama teilten n&#228;mlich &#252;ber <a href="https://twitter.com/#%21/foursquare/status/103251340234469376" target="_blank">Twitter</a> mit, dass Obamas Reisen zuk&#252;nftig bei Foursquare dokumentiert werden sollen.<span id="more-6400"></span></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/whitehouse.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-6402 aligncenter" title="Tweet @whitehouse" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/whitehouse-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" /></a>Im <a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2011/08/15/take-tip-white-house-foursquare" target="_blank">Blog des Wei&#223;en Hauses</a> hei&#223;t es weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;The White House is now on Foursquare, a location-based social networking website, which is the latest way for you to engage with the administration. There are over 10 million people already “checking in” around the world, and now you’ll be able to discover “tips” from the White House featuring the places President Obama has visited, what he did there, plus historical information and more.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="Bei foursquare" target="_blank">Bei foursquare</a> lie&#223; man es sich nat&#252;rlich nicht nehmen, den prominenten Nutzer pers&#246;nlich zu begr&#252;&#223;en.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/foursquare.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="size-medium wp-image-6403 aligncenter" title="Tweet @foursquare" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/08/foursquare-300x178.jpg" alt="" width="300" height="178" /></a></p>
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		<title>Der Obama-Tweet des RegSprecher</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 08:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Osama Bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nachrichten sind heute morgen beherrscht von einem Thema: Die USA haben Osama bin Laden get&#246;tet. Fast 10 Jahre nach den Anschl&#228;gen vom elften September ist der mutma&#223;lich hauptverantwortliche Terrorist tot, Amerikas Nemesis besiegt. Doch abseits aller moralischer Fragen, ob eine gezielte T&#246;tung eines Terroristen wirklich die Verteidigung des Rechtsstaates darstellen kann - wir wollen den Blick auf eine Nebenerscheinung richten. Der Regierungssprecher Steffen Seibert kommentierte das Ereignis zeitnah auf Twitter. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/05/02/der-obama-tweet-des-regsprecher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nachrichten sind heute morgen beherrscht von einem Thema: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760021,00.html">Die USA haben Osama bin Laden get&#246;tet</a>. Fast 10 Jahre nach den Anschl&#228;gen vom elften September ist der mutma&#223;lich hauptverantwortliche Terrorist tot, Amerikas Nemesis besiegt. Doch abseits aller moralischer Fragen, ob eine gezielte T&#246;tung eines Terroristen wirklich die Verteidigung des Rechtsstaates darstellen kann &#8211; wir wollen den Blick auf eine Nebenerscheinung richten. Der Regierungssprecher Steffen Seibert kommentierte das Ereignis zeitnah auf Twitter.</strong></p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-6123" title="20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/20110502-r1pfupfpps59pfqnctu1j3yidu.jpg" alt="" width="533" height="204" /></a></p>
<p>Dabei ist ihm offensichtlich ein kleiner Fehler unterlaufen. Wohl kaum entspricht es der Position der Bundesregierung, US-Pr&#228;sident Obama solcher Taten zu bezichtigen. Und in der Tat, die Korrektur des Tweets folgte auf dem Fu&#223;. Nicht Obama war gemeint, sondern nat&#252;rlich Osama bin Laden. Nur wenige Minuten sp&#228;ter war der Tweet <a href="https://twitter.com/#!/oliverfink/status/64958518414942208">gel&#246;scht</a>, stattdessen erschien ein korrigierter Tweet mit korrektem Subjekt.</p>
<p>Damit verst&#246;&#223;t der @RegSprecher gegen eine sonst eherne Regel auf Twitter: Du sollst nicht l&#246;schen deine falschen Tweets &#8211; oder so &#228;hnlich. Doch an dieser Stelle scheint es tatst&#228;chlich angebracht gewesen zu sein, den Tweet zu l&#246;schen. Man denke nur an die <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCIQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fnetzwelt%2Fnetzpolitik%2F0%2C1518%2C753789%2C00.html&amp;rct=j&amp;q=bundespressekonferenz%20twitter&amp;ei=NGq-TafmAc6DhQeQkYC8BQ&amp;usg=AFQjCNHN6aVcHyOql9exXE6_MTYi8iGJaA&amp;cad=rja">Twitter-unbedarften</a> Hauptstadtjournalisten, die einen solchen Tweet zitieren k&#246;nnten. Auch so wird noch gen&#252;gen H&#228;me &#252;ber Seibert herein brechen.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt: Die R&#252;ckmeldungen, die Seibert auf die <a href="http://twitter.com/#!/RegSprecher/status/64960390525763584">Stellungnahme zum Tode Osama bin Ladens</a> bekommt, sprechen eine deutliche Sprache:</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/reaktionen.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-6124" title="reaktionen" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/05/reaktionen.jpg" alt="" width="482" height="769" /></a></p>
<p>Nachbemerkung: &#220;brigens unterl&#228;uft die Verwechslung vom Obama und Osama nicht nur dem @RegSprecher, <a href="https://twitter.com/#!/iam_jo/status/64966561538121728">sondern auch SpiegelOnline</a>&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook statt mybarackobama.com?</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2011/04/04/im-in-are-you/</link>
		<comments>http://www.homopoliticus.de/2011/04/04/im-in-are-you/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 10:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2012 m&#246;chte Barack Obama f&#252;r weitere vier Jahre zum Pr&#228;sidenten der USA gew&#228;hlt werden. Deshalb starteten er und sein Team heute die offizielle Wahlkampagne &#8220;<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank">Obama for America</a>&#8220;. Und&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2012 m&#246;chte Barack Obama f&#252;r weitere vier Jahre zum Pr&#228;sidenten der USA gew&#228;hlt werden. Deshalb starteten er und sein Team heute die offizielle Wahlkampagne &#8220;<a href="http://www.barackobama.com/" target="_blank">Obama for America</a>&#8220;. Und wieder einmal steht ein YouTube-Video im Mittelpunkt der Kampagne.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/04/obama.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-6104" title="Screenshot: barackobama.com" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/04/obama-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a></p>
<p>Doch noch interessanter als der bekannte Einsatz von Videos ist die nun st&#228;rkere Integration von Facebook und die sich damit f&#252;r die Kampagne &#246;ffnenden Kontaktdatenbanken. Mit nur drei Klicks kann man seine Unterst&#252;tzung via Facebook bekunden und bekommt anschlie&#223;end eine Auswahl seiner Facebookfreunde pr&#228;sentiert, denen man mit nur einem weiteren Klick eine pers&#246;nliche Nachricht mit dem Link zur Kampagne auf die Pinnwand posten kann.<br />
Nachdem 2008 eigene Socialnetworksites der Kandidaten das Mittel der Wahl waren, bleibt nun zu beobachten, ob 2012 Facebook diese Rolle &#252;bernehmen wird.</p>
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		<title>State of the Union</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Barack Obama am Dienstag zur Rede zur Lage der Nation antrat hatten es einige Journalisten bereits als eine seine letzten Chancen gesehen, um die Kritiker – auch in den eigenen Reihen – hinter sich zu bringen und seine von immer mehr Erosionen betroffene Pr&#228;sidentschaft wieder etwas glatt zu b&#252;geln. Doch nicht nur politisch wurde Obama in den vergangenen Monaten immer mehr in die Ecke gedr&#228;ngt, sondern auch online musste er seine Chance nutzen, um nicht an Relevanz zu verlieren. <a href="http://www.homopoliticus.de/2011/01/27/state-of-the-union/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Barack Obama am Dienstag zur Rede zur Lage der Nation antrat hatten es einige Journalisten bereits als eine seine letzten Chancen gesehen, um die Kritiker – auch in den eigenen Reihen – hinter sich zu bringen und seine von immer mehr Erosionen betroffene Pr&#228;sidentschaft wieder etwas glatt zu b&#252;geln. Doch nicht nur politisch wurde Obama in den vergangenen Monaten immer mehr in die Ecke gedr&#228;ngt, sondern auch online musste er seine Chance nutzen, um nicht an Relevanz zu verlieren.</strong></p>
<p>Am Tag danach sprechen die Einen von einer &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,741655,00.html">Ruckrede</a>&#8220;, die Anderen von einer &#8220;<a href="http://www.ftd.de/politik/international/:wegweisende-rede-obama-nimmt-kampf-gegen-etatloecher-auf/60002912.html">wegweisenden Rede</a>&#8221; – in der Obama seinen &#8220;<a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-01/obama-rede-washington">Sputnik-Moment</a>&#8221; hatte. Verschiedene deutsche Medien titelenden heute mit Sputnik-&#220;berschriften, da Obama in seiner Rede unter anderem einen Vergleich zu den politischen Herausforderungen in den 50er Jahren zog, als die Sowjets den USA mit dem ersten Satelliten im All zuvorgekommen waren. W&#228;hrend es damals um den Wettlauf im Weltraum ging, finde der heutige Wettlauf im Bereich Bildung und Forschung statt, um auf diese Weise neue Industriezeweige zu schaffen.<br />
Insgesamt gesehen erhielt Obama f&#252;r seine Rede weltweit ein positives Presseecho. Der Befreiungsschlag scheint also gelungen.</p>
<p>Ein Thema ist in der Berichterstattung jedoch deutlich untergegangen, n&#228;mlich Obamas Aktivit&#228;ten im Netz. Nicht nur politisch stand Obama in den letzten Wochen mit dem R&#252;cken zur Wand. Galt Obama noch vor zwei Jahren als der unerreichbare, Followerspitzenreiter in den gro&#223;en sozialen Netzwerken, haben ihm inzwischen die Lady Gagas dieseser Welt den Rang abgelaufen. Und auch ansonsten musste der einstige &#8220;Internetvorzeigepr&#228;sident&#8221; viel Kritik einstecken, da von den Internet-Innovationssch&#252;ben nach den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit immer weniger zu sp&#252;ren war.</p>
<p>Seine Rede zur Lage der Nation nutzte er deshalb nicht nur f&#252;r seine politische Rehabilitation, sondern um auch zu zeigen, dass ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ideen f&#252;r Onlineangebote noch nicht ausgegangen sind. Unter der eigens eigerichteten <a href="http://www.whitehouse.gov/state-of-the-union-2011">Website f&#252;r die Rede</a>, wurde und wird einmal mehr die vorbildliche Einteilung der Vorbereitung, Durchf&#252;hrung und Nachbereitung von politischen Veranstaltungen umgesetzt. W&#228;hrend in Deutschland h&#228;ufig noch immer Kampagnenseiten nach dem Ende der Durchf&#252;hrungsphase eingestellt, z.T. sogar gel&#246;scht, werden, hat das Team Obamas ein interessantes Komplettprogram aufgestellt. So berichtete die Seite bereits vorab &#252;ber die wichtigsten Facts zu den traditionellen Reden zur Lage der Nation. In einer animierten &#220;bersicht konnte man sich anschauen, wer w&#228;hrend der Rede neben der First Lady sitzen wird und warum und auch die Verkn&#252;pfungen von Facebook und Twitter durften nat&#252;rlich nicht fehlen.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/stateoftheunion.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5969" title="State of the Union" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2011/01/stateoftheunion-300x261.jpg" alt="State of the Union" width="300" height="261" /></a></p>
<p>Spannender noch, als das was vor und w&#228;hrend der Rede auf der Website passierte, ist das, was nach dem Livestream auf der Seite angeboten wurde. Innerhalb k&#252;rzester Zeit stellte man ein mit erkl&#228;renden Visualisierungen erg&#228;nztes Video der Rede bereit und ein komplettes Wochenprogramm rund um Obamas Rede wurde angek&#252;ndigt. So beantworteten noch am gleichen Abend Mitarbeiter des Wei&#223;en Hauses Fragen aus dem Netz und auch die n&#228;chsten Abende geht es so weiter.</p>
<p>H&#246;hepunkt des Kalenders sind die Fragestunden mit Barack Obama und Vizepr&#228;sident Joe Biden am Donnerstag.</p>
<p>Ob am Ende dieser Woche auch im Zusammenhang mit Obamas Onlineaktivit&#228;ten von einem Befreiungsschlag gesprochen werden kann wird sich zeigen. Deutlich ist jedoch, dass er sich auf seine alte St&#228;rke zur&#252;ck besonnen hat, n&#228;mlich bei wichtigen Ereignissen, die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler &#252;ber das Internet hinzu zuziehen und an diesen zu beteiligen.</p>
<p><em>Screenshot: http://www.whitehouse.gov/state-of-the-union-2011</em></p>
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		<title>&#214;lkatastrophe im Internet</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2010/06/09/oelkatastrophe-im-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 11:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte Krohn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit 50 Tagen versucht der &#214;lriese BP die &#214;lkatastrophe im Golf von Mexiko zu beenden; bislang erfolglos. Nicht nur in den USA w&#228;chst der Zorn auf BP. Ein beachtlicher Teil der Proteste findet im Internet statt, doch auch BP selbst nutzt Plattformen wie Facebook zur Schadensbegrenzung. <a href="http://www.homopoliticus.de/2010/06/09/oelkatastrophe-im-internet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits seit 50 Tagen versucht der &#214;lriese BP die &#214;lkatastrophe im Golf von Mexiko zu beenden; bislang erfolglos. Nicht nur in den USA w&#228;chst der Zorn auf BP. Ein beachtlicher Teil der Proteste findet im Internet statt, doch auch BP selbst nutzt Plattformen wie Facebook zur Schadensbegrenzung.<br />
</strong></p>
<p>Die Fakten lesen sich verheerend: Am 20. April 2010 kam es auf einer &#214;lbohrplattform im Golf von Mexiko zu einer Explosion, bei der elf Menschen starben. Zwei Tage sp&#228;ter versank die Plattform im Meer und hinterlie&#223; ein offenes Bohrloch aus dem seitdem &#214;l austritt. Inzwischen gilt die Katastrophe als eine der schwersten Umweltkatastrophen in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika und hat sogar einen recht umfangreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lkatastrophe_im_Golf_von_Mexiko_2010">Eintrag bei Wikipedia</a> erhalten.</p>
<p>Die Handlungen und die Hilflosigkeit von BP f&#252;hrten zu etlichen Kampagnen im Internet. Vor allem bei Facebook sind inzwischen eine Reihe von Boykottaufrufen zu finden. Etwa in Form der Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Boycott-BP/119101198107726">Boycott-BP</a>&#8220;, die inzwischen 461.962 Unterst&#252;tzer hinter sich versammelt hat.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/boykott.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5794" title="boykott" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/boykott-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Doch <a href="http://www.facebook.com/BPAmerica">auch BP selbst nutzt Facebook</a> zur Schadenesbegrenzung f&#252;r ihren Ruf. So informiert die Firmenleitung auf dem Profil &#252;ber den aktuellen Stand vor Ort &#8211; beispielsweise mit einem Livestream &#8211; und bietet verschiedene Kontaktm&#246;glichkeiten f&#252;r Fragen und Anregungen sowie Hinweise f&#252;r Volunteers. In der vergangenen Woche hatte BP-Chef Tony Hayward Facebook sogar genutzt um sich &#246;ffentlich f&#252;r seine Aussage zu entschuldigen, dass er &#8220;sein vorheriges Leben zur&#252;ckbekommen&#8221; wolle. Vor allem die Angeh&#246;rigen der elf bei der Explosion auf der Bohrplattform get&#246;teten Arbeiter hatten dies als kr&#228;nkend empfunden (siehe <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/empoerte-angehoerige-bp-chef-entschuldigt-sich-fuer-jammer-eintrag_aid_515274.html">Focus Online</a>).<br />
Neben Facebook nutzt die BP-Kampagne au&#223;erdem <a href="http://twitter.com/BP_America">Twitter</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/bpamerica">Flickr</a> und <a href="http://www.youtube.com/bpplc">YouTube</a>.</p>
<p>Auch der <a href="http://www.bp.com/">offizielle Firmenauftritt von</a> BP verspricht Aufkl&#228;rung und Informationen, so sind inzwischen sogar auf der Starseite Bilder von der Katastrophe zu sehen. BP m&#246;chte damit anscheinend beweisen, dass man nichts verheimlichen wolle.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/bp.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5788" title="bp" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/bp-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Trotzdem hat das Ungl&#252;ck vor allem die Umweltsch&#252;tzer auf den Plan gerufen. Greenpeace beispielsweise fordert mit seiner Kampagne &#8220;<a href="http://www.greenpeace.org.uk/files/tarsands/index.html">behind the logo</a>&#8221; zur Neugestaltung des BP-Logos auf. Die eingereichten Logos sind im <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/sets/72157623796911855/">Greenpeace-Flickr-Account</a> zu finden.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/greenpeace.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5789" title="greenpeace" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/greenpeace-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Au&#223;erdem werden im Netz bereits an verschiedenen Stellen T-Shirs, Sticker und Wallpaper f&#252;r den PC mit den ver&#228;nderten Logos angeboten.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/tshirt.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5790" title="tshirt" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/tshirt-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Der Fall BP zeigt einmal mehr, dass Protestbewegungen heute keine langen Wege mehr ben&#246;tigen, sondern inerhalb k&#252;rzester Zeit, weltumspannend und vor allem effektiv funktionieren k&#246;nnen.</p>
<p><em>Screenshot: <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/4641406927/in/set-72157623796911855/">http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/4641406927/in/set-72157623796911855/</a></em></p>
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		<title>Das wei&#223;e Haus auf dem iPhone</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteHouse.gov]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat man ihn beschrien, den Online-Wahlkampf des Barack Obama. Und wieviel Elan hat seine Regierung mit ins Amt genommen. Da passt es gerade richtig gut, dass das Wei&#223;e&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5175" title="Foto 4" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-4.jpg" alt="" width="320" height="480" /></p>
<p>Was hat man ihn beschrien, den Online-Wahlkampf des Barack Obama. Und wieviel Elan hat seine Regierung mit ins Amt genommen. Da passt es gerade richtig gut, dass das Wei&#223;e Haus nun auch auf dem iPhone zu finden ist. Seit gestern kann jeder iPhone-Nutzer (auch au&#223;erhalb Amerikas) die kostenlose Application des White House herunterladen. Damit bekommt er schnellen und einfachen Zugang zu Nachrichten, Fotos und Videos aus der Regierung von Barack Obama. Doch die wohl erstaunlichste Funktion verbirgt sich hinter dem kurzen Wort &#8220;Live&#8221;. Was genau damit gemeint ist und wie herausragend der dahinter steckende Gedanke ist, l&#228;sst sich recht einfach verdeutlichen. Ein Gedankenexperiment:</p>
<p>Als vor zwei Tagen die israelische Regierung sich in Berlin mit ihren deutschen Gegen&#252;bern traf, war man als B&#252;rger ganz dicht dabei. Die neuesten Fotos konnte man sich direkt auf seinem Telefon ansehen, Videos von den Gespr&#228;chen von &#252;berall einfach aufrufen. Als Benjamin Netanjahu und Angela Merkel vor die versammelte Presse treten um in die Kameras zu l&#228;cheln und ihre Mitteilungen zu verk&#252;nden, kann sich jeder Deutsche und dar&#252;ber hinaus live einw&#228;hlen und das Video on-demand mitverfolgen.</p>
<p>Klingt unrealistisch? Nun, f&#252;r Deutschland mag das der Fall sein. Doch in den Vereinigten Staaten ist es gerade Realit&#228;t geworden. Es bleibt zwar abzuwarten, welche Veranstaltungen dann tats&#228;chlich &#252;bertragen werden &#8211; zwei jedoch sind schon angek&#252;ndigt. Obama nimmt Transparenz w&#246;rtlich.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-11.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5177" title="Foto 1" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-2.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5178" title="Foto 2" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-3.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5179" title="Foto 3" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-5.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5180" title="Foto 5" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-6.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5181" title="Foto 6" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Mehr Infos bei <a href="http://techpresident.com/blog-entry/white-houses-new-iphone-app-15-minute-tour">TechPresident</a> und im <a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2010/01/19/whitehousegov-anywhere">Blog des Wei&#223;en Hauses</a>. Danke an <a href="http://twitter.com/snurb_dot_info/status/8003328671">Axel Bruns</a> f&#252;r den Hinweis.</p>
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