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	<title>Homo Politicus &#187; USA</title>
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	<description>Das politische Weblog von Malte Krohn und Christian Jung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Jul 2010 14:37:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#214;lkatastrophe im Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 11:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits seit 50 Tagen versucht der &#214;lriese BP die &#214;lkatastrophe im Golf von Mexiko zu beenden; bislang erfolglos. Nicht nur in den USA w&#228;chst der Zorn auf BP. Ein beachtlicher Teil der Proteste findet im Internet statt, doch auch BP selbst nutzt Plattformen wie Facebook zur Schadensbegrenzung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits seit 50 Tagen versucht der &#214;lriese BP die &#214;lkatastrophe im Golf von Mexiko zu beenden; bislang erfolglos. Nicht nur in den USA w&#228;chst der Zorn auf BP. Ein beachtlicher Teil der Proteste findet im Internet statt, doch auch BP selbst nutzt Plattformen wie Facebook zur Schadensbegrenzung.<br />
</strong></p>
<p>Die Fakten lesen sich verheerend: Am 20. April 2010 kam es auf einer &#214;lbohrplattform im Golf von Mexiko zu einer Explosion, bei der elf Menschen starben. Zwei Tage sp&#228;ter versank die Plattform im Meer und hinterlie&#223; ein offenes Bohrloch aus dem seitdem &#214;l austritt. Inzwischen gilt die Katastrophe als eine der schwersten Umweltkatastrophen in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika und hat sogar einen recht umfangreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lkatastrophe_im_Golf_von_Mexiko_2010">Eintrag bei Wikipedia</a> erhalten.</p>
<p>Die Handlungen und die Hilflosigkeit von BP f&#252;hrten zu etlichen Kampagnen im Internet. Vor allem bei Facebook sind inzwischen eine Reihe von Boykottaufrufen zu finden. Etwa in Form der Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Boycott-BP/119101198107726">Boycott-BP</a>&#8220;, die inzwischen 461.962 Unterst&#252;tzer hinter sich versammelt hat.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/boykott.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5794" title="boykott" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/boykott-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Doch <a href="http://www.facebook.com/BPAmerica">auch BP selbst nutzt Facebook</a> zur Schadenesbegrenzung f&#252;r ihren Ruf. So informiert die Firmenleitung auf dem Profil &#252;ber den aktuellen Stand vor Ort &#8211; beispielsweise mit einem Livestream &#8211; und bietet verschiedene Kontaktm&#246;glichkeiten f&#252;r Fragen und Anregungen sowie Hinweise f&#252;r Volunteers. In der vergangenen Woche hatte BP-Chef Tony Hayward Facebook sogar genutzt um sich &#246;ffentlich f&#252;r seine Aussage zu entschuldigen, dass er &#8220;sein vorheriges Leben zur&#252;ckbekommen&#8221; wolle. Vor allem die Angeh&#246;rigen der elf bei der Explosion auf der Bohrplattform get&#246;teten Arbeiter hatten dies als kr&#228;nkend empfunden (siehe <a href="http://www.focus.de/panorama/welt/empoerte-angehoerige-bp-chef-entschuldigt-sich-fuer-jammer-eintrag_aid_515274.html">Focus Online</a>).<br />
Neben Facebook nutzt die BP-Kampagne au&#223;erdem <a href="http://twitter.com/BP_America">Twitter</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/bpamerica">Flickr</a> und <a href="http://www.youtube.com/bpplc">YouTube</a>.</p>
<p>Auch der <a href="http://www.bp.com/">offizielle Firmenauftritt von</a> BP verspricht Aufkl&#228;rung und Informationen, so sind inzwischen sogar auf der Starseite Bilder von der Katastrophe zu sehen. BP m&#246;chte damit anscheinend beweisen, dass man nichts verheimlichen wolle.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/bp.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5788" title="bp" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/bp-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Trotzdem hat das Ungl&#252;ck vor allem die Umweltsch&#252;tzer auf den Plan gerufen. Greenpeace beispielsweise fordert mit seiner Kampagne &#8220;<a href="http://www.greenpeace.org.uk/files/tarsands/index.html">behind the logo</a>&#8221; zur Neugestaltung des BP-Logos auf. Die eingereichten Logos sind im <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/sets/72157623796911855/">Greenpeace-Flickr-Account</a> zu finden.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/greenpeace.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5789" title="greenpeace" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/greenpeace-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Au&#223;erdem werden im Netz bereits an verschiedenen Stellen T-Shirs, Sticker und Wallpaper f&#252;r den PC mit den ver&#228;nderten Logos angeboten.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/tshirt.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5790" title="tshirt" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/06/tshirt-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Der Fall BP zeigt einmal mehr, dass Protestbewegungen heute keine langen Wege mehr ben&#246;tigen, sondern inerhalb k&#252;rzester Zeit, weltumspannend und vor allem effektiv funktionieren k&#246;nnen.</p>
<p><em>Screenshot: <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/4641406927/in/set-72157623796911855/">http://www.flickr.com/photos/greenpeaceuk/4641406927/in/set-72157623796911855/</a></em></p>
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		<title>Das wei&#223;e Haus auf dem iPhone</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 08:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WhiteHouse.gov]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat man ihn beschrien, den Online-Wahlkampf des Barack Obama. Und wieviel Elan hat seine Regierung mit ins Amt genommen. Da passt es gerade richtig gut, dass das Wei&#223;e&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5175" title="Foto 4" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-4.jpg" alt="" width="320" height="480" /></p>
<p>Was hat man ihn beschrien, den Online-Wahlkampf des Barack Obama. Und wieviel Elan hat seine Regierung mit ins Amt genommen. Da passt es gerade richtig gut, dass das Wei&#223;e Haus nun auch auf dem iPhone zu finden ist. Seit gestern kann jeder iPhone-Nutzer (auch au&#223;erhalb Amerikas) die kostenlose Application des White House herunterladen. Damit bekommt er schnellen und einfachen Zugang zu Nachrichten, Fotos und Videos aus der Regierung von Barack Obama. Doch die wohl erstaunlichste Funktion verbirgt sich hinter dem kurzen Wort &#8220;Live&#8221;. Was genau damit gemeint ist und wie herausragend der dahinter steckende Gedanke ist, l&#228;sst sich recht einfach verdeutlichen. Ein Gedankenexperiment:</p>
<p>Als vor zwei Tagen die israelische Regierung sich in Berlin mit ihren deutschen Gegen&#252;bern traf, war man als B&#252;rger ganz dicht dabei. Die neuesten Fotos konnte man sich direkt auf seinem Telefon ansehen, Videos von den Gespr&#228;chen von &#252;berall einfach aufrufen. Als Benjamin Netanjahu und Angela Merkel vor die versammelte Presse treten um in die Kameras zu l&#228;cheln und ihre Mitteilungen zu verk&#252;nden, kann sich jeder Deutsche und dar&#252;ber hinaus live einw&#228;hlen und das Video on-demand mitverfolgen.</p>
<p>Klingt unrealistisch? Nun, f&#252;r Deutschland mag das der Fall sein. Doch in den Vereinigten Staaten ist es gerade Realit&#228;t geworden. Es bleibt zwar abzuwarten, welche Veranstaltungen dann tats&#228;chlich &#252;bertragen werden &#8211; zwei jedoch sind schon angek&#252;ndigt. Obama nimmt Transparenz w&#246;rtlich.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-11.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5177" title="Foto 1" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-2.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5178" title="Foto 2" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-3.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5179" title="Foto 3" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-5.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5180" title="Foto 5" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-6.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-5181" title="Foto 6" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2010/01/Foto-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Mehr Infos bei <a href="http://techpresident.com/blog-entry/white-houses-new-iphone-app-15-minute-tour">TechPresident</a> und im <a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2010/01/19/whitehousegov-anywhere">Blog des Wei&#223;en Hauses</a>. Danke an <a href="http://twitter.com/snurb_dot_info/status/8003328671">Axel Bruns</a> f&#252;r den Hinweis.</p>
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		<title>Einmal Zukunft und zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[dana boyd]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits nach dem ersten Tag des <a href="http://personaldemocracy.com/pdf-conference/personal-democracy-forum-conference">Personal Democracy Forum</a> („Technology is changing politics“) muss man sich als deutscher Konferenzteilnehmer mit der Frage auseinandersetzen, was bei uns derzeit alles falsch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits nach dem ersten Tag des <a href="http://personaldemocracy.com/pdf-conference/personal-democracy-forum-conference">Personal Democracy Forum</a> („Technology is changing politics“) muss man sich als deutscher Konferenzteilnehmer mit der Frage auseinandersetzen, was bei uns derzeit alles falsch l&#228;uft.</p>
<p>Schon in der Begr&#252;&#223;ungsrede rief Andrew Rasiej die Regierungen auf, entschieden gegen eine Zensur im Internet zu arbeiten. Mehrfach griffen auch andere Redner das Thema auf und teilten bewusst Seitenhiebe nach Europa aus. Gemeint war damit sicherlich auch Deutschland, das derzeit gef&#228;hrlich Entwicklungen in dem Gebiet zeigt. Vielen Referenten und Teilnehmern scheint es aber auch nicht bewusst zu sein, welche Netzpolitik zur Zeit in Deutschland gemacht wird.</p>
<p>dana boyd stellt sich gar nicht mehr die Frage, ob jemand &#252;berhaupt Social Network Sites benutzt, sonder nur noch um die Auswahl aus dem reichhaltigen Angebot von MySpace bis Facebook.</p>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/MpGYKzMLupb9iplpIl8AmqYDo1_500.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-3785" title="MpGYKzMLupb9iplpIl8AmqYDo1_500" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2009/06/MpGYKzMLupb9iplpIl8AmqYDo1_500.jpg" alt="MpGYKzMLupb9iplpIl8AmqYDo1_500" width="450" height="300" /></a></p>
<p>boyd, die genauso wie die beiden anderen Hauptacts des heutigen Tages Jeff Javis und David Weinberger ihr K&#246;nnen als Rednerin bewies, sprach deshalb zum Thema <strong>„Zweiklassengesellschaft in Social Network Sites“ </strong>anhand der beiden Plattformen Facebook und MySpace. Sie betonte innerhalb ihres Vortrages inbesondere, dass es<strong> keine &#8220;universelle Online&#246;ffentlichkeit&#8221;</strong> gibt. Die Ursache daf&#252;r kann in der r&#228;umlichen Trennung der Social Network Sites gesehen werden. W&#228;hrend es bei der Email-Kommunikation egal ist, ob Freunde und Bekannte &#252;ber Hotmail oder Yahoo miteinander kommunizieren entstehen durch Social Network Sites in den meisten F&#228;llen r&#228;umlich von einander abgeschnittene Communitys. F&#252;r Deutschland besonders interessant: In diesem Gedankengang wird die vielfach postulierte „Netzcommunity&#8221; wiederlegt.</p>
<p>F&#252;r die Konferenzteilnehmer nett war nat&#252;rlich auch die Rede von New Yorks <strong>B&#252;rgermeister Michael Bloomberg</strong>, der &#252;ber Skype ins Auditorium geschaltet war und von Andrew Rasiej interviewt wurde.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5379838&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5379838&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>So plauderten beide &#252;ber<strong> Iphone-Apps f&#252;r Einwohner und Touristen</strong> und auch eine Verbindungsunterbrechung wurde v&#246;llig problemlos und locker von den Gespr&#228;chspartnern hingenommen. Insgesamt fiel vor allem auf, dass Bloomberg als B&#252;rgermeister wei&#223; wovon er spricht und niemand dies f&#252;r eine Besonderheit, sondern vielmehr f&#252;r selbstverst&#228;ndlich hielt.</p>
<p>Den Rest des Tages f&#252;llten etliche weitere Sessions, die viele neue Erkenntnisse brachten. Doch erst der letzte Programmpunkt, verschiedene thematische Brainstormings, verdeutlichten endg&#252;ltig den Unterschied zwischen US-amerikanischer und deutscher Netzpolitik. Zusammen mit vier weiteren Teilnehmern wurden Ideen zum Thema „international politics“ ausgetauscht. Und w&#228;hrend in Deutschland derzeit verzweifelt alles daran gesetzt wird, Politiker und B&#252;rger &#252;ber das Internet in Kontakt zu bringen, ist dieser Schritt in den USA schon Schnee von gestern. Vielmehr &#252;berlegt man den Schritt weiter, wie<strong> Netzkommunikation zwischen verschiedenen Regierungen</strong> und noch viel spannender <strong>zwischen Regierungen und einer ausl&#228;ndischen Bev&#246;lkerung</strong> m&#246;glich werden. Ein konkretes Beispiel w&#228;re, wie man es erm&#246;glichen k&#246;nnte, dass die deutsche Bev&#246;lkerung mit der US-amerikanischen Regierung kommuniziert? Eine f&#252;r uns Deutsche wahnwitzig klingende Idee, die hier v&#246;llig ernsthaft diskutiert wird.</p>
<p>Wenn es danach geht, scheinen wir in Deutschland noch mitten in der Steinzeit zu stecken und erst langsam das Werkzeug zu entdecken, w&#228;hrend in den Vereinigten Staaten mit dem weiterentwickelten Werkzeug inzwischen Eisen bearbeitet wird. W&#228;hrend man in Deutschland immer wieder Barack Obama und seinen Internetwahlkampf  wie eine Monstranz vor sich her tr&#228;gt, zeigte sich bereits am ersten Konferenzkonferenztag das wahre Interesse der deutschen Parteien an dem Thema. Denn die deutschen Teilnehmer lassen sich mit Leichtigkeit an einer Hand abz&#228;hlen.  Nachdem Joe Rospers (Obama &#8217;08) mit der Frage „<span><span>How many republicans are here today?</span></span>“ und nur wenigen Meldungen die Lacher auf seiner Seite hatte, m&#252;sste man die Frage auch nach der Anzahl der deutschen Teilnehmer stellen bzw. noch besser der deutschen Parteimitarbeiter. Denn nirendwo w&#252;rden sich so viele Tipps und Ideen sammeln lassen wie direkt vor Ort, aber die deutsche Parteielite ist derweil allen Anschein noch damit besch&#228;ftigt, das Netz zu filtern und Blogger zu verklagen.</p>
<p>Brave old world…</p>
<p><em>Bild: flickr <strong><a title="Link to Phil Hawksworth's photostream" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://www.flickr.com/photos/philhawksworth/"><strong>Phil Hawksworth</strong></a></strong></em></p>
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		<title>Ein Pr&#228;sident f&#252;r die Welt?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:40:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Amtseinführung]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit seiner Vereidigung am Dienstag ist Barack Obama der 44. Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten von Amerika. In den kommenden Jahren hat er viele Aufgaben zu bew&#228;ltigen, bereits vor seiner Vereidigung hat sich gezeigt, dass Obama das Amt in schwierigen Zeiten &#252;bernehmen wird. Viele feiern ihn trotzdem als Retter des scheinbar...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit seiner Vereidigung am Dienstag ist Barack Obama der 44. Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten von Amerika. In den kommenden Jahren hat er viele Aufgaben zu bew&#228;ltigen, bereits vor seiner Vereidigung hat sich gezeigt, dass Obama das Amt in schwierigen Zeiten &#252;bernehmen wird. Viele feiern ihn trotzdem als Retter des scheinbar verloren gegangen amerikanischen Traumes. Doch bereits mit seiner Antrittsrede und seinen Handlungen in den ersten Tagen zeigte Obama, dass er in den kommenden Monaten einen straffen Kurs fahren m&#246;chte. Er betont, dass er dabei <span> </span>der Pr&#228;sident aller Amerikaner und auch aller Menschen in der Welt sein m&#246;chte. Und auch au&#223;erhalb von Amerika wird der neue Pr&#228;sident frenetisch gefeiert. Doch zeigt sich bereits jetzt, dass Obama nicht nur auf Kuschelkurs mit Europa aus sein wird. Was also bringt die Wahl Obamas f&#252;r uns?</strong></p>
<p>Schon in seiner Antrittsrede am Dienstag vor dem Capitol in Washington machte Barack Obama deutlich, dass er einen Bruch mit der Politik seines Vorg&#228;ngers George W. Bush vollziehen will und k&#252;ndigte einen Neuanfang Amerikas an. Dass dieser Neuanfang auch Ver&#228;nderungen f&#252;r die Welt bedeuten wird, zeigt sich bereits jetzt. Obama wird vor allem in der Wirtschafts-, Klima- und Au&#223;enpolitik Entscheidungen f&#228;llen, die Europa direkt betreffen werden. Barack Obama versprach der Welt ein neues Amerika, das allen zuh&#246;ren und wieder F&#252;hrungskraft zeigen werde. Der islamischen Welt sagte er das Bem&#252;hen um neue Beziehungen im Geist des beiderseitigen Interesses und des gegenseitigen Respekts zu. Er werde aber auch alles tun, um Amerika vor der terroristischen Bedrohung zu sch&#252;tzen. Doch machte Obama gleicherma&#223;en deutlich, dass er um diese Ziele umsetzen zu k&#246;nnen die Welt und Europa auch fordern werde.</p>
<h3>Forderung nach einem st&#228;rkeren milit&#228;rischen Engagement der weltweiten Partner</h3>
<p>Obama hat angek&#252;ndigt, die rund 140.000 im Irak stationierten US-Soldaten innerhalb der n&#228;chsten 16 Monate weitgehend abzuziehen. Die h&#246;chste Priorit&#228;t hat bis auf weiteres der so genannte „Kampf gegen den Terror“ in Afghanistan. Dort will er die US-Truppen wiederum von derzeit 32.000 auf 62.000 aufstocken.<br />
„Wir werden damit beginnen, den Irak verantwortungsvoll seinen B&#252;rgern zu &#252;berlassen und einen schwer erarbeiteten Frieden in Afghanistan zu erwirken“, sagte er bei seiner Antrittsrede am Dienstag in Washington.</p>
<p>In diesem Zusammenhang fordert Barack Obama bereits seit l&#228;ngerem ein gr&#246;&#223;eres Engagement der NATO-Partner am Hindukusch. Auch Deutschland hat er w&#228;hrend seines Wahlkampfes im letzten Jahr bereits mehrfach offen dazu aufgerufen, sich in der Krisenregion noch st&#228;rker zu beteiligen. Viele sehen in diesen Forderungen bereits die erste Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r Barack Obamas &#220;berzeugungskraft, da erwartet wird, dass er mit dieser Forderung im April zum NATO-Gipfel nach Baden-Baden anreisen wird. Der Aufenthalt stellt gleichzeitig seinen ersten Deutschland-Besuch als US-Pr&#228;sident dar und es kann erwartet werden, dass er mit seinen Forderungen hierzulande nicht nur auf offene Ohren sto&#223;en wird</p>
<h3>Der Nahostkonflikt als erste direkte Bew&#228;hrungsprobe</h3>
<p>Neben allen weiteren Problemen wird Barack Obama direkt nach seiner Amtseinf&#252;hrung auch mit dem Naheostkonflikt konfrontiert. Im Wahlkampf hatte er versprochen, dass die USA unter seiner F&#252;hrung mehr Druck auf Israel und die Pal&#228;stinenser aus&#252;ben w&#252;rden, sich zu einigen. Deshalb war eine seiner ersten Handlungen im nun von ihm benutzten „Oval Office“, wie versprochen der Griff zum Telefonh&#246;rer. So sprach er bereits am Mittwochmorgen mit dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert, Pal&#228;stinenserpr&#228;sident Mahmud Abbas, &#196;gyptens Pr&#228;sident Husni Mubarak und K&#246;nig Abdullah II. von Jordanien.</p>
<h3>Schlie&#223;ung des Gefangenenlagers auf Guantanamo</h3>
<p>Ebenfalls hatte Barack Obama versprochen das umstrittene US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba so schnell wie m&#246;glich zu schlie&#223;en. Und tats&#228;chlich war die Aussetzung der Verfahren im Gefangenenlager eine seiner ersten Amtshandlungen als US-Pr&#228;sident. In diesem Zusammenhang will er Folter und folter&#228;hnliche Methoden wie etwa simuliertes Ertrinken (&#8220;Waterboarding&#8221;), die unter der Regierung Bush bei Verh&#246;ren von Terrorverd&#228;chtigen geduldet waren, ausnahmslos verbieten. Was wiederum mit den noch 250 verbliebenen Insassen auf Guantanamo geschieht ist noch nicht klar. Aber Obama hat bereits angek&#252;ndigt, dass die weltweite Staatengemeinschaft aufgefordert sei, ehemalige H&#228;ftlinge aufzunehmen. Auch in Deutschland wird das Thema deshalb bereits seit einiger Zeit diskutiert. Hier erwartet Obama ebenfalls die Unterst&#252;tzung Deutschlands.</p>
<h3>St&#228;rkere Gemeinsamkeiten beim Klimaschutz</h3>
<p>Gr&#246;&#223;ere Gemeinsamkeiten weist die deutsch-amerikanische Beziehung vor allem beim Thema Klimaschutz auf. Barack Obama will die Ablehnerrolle der USA bei der Umsetzung des Kyotoprotokolls beenden und strebt eine F&#252;hrungsrolle bei den Verhandlungen &#252;ber ein Nachfolgeabkommen an. Sein Ziel ist es dabei den Aussto&#223; von Treibhausgasen in den USA bis 2020 auf das Niveau von 1990 zu senken. Des Weiteren w&#252;nscht er sich eine &#220;bernahme des europ&#228;ischen Emissionshandelsmodells. In den n&#228;chsten zehn Jahren hat Barack Obama vor, mit Investitionen von 150 Milliarden Dollar einen &#246;kologischen Umbau der US-amerikanischen Wirtschaft voranzutreiben. So betonte er in seiner Antrittsrede am Dienstag: „Wir werden die Sonne, den Wind und die Erde nutzen, um unsere Autos zu betanken und unsere Fabriken zu betreiben“.</p>
<p>Im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik kann deshalb ebenfalls einer der zentralen Paradigmenwechsel der US-Politik durch die Amtseinf&#252;hrung Obamas gesehen werden. In diesem Gebiet sind derzeit auch die gr&#246;&#223;ten Harmonien zwischen den Europa und den USA zu erwarten.</p>
<h3>Wirtschaftliche Ver&#228;nderungen</h3>
<p>Besonders den Kampf gegen die Wirtschaftskrise hat sich Obama auf die Fahnen geschrieben, da daran ma&#223;geblich &#252;ber den Erfolg seiner Arbeit entschieden wird. Aus diesem Grund will er bereits in den ersten Wochen seiner Amtszeit mit einem staatlichen Konjunkturpaket von 825 Milliarden Dollar gegensteuern. Des Weiteren m&#246;chte Barack Obama angeblich beim n&#228;chsten G20-Treffen im April in London Pl&#228;ne f&#252;r eine neue Finanzaufsicht pr&#228;sentieren. In diesem Zusammenhang soll geregelt werden, dass Banken, die Staatshilfen bekommen haben, von der Notenbank strenger &#252;berwacht werden. Ebenso hat Obama bereits im Wahlkampf deutlich gemacht, dass er nicht gegen Freihandelsvertr&#228;ge ist, aber durch Mindestbedingungen den Schutz f&#252;r die Arbeiter erh&#246;hen m&#246;chte.</p>
<h3>Auch Einschnitte in seiner eigenen Administration</h3>
<p>Doch um Kritiker zu bes&#228;nftigen hat Obama nicht nur Forderungen nach au&#223;en gestellt, sondern auch starke Einschnitte nach innen angek&#252;ndigt. So machte er bereits zwei Tage nach seiner Amtseinf&#252;hrung deutlich, dass es eine seiner Hauptaufgaben in Washington werde, den Lobbyismus effektiv zu bek&#228;mpfen. Die Politik solle wieder zur&#252;ck aus den Hinterzimmern in die &#246;ffentlichen Arenen.<br />
Des Weiteren verf&#252;gte Obama, dass Geh&#228;lter von Mitarbeitern des Wei&#223;en Hauses &#252;ber 100.000 Dollar eingefroren werden. „Amerikanische Familien m&#252;ssen den G&#252;rtel enger schnallen, also muss Washington das auch“, sagte er.</p>
<h3>Gespanntes Warten auf den Wandel</h3>
<p>Insgesamt zeigt sich also, dass die ganze Welt gespannt darauf ist, ob Barack Obama die ihm zugeschriebene Rolle des „Br&#252;ckenbauers“ erf&#252;llen kann. Bereits in den ersten Tagen seiner Amtszeit hat er gezeigt, dass er einen Neuanfang wagen und mit der Politik seines Vorg&#228;ngers brechen m&#246;chte. Dies wird in Europa positiv aufgenommen. Lange vergeblich mit den USA diskutierte Politikinhalte wie die Klima- und Umweltpolitik scheinen pl&#246;tzlich verhandelbar. Und auch das weltweit kritisierte Gefangenenlager Guantanamo-Bay wird Obama sehr zu Freude des Gro&#223;teils der Weltengemeinschaft schlie&#223;en.<br />
Doch trotzdem hat Obama schon im Wahlkampf keinen Hehl daraus gemacht, dass er auch<span> </span>– gerade in Fragen der Au&#223;enpolitik – Forderungen stellen wird. So ist es nur noch eine Frage der Zeit bis er nun offiziell als Pr&#228;sident der Vereinigten Staaten an die T&#252;r der deutschen Bundesregierung klopfen und ein gr&#246;&#223;eres Engagement in Afghanistan fordern wird. Es ist zu erwarten, dass dies den ersten D&#228;mpfer der Obama-Euphorie in Deutschland bedeuten wird. Abzuwarten bleibt aber wie weit die Forderungen Barack Obamas an die Staatengemeinschaft in anderen Bereichen aussehen werden. Wird er einen harten Kurs fahren oder erst einmal darauf aus sein, ehemalige Risse in den Verbindungen zwischen den Partnern zu gl&#228;tten? So oder so steht seine Politik unter dem Zeichen des Wandels.</p>
<blockquote><p>Dieser Artikel erschien zuerst bei <a href="http://www.idea.de/index.php?id=891&amp;tx_ttnews[tt_news]=71936&amp;tx_ttnews[backPid]=18&amp;cHash=b61df51538">idea.de</a></p></blockquote>
<p><em>Foto: Flickr <a href="http://flickr.com/photos/59816658@N00/3214209041/">12thStDavid</a><br />
</em></p>
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		<title>www.change.gov</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 08:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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Kaum 48 Stunden nach seiner Wahl hat Barack Obamas sein Versprechen an seine Wahlkampfhelferinnen und  -helfer umgesetzt. Denn die im Rahmen seines Wahlkampfes entstandenen Onlineangebote sollten sich&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="alignnone size-medium wp-image-2569" title="pic44718" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<p>Kaum 48 Stunden nach seiner Wahl hat Barack Obamas sein Versprechen an seine Wahlkampfhelferinnen und  -helfer umgesetzt. Denn die im Rahmen seines Wahlkampfes entstandenen Onlineangebote sollten sich nach der Wahl nicht einfach in Luft aufl&#246;sen. Deshalb wurde bereits gestern morgen die Website <a href="http://www.change.gov" target="_blank">www.change.gov</a> angek&#252;ndigt. Nach anf&#228;nglichen Server- und Scriptfehlern ist die Seite nun online und bietet den Usern einen problemlosen Umstieg von barackobama.com zur nun offiziellen Homepage des &#8220;President-Elect&#8221;. Doch auf Grund des riesigen Ansturms ist die Website derzeit noch durchgehend chronisch &#252;berlastet.</p>
<p>Dort l&#228;sst sich u.a. auch die &#8220;victory speech&#8221; Obamas in voller l&#228;nge als Video ansehen.<br />
Und beim anschauen dieser Rede muss man Obama eines anerkennend zugestehen: Er hat es immer wieder geschafft mit Worten die verschiedensten Menschen zu mobilisieren. So sprach er bei seiner Rede in Deutschland im Sommer 2008 davon, dass er sich als &#8220;Weltb&#252;rger&#8221; sehe und auch so handeln m&#246;chte und hob sich damit weit von der Politik Bushs ab.<br />
In seiner Siegesrede am Dienstag dann schaffte er es in wenigen S&#228;tzen das zu b&#252;ndeln, was f&#252;r viele Amerikanerinnen und Amerikaner ihren schon fast vergessenen Lebenstraum ausmacht:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;If there is anyone out there who still doubts that America is a place where all things are possible; who still wonders if the dream of our founders is alive in our time; who still questions the power of our democracy, tonight is your answer.</em></p>
<p><em>It&#8217;s the answer told by lines that stretched around schools and churches in numbers this nation has never seen; by people who waited three hours and four hours, many for the very first time in their lives, because they believed that this time must be different; that their voice could be that difference.</em></p>
<p><em>It&#8217;s the answer spoken by young and old, rich and poor, Democrat and Republican, black, white, Latino, Asian, Native American, gay, straight, disabled and not disabled &#8211; Americans who sent a message to the world that we have never been a collection of Red States and Blue States: we are, and always will be, the United States of America.&#8221;</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/11/pic44718.jpg"class="img" rel="lightbox"><br />
</a></p>
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		<title>Amerikanischer B&#252;rgerwille</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/10/12/amerikanischer-buergerwille/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 10:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bailout]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Scot Stevenson <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/10/05/das-finanzrettungspaket-als-beispiel-fur-die-us-gesetzgebung/">demonstriert</a> auf seinem Blog <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/">USA Erkl&#228;rt</a> anhand des Finanzrettungspaket (<a href="http://feeds.feedburner.com/~r/der-englisch-blog/~3/405916671/">Bailout</a>), wie direkt die amerikanische Verfassung den B&#252;rgerwillen in die Gesetzgebung eingebaut hat. Auch f&#252;r Deutschland&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scot Stevenson <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/10/05/das-finanzrettungspaket-als-beispiel-fur-die-us-gesetzgebung/">demonstriert</a> auf seinem Blog <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/">USA Erkl&#228;rt</a> anhand des Finanzrettungspaket (<a href="http://feeds.feedburner.com/~r/der-englisch-blog/~3/405916671/">Bailout</a>), wie direkt die amerikanische Verfassung den B&#252;rgerwillen in die Gesetzgebung eingebaut hat. Auch f&#252;r Deutschland interessant?</p>
<blockquote><p>Hin und wieder funktionieren Dinge wie vorgesehen. In der vergangenen Woche war es das Gesetzgebungsverfahren zu dem Rettungspaket f&#252;r die amerikanische Finanzindustrie, auch wenn man aus den Medien den Eindruck gewinnen konnte, die USA st&#252;nden kurz vor dem legislativen Zusammenbruch. Wir gehen daher nochmal den Ablauf durch und zeigen, das die einzelnen Organe genauso funktioniert haben, wie es die Gr&#252;ndungsv&#228;ter es vor 220 Jahren gewollt hatten <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/10/05/das-finanzrettungspaket-als-beispiel-fur-die-us-gesetzgebung/">&#8230;</a></p></blockquote>
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		<title>Geld aber kein &#214;l&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 08:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Financial Times Deutschland berichtet heute &#252;ber die aktuellen Rekordgewinne der Erd&#246;l-Konzerne.&#220;ber die Frage, wer von den hohen &#214;lpreisen derzeit am meisten profitiert (Staat oder die &#214;l-Konzerne) wurde in der&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Financial Times Deutschland berichtet heute &#252;ber die aktuellen Rekordgewinne der Erd&#246;l-Konzerne.&#220;ber die Frage, wer von den hohen &#214;lpreisen derzeit am meisten profitiert (Staat oder die &#214;l-Konzerne) wurde in der letzten Zeit schon an verschiedensten Stellen ausf&#252;hrlich diskutiert.</p>
<p>Trotzdem ein paar Zahlen die f&#252;r sich sprechen:<br />
Exxon Mobil habe seinen Nettogewinn um 14 Prozent auf 11,7 Mrd. $ gesteigert.<br />
Royal Dutch Shell legte laut Gesch&#228;ftsbericht beim Gewinn gar um 33 Prozent zu und komme damit auf 11,6 Mrd. $.<br />
Cevron und Total werden ihre Zahlen erst heute Nachmittag vorlegen, doch kann &#228;hnliches erwartet werden.</p>
<p>Viel interessanter erscheinen jedoch noch andere ver&#246;ffentlichte Zahlen: Exxon Mobils &#214;l- und Gasproduktion sei trotz der Gewinnsteigerung um 7,8 Prozent eingebrochen.<br />
Des Weiteren gebe der Konzern laut Financial Times Deutschland derzeit 52 Mio. $ f&#252;r die Suche nach neuen &#214;lfeldern aus: <strong>t&#228;glich (!!!).</strong><br />
F&#252;r dieses Jahr plane ExxonMobil deshalb den Start von zw&#246;lf neuen Bohrprojekten.</p>
<p>Da kommt John McCains aktueller Vorschlag einer m&#246;glichen &#214;lf&#246;derung vor der US-amerikanischen K&#252;ste wahrscheinlich gar nicht mal so ungelegen.</p>
<p>Apropos, wieder einmal wird deutlich bewiesen, dass in Krisenzeiten den meisten Menschen das Hemd doch n&#228;her sitzt als die Hose. W&#228;hrend es viele Jahre lang eine gro&#223;e Mehrheit in den USA gab, die sich auch aus Naturschutzgr&#252;nden gegen die &#214;lproduktion vor der eigenen K&#252;ste aussprach, &#228;ndert sich diese Stimmung wenn man der Presse glauben darf momentan grundlegend.<br />
Das brisante daran ist, dass vor der K&#252;ste (noch) etliche sehr wertvolle und f&#252;r die USA einzigartige Naturschutzgebiete vorzufinden sind, die den eigenem Benzindurst nun zum Opfer fallen k&#246;nnten.</p>
<p>Doch mit ein klein wenig Zufriedenheit nahm ich gestern in der S&#252;ddeutschen Zeitung wahr, dass GeneralMotors mit dem Gedanken spielt, sein Flagschiff „Hummer“ abzusto&#223;en, da der Umsatz in den letzten Monaten schlagartig eingebrochen sei.</p>
<p>Vielleicht geht ja doch noch ein Ruck durch die USA…<br />
Das w&#228;re doch einmal eine Schlagzeile: US-Senat beschlie&#223;t Subvention von CO2-neutralen Elektroautos (Die GM im &#252;brigen ja auch produzieren m&#246;chte…).</p>
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		<title>Chinesen schalten den Strom ab &#8211; aus versehen</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/06/16/chinesen-schalten-den-strom-ab-aus-versehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 10:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politicus]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Stromausfall]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<a title="Northeast Blackout of 2003" href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/06/800px-2003_north_american_blackout_after.jpg"class="img" rel="lightbox"></a>Im August 2003 versanken 10 Millionen Amerikaner in der Dunkelheit &#8211; verursacht durch den &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2003_North_America_blackout">Northeast Blackout</a>&#8220;. Und anscheinend k&#246;nnte die Ursache daf&#252;r nicht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Northeast Blackout of 2003" href="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/06/800px-2003_north_american_blackout_after.jpg"class="img" rel="lightbox"><img class="attachment wp-att-3691" src="http://www.homopoliticus.de/wp-content/uploads/2008/06/800px-2003_north_american_blackout_after-200x200.jpg" alt="Northeast Blackout of 2003" width="300" height="187" /></a>Im August 2003 versanken 10 Millionen Amerikaner in der Dunkelheit &#8211; verursacht durch den &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/2003_North_America_blackout">Northeast Blackout</a>&#8220;. Und anscheinend k&#246;nnte die Ursache daf&#252;r nicht die vermeintlich marode Technik sein &#8211; sondern <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,557621,00.html">ein Versehen chinesischer Hacker</a>, die sich zum fraglichen Zeitpunkt mal im System &#8220;umgesehen&#8221; haben sollen. So erheiternd wie das vielleicht auf den ersten Blick scheint, die reine Anwesenheit der Hacker ist schon be&#228;ngstigend &#8211; sollte soetwas Absicht sein, nennt man das Cyberterrorismus.</p>
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		<title>The winner takes it all (Obama erkl&#228;rt sich zum Sieger)</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/06/04/the-winner-takes-it-all-obama-erklart-sich-zum-sieger/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 09:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Frontal21]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftskandidat]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Yes we can]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute Nacht ist es (fast) entschieden: Barack Obama erkl&#228;rte sich zum Sieger des US-amerikanischen Vorwahlkampfes der Demokraten.
&#8220;Erstmals hat ein schwarzer Kandidat die Chance, ins Wei&#223;e Haus zu ziehen.&#8221;&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Nacht ist es (fast) entschieden: Barack Obama erkl&#228;rte sich zum Sieger des US-amerikanischen Vorwahlkampfes der Demokraten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Erstmals hat ein schwarzer Kandidat die Chance, ins Wei&#223;e Haus zu ziehen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/clintonobama24.html" target="_blank">tagesschau.de</a>)</p></blockquote>
<p>Trotzdem verhielt sich Obama laut Berichten des Spiegels so wie man es von ihm erwartet hatte.</p>
<blockquote><p>(&#8230;) er [vermied] Triumphgeheul. Seine n&#228;chsten Etappenziele: Clintons W&#228;hler gewinnen, McCain attackieren.&#8221;  (Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,557557,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a>)</p></blockquote>
<p>Das Handelsblatt berichtet wiederum von Hillary Clinton:</p>
<blockquote><p>&#8220;Clinton hatte ihre Getreuen zu einer Rede in ihre politische Heimat New York geladen und damit hohe Erwartungen geweckt – doch dann schreckte sie vor einer gro&#223;en Vers&#246;hnungsgeste zur&#252;ck und rang sich nur zu einer Gratulation f&#252;r Obamas „gro&#223;artigen Wahlkampf“ durch – aber nicht f&#252;r seine Nominierung. „Es war ein langer Wahlkampf, und heute Abend werde ich noch keine Entscheidung treffen“, sagte die Senatorin. Sie wolle die kommenden Tage nutzen, um mit „Anh&#228;ngern und Parteif&#252;hrern zu beraten, was im besten Interesse der Partei ist“. Ein Eingest&#228;ndnis der Niederlage vermied sie.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.handelsblatt.com/News/Politik/News/_pv/_p/303595/_t/ft/_b/1438851/default.aspx/obama-schlaegt-clinton-aus-dem-feld.html" target="_blank">handelsblatt.com</a>)</p></blockquote>
<p>Eine audio-visuelle Zusammenfassung liefert &#8220;<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video327906.html" target="_blank">EinsExtra</a>&#8220;.</p>
<p>Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich Clinton verhalten wird. Welchen Preis wird sie verlangen, um sich auf die Unterst&#252;tzung ihres, nun ehemaligen, Kontrahenten einzulassen? Wie realistisch scheint ihre Vize-Pr&#228;sidentschaftskandidatur?<br />
Einige Fragen, auf die es hoffentlich in den n&#228;chsten Tage Antworten geben wird&#8230;</p>
<p>Die ZDF-Sendung Frontal21 lieferte mit ihrem &#8220;Toll!: Yes we can&#8221; gestern bereits eine &#8220;tolle&#8221; Zusammenfassung, wie Barack Obama die Welt revolutionieren wird ;) =&gt; <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/511026?inPopup=true" target="_blank">ZDF-Mediathek: &#8220;Toll!: Yes we can&#8221;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kl&#252;gere gibt nach !?!</title>
		<link>http://www.homopoliticus.de/2008/06/03/die-klugere-gibt-nach/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 19:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorwahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum zu glauben, aber folgende Eilmeldung ist seit gerade eben auf Spiegel-Online zu finden:
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,557507,00.html" target="_blank">&#8220;Obama vor dem Durchbruch &#8211; Clinton hofft auf Vize- Rolle&#8221;</a>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber folgende Eilmeldung ist seit gerade eben auf Spiegel-Online zu finden:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,557507,00.html" target="_blank">&#8220;Obama vor dem Durchbruch &#8211; Clinton hofft auf Vize- Rolle&#8221;</a></p></blockquote>
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