So gehts aber nicht, Andrea

So gehts aber nicht, AndreaSo gehts aber nicht, AndreaSo gehts aber nicht, AndreaDenkt jedenfalls unsere Zeitung und nimmt diese Empörung zum Anlass für eine gelinde formuliert als agressiv zu bezeichnende Berichterstattung über kürzlich gemachte Aussagen der hessischen SPD-Spitzenkandidatin über Koalitionsaussagen und Wahlversprechen. Oder „würden Sie von Andrea Ypsilanti einen Gebrauchtwagen kaufen?“ wie der Leiter der Nachrichtenredaktion Michael Klein im „Standpunkt“ fragt.

Dabei steht die Zeitung mit ihrer Reaktion durchaus nicht alleine, wie der Spiegel-Bericht über die neuesten Umfragen zeigt.

0 Gedanken zu „So gehts aber nicht, Andrea

  1. Ach. Unsere Lokalpresse. Die sind auch ein bisschen rechts ab, wenn du mich fragst.

    Natürlich Wortbruch ist nichts besonders tolles und frisst auch so ein bisschen an der Glaubwürdigkeit, irgendwie muss es aber weiter gehen (und zwar ohne Herrn Roland). Ich lass das Ganze lieber noch ein bisschen auf mich wirken. Mal sehen unter welchen Konditionen die Linke zum Tolerieren bereit ist.

  2. Naja, sie stellen wohl relativ wenig Bedingungen – sondern sind vielmehr einfach froh, irgendwie akzeptiert und dabei zu sein. Ich enthalte mich einfach soweit wie möglich jeglicher Aufregung und analysiere das ganze lieber – ist es doch immerhin ein Lehrstück der Fünf-Parteien-Demokratie, in der wir jetzt wohl sind.

  3. Danke. In zwei Jahren, wenn die Linkspartei hier und da noch ein paar Prozentpunkte zugelegt und sich als beständiges Glied in einem Fünf-Parteien-System behauptet (den Schatten der Protestpartei abgelegt)hat, wird sich niemand mehr um die kleine Fehlinformation kümmern, die die Andrea da vor der Wahl gab. Sie ist nicht der erste Politiker, der sich das erlaubt hat.

  4. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich mit so einer eher „formalen“ Fehlinformation besser leben kann als mit „inhaltlichen“.

  5. Bleibt nur zu hoffen, dass es der Linkspartei eben nicht gelingt, sich dauerhaft zu etablieren. Die PDS war nach der Wahl 2002 bundespolitisch so gut wie tot. Und gerade im Westen sehe ich immer noch die Chance, dass der Haufen einfach wieder auseinanderfällt. Und zum Thema Ypsilanti: War doch klar! Wer als zweitstärkste Fraktion den Anspruch hat, die Ministerpräsidentin zu stellen, der ist auf alle Stimmen angewiesen, die er kriegen kann. Die geheime Wahl birgt für die SPD allerdings auch eine große Gefahr: Was ist, wenn sie trotzdem die Mehrheit verfehlen – wie es schon Heide Simonis passiert ist? Dann kehrt vielleicht doch noch Vernuft in die hessische Politik ein… ;-)

  6. Wart’s ab, ich bin mir noch nicht sicher ob der Simonis-Fall eintritt. Wenn die SPD-Fraktion jetzt nicht geschlossen da stehen kann, dann wird sie (Fraktion wie auch Ypsilanti) definitiv größere Probleme bekommen.

  7. Die Metzger kann jetzt nicht mehr zurück, ein weiterer Abgeordneter ist schwer erkrankt – damit ist die Mehrheit extrem in Gefahr. Außerdem dürften jetzt auch andere ins Grübeln kommen. Und der Walter scheint Ypsilanti nicht wirklich unterstützen zu wollen, so wie der gegen Beck und die Linke schießt. Er wäre ja auch einer der wenigen Profiteure, sollte Ypsilanti scheitern, da ihm jetzt schon der Fraktionsvorsitz versprochen ist. Bei einer Niederlage wäre Ypsilanit politisch erledigt, Walter wäre die Spitzenkandidatur bei einer eventuellen Neuwahl nicht zu nehmen. Er könnte natürlich aber auch als Juniorpartner in eine große Koalition (ohne Koch) eintreten. Ich bin aber mal gespannt, was passiert, wenn Ypsilanti erst gar nicht zur Wahl antritt!

  8. Ja, Metzger kann auf keinen Fall zurück und von der Erkrankung habe ich auch gelesen. Warten wir mal ab, was in den nächsten Tagen noch verlautet, die Presse wird ja auf ähnliche Schlüsse kommen und dementsprechend hart nachfragen.

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