Keine Angst vorm Atom

Passend zu meinem Blogeintrag: „Wenn alles strahlt, aber nicht die Sonne…“

(Achtung! : Der folgende Beitrag des NDR Satiremagazin Extra 3 ist nur für Menschen mit einem sehr schwarzem Humor gedacht.)


(via)

Weniger humorvoll, dafür aber informativer erscheint ein Telepolis-Artikel von vorgestern: „Rechnerisch laufen drei Atomkraftwerke nur für den Export„.

Laut Autor Matthias Brake sei eine Stromlücke, wie sie von den Energiekonzernen immer wieder prognostiziert wird, bei weitem nicht in Sicht. Der Exportüberschuss habe im ersten Halbjahr nach Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen bereits bei 14,4 Milliarden Kilowattstunden gelegen.
Das seien 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auf die in diesem Zususammenhang interessante Frage „preiswerte Atomenergie?“ geht schwarz-j.de treffend ein.

2 Gedanken zu „Keine Angst vorm Atom

  1. Atomenergie ist sehr preiswert. Zumindest bist zu dem Zeitpunkt, wenn ein Kraftwerk abgeschaltet und entsorgt werden muss.
    Aber die Politiker sind sicher bereit, die Belastungen mit den Energieversorgern zu teilen. Die Energieversorger schultern die Milliardengewinne und der Staatshaushalt die Kosten für den Abbau der Kraftwerke. So, wie auch schon die Erforschung der Kernenergie den Steuerzahler mehr belastet hat, als die Wirtschaft.

  2. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

    Zusammengerechnet habe der Bund von 1974 bis Ende 2007 etwa 6,25 Milliarden Euro für kerntechnische Forschungsvorhaben ausgegeben.

    Stärker noch seien die Ausgaben für den Rückbau der AKWs und die Suche sowie Sanierung von Atomendlagern ins Gewicht gefallen: 10,28 Milliarden Euro.

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