Der Deutsche Bundestag kann -wie “Das Parlament” berichtet- mittlerweile mit Stolz behaupten, eine der fortschrittlichsten Energiekonzepte in ganz Deutschland sein Eigen zu nennen => Bewegungsmelder, energiesparende Leuchtmitteln, automatische Be- und Entlüftung, “Betonkerntemperierung”, 3.600 Quadratmeter Photovoltaikanlagen, zwei Blockheizkraftwerke und ein Kälte- Wärmespeicher.

Wärme- und Kältespeicher des Bundestages (Quelle: www.bundestag.de)
Die Grünen ziehen schon seit langem vor dem wie sie es nennen “durchaus beispielhaften” Energiekonzept den Hut. Doch der neueste Vorschlag der Grünen Bundestagsfraktion auch noch die “leicht realisierbaren Einsparpotenziale” zu nutzen, stellt die Bundestagsverwaltung vor eine schier unlösbare Aufgabe.
Es wird gefordert noch mehr Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren zu installieren, da gerade in der Abendzeit und am Wochenende in vielen Fluren nutzlos Licht brennen. Desweiteren sollen ausschaltbare Steckerleisten zum Standard werden, um elektronische Geräte ganz ausschalten zu können.
Interessant erscheint die Antwort von Seiten der Bundestagsverwaltung: “Vieles ist gar nicht so einfach umzusetzen, wie man denken könnte. [...] Man muss wirklich erst den Computer ausschalten, bevor man die Steckerleiste ausschaltet.”
Für mich gehört es auch zu den schwierigsten Aufgaben nach dem benutzen des Computers die Steckerleiste auszuschalten. Aber vielleicht schafft es die Bundestagsverwaltung bald, wenigstens für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Fortbildung zu diesem Thema anzubieten…






