Obama und die Affenassoziation

Bedrohliches offenbart der US-Sozialpsychologe Philipp Goff im Interview mit Spiegel Online:

Ich habe Affenmasken mit Obamas Konterfei gesehen und T-Shirts, auf denen er mit einem Affen verglichen wird. Auch die Frage, die John McCain jetzt immer wieder über seinen Rivalen stellt, aktiviert Stereotypen: „Wer ist der wahre Barack Obama?“ Sie impliziert, dass er irgendwie doch der „typisch schwarze“ Kandidat sein könne, vor dem Weiße Angst haben müssen.

Unglaublich, für wie unmöglich ich sowas gehalten hätte. Goff beendet das Interview mit einer noch weit bedrohlicheren Befürchtung:

Viele Afroamerikaner glauben zum ersten Mal in ihrem Leben, dass ein Kandidat mit schwarzer Hautfarbe Präsident werden kann. Klappt das wieder nicht, werden sie nur noch schwer an den „American Dream“ glauben können. Es könnte offenen Widerstand geben, gewaltsame Ausschreitungen. Noch wichtiger aber ist, dass Obama nichts zustößt. Jeden Morgen schlage ich die Zeitung auf und gucke, ob es ihm gutgeht – und ihn nicht irgendein Irrer umgelegt hat.

Innerlich widerstrebe mir noch die Vorstellung, der Mann könnte Recht haben.

Ein Gedanke zu „Obama und die Affenassoziation

  1. Der Mann hat vermutlich leider Recht…
    Ich hoffe nur das FBI macht seinen Job und die Beamten sind nicht nur Show…

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